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Kreditkarte fürs Auslandssemester

Wer im Ausland unterwegs ist, braucht eine Möglichkeit, sein Leben dort zu finanzieren. Eine sehr einfache, bargeldlose Möglichkeit sind Kreditkarten. Dass man dafür nicht Unsummen an Kreditgebühren ausgeben möchte, ist klar. Doch wie findet man eine kostenlose Kreditkarte?

Wer studiert, bereitet sich bereits während des Studiums auf das spätere Berufsleben vor. Es gilt, einen möglichst guten Abschluss zu erwerben, um so seine Jobchancen zu erhöhen. Daneben spielen aber auch andere Qualifikationen eine große Rolle. Etwas, womit man als Bewerber immer punkten kann, ist ein Auslandssemester. Dieses gehört unter Studierenden schon längst zum guten Ton. Ist die Hürde der Erasmus-Bewerbung erfolgreich genommen worden, stellt sich nun die Frage, wie man sein Leben dort finanziert. Will man im Ausland mit der Kreditkarte bezahlen oder Geld abheben, fallen dafür oft Gebühren an. Doch es gibt auch Alternativen. Eine kostenlose Kreditkarte schützt vor unnötigen Gebühren.

Welche Gebühren können beim Kreditkarten-Einsatz im Ausland auftreten?

Ohne eine kostenlose Kreditkarte fürs Ausland kann ein Auslandssemester schnell sehr teuer werden. Innerhalb Europas werden bei vielen Banken in der Regel zwar keine Extragebühren fällig, doch außerhalb der EU ist Vorsicht geboten. Folgende Gebühren werden beim Einsatz der Kreditkarte fällig:

  • Jahresgebühr: Pauschale Gebühr in gleichbleibender Höhe, unabhängig von der Kartennutzung
  • Sollzinsen: Fällig bei Kreditkarten mit eigenem Verfügungsrahmen und aktivierter Teilzahlungsfunktion (Revolving Cards)
  • Karteneinsatz: Außerhalb der EU berechnet sich die Fremdwährungsgebühr anhand der Höhe des Transaktionsbetrages (in der Regel 1 bis 2 Prozent)
  • Bargeldabhebungen: Bei Bargeldabhebungen wird hinsichtlich der Gebühr oft zwischen institutseigenen und institutsfremden Geldautomaten unterschieden
  • Gebühren von Geldautomatenbetreibern: Unabhängig von der kartenausgebenden Bank sowie der Kreditkarten-Konditionen können Gebühren vom Geldautomatenbetreiber anfallen

Kreditkarten fürs Ausland mit und ohne Girokonto

Es lohnt sich in jedem Fall, bei der Wahl der Kreditkarte genauer hinzuschauen. Leichtfertig sollte eine solche Entscheidung nicht getroffen werden. Denn neben dem Finden einer kostenlosen Kreditkarte muss auf noch etwas geachtet werden: Ist die Kreditkarte an ein Girokonto gebunden oder kann die Karte ohne eine Kontoeröffnung beantragt werden?

Viele Studierende entscheiden sich dafür, ein sogenanntes Reisekonto einzurichten. Ist dies der Fall, kommen auch Kreditkartenangebote mit Girokonto infrage. Der Clou: Einige Banken locken nicht nur mit einem kostenlosen Girokonto, sondern geben noch eine kostenlose Kreditkarte obendrauf. Allerdings sollte vorher überprüft werden, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Ein solches Angebot kann zum Beispiel an einen monatlichen Geldeingang in bestimmter Höhe gekoppelt sein.

Mit einem Online-Vergleich für Kreditkarten lässt sich schnell das passende Angebot finden – und dem Antritt des Auslandssemesters steht nichts mehr im Weg.

Schutz vor Überschuldung mit der Prepaid-Kreditkarte

So unabhängig eine Kreditkarte auch macht, sie birgt einige Gefahren. Neben dem Verlust der Karte und einer missbräuchlichen Nutzung ist dies eine Überschuldung. Bei Verlust oder Diebstahl der Kreditkarte muss dies sofort gemeldet werden. Allerdings schützt dies nicht vor einer Überschuldung. Für Studierende gibt es deswegen das Modell Prepaid-Kreditkarte. Mit einer solchen Karte kann der richtige Umgang gelernt und die Gefahr einer Überschuldung verhindert werden.

Bei Prepaid-Kreditkarten wird kein Kreditrahmen eingeräumt. Somit eignet sich diese Kreditkarte auch für Menschen mit schwacher Bonität oder negativem Schufa-Eintrag. Ähnlich einer Prepaid-Handykarte muss diese Karte erst mit einem Guthaben aufgeladen werden, bevor sie genutzt werden kann.


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