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Der Bedarf an geschulten Sicherheitsfachkräften steigt weiter an

Security Karriere

Lust auf eine neue Herausforderung? Berufe im Sicherheitsgewerbe bieten Chancen und eine willkommene Abwechslung zu den gängigen Berufsmodellen. Während andere Branchen wegen des technischen Fortschritts Arbeitskräfte freisetzen, befinden sich die Security-Dienstleister im Aufwind. Die Umsätze steigen, ebenso die Zahl der Mitarbeiter. Dennoch werden im Bereich Sicherheit noch immer tausende Fachkräfte gesucht. Bewerber sind gerne gesehen.

Beste Bedingungen also für alle jene, die in ihrem Beruf keine Zukunft sehen oder ohne Arbeit sind. Die Sicherheitsbranche leidet gerade dann unter Arbeitskräftemangel, wenn der Wirtschaftsmotor brummt. Und der deutschen Wirtschaft geht es prächtig. Wer den Einstieg wagen möchte, benötigt eine Ausbildung – doch danach ist das Ende der Karriereleiter noch lange nicht erreicht. Mit einer gezielten Weiterbildung im Sicherheitsgewerbe lässt sich als Sicherheitsfachkraft noch viel erreichen.

Personenschutz, Sicherheitskontrollen und Objektbewachung

Spricht man vom Security-Mitarbeiter, dann denkt man an Frauen und Männer mit dem Security-Schriftzug auf dem Rücken ihrer Dienstkleidung. Sie kontrollieren am Flughafen Personen und verdächtiges Gepäck. Dieselbe Tätigkeit verrichten sie konsequent am Eingang des Fußballstadions, damit Fußballspiele und Rockkonzerte ohne Zwischenfälle durchgeführt werden können.

Die Branche bietet jedoch noch viele andere Perspektiven für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Typische Berufsbilder sind der Privatdetektiv, der Brandschutzbeauftragte oder das Sicherheitspersonal der Geldtransporter. Aber auch Installation, Wartung und Betreuung von Alarmanlagen und Videoüberwachungssystemen zählen zu den möglichen Tätigkeitsfeldern. Willkommen sind alle, die im Sicherheitsbereich Fuß fassen wollen – ob als Auszubildender mit Branchenkenntnis oder als Quereinsteiger.

Die Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft

Lust bekommen, eine Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft anzugehen? Dann stellt sich die Frage nach dem „Wie“ und dem „Wo“. Wer jung ist, hat es besonders einfach und kann direkt den Ausbildungsberuf Fachkraft für Schutz und Sicherheit erlernen. Der Ausbildungsberuf ist auf einer dualen Ausbildung aufgebaut und dauert 3 Jahre. Im Betrieb wird die praktische Seite des Berufes und in der Berufsschule die theoretische Seite gelehrt.

Parallel dazu gibt es eine gleichwertige Umschulung, die 2 Jahre dauert und im Rahmen von Kursen und Lehrgängen an Bildungseinrichtungen stattfindet. Die Wahl der Bildungseinrichtung ist von großer Bedeutung. Sie sollten bei der Suche unbedingt darauf achten, dass die Unterrichtseinheiten zertifiziert sind und vom Staat sowie den Unternehmen anerkannt werden.

Beruf und Weiterbildung – auch das geht in der Sicherheitsbranche

Wer berufstätig ist und sich zur Fachkraft für den Sicherheitsdienst umschulen lassen möchte, dem stehen auch dafür Optionen zur Verfügung. Dazu bieten viele Bildungseinrichtungen moderne Unterrichtsmethoden wie zum Beispiel Online-Seminare an. Diese Unterrichtseinheiten eignen sich auch für all jene, die bis zur nächsten Abendschule weite Wege zurücklegen müssen. Der Online-Unterricht ist individuell verfügbar und kann mehrmals abgerufen werden. Ziel ist das Bestehen der IHK Sachkundeprüfung gemäß § 34a der GewO.

Finanzielle Unterstützung durch den Staat

Wenn das Einkommen ausreichend hoch ist, kann der Kursteilnehmer seine Umschulung selbst finanzieren. Reicht das Geld aber nicht aus, dann bieten sich staatliche Förderungen an, die eine Kursteilnahme sicherstellen. Diese Förderprogramme werden von staatlichen Stellen wie zum Beispiel dem Bildungsministerium oder der Bundesagentur für Arbeit bereitgestellt. Auch die Länder bieten finanzielle Unterstützungen.

Ein wichtiges Fördermittel ist der Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit. Damit werden die Kosten für die Ausbildung, die Anreise zur Prüfung und die Kinderbetreuung übernommen. Wer auf dem Weg hin zur Weiterbildung als geschulte Sicherheitsfachkraft seine Chancen auf eine staatliche Förderung prüfen lassen möchte, sollte sich zeitnah mit den Beratern der Bundesagentur für Arbeit zusammensetzen.


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