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Theaterpädagogik für Theaterschaffende

Neben der künstlerischen Arbeit an Schauspielhäusern oder in freien Ensembles ist für viele Theaterschaffende auch eine Tätigkeit in pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen oder als Coach in der Personalentwicklung interessant.

Das Weiterbildungszentrum Alanus Werkhaus in Alfter bei Bonn bietet deshalb in Kooperation mit dem Institut für Kunst im Dialog ab Oktober dieses Jahres den neuen berufsqualifizierenden Kurs Theaterpädagogik an. Die zweijährige Zusatzausbildung richtet sich an darstellende Künstler, die sich berufsbegleitend sowohl sozial-pädagogisch als auch künstlerisch weiterbilden möchten. Die Teilnehmer schließen den Kurs mit dem anerkannten Berufszertifikat „Theaterpädagogik BuT“ ab. Interessenten können sich ab sofort bewerben.

„Theaterpädagogik kann als Möglichkeit verstanden werden, Situationen und Beziehungen szenisch zu erkunden, zu erproben und zu gestalten,“ erläutert Cornelia Wolf. Die Schauspielerin und Theaterpädagogin hat gemeinsam mit dem Alanus Werkhaus und dem Institut für Kunst im Dialog an der Alanus Hochschule die Zusatzqualifikation konzipiert.

In der Weiterbildung professionalisieren die Teilnehmer vor allem ihre pädagogischen Kompetenzen. Die Arbeit mit unterschiedlichen Ziel- und Altersgruppen oder die Auseinandersetzung mit verschiedenen methodischen und didaktischen Konzepten gehören zu den Themen. Das fachdidaktische Wissen wird dabei jedoch nicht nur theoretisch vermittelt, sondern kontinuierlich in Praktika oder eigenständigen Theaterprojekten erprobt und gemeinsam mit den Dozenten reflektiert. Zudem beschäftigen sich die Teilnehmer mit den Überschneidungen zu Bildender Kunst, Musik oder anderen Bewegungskünsten, lernen Kreativitätstechniken kennen und werden in Projekt- und Kulturmanagement eingeführt.

Die Zusatzqualifizierung erstreckt sich über zwei Jahre und findet in Form von Block- und Wochenendseminaren statt. Zum Dozententeam gehören sowohl Theaterpädagogen und -wissenschaftler als auch Theaterschaffende, Bildende Künstler und Kulturwissenschaftler. Die einzelnen Unterrichtsmodule werden zum Teil von zwei Dozenten dieser unterschiedlichen Fachrichtungen durchgeführt, um künstlerische und pädagogische Studieninhalte bestmöglich zu verbinden.

Das erste Blockseminar beginnt am 10. Oktober. Ab sofort können sich Interessenten für die Weiterbildung bewerben. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein abgeschlossenes Studium oder eine adäquate Berufsausbildung im Bereich Darstellende Kunst. Zugelassen werden auch Interessenten, die seit mindestens fünf Jahren hauptberuflich im Bereich Darstellender Kunst tätig sind und eine pädagogische Eignungsprüfung bestanden haben.

Weitere Informationen unter www.alanus.edu/werkhaus


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