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„Blutzeugen“ als Auftakt der Ringvorlesung zur historischen Bildforschung

Die Abteilung für Kulturgeschichte und historische Landesforschung der Universität Vechta veranstaltet auch in diesem Wintersemester wieder eine historische Ringvorlesung. Insbesondere die historisch interessierte Öffentlichkeit soll damit angesprochen werden.

Unter dem Titel „Der iconic turn in der Geschichtswissenschaft: Fallbeispiel zur historischen Bildforschung“ werden ab dem 25. Oktober jeweils dienstags von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr im Hörsaal B1 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen und unterschiedlichen Universitäten der Frage nachgehen, welche Rolle Bilder in der Geschichte spielten und wie Bilder die historische Wahrnehmung formen.

Seit mehr als zehn Jahren mehren sich innerhalb der Historikerzunft die Appelle, Bilder nicht mehr nur als Illustrationen zu nutzen, sondern sie stärker als bisher als vollwertige Quellen der historischen Erkenntnis zu betrachten. Publikationen und Fachtagungen haben seither den Erkenntniswert von Bildern gerade für kulturhistorische Fragestellungen immer wieder eindrucksvoll demonstriert.>/p> Die Ringvorlesung soll anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen historischen Epochen und Kulturen einen Einblick in aktuelle Tendenzen der historischen Bildforschung bieten. In der ersten Vorlesung am 25. Oktober spricht Prof. Dr. Christine Vogel (Vechta) zum Thema „Blutzeugen. Bildtopoi und Funktionswandel frühneuzeitlicher Massakerdarstellungen.“

Details zum weiteren Vorlesungsprogramm finden sich in der Rubrik „Events“ auf der Homepage der Universität Vechta unter: www.uni-vechta.de.