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Eine “Reflektion zwischen Aufhebung und Ab-Fallen”

Die Ringvorlesung “Stadt der Moderne” der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz beschäftigt sich am 16. Juni 2011 mit dem Thema “Ab-Fall, Müll und Staub”. Es referiert Prof. Dr. Ulrike Brummert, Inhaberin der Professur Romanische Kulturwissenschaft an der TU Chemnitz.


Ist Leben ohne Abfall denkbar? “Dieser altersweltlichen existenziellen Frage geht der Vortrag in ihrem behaupteten Bedeutungswandel seit dem 19. Jahrhundert in der westeuropäischen Gesellschaft anschaulich mit authentischen Dokumenten, literarischen Zitaten, Beispielen aus der darstellenden Kunst und den zeitgenössischen Medien nach”, kündigt Brummert an. Drei weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags: Abfallproduktion – eine der zentralen Stellvertreterhandlungen? Ab-Fallen, eine der befreiendsten Aktionen für Menschen? Und: Mobilität – grandioser Verursacher von Abfall? “Im Fokus steht der Mensch in der modernen Stadt, aber auch Speicher, Archive jedweder Art von Mitlebenden werden einer kritischen Prüfung unterzogen”, sagt Brummert und ergänzt: “Wir laden ein zu einer illustrierten Reflektion zwischen Aufhebung und Ab-Fallen.”

Insgesamt stehen zwölf Veranstaltungen auf dem Programm der Ringvorlesung “Stadt der Moderne”, die überwiegend von Professoren der TU Chemnitz gestaltet werden. Die Vorträge finden jeweils donnerstags um 19 Uhr im Oberlichtsaal des Museums Gunzenhauser am Falkeplatz statt. Der Eintritt ist frei.

Alle Veranstaltungen der Philosophischen Fakultät im Jubiläumsjahr der TU sind nachzulesen unter:

http://www.tu-chemnitz.de/tu/175jahre/programm.php.