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Mehr Studienbewerber an der HAWK – trotzdem noch Chancen für Nachzügler

Noch läuft das Zulassungsverfahren für die rund 1200 Studienplätze der HAWK in Hildesheim, Holzminden und Göttingen.


Eine erster Überblick bestätigt aber: Der doppelte Abiturjahrgang in Niedersachsen macht sich auch an der HAWK in einem Anstieg der Bewerberzahlen bemerkbar. Zu diesem Wintersemester 2011/2012 haben sich jetzt schon etwa 6900 junge Leute beworben. Zum Vergleich: 5400 waren es zum Wintersemester 2010/2011.

Endgültig sind die Zahlen aber noch nicht, denn während in einigen Studiengängen Interessenten abgewiesen werden müssen, können in anderen noch Bewerbungen angenommen werden. HAWK-Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Annette Probst, rät den Abiturientinnen und Abiturienten, die noch keinen Studienplatz sicher haben, denn auch, den Kopf nicht hängen zu lassen: „Es gibt noch viele attraktive Studiengänge an unserer Hochschule, die vielleicht nicht so bekannt sind wie andere Fächer, mit denen man aber später auf dem Arbeitsmarkt möglicherweise mehr Chancen hat als in den allgemein überlaufenen Bereichen.“

Die HAWK bietet deshalb auch nach dem offiziellen Bewerbungsschluss persönliche Beratung für die Studiengänge, in denen noch Plätze frei sind. Bei Fragen zu den speziellen Zugangsvoraussetzungen der einzelnen Studiengänge (z.B. Vorpraktikum oder Künstlerische Befähigung) kann die zuständige Sachbearbeiterin direkt klären, ob es anrechenbare Leistungen gibt und sie nachgeholt werden können. Die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartnerin sind  unter www.hawk-hhg.de und dem Menüpunkt  Studium – Immatrikulation/Studieninfo – Öffnungszeiten/Kontakt zu finden.

Die Zahl der offenen Studienplätze ist von Fach zu Fach unterschiedlich. Chancen gibt es in Hildesheim an der Fakultät Bauwesen in den Bachelor-Angeboten Architektur, Bauingenieurwesen (hier auch im Master) und Holzingenieurwesen. Auch für die Designer-Ausbildung an der Fakultät Gestaltung lohnt es nachzufragen, ebenso wie bei Präventiver Konservierung sowie dem Master Konservierung und Restaurierung sowie Baudenkmalpflege an der Fakultät Erhaltung von Kulturgut

Am Standort Holzminden sind traditionell Immobilienwirtschaft und -management ebenso wie Soziale Arbeit völlig ausgebucht. Baumanagement, Gebäudetechnik und Wirtschaftsingenieur Infrastruktur können dagegen noch Interessenten aufnehmen. Da das Studienkonzept der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen stark interdisziplinär ausgerichtet ist, werden die einen in ihrem Studienverlauf sicher mit den anderen kooperieren. Auf dem für mehr als 14  Millionen Euro ausgebauten Campus in Holzminden laufen sich ohnehin alle Studierenden täglich über den Weg.

In Göttingen gibt es noch Studienplätze in den Ingenieur-Studiengängen Elektrotechnik, Physikalische Technologien, Präzisionsmaschinenbau und dem Master-Studiengang Optical Engineering/Photonics. In den vergangenen Jahren hat nahezu jeder Absolvent, jede Absolventin innerhalb kürzester Zeit einen Job bekommen. Also: keine Angst vorm Ingenieur-Studium.

Studieninteressierte sollen sich nicht scheuen, einfach anzurufen. Unter der Tel.-Nr. 05121/881-116 gibt es persönliche Beratung oder kann die Frage an die jeweiligen Expertinnen und Experten weitergeleitet werden. Informationen zu den Studieninhalten, den Berufsfeldern und den Studienorten sind im Internet zu finden unter: www.hawk-hhg.de
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