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Bewerbung und Berufseinstieg in der IT-Branche

Berufseinstieg in die IT-Branche

Die Wege zu einem lukrativen IT-Job sind so vielfältig, wie die gesamte IT-Branche selbst. Fachkräfte können als Praktikant oder Freelancer einsteigen oder sich von einem Headhunter vermitteln lassen. Doch welche Bewerbungsmöglichkeiten für IT-Spezialisten gibt es? Welcher Weg verspricht den größten Erfolg beim Berufseinstieg?

Die Bewerbung – Fundament einer erfolgreichen IT-Jobsuche

Fuß zu fassen in einem der sich am schnellsten wandelnden Berufszweige unserer Zeit, ist besonders für Berufseinsteiger im IT-Bereich kein leichtes Unterfangen. Studien- und Hochschulabsolventen steht oft ein langwieriger Bewerbungsprozess bevor. Die hohen Profil- und Leistungsanforderungen seitens der Arbeitgeber ändern sich ständig und der gesamte IT-Sektor entwickelt sich rasant weiter. All dies sind Faktoren mit denen sich Berufseinsteiger während der Arbeitssuche auseinandersetzen und worauf sie sich einstellen müssen.

Daher ist eine professionell erstellte Bewerbung unerlässlich. Neben den Grundattributen – wie beispielsweise ein lückenloser Lebenslauf, ein auf das Unternehmen abgestimmtes Bewerbungsschreiben und ein ansprechendes Foto – müssen vor allem der Mehrwert, den der Bewerber für das Unternehmen darstellt, gekonnt hervorgehoben werden. Meist ist es ratsam, sowohl eine digitale Bewerbung wie auch eine Bewerbungsmappe auf dem normalen Postweg zu verschicken.

Es gibt Dienstleister, die sich ausschließlich auf die Hilfestellung von Bewerbern spezialisiert haben. Personaldienstleitungs-Unternehmen bieten für Bewerber eine Perfektionierung der individuellen Bewerbungsunterlagen an.

Berufseinstieg über Praktika und Nebenjobs

Viele IT-Fachleute arbeiten schon während der Studienzeit nebenberuflich in dem Arbeitsfeld, das auch nach dem Studium als Basis für den Karriereweg dienen soll. Für viele IT-Spezialisten ist dies ein gängiges Verfahren, um später von dem jeweiligen Unternehmen übernommen zu werden. Wer an keinen fachspezifischen Nebenjob gerät, findet über Praktika relativ gute Einstiegsmöglichkeiten.

Von der Projektteilnahme zur Festeinstellung

Wer nicht auf Anhieb eine Festeinstellung findet oder sich zu Beginn des Berufslebens noch nicht festlegen möchte, kann über zeitlich begrenzte Projekte viel erreichen. Als sogenannte Freelancer werden die Bewerber auf nationaler und internationaler Ebene im IT-Sektor eingesetzt. Wer sich hier bewährt, wird von vielen Unternehmen übernommen.

Bewerbung für Festanstellungen über einen Personaldienstleister

Ein weiterer Weg führt über einen spezialisierten Personalvermittler wie beispielsweise Randstad Professionals. Anstatt selbst aktiv auf Jobsuche zu gehen, lassen sich immer mehr Berufseinsteiger und IT-Spezialisten, die sich beruflich weiterentwickeln möchten, von Personaldienstleistern vermitteln.

Ablauf des Bewerbungsverfahrens mittels Personalvermittlungen

Es reicht eine einmalige Bewerbung seitens des Arbeitssuchenden. Personalvermittler sprechen von einer Initiativ-Bewerbung. Mittels dieser Bewerbungsform richtet sich der Bewerber nicht an eine spezifische Ausschreibung, sondern äußert allgemein seine Vorstellungen, Stärken und Expertisen. Die Initiativ-Bewerbungen werden von den Experten der Personalvermittlung je nach Kompetenzbranchen untergliedert.

Der Personalvermittler erstellt daraufhin ein Bewerberprofil, das die Kompetenzen, Fachbereiche und Interessen des Bewerbers zusammenfasst. Dieses Profil wird dann mit den Anforderungen der offenen Stellen abgeglichen. Bei einer Übereinstimmung stellt der Personalvermittler den Kontakt zwischen Kandidaten und Arbeitgebern her. Diese Dienstleistung seitens der Personalvermittlung erfolgt für den Bewerber in der Regel kostenfrei.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jeder dieser beschriebenen Wege zum Traumjob im IT-Bereich führen kann. Der erste Schritt in Richtung erfolgreicher Karriere steht und fällt mit den Bewerbungsunterlagen. Eine gut ausgearbeitete und optimal präsentierte Bewerbung ist schließlich der erste Eindruck, den der Personalentscheider sich von dem jeweiligen Kandidaten macht. Sei dies für die angestrebte Stelle, Nebenjob, Projekt oder Praktikum.


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