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ÖKOLOGISCH BAUEN: GREEN BUILDINGS IM TREND

Bauen nach ökologischen Kriterien wird zunehmend beliebter. Laut einer repräsentativen Umfrage der Deutschen Bank erwägen 42 Prozent der Bauherren für ihr aktuell geplantes Bauvorhaben, in die ökologische Bauweise zu investieren. Dafür brauchen sie spezialisierte Fachkräfte.

WINGS, das Fernstudienzentrum derHochschule Wismar, bietet den berufsbegleitenden Fernstudiengang „Architektur und Umwelt“ an. „Das Ziel unseres Masters ‚Architektur und Umwelt’ ist es, den Studierenden zusätzlich zum klassischen Archi-tekturstudium die Komplexität und die dafür notwendigen Fachkenntnisse des ökologischen Bauens zu vermitteln“, sagt Professor Martin Wollensak, der zusammen mit Professor Detlef Glücklich den Studiengang leitet. Der Master „Architektur und Umwelt“ basiert in erster Linie auf den Aspekten des nachhaltigen, ökologischen Planens und Bauens. Das Besondere: Es ist ein interuniversitärer Fernstudiengang. Alle Dozenten sind praktizierende Architekten,Wissenschaftler und Forscher verschiedener Hochschulen und  Forschungsinstitutionen. „Die Studierenden erhalten somit einen direkten Einblick in innovative und wissenschaftlich begleitete Projekte“, sagt Wollensak.

In den vergangenen Semestern haben sie Konzepte für Bauvorhaben, wie zum Beispiel für den Flughafen Berlin Tempelhof oder den Bahnhof Tübingen, aktiv mit entwickelt. Der Bedarf an nachhaltigen Bauprojekten steigt. Die Studierenden lernen Grundlagen u.a. zu Ökosystemen, Öko-Effektivität und zur Stadtökologie. Im Verlauf des Studiums wenden sie das erlernte Fachwissen konkret in verschiedenen Projektarbeiten an und entwickeln selbst ökologische Gesamtkonzepte.

Zu den wichtigsten Studienschwerpunkten zählt auch das Thema Energieeffizienz. Laut Umfrage der Deutschen Bank würden 92 Prozent der Befürworter in die ökologische Bauweise investieren, um langfristig die Nebenkosten zu senken. „Im Hinblick auf die zunehmende Knappheit natürlicher Energie-Ressourcen weltweit steigt der Bedarf an nachhaltigen Bauprojekten, den sogenannten ‚Green Buildings’“, so Wollensak. Die Dozenten vermitteln an konkreten Fallbeispielen die ressourcenschonende Bauweise und die energetische Bewertung von Gebäuden unter den Aspekten der Lichtplanung, des Gebäudeklimas sowie der Energie-einsparverordnung (EnEV).

Studium und Beruf optimal miteinander verbinden

So wie die meisten Fernstudiengänge der WINGS gliedert sich auch der Master „Architektur und Umwelt“ in Selbststudium und Präsenzveranstaltungen. An diesen Terminen – zwei Wochenenden pro Semester – treffen sich die Dozenten mit ihren Studenten. Sie fahren zu unterschiedlichen, jeweils für das Thema interessanten Standorten. Das Studium startet an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Hier hat Professorin Dr. Dr. Annette Otte den Lehrstuhl für „Landschaftsökologie und -planung“. Sie unterrichtet die Studierenden des Masters in dem Modul „Stadtökologie“. Weitere Termine folgen in Berlin, Hamburg, Wismar, Freiburg, Münster, Tübingen und Köln – u.a. mit Prof. Dr. Michael Braungart, dem Gründer und Leiter von EPEA Internationale Umweltforschung sowie Prof. Dr. Gerhard Hausladen, der den Lehrstuhl für „ClimaDesign“ an der Technischen Universität München (TMU) hat. Zusätzlich zu den Präsenzterminen können Studierende in Telefonkonferenzen gemeinsam mit ihren Kommilitonen und Dozenten Fragen und Anregungen klären.

Weitere Informationen unter: www.wings.hs-wismar.de,


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