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Entwicklungslinien der Dolmetschwissenschaft: Prozess der Emanzipation – Standortbestimmung – Zukunftsperspektiven

Angesichts der seit jeher bestehenden Viel- und Mehrsprachigkeit ist die Tätigkeit des Dolmetschens zwar sehr alt, die Dolmetsch-wissenschaft hingegen noch eine sehr junge Disziplin.

Das Dolmetschen selbst hat sich aus einer praktischen Notwendigkeit heraus entwickelt und kennt verschiedene Formen wie das Gesprächsdolmetschen, das Flüsterdolmetschen, das Konsekutivdolmetschen oder auch das Simultandolmetschen, das insbesondere von der Entwicklung technischer Hilfsmittel im 20. Jahrhundert profitiert hat. Im Rahmen ihrer Antrittsvorlesung stellt Univ.-Prof. Dr. Dörte Andres „Entwicklungslinien der Dolmetschwissenschaft: Prozess der Emanzipation – Standortbestimmung – Zukunftsperspektiven“ vor. Die Vorlesung beginnt am Donnerstag, 7. Juli 2011, um 16:20 Uhr im Hörsaal 328 auf dem Campus Germersheim. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Dörte Andres war nach Abschluss ihres Studiums zunächst als Dolmetscherin im Arbeitsministerium beschäftigt, bevor sie 1986 an den Fachbereich 06 – Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim wechselte. Mit ihrer Habilitation im Jahr 2007 erwarb sie die erste Lehrbefugnis für Dolmetschwissenschaft in Deutschland. Andres‘ Forschungsinteressen liegen insbesondere in der Geschichte, Ethik und Didaktik des Dolmetschens ebenso wie in Telefon- und TV-Dolmetschen und Dolmetschen in Krisengebieten. In der Lehre konzentriert sie sich zudem insbesondere auf die Dolmetsch- wissenschaft, die Notizentechnik und das Simultan- und Konsekutivdolmetschen Französisch-Deutsch.

Kontakt und weitere Informationen:
Univ.-Prof. Dr. Dörte Andres
Arbeitsbereich Dolmetschwissenschaft
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) – Campus Germersheim
Tel. +49 7274 508-35375
Fax +49 7274 508-35442
E-Mail:
http://www.fb06.uni-mainz.de/1310.php


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