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Neues Studienprogramm von Uni und HS Osnabrück in bundesweitem Wettbewerb prämiert

Das berufsbegleitende Ingenieurstudium mit Option Lehramt an Berufsbildenden Schulen öffnet neue Aufstiegschancen.


Erfolg für die Osnabrücker Hochschulen. Beim Wettbewerb »Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) überzeugte das eingereichte Konzept die Jury. Unter dem Titel »Aufbau eines landesweiten Rahmenkonzepts für lebenslanges wissenschaftliches Lernen und Offene Hochschule in der niedersächsischen Schwerpunktbranche Mobilitätswirtschaft« wird das Verbundprojekt in den nächsten Jahren mit über einer Million Euro gefördert. Die Universität und die Hochschule Osnabrück wollen ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium in den Ingenieurwissenschaften flexibel mit der berufsbegleitenden Master-Ausbildung von Lehrern an Berufsbildenden Schulen verknüpfen.

»Diese Förderung unterstreicht die Qualität unseres Programms und ist das Ergebnis einer hochschulübergreifenden Neuorientierung im Handlungsfeld Lebenslanges Lernen sowie der Erschließung neuer Zielgruppen für die akademische Aus- und Weiterbildung«, betont Uni-Vizepräsidentin Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke. »Die Förderung hilft uns dabei, Unternehmen in technischen Branchen, die unter Fachkräftemangel leiden, bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen«, fügt  Hochschul-Vizepräsident Prof. Dr. Frank Blümel hinzu.

Aus 167 eingereichten Konzepten wählte eine Fachjury internationaler Expertinnen und Experten 26 qualifizierte Entwürfe für eine weitere Förderung aus. Das BMBF unterstützt die Projekte bis zum Jahr 2020 mit insgesamt 250 Mio. Euro.

In der niedersachsenweit einmaligen regionalen Kooperation wird die Hochschule Osnabrück die drei Bachelor-Studiengänge Maschinenbau, Elektrotechnik und Fahrzeugtechnik berufsbegleitend anbieten.

Studierende können dann mit der Ausbildung zum Lehramt an Berufsbildenden Schulen beginnen und diese in einem anschließenden Masterstudium an der Universität abschließen. So bündeln die Osnabrücker Hochschulen ihre Stärken in den Ingenieurwissenschaften und in der klassischen Lehramtsausbildung.

Das Studienangebot richtet sich gezielt an Berufstätige aus gewerblich- technischen Elektro- und Metallberufen, die sich weiterqualifizieren möchten, entweder zum Ingenieur oder zum Lehrer an Berufsbildenden Schulen. Zielgruppe dieser berufsbegleitenden Programme sind insbesondere Gesellen, Facharbeiter, Meister und Techniker aus diesen Berufsbereichen als auch Studierende oder Studienabbrecher mit Familienaufgaben sowie Berufsrückkehrerinnen.

In dem niedersachsenweiten Verbund »Mobilitätswirtschaft« arbeiten neben den Osnabrücker Hochschulen auch die Technische Universität Braunschweig, die Hochschule Hannover, die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg und die Leibniz Universität Hannover mit jeweils eigenen Projektschwerpunkten mit.


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