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Liebe Grüße aus Moskau

Das Zentrum für Osteuropa-Studien stellt historische Postkarten aus.


Ab Montag, 10. Oktober, zeigt das Zentrum für Osteuropa-Studien (ZOS) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) Postkarten aus dem zaristischen Russland um 1900. Die Universitätsbibliothek ist Gastgeber der Ausstellung „Liebe Grüße aus Moskau“.

„Die Exponate zeigen Motive aus dem gesamten Zarenreich, vom westlichen Teil bis hin nach Sibirien. Dabei ist der damalige Vielvölkerstaat in all seinen Facetten abgebildet: Der Zar und seine Paläste sind ebenso wie Tataren oder nomadische Stämme aus Turkestan, die in Jurten lebten, auf den Postkarten zu sehen“, erklärt Marina Ivanova, die am Ausstellungskonzept mitwirkte.

Der russischstämmigen Familie Radzievsky und ihrer Sammelleidenschaft ist die Vielfalt der Exponate zu verdanken: In den 1980er Jahren kaufte Vera Radzievsky zahlreiche alte Postkarten in Moskau auf und schickte sie an ihren in Paris lebenden Sohn Pawel mit dem Ziel, daraus eine Ausstellung zu entwickeln. Die Ausstellung selbst hat einen weiten Weg von Basel über Astano in der Schweiz bis nach Kiel hinter sich gebracht.

Das ZOS lädt alle Interessierten ein, mit der Ausstellung „Liebe Grüße aus Moskau“ im Foyer der Universitätsbibliothek eine informative und ebenso spannende Entdeckungsreise in das längst untergegangene Zarenreich zu unternehmen. Zur Eröffnung am 10. Oktober um 18 Uhr werden Spezialitäten aus Russland gereicht.

Ausstellung
Datum:    10.10. bis 20.11.
Ort:         Foyer der Universitätsbibliothek, Leibnizstraße 9, 24118 Kiel
Zeit:        Mo-Fr 9-22 Uhr, Sa 9-20 Uhr, So 10-18 Uhr

Der Eintritt ist frei.