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Friedrich Klute erhält Förderpreis des Verbandes Weihenstephaner Ingenieure

Friedrich Klute, Absolvent der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, erhält am 17. Juni 2011 im Rahmen der diesjährigen Landschaftsbautagung an der HSWT den Förderpreis des Verbandes Weihenstephaner Ingenieure.

Der Absolvent des Studiengangs Landschaftsbau und –Management wurde bereits innerhalb seiner Fakultät Landschaftsarchitektur für sein studentisches Engagement und seine herausragende Diplomarbeit ausgezeichnet.

Darin beschäftigt sich Klute mit Unternehmensqualität im Sinne des Total Quality Managements (TQM). Der Begriff Qualität wird meist mit Produktqualität assoziiert. Auf dem Dienstleistungsmarkt wird aber schnell klar, dass Qualität auch in Prozessen stecken muss – in der heutigen Zeit zählt dies mehr denn je. Der Unternehmensqualität im Sinne des Total Quality Managements (TQM) hat sich die so genannte TEMP-Methode® verschrieben. In seiner Diplomarbeit wird der wissenschaftliche Bezug dieser Methode zum TQM wiedergegeben.

TEMP ist dabei ein Akronym aus „Teamchef“, „Erwartungen der Kunden“, „Mitarbeiter“ und „Prozesse“. Diese Erfolgsfaktoren sind in jeweils sieben Handlungsfelder unterteilt und bilden gemeinsam alle den Unternehmenserfolg bedingenden Bereiche in kleinen und mittelständischen Unternehmen ab. Bewertungstableaus ermöglichen es, mit einem sehr geringen Aufwand den Entwicklungsstand des Unternehmens in all diesen Handlungsfeldern zu lokalisieren, strategische Ziele zu erkennen und die als nächstes zu realisierenden Schritte festzulegen.

Friedrich Klute hat sein Studium mit der Gesamtnote sehr gut abgeschlossen.

Als Semestersprecher und gewähltes Mitglied im studentischen Konvent setzte sich Klute für die Belange seiner Kommilitonen ein. Er war aktiv in der Fachschaft der Fakultät Landschaftsarchitektur, hat sich bei der Organisation und Durchführung der Landschaftsbautagung und des Messeauftritts auf der Galabau-Messe beteiligt. Derzeit arbeitet Friedrich Klute bei der Firma Wurzer Umwelt in Eitting, um die Geschäftsfelder Kompostierung und Biogasanlage kennen zu lernen. Danach wird er nach eigenen Angaben noch etwas Berufserfahrung als Bauleiter sammeln, ehe er schon im Frühjahr 2012 mit in den elterlichen Garten- und Landschaftsbaubetrieb im Sundern-Stockum (Sauerland) einsteigen wird, um die Nachfolge für seinen Vater anzutreten, der sich stetig weiter aus dem Geschäft zurückziehen möchte.