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Erfolgreiche Kooperation zwischen Hochschule Harz und Chinesisch-Deutscher Hochschule wird fortgeführt

Zu Beginn des Wintersemesters wurden am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz erneut sechs Studenten aus Shanghai von der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) der renommierten Tongji-Universität begrüßt.

Besonders erfreut zeigte sich Dekan Prof. Dr. Bernhard Zimmermann darüber, ein DAAD-Stipendium in Höhe von sechs mal 500,- Euro, die über das gesamte Wintersemester ausgezahlt werden, an Sun Bojie verleihen zu können, zusätzlich enthält die Förderung einen einmaligen Reisekostenzuschuss von 750,- Euro. Der 21-jährige Stipendiat hat bereits sechs Semester in China studiert und hervorragende Leistungen erzielt. „Die dortige Lehre wird von chinesischen und deutschen Dozenten in deutscher Sprache gehalten“, erklärte der Dekan. Somit könnten die Studierenden dem hiesigen Unterricht gut folgen. Im Anschluss an ein Theorie-Semester mit mechatronischer Ausrichtung in Wernigerode, sieht das Austauschprogramm ein Praktikum und die Anfertigung der Bachelor-Arbeit in einem regionalen Unternehmen vor. „Natürlich unterstützen wir unsere chinesischen Gäste bei der Suche nach einem geeigneten Betrieb“, so Prof. Dr. Klaus-Dietrich Kramer, Hochschullehrer am Fachbereich Automatisierung und Informatik.

Sun Bojie fühlt sich nach nur vier Tagen in der neuen Wahlheimat wohl: „Alles ist viel kleiner als in Shanghai, aber auch viel schöner! Die Leute sind sehr nett und die Landschaft – besonders der Brocken – gefallen uns gut“, verriet er bei der Stipendienübergabe.

Inzwischen kamen insgesamt bereits 16 Studierende der CDHAW in den Genuss des interkulturellen Austauschs mit der Hochschule Harz, ein Grund für die erfolgreiche Kooperation ist auch die gute Betreuung. „Am Beginn stehen zwei Einführungswochen mit Behördengängen, Kennlernveranstaltungen und Ausflügen“, berichtete Benjamin König. Der Student der Automatisierungstechnik und Ingenieur-Informatik unterstützt die Neuankömmlinge besonders in den ersten Wochen und weicht ihnen nicht von der Seite. „Wir hatten schon sehr viel Spaß zusammen, ob beim Einkaufen, einer Harzwanderung oder beim Busfahren zwischen Wohnheim und Hochschule“, erzählte der 25-Jährige begeistert.

Die CDHAW wurde im Jahr 2004 von deutschen Professoren nach dem Vorbild der deutschen Fachhochschule – mit Konzentration auf angewandte Forschung und praxisorientierte Ausbildung – gegründet. Ziel ist es, Arbeitskräfte für deutsche Unternehmen auf dem chinesischen Markt auszubilden, der Schwerpunkt liegt auf den ingenieurwissenschaftlichen Fächern, etwa Mechatronik verbunden mit Automatisierungstechnik. In Deutschland wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, in China vom „Ministry of Education“ gefördert. Federführend bei der CDHAW sind die Fachhochschulen Esslingen, Wolfenbüttel, Erfurt und München, die Hochschule Harz ist seit 2009 Mitglied in dem vierzehn deutsche Hochschulen umfassenden Verbund.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.hs-harz.de


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