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Uni Stuttgart organisiert EURIS-Teilprojekt

Eine öffentliche Forschungsplattform soll es kleinen sowie mittleren Unternehmen und Universitäten europaweit ermöglichen, Wissen und Technologien untereinander auszutauschen.

Um diese zu entwickeln, haben sich die Universität Stuttgart und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart mit drei weiteren europäischen Regionen, vertreten durch die jeweilige regionale Wirtschaftsförderung und die dortigen Universitäten, im Rahmen des Projekts EURIS (engl. European Collaborative and Open Regional Innovation Strategies) zusammengeschlossen. Bei einer Auftaktveranstaltung am 13. Juni 2011 im polnischen Łodz fiel der Startschuss für das auf 1,5 Jahre angelegte Teilprojekt „Open Research Platform“ (ORP), das die Universität Stuttgart organisiert. Es wird von der EU mit 580.000 Euro gefördert.

Die öffentliche Forschungsplattform soll den Erstkontakt zwischen Unternehmen und den universitären Forschungseinrichtungen erleichtern. Sie bildet den virtuellen Rahmen eines Marktplatzes der Ideen für Unternehmen und Studierende mit unternehmerischen Ambitionen. Das Rechenzentrum der Universität Stuttgart wird, basierend auf der Lernplattform ILIAS, die Hardware für die Forschungsplattform entwickeln, die speziell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Unternehmen und der beteiligten Institute zugeschnitten sein wird. Noch in diesem Jahr startet ein Pilotversuch mit kleinen und mittleren Unternehmen aus der Region und Instituten der Universität Stuttgart, der den Entwicklern helfen soll, die Anwendung zu optimieren.

Mit diesem innovativen Ansatz treibt die Universität Stuttgart den Wissenschafts- und Technologietransfer in der Region Stuttgart voran. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse wirken über die öffentliche Forschungsplattform auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Region ein und die am Standort ansässigen kleinen und mittleren Unternehmen können durch gezielte Nachfragen und Beratungen das Wissen der universitären Forschungseinrichtungen abrufen.

Der europäische Ansatz ermöglicht darüber hinaus einen internationalen Austausch zwischen den beteiligten vier Regionen. Dazu gehören neben der Region Stuttgart die spanische Region Navarra, vertreten durch die Universidad Pública de Navarra, die Region West Pannonien, vertreten durch die Széchenyi Istvan University im ungarischen Györ und die Region Łodz in Polen, in der sich die Universität Łodz, die Medizinische Universität Łodz und die Technische Universität Łodz beteiligen. Im Herbst 2012 werden die Projektteilnehmer die öffentliche Forschungsplattform bei einer Abschlussveranstaltung an der Universität Stuttgart präsentieren.

Weitere Informationen bei:
Dr. Ulrich Eggert,
Dezernat I, Abt. Forschung und Technologietransfer,
Tel. 0711/685-82276,
e-mail: .