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Binational und dual studieren

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und die Région Alsace feiern in Straßburg gemeinsam den Auftakt zum Projekt „Binational und Dual studieren im Elsass und in Baden-Württemberg“.



Deutsche und französische Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eröffneten die Auftaktfeier – darunter beispielsweise Repräsentanten der Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer, des VDMA sowie der Direktor des elsässischen Studien- und Ausbildungszentrum/CFAU Alsace und der Präsident der DHBW, Professor Reinhold R. Geilsdörfer.

„Durch das Projekt sollen Studierende der dualen Hochschulen im Elsass und in Baden-Württemberg die Möglichkeit bekommen, den praktischen Teil ihres Studiums bei einem Betrieb im Nachbarland zu absolvieren und entsprechende Erfahrungen in der dortigen Lebens- und Arbeitswelt zu sammeln“, erklärte Prof. Geilsdörfer in seiner Rede. Den theoretischen Teil des Studiums absolvieren die Studierenden dabei weiterhin an der Hochschule in ihrem Heimatland, von der sie auch ihren Abschluss erhalten.

Mit dem Projekt unterstützen die beiden wirtschaftlich eng verwobenen Regionen Elsass und Baden-Württemberg insbesondere ihre Unternehmen im Grenzgebiet, die großes Interesse daran haben, ihre Nachwuchskräfte mit grenzüberschreitendem Wissen, Erfahrungen und Kompetenzen auszustatten.

Der Startschuss für das Projekt fiel bereits am 1. Januar 2011. Während der dreijährigen Pilotphase wird es mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union (EFRE-Fonds im Rahmen des Interreg-Programms), der Région Alsace und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) betrieben und weiterentwickelt. Mit gemeinsam durchgeführten Marketingmaßnahmen fördern die DHBW und die Région Alsace das duale, binationale Studium und informieren Schülerinnen und Schüler bzw. Unternehmen über die Chance und Möglichkeiten des Projektes. Erste grenzüberschreitende Studien- und Ausbildungsverträge wurden bereits in einer Test-Phase in 2010 mit deutschen Unternehmen abgeschlossen.

Über den direkten Mehrwert des Projektes für die Unternehmen und für die Studierenden berichteten Studierende und Vertreter der Unternehmen bei der Veranstaltung in Straßburg. Weitere Großunternehmen sowie zahlreiche kleine und mittelständische Betriebe haben Ihr Interesse an dem Projekt signalisiert, darunter beispielsweise der Fernsehsender Arte, der Logistikdienstleister Dachser oder der Automobilkonzern PSA Peugeot Citroën. PSA Peugeot Citroën bietet etwa für den Studienbeginn 2011 fünf Studienplätze als Dualer Partner der DHBW in Lörrach an. Interessenten können sich ab jetzt bei der Firma melden.

Kontakt für Journalisten
DHBW Präsidium
Benjamin Godde
Friedrichstr. 14, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711 320 660 – 22
Fax: 0711 320 660 – 66
E-Mail:
www.dhbw.de


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