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Universität Greifswald öffnet ihre Türen für Kinder und Jugendliche

Zahnspange – muss das sein? Was passiert mit meinem Blut nach dem Blutabnehmen? Das sind nur zwei Fragen, auf die die fünfte Greifswalder Kinder- und JugendUni am 16. und 17. Juni 2011 Antworten gibt.

Insgesamt werden rund 40 Vorlesungen, Erlebnis- und Informationsveranstaltungen angeboten. Die Kinder- und JugendUni richtet sich an Schüler von der Grundschule bis zum Gymnasium. Entstanden zum Universitätsjubiläum 2006 gehört die zweitägige Veranstaltungsreihe seit 2008 zum festen Programm der Universität. Die kostenlosen Veranstaltungen leben vom Engagement der Lehrenden, der Universitätsmitarbeiter und eines Teams studentischer Mitarbeiter.

Die Angebote der Kinder- und JugendUni werden von Schülern mit Begeisterung angenommen. Dies liegt insbesondere daran, dass das breite Spektrum an Fachgebieten auf spannende und unkonventionelle Weise aufgearbeitet und weitergegeben wird. Wie bereits im vergangenen Jahr wurde das Angebot aufgegliedert. So sind am ersten Tag der Kinder- und JugendUni vor allem die Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 und am zweiten Tag die Schüler ab Klasse 5 eingeladen. Die Vorlesenden können sich so besser auf das Alter ihrer Gasthörer einstellen.

Die Kinder- und JugendUni Greifswald lebt nicht zuletzt vom Engagement der Lehrenden der Universität Greifswald, die sich bereit erklären, Vorlesungen und praktische Übungen anzubieten. So hat sich Prof. Klaus Fischer für die 1. bis 4. Klassen ein besonders spannendes Thema ausgedacht: „Mögen Schmetterlinge Schokolade?“ Dieser Frage möchte der Greifswalder Biologe gemeinsam mit den Schülern am 16. Juni 2011 auf den Grund gehen. Dabei geht es nicht nur darum zu klären, welche Nahrung Schmetterlinge zu sich nehmen. Die Kinder können auch in eigenen kleinen Experimenten mit mitgebrachtem Essen herausfinden, auf welche Lebensmittel die Falter besonders fliegen. Einem weitaus technischeren Thema widmen sich die Teilnehmer des Mitmach-Vortrags „Von Zuse zum Chip – Wie funktionieren Computer?“ Hier soll herausgefunden werden, warum in den mittlerweile alltäglichen Geräten Chips stecken und wer sich dies alles überhaupt ausgedacht hat.

Für die organisatorische Betreuung vor Ort sorgt ein Team von Studierenden, die gern Fragen beantworten oder den Weg zur nächsten Vorlesung weisen. Zu erkennen sind die jungen Leute an ihren auffälligen T-Shirts mit der Aufschrift „Frag mich“.

Ein großer Dank geht auch an die Partner der Kinder- und JugendUni. Dazu gehören die Kinder- und Jugendzeitschrift GEOlino, die HGW-Ingenieursgesellschaft mbh und die Firma Müritz COMP.

Weitere Informationen
www.kinder-jugend-uni.wissen-lockt.de
Programm als PDF


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