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Fundament für künftige Zusammenarbeit gelegt

Die Fachhochschule Koblenz und die Berufsbildende Schule Boppard wollen künftig enger zusammenarbeiten, um die Entscheidungskompetenz der Schülerinnen und Schüler bei der Studien- und Berufswahl zu verbessern.


Für die Fachhochschule Koblenz ist es wichtig, interessierte und motivierte Studienanfänger in den unterschiedlichen Disziplinen, insbesondere in den technisch-naturwissenschaftlichen Fächern zu bekommen. Die Berufsbildende Schule (BBS) Boppard möchte die Entscheidungskompetenz ihrer Schülerinnen und Schülern für die Studien- und Berufswahl verbessern. Was liegt also näher, als einen Schulterschluss zu vereinbaren. FH-Präsidentin Prof. Ingeborg Henzler und Schulleiterin Beate Kraemer unterzeichneten jetzt den Kooperationsvertrag, der das Fundament für eine künftige Zusammenarbeit bildet.

Welche Qualität die Ausbildung an der Fachhochschule Koblenz hat, weiß Oberstudiendirektorin Beate Kraemer aus eigener Erfahrung. Vor ihrem Lehramtsstudium hat sie an der FH Betriebswirtschaft studiert und später als Lehrbeauftragte und Vertretungsprofessorin Vorlesungen in Mathematik und Volkswirtschaftslehre gehalten. Ziel der engagierten Schulleiterin ist es, die Lernbiographie ihrer rund 1.200 Schülerinnen und Schüler in Boppard unterstützend zu begleiten. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen möchte die Oberstudiendirektorin den jungen Leuten Bildungswege aufzeigen und Hemmschwellen gegenüber einer akademischen Laufbahn abbauen.

Neben der Ausbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das Hotel- und Gaststättengewerbe hat die BBS Boppard die Schwerpunkte Technik, Wirtschaft und Sozialwesen im Programm. „Das passt perfekt zu unserem Studienangebot“, betont Prof. Ingeborg Henzler. „Während es uns in den Bereichen Wirtschaft und Soziales aufgrund der hohen Bewerberzahlen mehr darum geht, die Qualität der Studienanfänger zu verbessern, freuen wir uns in den technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen über jeden zusätzlichen motivierten Studieninteressierten“, so die FH-Präsidentin.

Neben der Koordinierungsstelle für Schulkontakte werden sowohl an der Fachhochschule Koblenz als auch an der Berufsbildenden Schule Mentorinnen und Mentoren in den verschiedenen Fachrichtungen dafür sorgen, dass der Kooperationsvertrag mit Leben erfüllt wird. So sind u.a. Informations- und Koordinierungsgespräche zwischen Hochschuldozenten und Berufsschullehrerinnen und –lehrern, spezielle Schnuppervorlesungen am Hochschulinformationstag sowie die Beteiligung der FH an schulischen Angeboten zur Studien- und Berufsberatung vorgesehen.