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Freeware & Open Source im Vormarsch: Universität Hohenheim beheimatet Deutschlands größtes TYPO3Camp

Sie ist kostenlos, dynamisch und zunehmend beliebt bei Hochschulen, Internet-Agenturen und Open-Source-Anhängern: das Redaktionssystem TYPO3.



Heute Abend kommt die Gemeinschaft, die sich meist nur elektronisch austauscht, zu einem der größten Real-Live-Treffen an der Universität Hohenheim zusammen. Der Entwickler-Kongress ist wie die Software selbst – selbst organisiert, schnell und hierarchiefrei: So hält das Programm zwar Zeitfenster für sogenannte Session Tracks frei – doch welche Themen die Sessions diskutieren, wer vorträgt und wer moderiert bestimmen die 200 Teilnehmer selbst. Vor Ort und spontan. Aber erst nach der Warm-Up-Party. Heute. Um 18:00 Uhr. Im Schlosskeller. Das Web sei wieder einmal dabei, sich neu zu erfinden. So lautet eine der Grundgewissheiten des Orga-Teams, welches das bisher größte TYPO3Camp nach Stuttgart holte.

„Gestartet ist das Internet als Informationsplattform. Mit dem Web 2.0 rückten Individualisierung und der persönliche Austausch stark in den Vordergrund. Gleichzeitig entwickelt sich das www zunehmend zu einem Werkzeug, über das ganze Arbeitsabläufe organisiert werden“, erläutert Daniel Fehrle, Co-Organisator und Webmaster der Universität Hohenheim.

Eine Auffassung, die er mit Erfahrungen an seinem Arbeitsplatz veranschaulichen kann: „In den vergangenen Jahren haben wir Prozesse wie Prüfungsanmeldungen, Wohnungsbörse, Seminaranmeldungen zunehmend ins Netz geholt. Das hat die Abläufe nicht nur organisiert, sondern auch gestrafft und für die Nutzer vereinfacht.“

Gerade für Hochschulen habe sich TYPO3 als kostenlose und extrem flexible Internet-Software bewährt. „Ob Konferenz-Management oder individuelle Studienfach-Auswahl – TYPO3 ist eine Basis, mit der wir sehr schnell genau die Werkzeuge herstellen, wie wir sie passgenau benötigen.“

Dazu kooperiert die Universität Hohenheim in wechselnden Projekten mit bis zu sieben weiteren Hochschulen. Denn „wenn wir einen Bedarf erkennen, finden wir oft sehr schnell Partner mit ähnlichen Bedürfnissen, mit denen wir uns die Entwicklungsarbeit teilen“, erklärt Fehrle. Ein weiterer Vorteil der kostenlosen Software, die nicht von einem Konzern, sondern von den Nutzern selbst nach eigenen Vorstellungen weiterentwickelt wird.

Auch in der Wirtschaft und unter Internet-Agenturen findet TYPO3 inzwischen eine wachsende Zahl von Anhängern. Selbst 50% der DAX-Unternehmen nutzen TYPO3. Zum Orga-Team des Stuttgarter Camps zählen deshalb auch Web-Dienstleister Rainer Zeh von der Firma Lightwerk, Tim Schommer von Schommer Media, Thomas Löffler von SpoonerWeb und Jochen Weiland von jweiland.net. Als Premiumsponsoren engagieren sich neben diesen Firmen und der Universität Hohenheim auch die anders und sehr GmbH, die 21TORR GmbH und die digiparden GmbH.

Kontakt für Medien:
Daniel Fehrle
Universität Hohenheim
Hochschulkommunikation
Tel. 0711 459-23340
E-Mail: