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Im Zeichen der Nachhaltigkeit

Laut Statistik der UNO wächst die Menschheit jährlich um 79 Millionen Menschen pro Jahr. Eine echte Herausforderung für die Wirtschaft, schließlich steigt auch der Bedarf an Nahrung, Kleidung und Energie bei gleichzeitig schwindenden Ressourcen unseres Planeten.

Wie Unternehmen trotz immer komplexer werdender Wahrenkreisläufe umwelt- und ressourcenschonend wirtschaften können, werden Wissenschaftler mit Studierenden und Doktoranden aller Disziplinen auf der ersten Sommerakademie „Nachhaltige Wertschöpfungsketten“ diskutieren. Veranstaltet wird die Akademie von der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) und dem studentischen Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik sneep in Zusammenarbeit mit den Fachgebieten Ökonomie der Gärtnerischen Produktion und Ressourcenökonomie an der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der

Humboldt-Universität zu Berlin.
Sneep-VÖW-Sommerakademie
„Nachhaltige Wertschöpfungsketten“
vom 22. bis 26. August 2011
Karl-Renner-Haus, Ringstraße 76-77
12205 Berlin-Lichterfelde

Welche Werte werden in globalen Wertschöpfungsketten geschaffen? Wie können ökologische, soziale und ökonomische Werte gleichberechtigt berücksichtigt werden? Welche Maßstäbe wollen wir als Konsumenten aus Industrieländern an die Weltwirtschaft stellen?

Die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bestehende Wertschöpfungsketten von Unternehmen analysieren, Umwelt- und Sozialstandards prüfen und als Teil der Lösung, natürlich auch mit Blick auf ihre Herausforderungen, deren Methoden zur Wertschöpfung ausprobieren und anschließend Verbesserungen erarbeiten. Schwerpunkte sind dabei die Industrien Nahrungsmittel, Textilien und erneuerbare Energien. Diese werden gleichzeitig im Zusammenspiel mit den Perspektiven der „anderen Akteure“ entlang von Wertschöpfungsketten – Regierungen, Gewerkschaften, Verbraucher, Nichtregierungs- und Internationale Organisationen – beleuchtet.

„Nachhaltiges Wirtschaften kann nur im Zusammenspiel aller Beteiligten funktionieren. In möglichst realitätsnahen Formaten sollen während der Sommerakademie die Vor‐ und Nachteile verschiedener Instrumente des Wertschöpfungskettenmanagements, wie beispielsweise Zertifizierung, Lifecycle Management oder Sustainability Scorecard, diskutiert und bewertet werden, um Unternehmen nicht nur Theorien, sondern Instrumente zur erfolgreichen Umsetzung ihrer Strategien an die Hand geben zu können. Natürlich stellt sich die Frage, welches entwicklungspolitische Potential im Wertschöpfungskettenmanagement vorhanden ist“, sagt Andreas Thiel, Programmkoordinator der Akademie.

Das vollständige Programm und nähere Informationen unter: www.voew.de/sommerakademie