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Neuer Masterstudiengang für Pflanzenproduktion und Umwelt

Die Agrar-und Umweltwissenschaftliche Fakultät (AUF) der Universität Rostock bietet ab dem Wintersemester 2011/ 2012 den neuen Masterstudiengang „Pflanzenproduktion und Umwelt“ an.

„Wir setzen damit unsere eigenen Erfahrungen um und reagieren auch auf eine externe Empfehlung von Experten“, sagt Professorin Bärbel Gerowitt vom Lehrstuhl für Phytomedizin (befasst sich damit, was Pflanzen schädigt bzw. gesund macht).Eine Kommission hatte angeregt, dass die Fakultät verstärkt auf Themen wie Boden, Wasser, Pflanze setzt. Auch Uni-Rektor Prof. Dr. Wolfgang Schareck fordert „eine stärkere Fokussierung und Profilbildung“ für die AUF.

Professorin Gerowitt ist überzeugt, dass mit dem neuen Masterstudiengang, der zu allen wichtigen Prozessen der Pflanzenproduktion Kenntnisse vermittelt und besonderes Gewicht auf deren Umweltwirkungen legt, im „bundesweiten Kanon der Agrarfakultäten eine Lücke geschlossen wird“. Der Masterstudiengang ist forschungsorientiert konzipiert. Er baut auf den Bachelor „Agrarwissenschaften“ an der Uni Rostock auf. „Wir sind überzeugt, dass unser neues Angebot auch Bachelor-Absolventen anderer Agrar-Studiengänge, der Biologie oder landschaftsbezogener Fächer anderer Fakultäten und Universitäten interessieren wird“, sagt die Professorin. Gestartet werden soll mit mindestens 25 Studenten, später können es auch noch mehr werden. Das Lehrkonzept ist auf selbständiges Arbeiten und somit forschungsorientiert angelegt. Der Fakultät liegt zudem daran, dass die Studenten ein Semester im Ausland Erfahrungen sammeln, betont Prof. Gerowitt. Sie verweist auf Forschungspartner in mehr als 15 Ländern.

Der neue Masterstudiengang stößt bei dem studentischen Senator, Falko Tesch, auf positive Resonanz. „Der Masterstudiengang “Pflanzenproduktion und Umwelt” baut auf den Bachelor in Agrar- oder Biowissenschaften auf und verzichtet auf abschreckende Zugangshürden und kann flexibel im Winter- und Sommersemester begonnen werden“, sagt der junge Mann. Auch die Vielfalt an Prüfungsformen lobt er. „Das lässt Raum für Vertiefung (30 % Wahlpflichtmodule) und beschränkt die Anwesenheitspflicht auf Exkursionen. „ Der neue Masterstudiengang ruft also zur Beteiligung der Studierenden auf, ohne sie zu sehr formal, thematisch oder räumlich einschränken zu wollen“, sagt Falko Tesch. „Das setzt Maßstäbe, an denen sich alle folgenden Studiengänge der Universität werden messen müssen“.

Auch Landwirtschafts- Umweltminister Till Backhaus (SPD), würdigt das neue Angebot der AUF: „Die Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät bietet mit den Master-Studiengängen „Pflanzenproduktion und Umwelt“ und „Nutztierwissenschaften“ Studienangebote an, die für die Weiterentwicklung der Agrarwissenschaft und Agrarwirtschaft hier im Lande MV, aber auch national und international von besonderer Bedeutung sind“, sagt der Minister. „ Forschung und Agrarwirtschaft müssen entscheidende Beiträge für die globalen Herausforderungen unserer Zeit, die Sicherung der Welternährung, Anpassung und Begrenzung des Klimawandels, Erhalt der Biodiversität und Energieversorgung leisten“. Dies könne nur mit hervorragend ausgebildeten Fachkräften für Forschung und Wirtschaft erreicht werden. „Ich kann interessierten Bachelor Absolventen nur empfehlen, dieses Studienangebot der Universität Rostock wahrzunehmen und die berufliche Zukunft in dem weiten und zukunftsträchtigen Feld der Agrarwissenschaft und Agrarwirtschaft zu suchen“, so Minister Backhaus.

Kontakt:
Professorin Bärbel Gerowitt
Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät
Mail: bärbel.gerowitt@uni-rostock.de
Telefon: 0381 / 498 3160


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