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Informativ – gut verständlich – und brandaktuell

Ein neues Standardwerk über den Informationsmarkt ist jetzt unter dem Titel »Informationsmarkt – Informationen im I-Commerce anbieten und nachfragen« gleichzeitig auf Deutsch und Englisch erschienen (»Information Markets: A Strategic Guideline for the I-Commerce«.). Die Autoren, Prof. Dr. Frank Linde von der Fachhochschule Köln und Prof. Dr. Wolfgang G. Stock von der Universität Düsseldorf, sind anerkannte Experten der Informationsökonomie und der Informationswissenschaft.


Auf rund 600 Seiten bieten sie einen umfassenden multiperspektivischen Zugang zum Informationsmarkt und zum Geschäftemachen mit Information bzw. I-Commerce. Ein informatives und gut verständlich geschriebenes Buch, das für alle interessant ist, die mehr über den Informationsmarkt erfahren und in die Thematik tiefer eintauchen wollen. Insbesondere richtet es sich an Studierende aus den Bereichen Informationswissenschaft, Informatik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftswissenschaften, Dokumentation bzw. Informationswirtschaft, Computerlinguistik und Bibliothekswesen.

Im Mittelpunkt des übersichtlich und mit vielen Abbildungen gestalteten Buches steht eine ökonomische Analyse des Informationsmarktes. Ausführlich behandeln die Autoren aber auch Informationssoziologie und -politologie, Informationsrecht sowie Informationsethik. »Unser Buch untersucht derzeit äußerst aktuelle Phänomene wie Facebook, weitere Web 2.0-Dienste (Flickr, YouTube usw.), aber auch inzwischen klassische Informationsdienste mit Wirtschafts-, Rechts- und Wissenschaftsinformationen und zudem den Softwaremarkt«, erläutert Prof. Dr. Wolfgang G. Stock. »Deutlich wird die Rolle der Online-Werbung herausgestellt, so dass die Leser erfahren, wie Google, Facebook und andere ihr Geld verdienen«, so Stock weiter.

»Die Untersuchungen zeigen, dass die Managementlehre an die neuen Möglichkeiten des Internets angepasst werden muss.« »In diesem neuen Buch wird erstmalig ein neues strategisches Modell entwickelt und vorgestellt, dass ein integriertes Bild der Handlungsoptionen für Informationsanbieter beinhaltet«, betont Prof. Dr. Frank Linde. »Neben den ökonomischen Besonderheiten, die den Handel mit Informationsgütern ausmachen, werden sieben strategische Variablen vorgestellt, die für den Markterfolg die entscheidende Rolle spielen.«

»Informationsmarkt – Informationen im I-Commerce anbieten und nachfragen« ist der dritte und abschließende Band der Reihe »Einführung in die Informationswissenschaft«. Nach den eher theo-retisch orientierten Werken über Information Retrieval (Stock 2007) und Wissensrepräsentation (Stock/Stock 2008) betreten die Autoren mit der Analyse des Informationsmarktes den Bereich der angewandten Informationswissenschaft. »Besonders wichtig ist für uns«, so die Autoren, »dass wir in dem Buch zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen an unseren Untersuchungsgegenstand – Ökonomie einerseits, Informationswissenschaft andererseits – optimal verbinden konnten, so dass eine interdisziplinäre Sicht auf die Informationsmärkte entstanden ist.«

DIE AUTOREN

Prof. Dr. rer. pol. Frank Linde vertritt die Lehrgebiete Personalmanagement, Wissensmanagement und Informationsökonomie am Institut für Informationswissenschaft der Fachhochschule Köln. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Wissensmanagement und Informationsökonomie. Er ist Vorstandsmitglied des Instituts für e-Management und ist Dozent für Wettbewerbsstrategien für Informationsanbieter an der Universität Witten-Herdecke, Dozent für Wissensmanagement an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf sowie Dozent für Personalmanagement an der Universität Bayreuth.

Prof. Dr. G. Wolfgang Stock leitet an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die Abteilung Informationswissenschaft. Nach der Promotion in Düsseldorf und der Habilitation an der Karl-Franzens-Universität Graz arbeitete er als Univ.-Lektor in Graz, als Leiter des Informationszentrums beim ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München sowie als Professor an der Fachhochschule Köln. Seine Forschungen bewegen sich vornehmlich auf den Gebieten Information Retrieval, Wissensrepräsentation, Infometrie und Informationsmarkt.

Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 17500 Studierende werden von rund 420 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst rund 70 Studiengänge, jeweils etwa die Hälfte in Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Elektrotechnik und Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik. Neu hinzugekommen sind im Herbst 2009 die Angewandten Naturwissenschaften. Zur Hochschule gehört neben Standorten in Köln-Deutz und in der Kölner Südstadt auch der Campus Gummersbach; im Aufbau ist der Campus Leverkusen. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverbund UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung.

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist eine der jüngeren Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. Entstanden aus der Medizinischen Akademie Düsseldorf (gegründet 1907), entwickelte sich die Heinrich-Heine-Universität 1965 zu einer Volluniversität mit einer Medizinischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Philosophischen, Juristischen und einer Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Mit 366 Professoren und über 3.500 wissenschaftlich und nichtwissenschaftlich Beschäftigten gehört sie zu den mittelgroßen Universitäten des Landes. Ihre rund 17.000 Studierenden können aus 60 verschiedenen, auch weiterbildenden Studiengängen wählen. Eine besondere Stärke der Hochschule sind bereichsübergreifende, gemeinsame Studiengänge verschiedener Fakultäten, z. B. Wirtschaftschemie. Die offene Struktur der HHU schafft bestes Potenzial für Wissens-Transfer und Clusterbildung. Einen Schwerpunkt bilden Lebenswissenschaften mit interdisziplinärer Zusammen¬arbeit von Medizin und Naturwissenschaften. Es gibt sechs Sonderforschungsbereiche für Spitzenleistung in Biologie, Medizin, Physik, Sprach- und Sozialwissenschaften und sowie viele Kooperationen national und international. Fünf Graduiertenkollegs bieten exzellente Ausbildung für wissenschaftlichen Nachwuchs. Hinzu kommt eine enge Anbindung an die starke regionale Wirtschaft.

Weitere Informationen:

http://www.fbi.fh-koeln.de/institut/personen/linde/linde_publ.php