Sie befinden sich hier: Start » Bildungschannels » Weiterbildung » E-Learning: die Weiterbildung der Zukunft?

E-Learning: die Weiterbildung der Zukunft?

Laptop zum E-Learning auf einem Tisch mit Handy und Schreibblock

Aktuelle Studien belegen, dass das E-Learning vom Markt für Weiterbildungen nicht mehr wegzudenken ist. Diesen Auswertungen zufolge beläuft sich der Trend für digitale Weiterbildungen auf über 80 Prozent. Deutschlandweit wächst der E-Learning-Markt ebenfalls stetig an. Deshalb nutzen immer mehr Unternehmen die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter durch diese Option des kontinuierlichen Lernens stetig fortzubilden.

Flexibel lernen – unabhängig von Zeit und Raum

Diese Zahlen werden sich dank effizienter E-Learning Apps und anderer Weiterbildungsmöglichkeiten gewiss in naher Zukunft noch erhöhen. Schließlich verweisen Medienformate wie Apps auch schon auf einen der größten Vorteile des E-Learnings. Die unabhängige Verfügbarkeit von Ort und Zeit lässt ein flexibles Lernen zu. Dadurch sind Mitarbeiter auf der ganzen Welt erreichbar. Räumliche oder zeitliche Distanz ist deshalb kein Hindernis mehr, um Mitarbeiter in neue Themen einzuführen oder über Strukturen zu informieren. Deshalb spart dieses System nicht nur logistischen Aufwand, sondern ebenfalls Zeit und Kosten.

Lernen dem eigenen Lerntempo anpassen

Außerdem bietet E-Learning den Vorteil, dass die Nutzer der Systeme die Anwendungen nach ihrem eigenen Lerntempo und persönlichen Fähigkeiten anpassen können. Allerdings sind Lernende dazu aufgefordert, Lernkonzepte selbst zu ergründen. Diese Anforderungen erfüllen Apps und andere Lernformate beispielsweise, indem das Wissen unmittelbar durch Systeme wie Quizspiele, interaktive Szenarien oder vergleichbare Modelle angewendet wird. Eine Qualität der vermittelten Inhalte hängt beim E-Learning auch nicht mehr vom Trainer oder der Uhrzeit ab. Schließlich lässt es sich bei einer Weiterbildung nicht vermeiden, dass Kursleiter den Unterrichtsverlauf individuell beeinflussen. Dieses Risiko ist bei diesem System natürlich ausgeschlossen.

Die passende Lernwelt auswählen

Um die Konzentration der Schüler aufrechtzuerhalten, können Lernende heutzutage aus einer großen Vielfalt an Lernwelten wählen. Von sogenannten Serious Games einschließlich Lernmodulen bis hin zu Lernsimulationen mithilfe realer Szenen erhalten die „Schüler“ die Gelegenheit, sich mit dem Lernstoff vertraut zu machen. Interaktive Lernräume oder detailliert durchdachte Storys bieten Nutzern die Gelegenheit, sich in die virtuelle Welt hineinzuversetzen und sich dadurch aktiver am Lernprozess zu beteiligen. Führen die E-Learning-Anbieter sogar Rankings oder Bonussysteme ein, könnten diese Extras den Ehrgeiz der Nutzer anregen.

Eigene Leistungen besser einschätzen

Wer außerdem die Lernergebnisse transparent gestaltet und Lernenden zur Verfügung stellt, erfüllt ebenfalls zwei Funktionen auf einmal. Einerseits steht es den E-Learning-Nutzern durch dieses System frei, eigene Leistungen selbst besser einzuschätzen und dadurch Stärken oder Schwächen zu analysieren. Andererseits erschafft genau diese Transparenz einen Lernanreiz. Schließlich werden Lernende bemüht sein, ihre Schwächen zu kompensieren.

Beste Voraussetzungen für eine unabhängige Weiterbildung

Letztendlich erlaubt das E-Learning eine Unabhängigkeit, um Kurse den Bedürfnissen der Nutzer flexibel mit Videos, Tabellen oder interaktiven Bildern anzupassen. Dadurch werden die E-Learning-Modelle auf verschiedene Lernkonzepte ausgerichtet. Durch diese Flexibilität sind Anbieter von E-Learning-Apps oder ähnlicher Systeme in der Lage, die Kursstrukturen mit individuellen Lerntypen oder Themengebieten abzustimmen. Eine mobile Nutzung der Programme gestattet es im Gegenzug, die Online-Kurse überall abrufen und absolvieren zu können. Auf diese Weise ermöglichen Apps nicht nur ein unabhängiges Lernen. Zugleich fördert dieses Modell die Lernbeteiligung. Schließlich kann jeder Nutzer dadurch selbst entscheiden, wann und wie sich Betroffene ihr Wissen aneignen. Doch ist E-Learning nun das Weiterbildungs-Modell der Zukunft? Bei diesen Argumenten bestehen daran vermutlich nur noch wenige Zweifel.


Mehr Artikel von Jessika Köhler