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Das Römer-Experiment – Exklusive Vorpremiere der neuen ARD-Sendereihe

Am Mittwoch, 31. August laden die Varus-Gesellschaft und die Universität Osnabrück zur exklusiven Vorpremiere der ARD-Sendereihe »Das Römer-Experiment« um 19 Uhr in die Schlossaula der Universität Osnabrück ein.


Im Verlauf des Abends werden die zwei Filme »Wie leben die Römer in der Stadt?« und »Wie sichern die Römer ihr Imperium?« aus der neuen Sendereihe über das Alltagsleben, die Kultur und Militärtechnik der Römer gezeigt. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Autor und Regisseur Peter Prestel. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Um Anmeldung unter der E-Mailadresse: oder Tel. 05401 / 49 52 19 wird aus platztechnischen Gründen gebeten. Der Eintritt ist frei.

Der erste Film behandelt das tägliche Leben eines typischen römischen Tuchfärbers, der aufgrund seiner Arbeit nachts durch eine römische Provinzstadt schleichen muss. Denn ohne den anrüchigen Inhalt der Amphoren, welche die Stadtbevölkerung abends nach draußen stellt, könnte er seine Arbeit nicht verrichten. Warum dies so ist wird ein Experiment am Institut für Textil- Konservierung der Fachhochschule Köln untersuchen.

Der zweite Film beschäftigt sich mit der Frage, wie die Römer über Jahrhunderte hinweg ihre Grenzen gegen Angreifer aus dem freien Germanien sichern konnten. Neben einem 550 km langen Grenzwall, dem Limes, waren Patrouillenbote auf Rhein und Donau für die Grenzsicherheit verantwortlich. In aufwändiger Arbeit wird ein Schiff des Typs »Navis Lusoria« rekonstruiert und auf die wissenschaftliche Probe gestellt.

Der Autor und Regisseur Peter Prestel ist u.a. bekannt durch die Wissenschafts- und Geschichtsreihe Terra X. Prestel nutzt in seiner neuen achtteiligen Sendereihe, die am 13. September in der ARD startet, aufwändige 3D-Rekonstruktionen, Spielszenen, dokumentarischen Elemente und wissenschaftliche Experimente, um einmalige Einblicke in die römische Lebensweise zu erzeugen. Zusätzlich können sich Besucher an diesem Abend über das Engagement der Varus-Gesellschaft in Wissenschaft und Forschung informieren.

Die Varus-Gesellschaft hat sich das Ziel gesetzt, wissenschaftliche Projekte im Zusammenhang mit der Varusschlacht zu fördern. In der fast 20-jährigen Tätigkeit des Fördervereins konnten durch die finanzielle Unterstützung von Mitgliedern und Sponsoren Grabungen durchgeführt und wichtige historische Erkenntnisse gewonnen und dokumentiert werden.