Sie befinden sich hier: Start » DIE UNTERNEHMER VON MORGEN

DIE UNTERNEHMER VON MORGEN

Jugendliche aus ganz Sachsen-Anhalt trafen sich in der vergangenen Woche zum ersten Entrepreneur-Workshop, den so genannten „ego. tech-on Start-Up-Gründertagen“.

Die naturwissenschaftlich und technisch interessierten Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 erfuhren in abwechslungsreichen Workshops, Rollenspielen und persönlichen Gesprächen gemeinsam mit Gleichgesinnten, wie sie ihrem Traum vom eigenen Unternehmen einen großen Schritt näher kommen können. Die Gründertage wurden konzeptionell und organisatorisch vom Lehrstuhl Echtzeitsysteme und Kommunikation der Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg betreut.

Im Ideenworkshop entwickelten die Schüler Ideen für nützliche Erfindungen und erlernten Methoden, um diese weiterzuentwickeln und potentiellen Investoren und Kooperationspartnern überzeugend zu präsentieren. An einem Kaminabend und bei einem Business-Dinner führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensive Gespräche mit Unternehmerinnen und Unternehmern. Ausgiebig ausgefragt wurden der jüngste Unternehmer Deutschland, Christoph Caesar von Plusmedien, Robert Lübke, Audiogent, Alexander Reschke von der Pharetis Gmbh, Sylvia Westermann, ITG Energieinstitut UG und AMU Verband selbstständiger Frauen in Sachsen-Anhalt e.V., Jens Rudlof von der Rudloff & Partner GmbH sowie Boris A. Krella von der Autohaus Am Silberberg GmbH. Zum Abschluss des Workshops gab es den „Elevator Pitch Wettbewerb“, den Lam Ngo vom Werner-von-Siemens-Gymnasium Magdeburg, Moritz Rostkovius vom Werner-von-Siemens-Gymnasium Magdeburg, Carl-Paul Conrad vom Ökumenischen Domgymnasium Magdeburg und Florian Honigmann von der IGS Regine Hildebrand Magdeburg gewannen.

Die Teilnehmer arbeiteten während des dreitätigen Workshops intensiv und waren sich einig, dass sie beim nächsten Mal wieder dabei sein möchten. Dann sollen technische Themen und Exkursionen im Mittelpunkt stehen.

Hintergrund

Das Projekt „eo.tech-on“ wird in der ego.-Existenzgründungsoffensive des Landes Sachsen-Anhalt aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft und der Europäischen Union (Europäischer
Sozialfonds) finanziert. Die Existenzgründungsoffensive ego. ist eine Gemeinschaftsinitiative des Landes und der Wirtschaft, die das Gründungsgeschehen in Sachsen-Anhalt belebt und u.a.
Schülerinnen und Schülern des Landes die Chance gibt, frühzeitig Wirtschaftsunternehmen kennen zu lernen, sich mit selbstständigem unternehmerischen Denken und Handeln auseinanderzusetzen und Unternehmergeist zu entwickeln.

Die Entrepreneur-Workshops im neuen Projekt „eo.tech-on“ vermitteln gründungs- und technikinteressierten Jugendlichen Know-how zum Thema Unternehmensgründung, fördern die Persönlichkeitsentwicklung und vermitteln Kontakte zu Unternehmensgründern.Jugendliche sollen gezielt dabei unterstützt werden, für sich selbst als Berufsperspektive eine unternehmerische Tätigkeit im technischen Umfeld zu entdecken. Sie sollen durch die Teilnahme an einem einjährigen Qualifizierungsprogramm (Entrepreneur-Workshops, Technologie-Camps, projektbegleitendes Internetportal, Beratung) zum einen für eine unternehmerische Tätigkeit motiviert und vorbereitet werden, zum anderen bilden sie Teams, die sich aktiv an Wettbewerben in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik beteiligen. Neben dieser Wissensvermittlung soll die Zielgruppe landesweit untereinander vernetzt werden und insbesondere Gelegenheit bekommen, persönliche Kontakte zu Gründern im Technologiebereich aufzubauen.

Ansprechpartnerin:
Dipl.-Ing. Manuela Kanneberg,
Institut für Verteilte Systeme Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Telefon:039167-18504
E-Mail:


Das könnte Sie auch interessieren

Wie werden Hochschulen finanziert?

Die umstrittenen Studiengebühren lasten schwer auf den Schultern der Studenten – und sind doch nur ein kleiner Teil im Vergleich zu den Summen, die der Staat in jedem Jahr aufbringen muss.   » mehr

Wie werden Schulen finanziert?

Die komplette Schullaufbahn eines Kindes kostet so viel wie ein Sportwagen. Allein für das Schuljahr 2009/10 muss man diese Kosten auf 11,7 Millionen Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen hochrechnen. Das sind eine ganze Menge Sportwagen.   » mehr