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150 Jahre Italien

Nach Revolutionen und Krieg wurde 1861 in Turin die neue italienische Monarchie unter König Viktor Emanuel ausgerufen. Das Italien-Zentrum der Universität Bonn und der Bonner Universitätsclub nehmen die Staatsgründung Italiens vor 150 Jahren zum Anlass für eine Fotoausstellung und eine Vortragsreihe.

Am Montag, 11. Juli, findet im Universitätsclub, Konviktstraße 9, die Vernissage einer Fotoausstellung zu den Weltkulturerbestätten Italiens statt. Ab 18.15 Uhr hält Dr. Rudolf Lill (Bonn) den öffentlichen Eröffnungsvortrag “Italien: Kultur – Geschichte – Politik und ihre Bedeutung für Deutschland”. Bonn ist die einzige Station dieser Ausstellung in Deutschland, die das italienische Außenministerium auf die Reise durch Europa schickt. Sie ist bis Sonntag, 24. Juli, zu sehen.

“150 Jahre Italien” lautet eine öffentliche Vortragsreihe in deutscher und italienischer Sprache am Mittwoch, 13. Juli, von 14.15 bis 20 Uhr im Wolfgang-Paul-Hörsaal des Universitätsclubs. Die Themen reichen von der italienischen Identität über die Zukunft der Nationalstaaten bis hin zur Kunst.

Als Abschluss der Veranstaltung findet um 19 Uhr die erste “Lectura Pirandelliana” statt. Der italienische Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger Luigi Pirandello (1867-1936) promovierte an der Universität Bonn und lehrte dort auch am Romanischen Seminar. Die “Lectura Pirandelliana” bietet in lockerer Folge Vorträge zu den wichtigsten Denkmälern der italienischen Literaturgeschichte. Professor Dr. Paul Geyer macht am 13. Juli den Auftakt mit dem Vortrag “Dantes Welt”.

Programm im Internet: http://www.romanistik.uni-bonn.de/ss-2011/fb_150anni.pdf


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