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UDE: Neues Graduiertenkolleg in der biomedizinischen Strahlenforschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet in der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) ein weiteres Graduiertenkolleg (GRK) ein.



Mit dem neuen GRK („Molekulare Determinanten der zellulären Strahlenantwort und ihre Bedeutung für die Modulation der Strahlensensitivität“) verfügt die UDE jetzt über insgesamt sechs DFG-Graduiertenkollegs, drei davon im Bereich Biomedizin. Rektor Prof. Ulrich Radtke: „Die Förderzusage der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstreicht ein weiteres Mal unsere Exzellenz in der biomedizinischen Forschung an der Universität und am Uniklinikum im Bereich der Onkologie.“

Sprecherin des Graduiertenkollegs ist Prof. Dr. Verena Jendrossek, geschäftsführende Direktorin des Institutes für Zellbiologie am UKE und Mitglied des Zentrums für Medizinische Biotechnologie an der UDE. Die beteiligten Wissenschaftler aus den Fakultäten für Medizin und Biologie der UDE wollen in dem neuen Graduiertenkolleg Moleküle identifizieren, die die zelluläre Reaktion auf ionisierende Strahlung und damit die Strahlensensitivität von Zellen und Geweben bestimmen. Die neuen Erkenntnisse sollen die Grundlage für die Entwicklung effektiver Strategien zur Modulation der Strahlenwirkung bilden.

DFG-Graduiertenkollegs sind Verbundprojekte der Hochschulen zur gezielten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Doktoranden erhalten in Graduiertenkollegs die Möglichkeit, ihre Arbeit innerhalb eines hoch qualifizierten und strukturierten, von mehreren Hochschullehrern getragenen Forschungs- und Qualifizierungs-programms durchzuführen. Auf seiner Frühjahrssitzung hat der Bewilligungsausschuss der DFG die Einrichtung von insgesamt 18 neuen Graduiertenkollegs und die Verlängerung von vier Kollegs für jeweils 4,5 Jahre beschlossen. Im Essener Graduiertenkolleg sollen Doktoranden aus der Medizin und den Naturwissenschaften gefördert werden.

Weitere Informationen: www.dfg.de
GRK 1739: Molekulare Determinanten der zellulären Strahlenantwort und ihre Bedeutung für die Modulation der Strahlensensitivität, Sprecherin:
Prof. Dr. Verena Jendrossek, Tel. 0201/723-3380,


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