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Gold für Athletin der Universität Hohenheim

Die Hohenheimer Beachvolleyball-Spielerin Britta Bürthe erfüllte sich gemeinsam mit ihrer Partnerin Karla Borger am 7. Wettkampftag der Universiade in Shenzhen den Traum von Gold. Damit holten die beiden die erste Universiade-Teammedaille seit 1999 in Palma. Britta Bürthe studiert Lebensmittenwissenschaft und Biotechnologie an der Universität Hohenheim.


Das deutsche Duo trotzte wie schon in der gesamten Woche den tropischen Witterungsbedingungen und siegte im Finale gegen die US-Amerikanerinnen Hughes/Day 2:0 (21-19, 21-14).D amit gelang ihnen zugleich die Revanche für die einzige Niederlage im Turnier. In einer ersten Reaktion meinte das Gold-Duo: “Wir sind superglücklich nach zwei sehr anstrengenden Tagen mit fünf Spielen. Wichtig war der klare Sieg im Finale gegen das Team, das uns in die Loser-Runde geschickt hatte, aber das heutige Halbfinale war noch spannender.”

Am Vormittag hatte das deutsche Duo einen Sieg gegen die Brasilianerinnen Elize/Agatha erzielt. Den ersten Satz gewannen Britta Büthe und Karla Borger 21:10, der zweite Satz ging dagegen mit 18:21 verloren. Im entscheidenden dritten Satz lagen Büthe/Borger zunächst 10:13 zurück, ehe sie dank einer starken kämpferischen Leistung das Match mit 15:13 noch zu ihren Gunsten drehten. “Es war sensationell, wie die beiden um jeden Ball gekämpft haben”, begeisterte sich Betreuer Bernd Werscheck.

Hintergrund: Universiade

Die Universiade ist die größte Multisport-Veranstaltung nach den Olympischen Spielen. Bei dem sportlichen Großereignis im chinesischen Shenzhen gingen seit 12. August 13.000 Studierende aus 170 Ländern für den Ruhm ihrer Hochschule an den Start. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (ADH) schickt eine Auswahl von 120 studentischen Spitzensportlern in 18 verschiedenen Sportarten nach Shenzhen.

Weitere Informationen unter:http://www.uni-hohenheim.de