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Maximalzahl bei Deutschlandstipendien eingeworben

Geschafft: Mit der Übernahme von 60 Stipendien ermöglicht der „Initiativplan Duisburg“ der Universität Duisburg-Essen (UDE) einen neuen Rekord bei der Einwerbung von Deutschlandstipendien. Besonders begabte Studierende werden in diesem Bundesprogramm mit 300 Euro im Monat gefördert, sodass sie ihr Studium ohne wirtschaftliche Sorgen zügig abschließen können.

Als Kooperation zwischen Unternehmen, Universität, IHK und bürgerschaftlichen Institutionen will der „Initiativplan Duisburg“ die positiven Energien in der Stadt beleben. Dazu gehört auch, den Bildungsstandort Duisburg zu stärken. „Da bot sich die Förderung von Studierenden durch das neue Deutschlandstipendien-Programm einfach an“, sagt Gabriela Grillo, Geschäftsführerin der Wilhelm Grillo Handelsgesellschaft und Mitglied im Initiativplan.

Das Stipendienprogramm hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung in diesem Jahr ins Leben gerufen und der Universität Duisburg-Essen maximal 144 Stipendien in Aussicht gestellt. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass die Universität entsprechend viele Förderer findet. „Und das ist jetzt durch das große Engagement im Initiativplan geschehen”, strahlt UDE-Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke.

Mitte Juni fehlten noch 60 dieser so genannten Matching-Funds-Stipendien. Hinter dem Anglizismus des Matching-Funds verbirgt sich folgendes Prinzip: Zu einem von Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen, Verbänden oder Vereinen gespendeten Betrag von 150 Euro je Stipendium im Monat gibt der Bund einen gleich hohen Betrag dazu. Bei 60 Stipendien übernehmen Stipendiengeber und Bund also jeweils 9.000 Euro im Monat und 108.000 Euro im Jahr.

Von den Mitgliedern des Initiativplans, der zuletzt am 20. Juni tagte, hörten sich vor allem Gabriela Grillo von der Grillo-Gruppe und der Multi Development-Geschäftsführer Axel Funke die Ausführungen Radtkes interessiert an. Sie entschlossen sich spontan, die fehlenden Stipendien zu finanzieren: Funke fördert zehn Stipendien, Grillo sogar 50. „Dieses Engagement ist eine Investition in Duisburgs Zukunft”, erklärt Jutta Stolle, Sprecherin des Initiativplans.

Stolle vertritt auch die Franz Haniel & Cie. GmbH im Initiativplan. Das Unternehmen engagiert sich ebenso wie die Niederrheinische IHK und die Thyssen Krupp AG – beide Mitglieder im Initiativplan – bereits im baugleichen Vorgänger-Stipendienprogramm. Dieses wird nicht vom Bund, sondern vom Land NRW kofinanziert. In diesem Programm gehört die UDE seit zwei Jahren zu den mit Abstand erfolgreichsten Hochschulen. Beide Programme sollen künftig vereint werden. „Deshalb suchen wir auch weiterhin dringend neue Freunde und Förderer für unsere Stipendien”, betont Radtke.

Weitere Informationen:
Projektkoordinator Matthias Johannes Bauer,
Tel.0203/379-4315,
,
www.deutschlandstipendien.de


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