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Lernen im Fernstudium: so klappt’s

Lerntechniken im Fernstudium

1: Survey – Überblick
Verschaffen Sie sich im ersten Schritt immer erst einen Überblick über den Lernstoff. Das heißt, schauen Sie sich das Inhaltsverzeichnis an. Wie ist die Lerneinheit gegliedert? Was wird in den einzelnen Kapiteln behandelt? Das Inhaltsverzeichnis gibt Aufschluss über den inhaltlichen Aufbau und die einzelnen Themen.

Überlegen Sie schon hier, was für Sie relevant ist. Sieben Sie unwichtige Themen aus, die Sie vielleicht schon kennen und konzentrieren Sie sich nur auf die wirklich relevanten Abschnitte.

2: Question – Fragen
Notieren Sie sich im zweiten Schritt alle Fragen, die beim Querlesen der Inhalte aufgetaucht sind. Es geht also um Ihre persönliche Erwartungshaltung an den Stoff. Machen Sie sich dazu ruhig schriftliche Notizen. So werden Sie vom passiven zu einem aktiven Konsumenten. Indem Sie sich schon im Vorfeld intensiv mit dem Stoff auseinandersetzen, werden Sie ihn viel aufmerksamer bearbeiten und die Antworten auf Ihre Fragen suchen.

3. Read – Lesen
Im dritten Schritt arbeiten Sie Ihren Lernstoff schließlich gründlich durch. Lesen Sie aufmerksam, konzentriert und versuchen Sie, alle Passsagen wirklich zu verstehen. Vor allem sollten Sie sich Zeit für die wichtigen Abschnitte nehmen. Machen Sie sich zwischendurch immer wieder Notizen zu Abschnitten, die Ihnen besonders wichtig erscheinen, oder die neu für Sie sind und die Ihnen sehr komplex erscheinen.

4. Recall – Wiederholung
Wiederholen Sie nun das Gelernte und vor allem die Kernaussagen des Textes und erarbeiten Sie Hauptthesen. Alle weniger relevanten Informationen sollten Sie ebenfalls versuchen zusammenzufassen.

5. Review – Rückblick
Im letzen Schritt wiederholen Sie den Stoff. Wie diese Wiederholung ausfällt, bleibt ganz Ihnen überlassen. Entweder diskutieren Sie den Stoff mit Freunden oder vorhandenen Lernpartner oder Sie resümieren die Inhalte nur für sich. Sie können den Text auch noch einmal lesen und Ihre Notizen ggfs. erweitern und verbessern. Sie sind auf dem richtigen Weg, wenn Sie die Inhalte des Lernstoffs einer fachfremden Person sicher und verständlich vorstellen können.

Schlechte Lesegewohnheiten vermeiden

Je unstrukturierter man liest desto schlechter kommen Sie beim Lesen und Lernen voran. Zudem haben sich bei vielen Fernschülern mit der Zeit Lesefehler eingeschlichen, die das Lernen nur unnötig erschweren. Lesen Sie hier mehr zu typischen Lesefehlern und wie sie vermieden werden können:

  • Lautes Mitlesen oder Mitsprechen
    Versuchen Sie, das aktive Mitlesen zu vermeiden. Der aktive Gebrauch der Sprechorgane verzögert Ihre Lesegeschwindigkeit.
  • Wort für Wort lesen
    Sie sollten nach Möglichkeit die Texte nicht Wort für Wort lesen, sondern versuchen, vollständige Sätze zu lesen und deren Sinn erfassen.
  • Unbeteiligtes lesen
    Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie lesen mehrere Seiten und können im Nachhinein aber beim besten Willen nicht sagen, was genau Sie da eigentlich gelesen haben? Verschwenden Sie keine wertvolle Zeit, sondern versuchen Sie sich beim Lesen stärker zu konzentrieren, sich für das Thema des Textes zu interessieren und auch wirklich zu erfassen, was Sie da gelesen haben.
  • Wahlloses Lesen
    Zielloses Lesen ist uneffektiv, vor allem wenn Sie sich im Vorfeld nicht wirklich mit dem Textthema auseinandergesetzt haben. Je zielgerichteter Sie lesen, desto besser werden Sie sich die Inhalte einprägen können.
  • Illustrationen weglassen
    Viele sparen sich die Zeit, sich Grafiken und Illustrationen beim Lesen genauer anzuschauen. Dabei sollte die Wirkung nicht unterschätzt werden. Oft hilft die Visualisierung, um das Gelesene besser zu verstehen und sich einzuprägen.
  • Zu lange Lesen
    Wenig förderlich ist das Lesen in zu langen Etappen. Machen Sie regelmäßig Pausen und reflektieren Sie das Gelesene.
  • Zu starres Lesen
    Vermeiden Sie stures und monotones Lesen, sondern passen Sie die Lesegeschwindigkeit der Schwierigkeit der Textpassagen an. So sollten Sie selektiv lesen an Stellen, die für Sie unwichtiger sind, dafür umso genauer solche Stellen, die schwer zu verstehen oder besonders wichtig sind.

Lernen mit Karteikarten

Mit Karteikarten lernen ist eine der klassischen Wege. Vor allem wenn Sie viele Daten und Fakten oder auch Vokabeln für eine Fremdsprache lernen müssen, eignet sich diese Methode besonders gut.

Schaffen Sie sich einen Karteikasten an, der in fünf Fächer unterteilt ist. Die Karteikarten sollten so genutzt werden, dass auf der Vorderseite eine Frage und auf der Rückseite die Antworten formuliert sind. Alle Fragen werden zunächst in das erste der fünf Kästchen gesteckt.
Ziehen Sie nun beim Lernen nach und nach Karten und sortieren Sie solche Karten, bei denen Sie die Antwort wissen, in das zweite Kästchen. Fragen, die Sie nicht beantworten können, werden wieder hinten im ersten Kästchen einsortiert. Eine Karte wird erst aus der Gesamtkartei entfernt, wenn sie alle fünf Kästchen durchlaufen hat.
Mit der Karteikarten-Methode haben Sie einen guten Überblick über Ihre Lernfortschritte und erhalten so regelmäßig Erfolgserlebnisse.

1: Survey – Überblick
Verschaffen Sie sich im ersten Schritt immer erst einen Überblick über den Lernstoff. Das heißt, schauen Sie sich das Inhaltsverzeichnis an. Wie ist die Lerneinheit gegliedert? Was wird in den einzelnen Kapiteln behandelt? Das Inhaltsverzeichnis gibt Aufschluss über den inhaltlichen Aufbau und die einzelnen Themen.

Überlegen Sie schon hier, was für Sie relevant ist. Sieben Sie unwichtige Themen aus, die Sie vielleicht schon kennen und konzentrieren Sie sich nur auf die wirklich relevanten Abschnitte.

2: Question – Fragen
Notieren Sie sich im zweiten Schritt alle Fragen, die beim Querlesen der Inhalte aufgetaucht sind. Es geht also um Ihre persönliche Erwartungshaltung an den Stoff. Machen Sie sich dazu ruhig schriftliche Notizen. So werden Sie vom passiven zu einem aktiven Konsumenten. Indem Sie sich schon im Vorfeld intensiv mit dem Stoff auseinandersetzen, werden Sie ihn viel aufmerksamer bearbeiten und die Antworten auf Ihre Fragen suchen.

3. Read – Lesen
Im dritten Schritt arbeiten Sie Ihren Lernstoff schließlich gründlich durch. Lesen Sie aufmerksam, konzentriert und versuchen Sie, alle Passsagen wirklich zu verstehen. Vor allem sollten Sie sich Zeit für die wichtigen Abschnitte nehmen. Machen Sie sich zwischendurch immer wieder Notizen zu Abschnitten, die Ihnen besonders wichtig erscheinen, oder die neu für Sie sind und die Ihnen sehr komplex erscheinen.

4. Recall – Wiederholung
Wiederholen Sie nun das Gelernte und vor allem die Kernaussagen des Textes und erarbeiten Sie Hauptthesen. Alle weniger relevanten Informationen sollten Sie ebenfalls versuchen zusammenzufassen.

5. Review – Rückblick
Im letzen Schritt wiederholen Sie den Stoff. Wie diese Wiederholung ausfällt, bleibt ganz Ihnen überlassen. Entweder diskutieren Sie den Stoff mit Freunden oder vorhandenen Lernpartner oder Sie resümieren die Inhalte nur für sich. Sie können den Text auch noch einmal lesen und Ihre Notizen ggfs. erweitern und verbessern. Sie sind auf dem richtigen Weg, wenn Sie die Inhalte des Lernstoffs einer fachfremden Person sicher und verständlich vorstellen können.

Schlechte Lesegewohnheiten vermeiden

Je unstrukturierter man liest desto schlechter kommen Sie beim Lesen und Lernen voran. Zudem haben sich bei vielen Fernschülern mit der Zeit Lesefehler eingeschlichen, die das Lernen nur unnötig erschweren. Lesen Sie hier mehr zu typischen Lesefehlern und wie sie vermieden werden können:

  • Lautes Mitlesen oder Mitsprechen
    Versuchen Sie, das aktive Mitlesen zu vermeiden. Der aktive Gebrauch der Sprechorgane verzögert Ihre Lesegeschwindigkeit.
  • Wort für Wort lesen
    Sie sollten nach Möglichkeit die Texte nicht Wort für Wort lesen, sondern versuchen, vollständige Sätze zu lesen und deren Sinn erfassen.
  • Unbeteiligtes lesen
    Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie lesen mehrere Seiten und können im Nachhinein aber beim besten Willen nicht sagen, was genau Sie da eigentlich gelesen haben? Verschwenden Sie keine wertvolle Zeit, sondern versuchen Sie sich beim Lesen stärker zu konzentrieren, sich für das Thema des Textes zu interessieren und auch wirklich zu erfassen, was Sie da gelesen haben.
  • Wahlloses Lesen
    Zielloses Lesen ist uneffektiv, vor allem wenn Sie sich im Vorfeld nicht wirklich mit dem Textthema auseinandergesetzt haben. Je zielgerichteter Sie lesen, desto besser werden Sie sich die Inhalte einprägen können.
  • Illustrationen weglassen
    Viele sparen sich die Zeit, sich Grafiken und Illustrationen beim Lesen genauer anzuschauen. Dabei sollte die Wirkung nicht unterschätzt werden. Oft hilft die Visualisierung, um das Gelesene besser zu verstehen und sich einzuprägen.
  • Zu lange Lesen
    Wenig förderlich ist das Lesen in zu langen Etappen. Machen Sie regelmäßig Pausen und reflektieren Sie das Gelesene.
  • Zu starres Lesen
    Vermeiden Sie stures und monotones Lesen, sondern passen Sie die Lesegeschwindigkeit der Schwierigkeit der Textpassagen an. So sollten Sie selektiv lesen an Stellen, die für Sie unwichtiger sind, dafür umso genauer solche Stellen, die schwer zu verstehen oder besonders wichtig sind.

Lernen mit Karteikarten

Mit Karteikarten lernen ist eine der klassischen Wege. Vor allem wenn Sie viele Daten und Fakten oder auch Vokabeln für eine Fremdsprache lernen müssen, eignet sich diese Methode besonders gut.

Schaffen Sie sich einen Karteikasten an, der in fünf Fächer unterteilt ist. Die Karteikarten sollten so genutzt werden, dass auf der Vorderseite eine Frage und auf der Rückseite die Antworten formuliert sind. Alle Fragen werden zunächst in das erste der fünf Kästchen gesteckt.
Ziehen Sie nun beim Lernen nach und nach Karten und sortieren Sie solche Karten, bei denen Sie die Antwort wissen, in das zweite Kästchen. Fragen, die Sie nicht beantworten können, werden wieder hinten im ersten Kästchen einsortiert. Eine Karte wird erst aus der Gesamtkartei entfernt, wenn sie alle fünf Kästchen durchlaufen hat.
Mit der Karteikarten-Methode haben Sie einen guten Überblick über Ihre Lernfortschritte und erhalten so regelmäßig Erfolgserlebnisse.

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