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Feierliche Eröffnung im Weiterbildungsprojekt „Jüdische Sozialarbeit“

Die Zahl jüdischer Gemeinden in Deutschland ist durch die Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion in den letzten Jahren rasant gestiegen. Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland gehörte zu den am schnellsten wachsenden jüdischen Gemeinschaften in Europa.



Von den über 200.000 Einwanderinnen und Einwandern in Deutschland leben momentan rund 100.000 als Mitglieder in rund 100 im Zentralrat der Juden in Deutschland organisierten jüdischen Gemeinden. Jüdisches Leben in Deutschland wird mehr und mehr sichtbar.
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in jüdischen Gemeinden, Einrichtungen und Organisationen bietet die Fachhochschule Erfurt in Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland  K.d.ö.R. und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V. (ZWST) erneut ein für Europa einzigartiges Studium an: sie können berufsbegleitend den Bachelor-Abschluss (B.A.)  in Sozialer Arbeit erwerben.
Am 30. Mai 2011 wird das Studium für 30 Studierende mit einer feierlichen Eröffnung beginnen. Zu diesem Anlass laden wir interessierte Redaktionen und Vertreterinnen und Vertreter der Presse recht herzlich ein.

Datum:    30.05.2011, 13 Uhr
Ort:     Raum 7.1.15, Fachhochschule Erfurt, Altonaer Str. 25
Programm:    (Stand: 25.05.2011)

Der erste Studienkurs begann im April 2007. Im August 2010 konnte bei einer festlichen Zeremonie im Rathausfestsaal der Stadt Erfurt und unter Beisein der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht 20 Teilnehmer/-innen der Grad des B.A. Soziale Arbeit mit Schwerpunkt auf Jüdischer Sozialarbeit verliehen werden. Es sei hier besonders erwähnt, dass dieser Studiengang erstmalig nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland angeboten wurde.

Der berufsbegleitende Studienkurs wird in Anlehnung an den grundständigen B.A.-Studiengang Soziale Arbeit an der FH Erfurt zunächst im Rahmen der Weiterbildung organisiert. Zu Beginn des 7. Semesters werden die Teilnehmer/-innen als Studierende an der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften immatrikuliert und beginnen mit der Praxisphase an die sich das 8. Semester als Prüfungssemester anschließt. Insgesamt unterteilt sich das Studium in 1.050 Stunden Präsenzzeiten (Blockseminare), circa 750 Stunden E-Learning und circa 1.800 Stunden Selbststudium. Die Blockseminare finden überwiegend im Max-Willner-Heim, der Bildungsstätte der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V., in Bad Sobernheim statt.

Die wissenschaftliche Leitung des Studienprojektes liegt in den Händen von Frau Prof. Dr. Esther Weitzel-Polzer und Herrn Prof. Dr. Doron Kiesel.

Dipl.-Journ. Roland Hahn

Fachhochschule Erfurt
Leiter Hochschulkommunikation

PF 45 01 55, 99051 Erfurt

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Telefax: 0361 6700-702
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