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HAWK rückt auch das Thema „Pflege“ in den Focus

Wie es sich anfühlt, alt zu sein – wer will das schon wissen? Die Auseinandersetzung mit dem Thema kommt schon von allein früh genug, oder?  Mutige, die sich trotzdem in den so genannten Alterssimulationsanzug hineintrauen, werden sich erwartungsgemäß auch nicht jünger und schöner fühlen. Gewinnen werden sie aber trotzdem, nämlich Mitgefühl und das ist unbezahlbar, wenn es um die Pflege von Angehörigen geht.

Die HAWK lädt zur ersten öffentlichen Pflegebörse am Donnerstag, 6. Oktober 2011, von 10 bis 16 Uhr ins Goschentor 1 in Hildesheim ein. Unterstützt werden sollen hier diejenigen, die schon Angehörige pflegen. Die anderen möchte die HAWK frühzeitig für das Thema sensibilisieren, das manchmal sehr plötzlich aktuell werden kann.

Das Thema „Pflege“ wird immer wichtiger – für jeden Einzelnen und angesichts der Bevölkerungsentwicklung auch für die Gesellschaft.  Trotzdem wird es viel zu wenig in den Focus gerückt. Es hat nämlich einen Schönheitsfehler: Es ist und bleibt kein Hochglanzthema. Vielleicht stehen gerade deshalb auch Hochschulen in besonderer Verantwortung.

Auch hier werden die besonderen Probleme und Bedürfnisse von Beschäftigten und Studierenden mit pflegebedürftigen Angehörigen bisher vernachlässigt. Zudem ist das Thema Pflegebedürftigkeit im Gegensatz zum Thema Kinder negativ besetzt. Gleichwohl sind das die zwei Seiten der Medaille „Familiengerechte Hochschule“ – zumindest sieht das die HAWK so, deshalb hat das Gleichstellungsbüro die Pflegebörse mit Informationsständen und Vorträgen organisiert.

Im Rahmen der Infobörse können sich Interessierte an Ständen informieren, von Fachleuten individuell beraten lassen oder sich mit anderen Betroffenen austauschen. Die Alterssimulationsanzüge der Wolfsburg AG versetzen für kurze Zeit sehr realistisch in die physische und psychische Erlebniswelt eines alten Menschen. Interessante Vorträge und Workshops rund um das Thema ergänzen das Programm. So geht es beispielsweise um das Thema Betreuungsangebote für Demenzkranke, um Möglichkeiten der Hospizversorgung, um Wissenswertes über die Leistungen der Pflegekasse, um Betreuungs- und Patientenverfügungen oder um neue Wohnformen für Seniorinnen und Senioren.

Natürlich bietet die HAWK auch Kinderbetreuung während der Veranstaltung an und sorgt mit Zaubershow, Ballonshow oder Hüpfburg für  Unterhaltung und auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Programms „Familie in der Hochschule“ gefördert. Familie in der Hochschule ist ein Programm des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Hochschulentwicklung CHE.

Das vollständige Programm finden Sie zum download im Internet unter: www.hawk-hhg.de . Der Eintritt ist frei.


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