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Studierende und Forscher aus zwölf Ländern diskutieren über Europa

European Studies Summer School in Göttingen mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen.


(pug) Wer oder was ist „transkulturell“? Diese Frage steht im Mittelpunkt der diesjährigen Summer School des internationalen Masterstudiengangs Euroculture. Die Summer School findet erstmals seit acht Jahren wieder an der Universität Göttingen statt. Vom 19. bis 30. Juni 2011 treffen sich rund 150 Studierende und Wissenschaftler von zwölf Partneruniversitäten in zwölf Ländern wie Indien, Japan, Mexiko und die USA, um wissenschaftliche Forschungsergebnisse auszutauschen und zu diskutieren. Das European Studies Intensive Programme 2011 trägt den Titel „Europe: Space for Transcultural Existence?“ und bietet zahlreiche öffentliche Vorträge und Podiumsdiskussionen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen.

Ein Vortrag des Göttinger Politikwissenschaftlers Prof. Dr. Bassam Tibi leitet am Donnerstag, 23. Juni, eine Diskussionsrunde unter der Fragestellung „European Identity Contested?“ ein. Beginn ist um 9 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG), Hörsaal 009. Am selben Tag nehmen der ungarische Schriftsteller Péter Nádas und der schwedische Autor und Journalist Richard Swartz in Göttingen ihren Dialog aus dem Jahr 1989 wieder auf. Die Veranstaltung mit dem Titel „Europa im Zwiegespräch“ beginnt um 20 Uhr in der Paulinerkirche und wird von der Berliner Lektorin Katharina Raabe moderiert. Der frühere Außenminister der DDR Markus Meckel ist am Freitag, 24. Juni, Gast eines „Kamingesprächs“ unter der Überschrift „Twenty Years after the Fall of the Soviet Union: The European Union – A Success Story?“. Sein Gespräch mit dem Göttinger Politikwissenschaftler Dr. Peter Schulze beginnt um 20 Uhr im ZHG, Hörsaal 104.

Am Montag, 27. Juni, beschäftigen sich die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion mit aktuellen und künftigen Herausforderungen für Europa. Unter der Überschrift „Europe: Current and Future Challenges“ diskutieren Dr. Werner Hoyer, FDP-Bundestagsabgeordneter und Staatsminister im Auswärtigen Amt, Dr. Christian Schwarz-Schilling, Bundesminister a. D. und früherer Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, Dr. Tilman Evers, Privatdozent für Politische Wissenschaft und Soziologie, und Viola von Cramon, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union des Bundestages. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im ZHG, Hörsaal 007.

Bei einer Konferenz mit dem Titel „Gauging European Transcultural Dimensions“ tauschen am 23. und 24. Juni Wissenschaftler und Studierende aller zwölf Partneruniversitäten ihre aktuellen Forschungsergebnisse aus. Am Samstag, 25. Juni, findet ein Career Day mit Vorträgen und berufsvorbereitenden Workshops statt. Die Ergebnisse eines Medienprojektes von Studierenden zum Grenzdurchgangslager Friedland werden am Mittwoch, 29. Juni, vorgestellt. Die Präsentation beginnt um 14 Uhr im ZHG, Hörsaal 104.

Das gesamte Programm ist im Internet unter www.uni-goettingen.de/europeanstudies-ip2011 zu finden.


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