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Uni Ulm plant berufsbegleitende Masterstudiengänge

Mit der Gründung eines Zentrums für Weiterbildung (Arbeitstitel School of Advanced Professional Studies) will die Universität Ulm künftig berufsbegleitende Masterstudiengänge anbieten, aus diesen heraus ferner Zertifikatskurse für spezielle Zielgruppen.

Das unter Federführung von Professor Hermann Schumacher entwickelte Konzept soll zunächst mit zwei Pilotstudiengängen erprobt werden: Sensorsystemtechnik sowie Innovations- und Wissenschaftsmanagement.  In der ersten Runde des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschriebenen Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ war die Uni mit ihrem Konzept jedenfalls schon mal erfolgreich. Eine unabhängige Jury des Ministeriums hat das Ulmer Vorhaben für die Endrunde ausgewählt, die Universität wird noch in diesem Monat einen förmlichen Förderantrag einreichen.

„Lebenslanges Lernen und berufsbegleitende Weiterbildung gewinnen bekanntlich immer mehr an Bedeutung. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit unseren Kompetenzen, Strukturen und technischen Möglichkeiten ein nachhaltiges Studienangebot mit einem anspruchsvollen universitären Profil entwickeln und anbieten können“, sagt Professor Schumacher, Senatsbeauftragter für Weiterbildung der Universität. Dabei sieht der Ulmer Wissenschaftler „in den berufsbegleitenden Studien- und Kursangeboten nicht nur eine wichtige universitäre Aufgabe, sondern auch einen hoch interessanten Markt“.

Natürlich sollen die Konzepte Schumacher zufolge optimal auf Ansprüche und zeitliche Möglichkeiten Berufstätiger abgestimmt werden. Vorgesehen seien deshalb Studienangebote nach dem aktuellen Stand der Lernforschung mit hohen Online-Anteilen, die auch Ansätze aus dem Bereich der Internet-gestützten sozialen Netzwerke einbeziehen sollen. In den Präsenzanteilen an der Universität Ulm sollen vor allem aktuelle Forschungsbezüge hergestellt werden.Dies gelte bereits für die beiden Pilotstudiengänge, die bei einer BMBF-Förderung ab Herbst entwickelt und innerhalb von drei Jahren angeboten werden sollen. Zum einen also für den Masterstudiengang Sensorsystemtechnik, der Kompetenzen im Entwurf, der Implementierung und Nutzung sehr komplexer Sensorsysteme vermitteln wird, wie sie in industriellen Umgebungen, in der Sicherheitstechnik wie auch in Verkehrssystemen oder in der Medizintechnik vorkommen. Zum anderen für den zweiten Studiengang, Innovations- und Wissenschaftsmanagement, der unter anderem die ökonomische Bewertung von Innovationen in einem frühen Stadium beinhalten soll, ferner den effizienten Ressourcen-Einsatz bei Plananpassungen sowie den adäquaten Einsatz von Steuerungs- und Qualitätssicherungsinstrumenten.


Weitere Informationen unter:
http://www.uni-ulm.de


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