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Pole Position für zukünftige Entscheider im Sportbusiness

Das Milliardengeschäft Sport boomt und stellt immer höhere Anforderungen an qualifizierte Sportmanager. Ein neuer Master an der SRH Hochschule Heidelberg soll diesen Bedarf nun decken.



Sport fesselt und begeistert Millionen von Menschen. Er bringt Sieger und Verlierer, und spätestens zum Anpfiff der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in rund drei Wochen wird er wieder zur Bühne für große Momente und echte Emotionen.

Dieser Bühne gerecht zu werden ist nicht immer nur eine sportliche Herausforderung für Spieler und Spielerinnen selbst. National wie auch international ist aus dem Sport ein bedeutender Wirtschaftszweig gewachsen, der auch an die Sportmanager immer höhere Anforderungen stellt. An der SRH Hochschule Heidelberg wurde nun ein neuer Master entwickelt, der dem gestiegenen Anspruch gerecht werden soll.

Studiendekan Prof. Dr. Christian Keller war selbst langjähriger Berater von Proficlubs und Sportverbänden und weiß, dass vom modernen Sportmanager immer mehr erwartet wird: „Das Sportbusiness ist zu einem komplexen und globalen Geschäft geworden, in dem nur professionell ausgebildete Manager und Managerinnen erfolgreich sind. Die Anforderungen an den Nachwuchs sind in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen.“

Es sei daher dringend notwendig, dass die Messlatte auch in der akademischen Ausbildung höher gelegt wird. Hierzu wurde das didaktische Konzept des bisherigen Sportmanagement-Masters revolutioniert: Ab Oktober 2011 lösen fünfwöchige Lehrblöcke die üblichen Trimester ab. Je Block sollen künftig nur noch zwei Fächer parallel vermittelt werden. Damit zielt der Studiengang auf ein fokussiertes und effektiveres Lernen: „Die Inhalte werden in Zukunft nur noch fallstudien- und projektbasiert vermittelt. In den ersten Veranstaltungen erhalten die Studierenden im klassischen Stil den notwendigen theoretischen Input, während sie in einem weiteren Schritt das Wissen praxisnah anwenden und an fiktiven wie auch realen Projekten arbeiten“, so Keller.

Kompetenzorientierung also statt blankem Wissenserwerb. Erst kürzlich startete der Fachbereich eine Bekennerkampagne für die Bewerbungsgesellschaft München 2018. Im neuen Master stehen weitere Projekte wie die Erstellung einer Bewerbungsunterlage zur Ausrichtung einer Sportveranstaltung oder ein Turnaround-Konzept für finanziell angeschlagene Proficlubs auf dem Programm.

Damit die Studierenden schon früh einen Blick in den Manageralltag werfen können, werden mitunter prominente Gastreferenten wie Dieter Meinhold, Ex-Vorstandsmitglied beim VfL Bochum, Dr. Ulf Santjer als Unternehmenssprecher der PUMA AG oder die ehemalige Profi-Tennisspielerin Eva Pfaff zu Gast im Hörsaal sein. Und auch der Sprung ins Berufsleben soll dem Nachwuchs mit einer gestrafften Studiendauer von 24 auf 20 Monaten künftig früher gelingen. Die internationale Ausrichtung bleibt davon allerdings unberührt: Auch der neue Master sieht ein mehrmonatiges Auslandsstudium oder –praktikum vor.

Der Studiengang befindet sich derzeit im Akkreditierungsverfahren. Zum Start des Masters im Oktober 2011 vergibt der Fachbereich erstmals ein Begabtenstipendium an einen besonders herausragenden Studienbewerber. Auswahlkriterien hierfür sind unter anderem ausgezeichnete Leistungen aus dem Erststudium, Fach- und Sozialkompetenz sowie gesellschaftliches Engagement. Dem Stipendiaten winkt eine vollständige Befreiung der Studiengebühren.

Nähere Informationen zum Studium und zum Begabtenstipendium unter www.fh-heidelberg.de oder direkt bei Jochen Schwind.