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Was die Welt zusammenhält

Alles, was Rang und Namen in der Welt der Mikroskopie hat, ist seit heute (Montag, 29. August) auf der Microscopy Conference 2011 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zu Gast. Tagungspräsident Professor Wolfgang Jäger und Universitätspräsident Professor Gerhard Fouquet hießen mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Materialwissenschaft und Lebenswissenschaften an der Kieler Förde willkommen.

„Die neuesten Mikroskoptechniken tragen entscheidend dazu bei, dass wir die Nanowelt heute in einer bisher nicht gekannten Auflösung untersuchen können. Die Elektronenmikroskopie ist eine der wichtigsten Schlüsseltechniken für das tiefere Verständnis von Materialien und Leben und sowohl für die Forschung wie die Industrie unerlässlich“, sagte Jäger.

Noch bis zum 2. September wollen die Expertinnen und Experten die neuesten Entwicklungen hoch auflösender Mikroskope sehen, sich über die Forschung zum Beispiel an Energiematerialien und Zellen austauschen sowie fachübergreifende Kontakte für zukünftige Projekte knüpfen. Nach den Eröffnungsreden von Staatssekretärin Dr. Cordelia Andreßen und Stadtpräsidentin Cathy Kietzer verlieh Reinhard Rachel den Ernst Ruska Preis an zwei renommierte Wissenschaftler.

Rachel: „David Mastronarde, Zellbiologe aus Boulder (USA), erhält den Ernst Ruska Preis für die Entwicklung und Weiterentwicklung sowie für die kostenlose Bereitstellung von Software für die Elektronentomografie. Das Programm ermöglicht unter anderem die dreidimensionale Rekonstruktion eines Objekts. Johan Verbeeck, Physiker aus Antwerpen, wird ausgezeichnet für die Entwicklung von Software für die Elektronenspektroskopie in der Materialforschung und für die Entwicklung spezieller Elektronenstrahlen, bei denen die Elektronen in einen neuartigen Wirbelzustand gebracht werden. Beide haben mit ihrer Forschung einen großen Beitrag für die Weiterentwicklung der Elektronenmikroskopie geleistet.“

Weitere Informationen unter: : www.uni-kiel.de


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