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7 Tipps für Dein bevorstehendes Abitur

Alle Jahre wieder im Frühjahr beginnen an den hiesigen Schulen die Vorbereitungen für das Abitur. Und alle Jahre wieder verfallen nicht wenige Schüler in Panik, wenn es um das Lernen für das Abi geht. Dabei ist effizientes Lernen gar nicht so schwer, wenn man ein paar Grundregeln beachtet und sich notfalls kollegiale oder professionelle Hilfe holt. Wir haben ein paar Tipps zusammengetragen, die Euch helfen, die Panik vor dem Abitur zu lindern.

1. Wie der Körper so der Geist

Bevor Du Dich wie wild ins Lernen stürzt, solltest Du dafür Sorge tragen, dass Dein Körper auch das Maximum an Lernstoff aufnehmen kann. Ein starker und gesunder Körper beherbergt nämlich meist auch einen starken Geist. Natürlich wird in den wenigen Wochen, die Du noch hast, kein Profisportler aus Dir, doch achte einfach besonders auf eine ausgewogene Ernährung, trinke ausreichend und mache mindestens zweimal die Woche Sport. Wenn Dein Körper fit ist, profitieren auch Dein Aufnahmevermögen und Dein Gedächtnis.

2. Nachtruhe ist wichtig

Fast ebenso wichtig wie die Ernährung oder der Sport ist das richtige Schlafverhalten. Wer ständig übermüdet ist, hat oft Probleme mit der Konzentration und kann sich weder prüfungsrelevante Dinge merken noch in der Prüfung selbst die Bestleistung abrufen. Die Zeit des Abiturs ist für viele auch die Zeit, in der man so richtig die Sau rauslässt und das ist an sich auch okay so. Doch wenigstens in den Lernwochen vor den Prüfungen solltest Du ab und an mal nein sagen, wenn die Clique abends feiern geht.

3. Lernen will organisiert sein

Für richtiges Lernen gibt es jede Menge mehr oder weniger hilfreiche Tipps, die an dieser Stelle nicht alle noch einmal wiederholt werden müssen. Entscheidend ist aber, dass Du Deinen Lernstoff richtig organisierst. Lerne nicht kreuz und quer, sondern nach einer Strategie. Teile den Stoff in kleine Häppchen ein. Das motiviert und schafft Übersicht. Konzentriere Dich auf Deine Stärken und vernachlässige zur Not die Fragen, in denen Du eher nicht so gut dastehen wirst. Es ist besser, irgendwo zu glänzen, als in allem nur so ein bisschen zu wissen.

4. Online lernen – aber richtig

Anders als zu Zeiten der Eltern oder Großeltern erfolgt das Lernen heute multimedial und auch immer mehr digital. Das kann man sich zu Zeiten der Abiturvorbereitung bestens zunutze machen. Allein ein schneller Klick zu Wikipedia kann so manche Frage in ausreichendem Maße beantworten. Wer etwas intensivere Hilfe braucht, findet aber online auch Lernanbieter, die gegen eine geringe Gebühr tolle interaktive Lernprogramme anbieten. So kannst Du zum Beispiel anhand von Videos für Chemie lernen.

5. Lerngruppen finden und ernst nehmen

Wer lieber in Gruppen mit anderen lernt, der findet an seiner Schule sicherlich gerade in Prüfungszeiten viele Gleichgesinnte. Am besten organisiert man feste Lerngruppen, die sich zu bestimmten Zeiten mit immer den gleichen Teilnehmern treffen. Doch Vorsicht: Lenkt Euch gegenseitig nicht zu sehr ab und ladet keine Mitschüler ein, die nur stören würden. Lerngruppen sind nicht zum Abhängen oder Party machen da.

6. Nachhilfe ist keine Schande

Wenn weder Online-Programme noch Mitschüler ausreichen, um einen bestimmten Stoff in Dein Gedächtnis zu kriegen, dann bleibt oft nur der Weg zu einer professionellen Nachhilfe. Dorthin zu gehen, ist keine Schande, sondern einfach nur einer von vielen Wegen, eine Aufgabe zu bewältigen. Such Dir aber einen seriösen Anbieter mit vertrauensvollen Lehrern. Auch wenn diese oft teurer sind, so zahlt es sich doch am Ende aus.

7. Am Tag der Prüfung cool bleiben

Du hast Dein Bestes gegeben, hast Bücher gewälzt, Lerngruppen und Onlinekurse besucht und dabei sogar auf Deine Gesundheit geachtet. Dann lehn Dich zurück und sei zufrieden mit Dir. Mehr konntest Du nicht tun. Wenn jetzt der Tag der Prüfung da ist, hast Du Dir nichts vorzuwerfen. Es kann trotzdem schiefgehen, aber das ist jetzt viel weniger wahrscheinlich. Viel Glück!


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