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Kooperation der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd mit der Universität Stuttgart und der PH Ludwigsburg wird vom Wissenschaftsministerium gefördert

Wie das Wissenschaftsministerium am Freitag bekannt gab, erhalten sechs Pro-jekte mit Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen 2,7 Millionen Euro für Kooperationsmodelle in der Lehrerbildung.

Gefördert wird auch das Projekt „Ausbildungsqualität durch Kooperation in der Lehramtsaus-bildung (AQUA – KOLA)“ der Pädagogischen Hochschulen Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd und der Universität Stuttgart.

Ziel des Projektes ist zum einen die Weiterentwicklung der Kooperation in den fachdidak-tischen und pädagogischen Studien. Dabei bringen Lehrende der Pädagogischen Hoch-schulen fachdidaktische, pädagogische und psychologische Lehrveranstaltungen für an-gehende Gymnasiallehrer an der Universität Stuttgart in insgesamt 11 Fächern ein. Dar-über hinaus wird für die Fächerkombination Physik/Mathematik ein flexiblerer Zugang zum Lehrerberuf eröffnet, der auf einem regulären Fach-Bachelor in Physik und einem anschließenden Lehramts-spezifischen Masterstudium basiert.

Einzigartig ist an dieser Kooperation, dass fünf an der Lehrerbildung beteiligte Partner mitwirken (Universität Stuttgart, Pädagogische Hochschulen Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd, Studiense-minare Esslingen und Stuttgart).
„Die Kooperation weist einen neuen Weg in der Lehrerausbildung, der die hervorragen-den fachlichen Kompetenzen der Universität Stuttgart mit dem langjährigen didaktischen Know-how der Pädagogischen Hochschulen verbindet und damit die Chance eröffnet, die Bezüge zwischen Theorie und Praxis in der universitären Lehrerausbildung weiter zu stär-ken“, so der Prorektor Lehre und Weiterbildung der Universität Stuttgart, Prof. Frank Gie-ßelmann. „Das Projekt bietet die Chance, spezifische Veranstaltungsformen für die inno-vative Lehrerbildung, wie fachliche und fachübergreifende Foren und Summer-schools zu erproben und zu etablieren, in denen fachliche, fachdidaktische und interdisziplinäre In-halte vernetzt werden”, betont PH-Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann.

Die fachdidaktischen Lehrangebote sind so angelegt, dass in einem ersten noch vor dem Praxissemester liegenden Modul zunächst grundlegende Konzepte und Ergebnisse aus der einschlägigen Forschung erschlossen und erste eigene Erfahrungen mit Analyse- und Planungsprozessen gesammelt werden können. Das zweite, projektförmig angelegte Mo-dul ist nach dem Praxissemester angesiedelt und eröffnet die Möglichkeit zu vertieften, wissenschaftliche Erkenntnisse nutzenden Auseinandersetzungen mit ausgewählten Fra-gestellungen der Gestaltung von Lehr-Lernprozessen, wie zum Beispiel dem Umgang mit Fehlern, der Entwicklung lernförderlicher Aufgaben oder diagnostischen Fragen.

Weitere Informationen unter: http://www.ph-gmuend.de


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