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Hochschule München und SCE werden EXIST-Gründerhochschule

Mit dem Prädikat EXIST-Gründerhochschule dürfen sich künftig eine deutsche Hochschule und zwei Universitäten schmücken: Hochschule München, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Technische Universität Berlin.



Das Bundeswirtschaftsministerium hat unter 24 Finalisten des Wettbewerbs „EXISTGründungskultur – Die Gründerhochschule“ die Gewinner ausgesucht: Die Hochschule München und das SCE sind nicht nur unter den siegreichen 10, sondern direkt in der Spitzengruppe der Top 3 platziert worden. Diesen 3 wird das Prädikat „EXISTGründerhochschule“ verliehen. Unter diesem Titel können jetzt einzigartige Konzepte
umgesetzt werden, die in den letzten Monaten erarbeitet worden sind. Die drei erfolgreichen Hochschulen sind die Hochschule München, die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Technische Universität Berlin. „Wie sind sehr stolz darauf, dass unser AHEAD-Konzept die Jury überzeugt hat“, so die Vizepräsidentin der Hochschule Prof. Dr. Christiane Fritze. „Damit können wir die Gründungskultur, die bereits an der Hochschule München herrscht, weiter entwickeln und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass sich unternehmerisches Denken und Handeln,

Lehre und Forschung gegenseitig befruchten.“„Unsere Innovationskultur basiert darauf, bedarfsgerecht Persönlichkeiten auszubilden.

Zu den drei besten Gründerhochschulen Deutschlands zu gehören, ist eine Ehre und ermöglicht uns konkret, ganz neue Projekte zu realisieren“, so Prof. Klaus Sailer, Geschäftsführer des SCE. „Kern unserer Strategie ist der Aufbau aller Aktivitäten in Pyramidenform. Als Basis wird eine offene Innovationskultur innerhalb der Hochschule und mit externen Partnern gefördert. Darauf aufbauend wollen wir Kompetenzen
vermitteln und unternehmerisch denkende Persönlichkeiten bilden. Viel versprechende Projekte werden auf dem Weg zum Markt begleitet. Als Ausbildungskonzept werden reale Projekte durchgeführt, die Studierende in interdisziplinären Gruppen ausarbeiten. Innovative Gründungen werden durch Co-Creation unterstützt und Impulse gesetzt.“

Mit der Entscheidung in Berlin endete eine Phase intensiver Arbeit an Deutschlands Gründerzentren und Hochschulen. Nach dem eher breit gestreuten Förderziel des Programmvorgängers sollen mit dem aktuellen „EXIST IV“ nur wenige Einrichtungenvom Bundeswirtschafts-ministerium unterstützt werden – dafür intensiver. Die optimale Anpassung des Konzepts zur Gründungsförderung an die Struktur der jeweiligen Hochschule und damit maximale Effektivität war wichtiges Kriterium der Wahl. Die Realisierung der neuen Gründungsförderungskonzepte an den Hochschulen erstreckt sich über 5 Jahre und umfasst ein Fördervolumen von bis zu 2,7 Millionen Euro.

Der Antrag der Hochschule München wurde gemeinsam mit dem Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) erarbeitet. Das SCE ist seit 2002 An-Institut der Hochschule München und bietet Studierenden und Berufstätigen Motivation und Qualifizierung in unternehmerischem Denken und Handeln. Mit der Gründerberatung am SCE stehen Gründerteams in jedem Stadium direkte Beratungsdienstleistungen, punktuell oder in
fortlaufender Begleitung, zur Verfügung. Neben der Entwicklung von Ideen bis zur Marktreife stehen die Ausbildung der unternehmerischen Persönlichkeit und die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen in den Qualifikationsprogrammen an zentraler Stelle.

Weitere Informationen:

SCE – Christina Weber
Tel 089-55050626,


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