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Umweltprobleme auf internationaler Ebene angehen

Bereits seit drei Jahren besteht eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Harz und der Moskauer Staatlichen Universität für Technologien und Verwaltung am Standort Meleus im russischen Baschkortostan (MGUTU). Neben einem Erfahrungsaustausch im Bereich der Hochschullehre, stehen gemeinsame Projekte zur Unterstützung des deutsch-russischen Wissenstransfers im Umweltbereich im Mittelpunkt.

Kürzlich kam es auch zu einem persönlichen Kennenlernen auf dem Wernigeröder Hochschulcampus. Der Rektor der Meleuser Universität, Prof. Dr. Alexander Mamzew, besuchte die Hochschule Harz und bekundete in einem Gespräch mit Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann großes Interesse an einem Aufbau der Zusammenarbeit in der Lehre sowie der Fortsetzung der gemeinsamen Forschungsarbeit. Auch Willingmann zeigte sich angetan: „Es ist mir eine große Freude zu sehen, dass die deutsch-russischen Beziehungen auch nach 1990 erfolgreich fortgeführt werden“, so der Rektor.

Derzeit arbeiten beide Partner gemeinsam mit dem Mittel- und Osteuropazentrum (MOEZ) der Fraunhofer-Gesellschaft an einem Projekt, das positive und negative Einflussfaktoren auf den Wissenstransfer untersucht. Die Ergebnisse sollen in einen Leitfaden einfließen, der Unternehmen und Forschungseinrichtungen zugutekommt.

Ein weiteres Projekt konzentriert sich auf die Erstellung eines Konzepts zur Abwasserbehandlung des Meleuser Milchkombinats. Pawel Ermoschin, angehender Wirtschaftsingenieur, und Dr. Ute Urban, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Automatisierung und Informatik, präsentierten ihre Ergebnisse während des Besuchs. „Die Zusammenarbeit mit der russischen Universität ermöglicht es uns, einen kleinen Beitrag zur Lösung der Umweltprobleme in Baschkortostan zu leisten und dabei die Studierenden, insbesondere im Bereich ‚Internationales Wirtschaftsingenieurwesen‘, einzubinden“, so Prof. Dr. Andrea Heilmann, Leiterin des Fachgebiets Umwelttechnik/Umweltmanagement an der Hochschule Harz. Die Wissenschaftlerin kennt die russischen Partner und die Situation in Meleus bereits durch mehrere Besuche vor Ort und koordiniert die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Forschungsaktivitäten.

Weitere Informationen unter: www.hs-harz.de