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Kölner Forschungsstelle für Medienrecht der Fachhochschule Köln

Vor dem Hintergrund des „erheblichen Ausmaßes an Urheberrechtsverletzungen im Internet und dem dadurch entstehenden volkswirtschaftlichen Schaden“ hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) eine wissenschaftliche Studie öffentlich ausgeschrieben.

Der Auftrag wurde nun an die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht an der Fachhochschule Köln vergeben. Konkret geht es in der vergleichenden Studie um Modelle zur Versendung von Warnhinweisen durch Internet-Zugangsanbieter an Nutzer bei Urheber-rechtsverletzungen. Mit diesen würden Nutzer, die konkret benannte Rechtsverstöße im Netz begehen, auf ihr Fehlverhalten aufmerksam gemacht werden. Voraussetzung wäre eine Kooperation zwischen Zugangs-Providern und Rechte-Inhabern. Nachdem in anderen europäischen Staaten erste Erfahrungen mit solchen Modellen vorliegen, soll die vergleichende Studie dem deutschen Gesetzgeber die Grundlage für die mögliche Einführung es solchen Modells liefern. Die Fertigstellung ist zum Jahresende geplant.

Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Fachhochschule Köln wurde im Jahr 2006 mit Blick auf die Bedeutung Kölns als eine der führenden Medienstädte Deutschlands und Europas gegründet. Sie dient der Verzahnung der medienrechtlichen Forschung insbesondere mit den in Köln und der rheinischen Region ansässigen Medien-unternehmen. Es soll Forschung betrieben und die medienrechtliche Hochschulausbildung verstärkt werden. Als Diskussionsforen für Wissenschaft und Medienunternehmen werden Symposien und Vortragsveranstaltungen durchgeführt. Geleitet wird die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht von Prof. Prof. Dr. iur. habil. Rolf Schwartmann.

Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 17.500 Studierende werden von rund 420 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst rund 70 Studiengänge, jeweils etwa die Hälfte in Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Neu hinzugekommen sind im Herbst 2009 die Angewandten Naturwissenschaften. Zur Hochschule gehören neben Standorten in Köln-Deutz und in der Kölner Südstadt auch der Campus Gummersbach; im Aufbau ist der Campus Leverkusen. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverbund UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung.

Weitere Informationen und Kontakt:
Fachhochschule Köln
Kölner Forschungsstelle für Medienrecht
Prof. Dr. Rolf Schwartmann
Tel.: 0221/8275-3346
E-Mail:
www.medienrecht.fh-koeln.de