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Sommeruniversität 2011

Mehr als 200 Studierende aus 52 Ländern kommen 2011 zur Bayreuther Sommeruniversität für Interkulturelle Deutsch-Studien.


Auch in diesem Jahr lässt sie die Universität und die Stadt Bayreuth wieder zu einem Treffpunkt der Sprachen und Kulturen werden: die Sommeruniversität für Interkulturelle Deutsch-Studien, die gestern im Audimax feierlich eröffnet wurde. Mit 204 Studierenden aus 52 Län-dern wird sie in den kommenden sieben Wochen ein Forum für inter-nationale Vielfalt und ein interkulturelles Miteinander sein.

In seiner Begrüßungsansprache bezeichnete Universitätspräsident Prof. Dr. Rüdiger Bormann die Sommeruniversität als ein „besonderes Highlight der Universität Bayreuth“. Er wies auf das vielseitige und spannende Kursprogramm hin und ermutigte die Studierenden, sowohl die deutsche Sprache und Kultur kennenzulernen als auch die Stadt und die Universität Bayreuth mit ihren Eigenarten zu erkunden. „Fragen Sie sich: was haben verschiedene Nationen und Kulturen gemeinsam, was unterscheidet sie und warum?“, rief der Universitätspräsident den Studierenden zu. Dabei betonte er die Bedeutung kultureller Diversität, die von der Universität Bayreuth als ein wertvol-les Potenzial aufgefasst und gefördert werde. Für internationale Ko-operationen sei wechselseitiges Vertrauen unabdingbar; Vertrauen in andere Kulturen aber entwickle sich am besten, wenn man andere Kulturen versteht.

Präsident Bormann betonte, dass die Universität Bayreuth ihren Studierenden in allen Fachrichtungen interkulturelle Kompetenz vermitteln wolle. Persönlichkeitsentwicklung sei genauso wichtig wie Fach-wissen, sonst könne Globalisierung nicht gelebt werden. Nicht allein in der Lehre, sondern auch in der Forschung sei die Universität Bay-reuth international aufgestellt. „Wir forschen mit internationalen Part-nern an den künftigen Herausforderungen“, erklärte der Bayreuther Universitätspräsident. Als Beispiele nannte er die Themen Klimaver-änderung und Energieversorgung, aber auch die Frage, welche neu-en Technologien in welchen Ländern sinnvoll und nutzbringend eingesetzt werden können. Ein gemeinsamer Erkenntnisgewinn sowie der Aufbau von Netzwerken und Kooperationen – das seien für die Universität Bayreuth wesentliche Ziele der Internationalisierung.

Präsident Bormann verwies am Ende seiner Ansprache auf die inter-nationalen Masterprogramme und Graduate Schools der Universität Bayreuth, die mit namhaften Partnern im Ausland auch eine wach-sende Zahl von Double Degrees anbietet. Er wünschte den Studie-renden eine abwechslungsreiche Zeit mit anregenden Gesprächen und überraschenden Begegnungen. „Und wenn es Ihnen gefallen hat, kommen Sie gerne wieder!“

Für die Stadt Bayreuth hieß ihr Zweiter Bürgermeister, Dr. Thomas Ebersberger, die Studierenden willkommen. Dabei unterstrich er die hohe Bedeutung der Universität für Bayreuth und für die Region Oberfranken – gerade auch in Hinblick auf die Internationalität der Studie-renden. Die Ausflüge in die Bayreuther Umgebung, die während der Sommeruniversität angeboten werden, würden den Teilnehmerinnen vielfältige Möglichkeiten bieten, die einheimische Landschaft, Kultur und Geschichte kennenzulernen. Bürgermeister Dr. Ebersberger betonte die Chancen, die sich im heutigen Europa aus dem wachsen-den internationalen Austausch ergeben. Für gut ausgebildete, hoch-qualifizierte junge Leute gebe es heute überall ausgezeichnete Auf-stiegschancen.

Die Sommeruniversität für Interkulturelle Deutsch-Studien startet in diesem Jahr mit einem neuen Organisationsteam: Filiz Durak hat die Geschäftsführung des Instituts für internationale Kommunikation und auswärtige Kulturarbeit – kurz IIK Bayreuth – übernommen, das jetzt bereits zum 15. Mal Studierende aus aller Welt nach Bayreuth lockt, um die deutsche Sprache und Kultur kennenzulernen. Die neue IIK-Geschäftsführerin stellte ihre Mitarbeiterinnen im Organisationsteam der Sommeruni und auch die Dozenten der Sprach- und Fachkurse persönlich vor.

Der Vorstandsvorsitzende des IIK Bayreuth, Prof. Dr. Torsten Kühl-mann, eröffnete seine Begrüßung der Studierenden mit einer ironisch-witzigen Präsentation, die in Wort und Bild einige typische, bei den europäischen Nachbarn verbreitete Vorurteile gegenüber „den Deut-schen“ darstellte. Das Programm der Sommeruniversität biete viele Gelegenheiten, derartige Klischees im internationalen und multikultu-rellen Austausch zu überprüfen.

Weitere Informationen im Internet:

www.sommeruni-bayreuth.de/

Homepage der Bayreuther Sommeruniversität für Interkulturelle Deutsch-Studien
www.iik-bayreuth.de/

Homepage des Instituts für Internationale Kommunikation und Auswärtige Kulturarbeit e.V.


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