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	<title>bildungsXperten.net</title>
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	<description>Hier lesen Sie aktuelle Artikel zu Ausbildung, Studium, Fernstudium, Weiterbildung sowie Beruf &#38; Karriere. Werden auch Sie Teil des Netzwerks.</description>
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		<title>Bescheid wissen oder bescheidenes Wissen?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 15:14:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin Rütten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder sollen morgen unsere Gesellschaft tragen. Doch welche Komponente fehlt bei der laufenden Diskussion, wenn wir zukunftsgerichtet ausbilden wollen? Es fehlt der richtige Fokus.  – Ein Beitrag zur Bildungsdebatte von Armin Rütten. Vor eine Schulform-Debatte muss erst einmal der Auftrag an das Bildungswesen definiert und bestimmt werden. Wohin soll staatliches Bildungsbemühen [...]]]></description>
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<p class="einleitung">Kinder sollen morgen unsere Gesellschaft tragen. Doch welche Komponente fehlt bei der laufenden Diskussion, wenn wir zukunftsgerichtet ausbilden wollen? Es fehlt der richtige Fokus.  – Ein Beitrag zur Bildungsdebatte von Armin Rütten.</p>
<p><span id="more-17226"></span></p>
<p>Vor eine Schulform-Debatte muss erst einmal der Auftrag an das Bildungswesen definiert und bestimmt werden. Wohin soll staatliches Bildungsbemühen führen? Will ich denkfähige, mündige und kreative Bürger? Oder will ich primär Menschen, die lediglich zur Funktionserfüllung in bestehenden Umgebungen taugen, ohne durch besondere Urteilsfähigkeit aufzufallen? Behauptet wird, dass das Wissen, das Kinder heute vermittelt bekommen, bestimmt, wie wir morgen leben werden. Zum Teil trifft dies zu. Das modern gelehrte Wissen um Regeln und Rezepte ist notwendig, wenn Funktionen in einem gegebenen Rahmen erfüllt werden sollen. Wer Funktionsträger ausbilden will, muss prozedurales Wissen anreichen.</p>
<h2>Wissen anreichern oder hinterfragen?</h2>
<p>Doch lag unter der ursprünglichen Idee beim Vermitteln von Wissen erheblich mehr. Heranziehen wollte man Gebildete, das heißt mündige Bürger. Durch einen den Reifeprozess anschiebenden Bildungserwerb, zu dem auch Wissen angereicht wurde, entstanden solche kritischen Köpfe.</p>
<p>Durchweg vermittelt wurde, dass Wissen immer nur eine zeitgenössisch wertvolle Rolle bei der Erfüllung von Aufgaben im gesellschaftlichen Rahmen haben und sich eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung nur vollziehen kann, wenn man den Wissensfundus stringent an sich ändernde Bedürfnisse anpasst und gekonnt erweitert. Nie lag der Schwerpunkt allein auf einer reinen, wenig hinterfragenden Wissensakkumulation bei jungen Menschen.</p>
<p>Diese Anleitung zum kritischen Bedenken von Inhalten wurde anscheinend im Bemühen, keine neuen 68er heranzuziehen, in den letzten Jahrzehnten zugunsten eines rein reproduzierenden geistigen Wirkfähig-Seins zurückgefahren. Wissen, das nie etwas anderes als eine bestenfalls gelungene Lehr-Meinung sein kann, bekam in den vergangenen zwei Jahrzehnten in Deutschland etwas Monolithisches.</p>
<p>Wenn also davon gesprochen wird, dass in den letzten 45 Jahren in Deutschland ein Bildungsanstieg zu beobachten sei, heißt das &#8211; insbesondere für die letzten 25 Jahre &#8211; nur, dass mehr Ankreuzwissen in die Köpfe verfrachtet wurde. Der Stundenplan gab den Erwerbenden von Bildungsinhalten kaum mehr Platz für deren kritische Durchleuchtung. Doch: Weitergereichtes Faktenwissen, als letzte Wahrheit propagiert, sorgt sicher nicht dafür, dass kreative Impulse generiert werden.</p>
<p>Mancher Uni-Professor kann die grauen Haare zeigen, die ihm dergestalt abgerichtete Jahrgänge bereiteten und bereiten. Das gegenwärtige System lässt sie los auf Studiengänge, die eigene Prozessorleistung benötigen, sollen sie ernsthaft forschen. Aber: Wo doch alles klar scheint, warum noch bedenken, überprüfen und nach Neuem streben? Genau deshalb ist die Qualität des deutschen „Bildungs“-wesens im internationalen Vergleich eher Mittelmaß, und deshalb werden wir zunehmend von sogenannten bildungshungrigen Nationen abgehängt.</p>
<h2>Ist ein Ausweg aus der Bildungsmisere möglich?</h2>
<p>Den Zugang zu Bildung, die eben keine mehr ist, zu verbreitern, bringt wenig. Ebenso wenig wie ein aufgrund seines untauglichen, weil halb garen Bildungsgedanken, untüchtiges Bildungswesen in immer andere Formen zu gießen. Besserung der Misere ist gegenwärtig nicht in Sicht, da die wirtschaftliche Verwertbarkeit von Bildungsabsolventen betoniert ist. Und gewünschte Funktions-Erfüller brauchen keine echte Bildung, sondern … prozedurales Wissen.</p>
<p>Dass die gesellschaftlichen Bildungsbeauftragten und einflussreiche Unternehmen sich und der Allgemeinheit angesichts internationalen Innovationsdruckes selbst schaden, ist klar. Doch die meisten Konzerne sind längst weltumspannend aufgestellt und können sich aus dem internationalen Fundus mit kreativen Selbstdenkern versorgen. Sie lieben die Funktionstüchtigen, die das Heimatland zu bieten weiß. Die politisch Beauftragten sind dabei so oft Kind der ungenügenden Bildung, dass das Hinterfragen derselben für sie kein Thema sein kann.</p>
<h2>Didaktik und emotionale Stabilisierung in der Ausbildung</h2>
<p>Was braucht es also? Orientierung wäre ein Anfang. Eine Grundausbildung in pädagogischen Mitteln für Hochschulprofessoren anzubieten, etwa. Erstaunlicherweise heißt es, dass exzellente Köpfe eher selten gut vermittelnde Lehrende seien. Geändert hat dies bis heute niemand – obwohl sie selbst den Bedarf durchaus erkannt haben und sich um Nachbesserung im Angebot eines wenig tauglichen, freien Marktes für Soft-Skill-Training mühen. Warum also nicht eine Grundausbildung in Didaktik während der Habilitation anbieten?</p>
<p>Und ähnlich: Warum zum Beispiel nicht Medizinern eine Grundausbildung in Selbsterhalt förderlicher Psycho-Hygiene anbieten, bevor man sie in die raue Wirklichkeit Schmerz geplagter Patienten entlässt (an der so viele zerbrechen … und wo sie dann eine enorme Dunkelziffer an Kunstfehlern produzieren)?</p>
<p>Früh ansetzen ist immer besser, als bestehende Missstände mit wirtschaftlicher Auswirkung zu bereinigen. Denn echte Bildung ist Persönlichkeitsentwicklung und gleichzeitig die beste Burn-out-Prävention aufgrund der mit ihr einher gehenden emotionalen Stabilisierung.</p>
<p>Wer hierzulande bisher glaubte, Persönlichkeitsentwicklung sei ein Automatismus, welcher beim Durchlaufen von Bildungs- oder eben Wissens-Akkumulation abliefe, und wem gewisse Institutionen das Ergebnis als mangelhaft beschieden, suchte wechselweise Eltern oder Schule den Schwarzen Peter zuzuschieben. Und eine ganze Industrie an Soft-Skill-Experten tritt an, um Mängel im Bereich der persönlichen Entwicklung zu verringern. Die haben allerdings ebenfalls nichts Besseres zu tun, als Benimm- und Veränderungsrezepte anzudienen. Dass dies wenig bringt, wird geahnt.</p>
<h2>Wissensstandards oder individuelle Reife?</h2>
<p>Gerade erst entsorgt wird eines der hemmendsten Postulate im Bildungswesen: dass nämlich alle Menschenhirne und damit deren persönliche Realität und Funktion wie Ansprüche gleich seien und gleich funktionieren würden. Seinen hemmenden und „Gleichmachen“ beauftragten Niederschlag fand es über die Jahrhunderte in unserem Kulturkreis in allen akademischen Disziplinen, die sich mit Erforschung des Menschen und seiner Erziehung auch nur im weitesten Sinne befassen. Im Ergebnis glaubt ein Großteil der Gesellschaft diesem Postulat und handelt alle künftigen Wissensträger und Wissens-Generierer nach gleicher Fasson ab.</p>
<p>Auffallen tut kaum, dass Auswendiglernen und späteres Bescheid-wissen-Müssen die einen unter- und die anderen überfordert, gar blockiert. Kreuzchen auf Fragebögen sagen kaum etwas über die inhaltliche Kapazität des Ausfüllers aus und ob ihm ein Verständnis des Angekreuzten eigen ist.</p>
<p>Überhaupt sind wir heute eine Gesellschaft der Postulate, die deren mangelnden Wert täglich mit gesundem Menschenverstand zwar bemerkt, sie gleichwohl ohne ordentliche Bestallung nicht zu bezweifeln sich erlaubt.</p>
<p>Entsprechend sinnvoll wäre es, dem Glücksspiel der Suche nach immer neuen Bildungsformaten zu entsagen und den politisch Verantwortlichen zuvorderst eine bessere Idee von Bildung als Instrument zur Reife-Beförderung zu vermitteln. Dann klappte es auch mit der Wirtschaft wieder.</p>
<h2>Trotzdem: Regeln sind wichtig</h2>
<p>Damit aus diesen Zeilen kein Credo gegen jede Regelbildung abgeleitet wird: Ja, wir brauchen Regeln. Denn wenn wir Gesetze formulieren, ermöglichen wir erst ein geordnetes Zusammenleben. Doch sollten wir davon absehen, dieses Bedürfnis nach Regeln auf alle Bereiche auszudehnen und unseren Kindern jede geistige Flexibilität abzuerziehen, um einer mühelosen Abhandelbarkeit von herangezüchteten Funktionsträgern willen. Wir sind mehr als Kanonenfutter für eine scheinbar gesichtslose Marktwirtschaft, … die letztlich doch aus Menschen besteht, die aufgrund ihres jeweiligen Glaubens, ihres Vorstellungsvermögens und Wünschens Geschäft betreiben.</p>
<p>Vielleicht hilft es, sich immer wieder vor Augen zu bringen, dass es kein Wissen gibt, das etwas anderes als eine mehr oder minder akkreditierte Meinung darstellt, egal wie erhaben es formuliert und postuliert wird. Die Welt ist eben nicht flach, obwohl das einmal zum Grundwissen gehörte!</p>
<p>Und? Unsere Kinder und auch wir sind mehr als „Humankapital“, wollen wir uns einen Hauch des Rufes des Landes der Dichter und Denker bewahren.</p>
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		<title>Neues Portal zum Maschinenbautechniker</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 14:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Geraldine Zimmermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue Plattform Maschinenbautechniker.eu informiert jetzt umfassend und unabhängig über die erfolgsversprechende Weiterbildung. Das Portal beinhaltet fundierte Infos zu Lehrgängen, Technikerschulen und dem Berufsbild des Maschinenbautechnikers. Eine starke Branche sucht hoch qualifizierte Fachkräfte Der Maschinenbau „Made in Germany“ – das Aushängeschild der Exportnation Deutschland – ist ein erfolgreicher Wirtschaftszweig. Nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="einleitung">Die neue Plattform <em>Maschinenbautechniker.eu</em> informiert jetzt umfassend und unabhängig über die erfolgsversprechende Weiterbildung. Das Portal beinhaltet fundierte Infos zu Lehrgängen, Technikerschulen und dem Berufsbild des Maschinenbautechnikers.</p>
<p><strong><span id="more-17234"></span></strong></p>
<h2><strong>Eine starke Branche sucht hoch qualifizierte Fachkräfte</strong></h2>
<p>Der Maschinenbau „Made in Germany“ – das Aushängeschild der Exportnation Deutschland – ist ein erfolgreicher Wirtschaftszweig. Nur durch gut ausgebildete Fachkräfte lässt sich dieses hohe Niveau halten. Doch welche Ausbildung führt zu hoher Qualifikation, fundierten Fachkenntnissen und ausreichend Praxiserfahrung? Verschiedene Wege sind denkbar. Besonders hebt sich Weiterbildung zum Maschinenbautechniker hervor.</p>
<p>Der Techniker ist eine angesehene Zusatzausbildung, die sich nach der eigentlichen Berufsausbildung anschließt und Absolventen zu höchster Berufsqualifikation verhilft. Eine Techniker-Weiterbildung bietet sich in verschiedenen industriellen und handwerklichen Wirtschaftszweigen an. Und gerade der Bedarf an Technikern des Maschinenbaus ist hoch, da diese Branche einen hohen Fachkräftemangel beklagt.</p>
<p>Das Portal <a href="http://www.maschinenbautechniker.eu/">Maschinenbautechniker.eu</a> ist der ideale Begleiter für alle, die im Maschinenbau voran kommen wollen. Es bietet detaillierte Informationen zum Ablauf der Weiterbildung. Ausführliche Beschreibungen des Berufsbildes motivieren den Nutzer, seine Karriere in Angriff zu nehmen. Eine detaillierte Übersicht über Lehrgangsanbieter und Technikerschulen bietet eine optimale Entscheidungshilfe. Und falls die Weiterbildung zum Maschinenbautechniker doch nicht das Richtige ist, informiert <em>Maschinenbautechniker.eu</em> auch über zahlreiche alternative Ausbildungswege, die für den User infrage kommen können. Erweitert wird das Angebot durch zusätzliche Special-Interest-Seiten, die sich thematisch an den Maschinenbautechniker anschließen, so zum Beispiel <a href="http://www.industriemeister.info/">Industriemeister.info</a>.</p>
<p>Als zusätzliches Plus bietet <em>Maschinenbautechniker.eu</em> auch ein angeschlossenes Forum. Hier können sich Maschinenbautechniker und solche, die es werden wollen, über Beruf und Ausbildung austauschen. Das Forum ist eine interaktive Plattform, deren Community stets hilfsbereit in vielerlei Themenbereichen aktiv ist.</p>
<h2><strong>Online Akademie schafft Orientierung im Bildungs-Dschungel</strong></h2>
<p>Hinter dem Konzept des Informationsportals steht die Online Akademie aus Köln. Ihr anliegen ist es, Bildung ins Web zu bringen – denn dort beginnt für viele Bildungsinteressierte die Suche. Die Informationen sind dabei aber oft weit verstreut. Der Anspruch, der Online Akademie ist es, diese Informationen zu bündeln und nutzerfreundlich und unabhängig aufzubereiten.</p>
<p><em>„Das Internet ist für viele Menschen zur wichtigsten Informationsquelle geworden – auch im Bereich Bildung. Dennoch fehlt vielen Nutzern eine zentrale Anlaufstelle, die Orientierung bietet,“ </em>erläutert Jörn Michelsen, Geschäftsführer der Online Akademie<em>. „Unsere Portale setzen hier an und schaffen Klarheit und Informationen, denen die User vertrauen.“</em></p>
<p>Neben den spezialisierten Webseiten, wie <em>Maschinenbautechniker.eu</em> bietet die Online Akademie auch Themen übergreifende Portale. Die Webseite <a href="http://www.beruf.me/">Beruf.me</a> versammelt beispielsweise Profile zu unzähligen Berufen und den entsprechenden Ausbildungswegen. Mit <a href="http://www.schulabschluss-nachholen.net/">Schulabschluss-nachholen.net</a> widmet die Online Akademie eine ganze Plattform dem Thema schulische Ausbildung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>Über die Online Akademie</strong></h2>
<p>Bereits seit 2008 entwickelt das kreative Team der Online Akademie mit Sitz in Köln zahlreiche Informations- und Vergleichsportale im Bildungsbereich. Darunter fallen sowohl kleinere Special-Interest-Seiten wie <em>Weiterbildung-Fachwirt.de</em>, thematisch umfassendere Portale wie <em>Studieren-im-Netz.org</em> als auch Themen übergreifende Netzwerke wie <em>Beruf.me </em>oder <em>bildungsXperten.net</em>. Bereiche wie Schule, Studium, Fernstudium, Ausbildung, Weiterbildung sowie Job und Karriere stehen bei allen Seiten im Fokus.<br />
Die monatliche Netzwerkreichweite beträgt rund 1,2 Mio. Besucher. Die Seitenaufrufe liegen monatlich bei etwa 4,5 Mio.</p>
<p><strong>Pressekontakt:<br />
</strong>Online Akademie GmbH und Co. KG<br />
Thomas Tibroni / Geraldine Zimmermann<br />
Zollstockgürtel 63<br />
50969 Köln<strong><br />
</strong><a href="mailto:redaktion@online-akademie.com"><script type="text/javascript">var username = "redaktion"; var hostname = "online-akademie.com";document.write("<a href=" + "mail" + "to:" + username + "@" + hostname + ">" + username + "@" + hostname + "<\/a>")</script></a><strong> </strong></p>
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		<title>Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht &#8211; Das Gugelhupf-Prinzip</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/wissenschaftlich-schreiben-das-gugelhupf-prinzip/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/wissenschaftlich-schreiben-das-gugelhupf-prinzip/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Martin Kornmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wissenschaftliche Arbeit erscheint oft wie eine unüberwindbare Hürde. Dabei ist wissenschaftlich schreiben ganz einfach – jedenfalls fast so einfach wie einen schmackhaften Kuchen zu backen. Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie das „Drama mit dem Gugelhupf“, die Ultra-Kurz-Fassung von „Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht“, dem Bestseller von Prof. Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="einleitung">Die wissenschaftliche Arbeit erscheint oft wie eine unüberwindbare Hürde. Dabei ist wissenschaftlich schreiben ganz einfach – jedenfalls fast so einfach wie einen schmackhaften Kuchen zu backen.</p>
<p><span id="more-17144"></span></p>
<p>Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie das „Drama mit dem Gugelhupf“, die Ultra-Kurz-Fassung von „Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht“, dem Bestseller von Prof. Dr. Martin Kornmeier.</p>
<h2>Backdrama 1. Akt: Die Vorbereitung</h2>
<p><a href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama1.jpg" rel="lightbox[17144]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17205" title="Backdrama1" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie studieren „Bäckereiwesen“ und sollen eine Bachelorarbeit schreiben – Thema: „Backen Sie einen Gugelhupf “. Ihre Bearbeitungszeit beträgt drei Stunden; Sie gehen nach Hause und denken sich „Klar, Gugelhupf! Kein Thema! Kenn ich! Da gibt’s im Internet bestimmt „echt geile“ Rezepte. Und Zutaten hab ich ja auch zu Hause.“</p>
<p>Nach so viel Nachdenken setzen Sie sich erst einmal zehn Minuten aufs Sofa, um sich entspannt zurückzulehnen: „Gott sei Dank! Gugelhupf backen als Thema der Bachelorarbeit – und nicht etwa Berliner, Amerikaner, Kipferl oder ähnlich Kompliziertes. Hätte sonst echt voll schwierig werden können. Aber so! Wird echt voll easy!“ Nach zwanzig Minuten – Sie waren dann doch mal kurz eingenickt, was aber nicht weiter schlimm ist (geht ja dann doch alles ziemlich fix) – setzen Sie sich an Ihren Computer, um im Internet nach einem Rezept zu surfen.</p>
<h2>Backdrama 2. Akt: Die Suche nach dem richtigen Rezept</h2>
<p><a href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama2.jpg" rel="lightbox[17144]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-17206" title="Backdrama2" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Sie staunen nicht schlecht, als Sie feststellen, dass es nicht nur EIN Gugelhupfrezept gibt, sondern Hunderte! So finden Sie neben dem Elsässer Original u. a. das von der „Uroma überlieferte Rezept“ sowie den „Gugelhupf nach Großmutters Art“. Bereits Mozart scheint ein einzigartiges Rezept entwickelt zu haben; jedenfalls bietet man Ihnen das Rezept für einen „Mozart-Gugelhupf “ an. Neben Rezepten für Mohren- und Möhren-Gugelhupf stoßen Sie auf den Advent- und den Dominostein- Gugelhupf, der „schön weihnachtlich“ schmeckt. Wie wär’s mit einem Eierlikör-Gugelhupf – gerne auch in der Eierlikör-Mandel- oder Eierlikör- Schoko-Variante? Stutzig macht Sie der gerollte Quarkteig-Gugelhupf mit saftigem Teig und „variabler Füllung“ (ohne Ei!). Schließlich finden sich unter den Internetleckereien auch zahlreiche „deftige Gugelhupfs“:</p>
<ul>
<li>Glühwein-Gugelhupf,</li>
<li>Pizza-Gugelhupf,</li>
<li>Gugelhupf mit Bier,</li>
<li>Schinken-Gugelhupf (zu Wein),</li>
<li>Brez’n Gugelhupf.</li>
</ul>
<p>Dann vielleicht doch lieber die „Lightversion vom Gugelhupf “? Kein Problem – alles da.</p>
<p>Nach kurzem Überlegen – die Zeit läuft – entscheiden Sie sich ganz spontan für den Klassiker. Der Betreuer hat ja nix von einer „Spezialversion“ erzählt. Und außerdem: Wenn schon all die Bäcker dieser Welt sich nicht einigen können, wie ein echter Gugelhupf aussehen und schmecken muss, kommt’s wohl bei Ihnen als kleinem, unbedarftem Studenten des Bäckereiwesens schon gar nicht so genau drauf an, sich mit all den Varianten auseinanderzusetzen – so sinnvoll oder sinnlos all die Gugelhupfrezepte auch sein mögen.</p>
<h2>Backdrama 3. Akt: Die Auswahl der Zutaten</h2>
<p><a href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama3.jpg" rel="lightbox[17144]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-17207" title="Backdrama3" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Sie eilen zum Vorratsschrank, um die Zutaten zusammenzustellen. Wie war das noch gleich?</p>
<ul>
<li>Ein Pfund Mehl? 500 Gramm – so viel!? Nun ja: 200 Gramm sind noch da. Muss reichen.</li>
<li>1 Teelöffel Salz? Massig da. Passt.</li>
<li>½ Pfund Butter. Butter? Nicht da; aber dafür hinreichend Margarine. Glück gehabt.</li>
<li>6 Eier? Jawohl. Haltbarkeitsdatum abgelaufen? Wurscht. Merkt der Korrektor ohnehin nicht.</li>
<li>100 g Zucker. Kandiszucker wird’s wohl auch tun. Sooo kleinlich wird der Betreuer der Bachelorarbeit ja wohl nicht sein.</li>
<li> 1/8 l Milch? Heute morgen den Rest getrunken, aber die kann man sich ja vom WG-Nachbarn „leihen“.</li>
<li>35 g Hefe. Nicht da. Aber was sind schon 35 Gramm, da kann man mal locker drauf verzichten.</li>
<li>60 g Rosinen? Nö, Weintrauben tun’s auch.</li>
<li>Etwas geriebene Zitronenschale? War da nicht noch irgendwo eine Mandarine von Weihnachten?</li>
<li>Mandeln? Fehlanzeige. Ist aber ohnehin nur Schnickschnack, den Kuchen zu verzieren.</li>
</ul>
<p>In null Komma nix haben Sie alle Zutaten zusammengetragen – und atmen erst einmal tief durch. Die Zeit, die Sie durch das Einnicken auf dem Sofa verpennt haben, konnten Sie durch das Internet zumindest teilweise wettmachen. Und die Zutaten haben Sie ja auch alle parat. Logo!</p>
<h2>Backdrama 4. Akt: Zusammengeben der Zutaten</h2>
<p><a href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama4.jpg" rel="lightbox[17144]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17208" title="Backdrama4" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>So. Nun aber nix wie ran an die Buletten. Der Kuchen sollte nämlich möglichst ein bisschen früher fertig werden; denn schließlich wollen Sie heute mit Kommilitonen schon mal auf den zukünftigen Bachelor anstoßen. Und mit dickem Kopf backt’s sich schlecht.</p>
<p>Sie hauen also erst einmal alle Zutaten in die Schüssel. Zwar steht auf dem Rezept, dass es wichtig sei, Zucker, Mehl und Eier abwechselnd und unter ständigem Rühren unter die Butter zu geben; aber zum einen haben Sie’s eilig, zum anderen – so besagt ein altes Sprichwort – kommt im Magen ja sowieso alles zusammen. …</p>
<h2>Backdrama 5. Akt: Der Traum von der tollen Idee</h2>
<p><a href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama5.jpg" rel="lightbox[17144]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-17209" title="Backdrama5" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama5-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>… Und außerdem: Wichtig ist, wie der Kuchen am Schluss aussieht – und da haben Sie schon eine echt total tolle Idee, mit der Sie Ihren Betreuer echt voll total überraschen werden! Der kann dann einfach nur ’ne echt total gute Note drauf geben, es sei denn, der hat keine Ahnung von Desktop-Publishing – sorry: von modernem Kuchendesign.</p>
<h2>Backdrama 6. Akt: Das Verrühren der Zutaten</h2>
<p><a href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama6.jpg" rel="lightbox[17144]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17210" title="Backdrama6" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama6-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Rühren des Teigs macht Ihnen dann doch etwas Mühe, da Sie keinen elektrischen Rührbesen besitzen. Um beim Verrühren mit dem Kochlöffel nicht allzu sehr ins Schwitzen zu geraten, brechen Sie den „Prozess“ nach gut einer Minute ab, da dann alles schon „ziemlich gut vermischt aussieht“. Nun geben Sie noch eine gehörige Portion Salz hinzu. War zwar nicht erforderlich, haben Sie aber hinreichend im Vorratsschrank. Warum also nicht!?</p>
<h2>Backdrama 7. Akt: Den Teig in die Form gießen</h2>
<p><a href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama7.jpg" rel="lightbox[17144]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-17211" title="Backdrama7" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama7-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Damit der Gugelhupf auch als solcher erkennbar ist, sollte er (eigentlich) in einer typischen, hohen Kranzform (aus Metall oder Keramik mit einem „Kamin“ in</p>
<p>der Mitte) gebacken werden; diese ähnelt der klassischen Puddingform und lässt den Teig gleichmäßig garen. Da Sie eine solche Form nicht besitzen („Ist voll teuer!“) und Ihren Betreuer ja ohnehin mit einem speziellen Äußeren überraschen wollen, beschließen Sie, einen Kontrapunkt zu setzen: Sie nehmen die Kastenform, die Ihnen Ihre Mutter zu Studienbeginn aus dem Altbestand überlassen hat. Das wird den Korrektor aber überraschen! Der vermutet bestimmt, dass Sie damit was ganz Besonderes ausdrücken wollen.</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
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<td>
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<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
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</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>So. Nun den Gugelhupf noch kurz gehen lassen. Da Sie sich beim „Erstellen“ des Kuchens in der Zeit verschätzt haben, müssen 45 Minuten, in denen der Kuchen gehen kann, einfach reichen. Das Werk muss auf jeden Fall pünktlich fertig werden … Bachelor-Vorfeiern steht ja heute noch auf dem Programm! Dass Sie gar keine passende Form haben, erkennt der im Leben nicht.</p>
<h2>Backdrama 8. Akt: Den Kuchen backen</h2>
<p><a href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama8.jpg" rel="lightbox[17144]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17212" title="Backdrama8" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama8-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Nach einer Dreiviertelstunde hat sich der Kuchen keinen Millimeter nach oben bewegt (wie auch – ohne Hefe!), weshalb Sie beschließen, Trick 17 anzuwenden: Sie lassen den Kuchen einfach etwas länger backen und drehen die Backtemperatur hoch! Die Hitze wird dem guten Stück schon Beine machen (he, he!). Als der Gugelhupf nach der vorgesehenen Backdauer noch immer nicht gegangen ist, werden Sie langsam unruhig und rufen – selbstverständlich rein prophylaktisch – Ihren Betreuer an: Er soll sich keine Sorgen machen. Sie haben alles im Griff – Sie wollen den Kuchen einfach etwas länger backen lassen, weil eben … künstlerische Freiheit. 15 Minuten später als ursprünglich vorgesehen holen Sie Ihr Meisterstück aus dem Ofen, aus dem es bereits gewaltig raucht. Allerdings hat die extra Hitze – das erkennen Sie auf den ersten Blick – nicht zu dem erhofften Resultat geführt. Angesichts der zahlreichen verkohlten Stellen beschließen Sie, den Titel Ihrer Arbeit leicht zu modifizieren: Sie verkaufen ihn einfach als „Dunklen Zwerg-Gugelhupf: Backresultat unter besonderer Berücksichtigung zusätzlicher Hitzezufuhr“.</p>
<h2>Backdrama 9. Akt: Das vollendete Backwerk</h2>
<p style="text-align: center;">Glücklich reichen Sie Ihr Werk nach drei Stunden und 15 Minuten bei Ihrem Betreuer ein. Dieser reibt sich verwundert die Augen, flucht (weil er sich an dem noch heißen Kuchen die Finger verbrennt), schneidet auf, probiert – und lässt Sie durchfallen. Die ganze Mühe – umsonst.<a href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama91.jpg" rel="lightbox[17144]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-17218" title="Backdrama9" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/04/Backdrama91-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a></p>
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<p><strong>Was war schief gelaufen? </strong>Jetzt weiterlesen mit Martin Kornmeiers Anleitung zum richtigen wissenschaftlichen Schreiben&#8230;</p>
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		<title>Relaunch des größten Fachwirt-Portals</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 15:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Scribe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Köln, 14.03.2012. Die Online Akademie gibt den Relaunch des erfolgreichen Portals Weiterbildung-Fachwirt.de bekannt. Was ist ein Fachwirt? Wie läuft die Weiterbildung ab? Welches Institut bietet den passenden Lehrgang an? Welche Karrierechancen eröffnen sich? – Ambitionierte Arbeitnehmer, die sich beruflich weiterqualifizieren, im Unternehmen aufsteigen und besser verdienen möchten, haben viele Fragen. [...]]]></description>
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<p class="einleitung">Köln, 14.03.2012. Die Online Akademie gibt den Relaunch des erfolgreichen Portals Weiterbildung-Fachwirt.de bekannt.</p>
<p><span id="more-17021"></span>Was ist ein Fachwirt? Wie läuft die Weiterbildung ab? Welches Institut bietet den passenden Lehrgang an? Welche Karrierechancen eröffnen sich? – Ambitionierte Arbeitnehmer, die sich beruflich weiterqualifizieren, im Unternehmen aufsteigen und besser verdienen möchten, haben viele Fragen. Gerade für kaufmännisch Ausgebildete ist die Weiterbildung zum Fachwirt oft ein attraktiver nächster Schritt bei der Karriereplanung.</p>
<h2><strong>Informationen bündeln – Entscheidungshilfe leisten</strong></h2>
<p>Ob per Fernstudium, an einer Abendschule oder als Präsenzlehrgang – die Möglichkeiten, das berufliche Profil mit der Fachwirt Weiterbildung auf eine breitere Basis zu stellen, sind zahlreich. Das unabhängige Portal <a href="http://www.weiterbildung-fachwirt.de" target="_blank">Weiterbildung-Fachwirt.de</a> bietet alle Informationen rund um Lehrgänge, Anbieter, Prüfungen und Zulassungsvoraussetzungen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Tipps zum Thema Finanzierung, Zeiteinteilung oder auch Buchempfehlungen.</p>
<p>Weiterbildung-Fachwirt.de, online seit 2008, ist nach dem Relaunch im März 2012 noch übersichtlicher und informativer. Fundiert recherchierte Texte sowie ein neues nutzerfreundliches Design sollen den Besuchern einen Mehrwert bieten. So unterstützt das Portal alle Weiterbildungsinteressierten nicht nur bei der Wahl des richtigen Lehrgangs, sondern auch des richtigen Anbieters.</p>
<h2><strong>Bildung im Web – ein Erfolgskonzept</strong></h2>
<p>„Bildung betrifft jeden. Lebenslanges Lernen ist in unserer Gesellschaft unabdingbar geworden. Das Bildungsangebot in Deutschland ist jedoch zum Teil sehr unübersichtlich“, erläutert Jörn Michelsen, Geschäftsführer der Online Akademie. „Wir verstehen uns daher als die zentrale Schnittstelle zwischen Bildungsinteressierten und Bildungsanbietern.“ Das Konzept: Bildungsinteressierte suchen im Internet nach der passenden Weiterbildung. Sie vergleichen das breite Angebot. Dabei stoßen sie auf Informationsportale wie Weiterbildung-Fachwirt.de und entscheiden sich für den passenden Bildungsanbieter<strong>.</strong></p>
<h2><strong>Über die Online Akademie</strong></h2>
<p>Die Online Akademie mit Sitz in Köln entwickelt seit 2008 namhafte Informations- und Vergleichsportale im Bildungsbereich. Dabei handelt es sich sowohl um kleinere „Special Interest“-Portale wie Weiterbildung-Fachwirt.de, thematisch umfassendere Portale wie Studieren-im-Netz.org, als auch Themen übergreifende Netzwerke wie BildungsXperten.net. Die Schwerpunkte der Portale liegen in den Bereichen Schule, Studium, Fernstudium, Ausbildung, Weiterbildung, Job und Karriere. Die monatliche Netzwerkreichweite beläuft sich auf 1,2 Millionen Besucher sowie auf rund 4,5 Millionen Seitenaufrufe.</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong></p>
<p>Online Akademie GmbH und Co. KG<br />
Thomas Tibroni / Caroline Scribe<br />
Zollstockgürtel 63<br />
50969 Köln</p>
<p><script type="text/javascript">var username = "redaktion"; var hostname = "online-akademie.com";document.write("<a href=" + "mail" + "to:" + username + "@" + hostname + ">" + username + "@" + hostname + "<\/a>")</script></p>
<p><a href="http://www.weiterbildung-fachwirt.de" target="_blank">www.weiterbildung-fachwirt.de</a></p>
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		<title>Wer war Albert Einstein? Eine Biografie</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/wissen/albert-einstein-biografie/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 09:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Scribe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Albert Einstein war mehr als nur der Entdecker der Relativitätstheorie: Er war ein Mensch, der eine eigene philosophische Einstellung zum Leben hatte, die auch heute noch wertvoll ist. Einstein &#8211; Der größte Physiker des 20. Jahrhunderts? Der Physiker Albert Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm, Königreich Württemberg geboren, [...]]]></description>
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<p class="einleitung">Albert Einstein war mehr als nur der Entdecker der Relativitätstheorie: Er war ein Mensch, der eine eigene philosophische Einstellung zum Leben hatte, die auch heute noch wertvoll ist.<span id="more-16992"></span></p>
<h2>Einstein &#8211; Der größte Physiker des 20. Jahrhunderts?</h2>
<p>Der Physiker Albert Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm, Königreich Württemberg geboren, das damals zum Deutschen Reich gehörte. Er war der Sohn einer alteingesessenen jüdischen Familie, wurde jedoch nicht streng religiös, sondern mittelständisch erzogen. Der junge Albert zog bald darauf mit seiner Familie nach München, wo der Vater eine eigene Fabrik für elektrotechnische Geräte eröffnete und seinem Sohn eine Schulbildung ermöglichte. Eine Hochbegabung war in dieser Zeit keinesfalls abzusehen &#8211; Albert begann erst im Alter von drei Jahren zu sprechen und galt in der Schule als aufgeweckt, aber auch aufrührerisch. Die Matura legte er mit Bestnoten in der Schweiz ab.</p>
<p>Einstein nahm sein Studium am Zürcher Polytechnikum im Alter von 16 Jahren auf und schrieb in diesem Alter seine erste wissenschaftliche Arbeit. Er verließ 1900 die Hochschule mit dem Diplom des Fachlehrers für Mathematik und Physik und erwarb 1901 die Schweizer Staatsangehörigkeit. Nach dem Tod des Vaters heiratete er 1902 schließlich seine ehemalige Kommilitonin Mileva Marić, mit der er zwei Söhne hatte.</p>
<p>Die wichtigsten wissenschaftlichen Arbeiten schrieb Einstein um 1906, dem Jahr der Verleihung seiner Doktorwürde. Bereits im September 1905 wurde seine Arbeit &#8220;Zur Elektrodynamik bewegter Körper&#8221; veröffentlicht, in der zum ersten Mal die weltbekannte Formel E = mc² auftaucht. Einen Tag darauf folgte der Nachtrag &#8220;Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig?&#8221;. Beide Arbeiten gelten heute als Grundstein der Relativitätstheorie.</p>
<p>Weitere Stationen im Leben Einsteins führten ihn an die Universität Zürich sowie die Prager Universität, wo er Professuren innehatte. 1914 verschlug es ihn schließlich nach Berlin, wo er engeren Kontakt zu seiner zweiten Frau Elsa Löwenthal knüpfte. In seiner Berliner Zeit wurde Albert Einstein zum Zionisten und begann, sich für politische Fragestellungen zu interessieren. 1921 wurde ihm der Nobelpreis für Physik verliehen, reiste bald danach jedoch in die USA und kehrte nicht mehr nach Deutschland zurück, was mit der Machtübernahme Hitlers zusammenhing. Am 18. April 1955 starb Einstein schließlich in Princeton, wo er die Zeit nach der deutschen Ausbürgerung verbracht hatte, an inneren Blutungen nach einer Aneurysmaruptur.</p>
<h2>Albert Einstein und die berühmte Formel E = mc²</h2>
<p>Die bekannteste Formel, die Einstein jemals aufgestellt hat, lautet E = mc². Jeder Physikschüler kennt sie, die wenigsten wissen sie jedoch einzusetzen. Eine weitere Bezeichnung der Formel ist die Äquivalenz von Masse und Energie. Heute gilt sie als wichtiger Bestandteil der relativistischen Physik und ist ein Grundsatz, der nicht so schwer zu verstehen ist, wie man vielleicht annehmen mag.</p>
<p>Die Aussage der Einstein-Formel lautet, dass sich die Energie eines ruhenden Teilchens und seine Masse gegenseitig festlegen. Das physikalische Kürzel der Energie lautet E &#8211; die Energie eines Teilchens wird demzufolge durch die Zusammenhänge seiner Masse bestimmt. Die Masse m wird mit der Lichtgeschwindigkeit c zum Quadrat multipliziert und ergibt damit die Energie des Teilchens in der Ruheposition. Im Schulunterricht wird die Einstein-Formel erst in den höheren Klassen gebraucht, im Physikstudium gehört sie hingegen zur Allgemeinbildung und ihr sicherer Einsatz wird vorausgesetzt.</p>
<p>Die Formel E = mc² ergab sich aus den Arbeiten zur Relativitätstheorie und taucht zum ersten Mal im Jahre 1905 auf. Der Zusammenhang zwischen Energie, Masse und Lichtgeschwindigkeit war bereits ab 1880 Gegenstand der Forschung, vornehmlich der Maxwellschen Elektrodynamik. Bekannt war zu diesem Zeitpunkt, dass elektromagnetische Energie einem Teilchen eine elektromagnetische Masse hinzufügen konnte. Aus der dazugehörigen Formel heraus entwickelte Einstein schließlich das berühmte E = mc².<br />
Die leicht einprägsame Formel hat in weiten Teilen der Physik Bedeutung. Aus ihr lässt sich beispielsweise folgern, dass die Bindungsenergie eines Systems, also die Anziehungskraft, die zwei Körper zusammenführt, zur Masse beiträgt. Da die Bindungsenergie immer negativ ist, hat das gebundene System weniger Masse als die einzelnen aneinander gebundenen Körper &#8211; man spricht vom Massendefekt, der zur Kernspaltung und Kernfusion maßgeblich beiträgt.</p>
<h2>Einsteins Relativitätstheorie</h2>
<p>Sobald der Name Einstein fällt, ist es bis zur Assoziation mit der Relativitätstheorie nicht mehr weit. Insbesondere für sie erhielt der charismatische Physiker 1921 den Nobelpreis für Physik und erlangte weltweit große Bekanntheit. Sie gilt als komplexes Konstrukt, dessen Hauptaussage lautet: In Raum und Zeit gelten immer die gleichen physikalischen Grundgesetze. Den Kern der Relativitätstheorie bildet Einsteins 1905 verfasste Arbeit &#8220;Zur Elektrodynamik bewegter Körper&#8221; sowie deren Nachtrag, der ebenfalls 1905 verfasst und veröffentlicht wurde.</p>
<p>Bei der im Volksmund als Relativitätstheorie bekannten Gesetzmäßigkeit handelt es sich um die spezielle Relativitätstheorie. Sie gründet auf Einsteins Erkenntnissen von 1905. Die allgemeine Relativitätstheorie wurde von Einstein ab 1915 erarbeitet und gilt als Fortsetzung seines bisherigen Werks und eine weitere Ausweitung der Thesen. Beide Theorien sind heute unumstritten und durch eine Vielzahl von Experimenten weiterer Physiker belegt.</p>
<p>Die Relativitätstheorie setzt sich aus mehreren einzelnen festen Regelungen zusammen. Eine davon ist die Gleichzeitigkeit, die sich mit einem einfachen Gedankenexperiment erläutern lässt. Ein Mensch, der am Bahngleis steht und sieht, wie ein Licht in der Mitte der Strecke angeht, wird annehmen, dass es beide Gleisenden gleichzeitig erreicht, da es denselben Weg zurücklegen muss. Bewegt sich jedoch ein Zug mit konstanter Geschwindigkeit in die Richtung eines Gleisendes, wird der Zuginsasse das Licht zunächst am Bahnsteigende sehen, auf das er zufährt. Es handelt sich um zwei verschiedene Wahrnehmungen, während der physikalische Prozess jedes Mal gleich abläuft &#8211; die Wahrnehmung ist relativ.<br />
Neben solchen Gesetzmäßigkeiten, die die Relativität erklären, kennt die Relativitätstheorie auch mehrere Effekte. Sie werden in die Relativitätstheorie als experimenteller Beweis der Gesetzmäßigkeiten eingebracht und gelten als deren Beleg. Aus den Experimenten heraus ergeben sich häufig neue Kräftebezeichnungen, die für verschiedene Beobachtungen innerhalb der Relativitätstheorie von Relevanz sind.</p>
<h2>Die Einstein Theorie</h2>
<p>Albert Einstein ist vor allem für die Relativitätstheorie bekannt. Sie ist allerdings nicht die einzige Entdeckung, die dem im Deutschen Reich geborenen Physiker zugeschrieben wird &#8211; auch in anderen Bereichen der Physik sowie in der Technik und sogar in der Politik finden sich Theorien Einsteins. Einige dienten als Grundlage für moderne Entdeckungen, während andere heute unverändert gültig sind und nach wie vor Anwendung finden.</p>
<p>Im Rahmen der Quantenphysik ist Einstein die Entdeckung des photoelektrischen Effekts zuzuschreiben. Dabei handelt es sich zwar noch nicht um Quantenphysik, doch der Effekt bildete die Grundlage für weitere Arbeiten Einsteins in diesem Teilbereich der Physik. Der Effekt setzt sich aus drei Einzelbeobachtungen zusammen, die mit der Relation eines Photons zum Elektron zusammenhängen.</p>
<p>Bereits 1916 taucht bei Einstein die stimulierte Emission von Photonen auf. Dabei wird ein Photon nicht etwa spontan freigesetzt, sondern auf die Veranlassung eines anderen Photons hin. Diese Erkenntnis bildet heute die Grundlage der Lasertechnologie, die jedoch erst ab 1960 entwickelt wurde.</p>
<p>Technisch hat Einstein beispielsweise die Grundlage für den Kreiselkompass gelegt. Maßgebend ist dafür seine Theorie der elektrodynamischen Lagerung sowie des elektrodynamischen Antriebs. Der Kreiselkompass ist eine Spielart des Kompasses, der sich parallel zur Rotationsrichtung der Erde orientiert und auch heute noch nach einem Patent Einsteins gefertigt wird. Auch die Kühlmittelpumpe, die Alternative zum Kühlschrank mit giftigen Kühlstoffen, entstammt den Forschungen Einsteins.</p>
<p>Einsteins politische Theorien und Auffassungen sind vor allem linkspolitisch geprägt. Er galt außerdem als Pazifist, was aus einem Briefwechsel aus dem Jahre 1932 mit Sigmund Freund zur Frage &#8220;Warum Krieg?&#8221; hervorgeht. Mehrere offene Briefe Einsteins an namhafte Zeitungen wie die New York Times befassen sich mit zeitpolitisch aktuellen Themen seiner Lebenszeit. Aus Einsteins Akte bei der FBI, die durch den Freedom of Information Act zugänglich gemacht wurde, gehen weitreichende Theorien über den Sozialismus und Realsozialismus hervor, mit dem er sympathisierte. Vor Kritik, Forderungen und Verbesserungsvorschlägen schreckte der Physiker trotzdem nicht zurück.</p>
<h2>Einsteins Lebenslauf</h2>
<ul>
<li>Geboren am 14. März 1879 in Ulm, Königreich Württemberg</li>
<li>1880 Umzug mit der Familie nach München, wo der Vater und der Onkel einen kleinen Betrieb für Gas- und Wasserinstallation eröffneten</li>
<li>1884 Albert Einstein beginnt mit dem Violinspiel</li>
<li>1885 Gründung der eigenen Fabrik für elektrische Geräte durch Einsteins Vater und Onkel</li>
<li>1885 Eintritt in die Volksschule</li>
<li>ab 1888 Besuch des Luitpold-Gymnasiums in München, das heute Albert-Einstein-Gymnasium heißt</li>
<li>1894 Verlassen der Schule ohne Abschluss</li>
<li>1896 Aufgabe der württembergischen Staatsbürgerschaft, um dem Armeedienst zu entgehen, außerdem Austritt aus der jüdischen Religionsgemeinde</li>
<li>1896 Erwerb der Matura mit Bestnoten an der Kantonsschule Aarau in der Schweiz</li>
<li>1896 Aufnahme des Studiums am Zürcher Polytechnikum</li>
<li>1900 Abschluss der Hochschule mit dem Diplom des Fachlehrers für Mathematik und Physik</li>
<li>1901 wird Einsteins Antrag auf die Annahme der Schweizer Staatsbürgerschaft stattgegeben</li>
<li>1902 Einstein heiratet seine ehemalige Kommilitonin Mileva Marić, mit der er zwei Söhne und eine Tochter bekommt &#8211; das Schicksal der Tochter ist jedoch unbekannt</li>
<li>1905 Veröffentlichung des Werks &#8220;Zur Elektrodynamik bewegter Körper&#8221;, das heute als Grundlage der Relativitätstheorie gilt</li>
<li>1909 Tätigkeit als Dozent für theoretische Physik an der Universität Zürich</li>
<li>1911 Antritt der Lehrtätigkeit an der Prager Universität</li>
<li>1913 Umzug nach Berlin als Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften</li>
<li>1919 Scheidung von seiner ersten Frau, Heirat mit seiner zweiten Frau Elsa Löwenthal</li>
<li>1921/1922 erhält Einstein den Nobelpreis der Physik</li>
<li>1922 Erstaufführung des Einstein-Films, in dem die Relativitätstheorie mit einfachen Erklärungen einem breiten Publikum verständlich gemacht werden sollte</li>
<li>1932 Reise in die USA zur Lehrtätigkeit an der Princeton University</li>
<li>1933 Entschluss zum permanenten Aufenthalt in den USA nach der Machtübernahme Hitlers</li>
<li>1936 Tod der Ehefrau Elsa</li>
<li>1940 Annahme der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft</li>
<li>Am 18. April 1955 stirbt Einstein an inneren Blutungen nach einer Aneurysmaruptur</li>
</ul>
<h2>Zitate von Albert Einstein</h2>
<p>Albert Einstein ist eine vielzitierte Persönlichkeit, denn er hatte eine interessante Lebenseinstellung. Am bekanntesten ist sein Zitat &#8220;Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.&#8221; Darin kommt seine kritische Einstellung zum Ausdruck, wenn es um den Einsatz seiner Erkenntnisse durch seine Zeitgenossen ging. Zeitlebens machte er sich selbst dafür verantwortlich, als Vater der Atombombe zu gelten.</p>
<p>Aus Einsteins Mund stammt auch die Erkenntnis: &#8220;Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.&#8221; Der charakteristische Physiker war Pazifist und wusste trotzdem, dass er in der Ära des Kalten Krieges recht alleine mit dieser Auffassung dastand. Kriege waren für ihn ein zerstörerisches und gleichermaßen sinnloses Treiben.</p>
<p>Das Lieblingszitat vieler Schüler lautet sicherlich: &#8220;Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.&#8221; Der üblicherweise trockene Physikunterricht wird durchbrochen von einem Grundsatz, der für den Erfolg maßgebend sein kann. Denn selbst Einstein wusste, dass es nicht nur darauf ankommt, Formeln auswendig zu lernen. Das physikalische Wissen muss phantasievoll und geistreich eingesetzt werden, um eine Lösung zu erhalten &#8211; genau so würde dem Schüler der Physikunterricht Freude bereiten.</p>
<p>Eine einfache Erklärung seiner komplexen Relativitätstheorie lieferte Einstein mit diesem Zitat: &#8220;Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.&#8221; Natürlich erklärt das noch nicht die gesamte Theorie, vermittelt aber dennoch einen aussagekräftigen Überblick.</p>
<h2>Einstein Bilder</h2>
<p>Albert Einstein ist nicht nur ein bekannter Name, sondern weckt auch Assoziationen zu bekannten Fotografien. Der im Deutschen Reich geborene Physiker war häufig Gegenstand der Kunst, denn er überzeugte nicht nur durch sein Genie, sondern auch durch sein unverwechselbares Äußeres. Die dunklen, freundlichen Augen und die krausen grauen Haare ergeben gemeinsam mit dem dunklen Schnurrbart ein Bild, das auch heute noch jedem Schüler bekannt ist.</p>
<p>Zu den neutralsten Fotografien Einsteins gehört die 1921 angefertigte Version von Ferdinand Schmutzer (<a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/af/Einstein1921_by_F_Schmutzer_2.jpg" rel="lightbox[16992]">http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/af/Einstein1921_by_F_Schmutzer_2.jpg</a>). Der Österreicher stammt aus einer traditionsreichen Wiener Künstlerfamilie und war als Porträtmaler und Fotograf tätig. Seine Darstellung Einsteins zeigt den Physiker im Alter von 43 Jahren in seinem wohl erfolgreichsten Jahr, denn 1921 sollte Einstein den Nobelpreis der Physik für seine besonderen Verdienste erhalten.</p>
<p>Albert Einstein als Knabe ist auf einer Fotografie des Jahres 1893 zu bewundern (<a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ad/Albert_Einstein_as_a_child.jpg" rel="lightbox[16992]">http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ad/Albert_Einstein_as_a_child.jpg</a>). Der Fotograf ist unbekannt, der junge Einstein erinnert noch kaum an den charismatischen Physiker, zu dem er werden wird. Bezeichnend an dieser Fotografie ist der Ausdruck in den Augen des jungen Einstein, der auf nahezu jedem Bild seiner späteren Lebensgeschichte zu sehen ist.</p>
<p>Der Fotograf Paul Ehrenfest dokumentierte 1925 das Aufeinandertreffen Albert Einsteins mit Niels Bohr (<a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/94/Niels_Bohr_Albert_Einstein3_by_Ehrenfest.jpg" rel="lightbox[16992]">http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/94/Niels_Bohr_Albert_Einstein3_by_Ehrenfest.jpg</a>). Diese Diskussion galt als eine der fruchtbarsten Kollaborationen Einsteins mit anderen Wissenschaftlern: Der berühmte Disput der beiden Wissenschaftler gehört in den Bereich der Quantenphysik.</p>
<p>Vergleichsweise neutral gehalten ist das 1921 geschossene Porträt Einsteins anlässlich der Verleihung seines Nobelpreises (<a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/50/Albert_Einstein_%28Nobel%29.png" rel="lightbox[16992]">http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/50/Albert_Einstein_%28Nobel%29.png</a>). Es handelt sich dabei um das offizielle Foto.</p>
<p>Das wohl charismatischste Foto Einsteins ist eine 1951 entstandene Fotografie (siehe dieses Artikelbild). Der Physiker saß dabei auf der Rückbank eines Autos und streckt einem Fotografen, der ihm auflauerte, die Zunge heraus. Dieses Bild des damals 72-Jährigen wird heute am häufigsten verwendet, wenn es um eine gewitzte Darstellung Einsteins gehen soll.</p>
<h2>Referate über Albert Einstein</h2>
<p>Albert Einstein ist bereits in der Schule Gegenstand vieler Referate. Auch Hochschulstudenten der Physik oder physikalisch arbeitender Studienfächer werden sich in Referaten mit dem wohl größten Physiker des 21. Jahrhunderts befassen dürfen. Je nach Bildungsinstitut sollten Referate rund um Einstein unterschiedlich aufgebaut sein, um dem Publikum das Leben und das anspruchsvolle Werk des Physikers verständlich und interessant zu vermitteln.</p>
<p>Referate für die Schule werden sich zum Großteil auf Einsteins Leben konzentrieren. Die Relativitätstheorie sowie andere Erkenntnisse werden in der Schule nur dann vermittelt, wenn Schüler reges Interesse daran zeigen. Schüler, die nicht gerade den Physik-Leistungskurs belegen, sollten in ein Einstein-Referat vor allem wichtige Lebensdaten einbringen. In den unteren Klassen genügt es, einige seiner Entdeckungen stichpunktartig zu erwähnen. Höhere Klassenstufen sollten zumindest den ungefähren Inhalt der Einstein-Theorien kennen, die sie nennen. Besonders leistungsstarke Schüler können sich natürlich auch an der Erklärung der Relativitätstheorie versuchen &#8211; bei einem guten Vortrag werden sie dafür mit Bestnoten belohnt.</p>
<p>Hochschulstudenten hingegen interessieren sich vor allem für die wissenschaftliche Arbeit Einsteins. Der Lebenslauf des Physikers stellt eine angenehme Einleitung dar und kann fünf bis zehn Minuten der erforderlichen Zeit füllen. Sie ist ein attraktiver Weckruf für die Kommilitonen, die sich dadurch eher für das Thema interessieren lassen. Der Fokus des Einstein-Referats für die Hochschule liegt jedoch auf der Erörterung seiner wissenschaftlichen Errungenschaften. Der Dozent wird in der Regel eine Einsteinsche Entdeckung vorgeben, die der Student im Referat erläutern wird. Wenn keine konkreten Vorgaben bestehen, können Studenten davon ausgehen, dass sie die Relativitätstheorie vordergründig darstellen sollen.<br />
Da viele Fotografien von Einstein erhalten sind, darf in jedem Einstein-Referat mindestens ein solches Bild Einzug finden. Dieses hat beispielsweise im Lebenslauf seinen Platz. Ansprechend und leicht zu finden sind beispielsweise die Fotografie, auf der Einstein einem Fotografen die Zunge herausstreckt, oder sein offizielles Porträtfoto anlässlich der Verleihung des Nobelpreises 1921.</p>
<h2>Albert Einstein erhält den Nobelpreis</h2>
<p>Albert Einstein gewann im Jahre 1921 den Nobelpreis der Physik und erreichte somit im Alter von 43 Jahren den Höhepunkt seiner Karriere. Verliehen wurde der Preis im Jahre 1922. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung erhielt er diesen nicht explizit für die Relativitätstheorie, sondern für die ebenfalls 1905 veröffentlichte Untersuchung des photoelektrischen Effekts. Dabei handelt es sich um drei Thesen, die die Relation eines Photons zum Elektron regeln.</p>
<p>Der Nobelreis für Physik des Jahres 1921 wurde Einstein ein Jahr später verliehen. Neben dem photoelektrischen Effekt ging der Preis auch für seine anderen Verdienste in der theoretischen Physik an ihn. Er wurde dennoch für einen Verdienst ausgezeichnet, der in Anbetracht der übrigen Errungenschaften heute als nebensächlich gilt. Anlässlich der Verleihungszeremonie in Stockholm war Einstein abwesend, er befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Japan-Reise. Deshalb wurde der Preis vom Botschafter des Deutschen Reichs entgegengenommen, was nicht gerechtfertigt war. Zu dieser Zeit stand bereits eindeutig fest, dass Einstein kein deutscher Reichsbürger mehr war &#8211; er galt zu diesem Zeitpunkt als Schweizer. Durch die Lehrtätigkeit an der Prager Universität hatte er auch die österreichische Staatsbürgerschaft zugesprochen bekommen, die deutsche hatte er schon vor Jahren aufgegeben.</p>
<p>Das Preisgeld des Nobelpreises hatte Einstein seiner ersten Ehefrau Mileva Marić versprochen. Als er sich in Berlin in seine zweite Ehefrau Elsa Löwenthal verliebte, wollte er Mileva mehrfach zur Scheidung bewegen. Unter anderem hatte er ihr eine Scheidungsvereinbarung versprochen, die ihr das Preisgeld eines möglichen Nobelpreises zusprach. Mileva kaufte davon ein Haus in der Huttenstrasse 62 in Zürich, wo sie mit den beiden gemeinsamen Söhnen lebte. Der an Schizophrenie erkrankte Sohn Eduard wurde später in die Klinik Burghölzli eingewiesen, wofür der Rest von Albert Einsteins Preisgeld aufgewendet wurde &#8211; Eduards Vater kümmerte sich bereits seit 1933 nicht mehr um seinen Sohn, da er alle Kontakte zu Deutschland abgebrochen hatte.</p>
<h2>Eine Kurzbiographie</h2>
<p>Das Leben des im Deutschen Reich geborenen Physikers Albert Einstein ist eine umfangreiche Geschichte. Sie ist von zeitpolitischen Ereignissen ebenso geprägt wie von persönlichen Werdegängen, Entscheidungen und Beziehungsgeflechten. Eine Kurzbiographie Albert Einsteins ist daher keine leichte Aufgabe, denn ein solcher Lebenslauf muss einerseits alle wichtigen Kerndaten und darf andererseits keine unnötigen Details enthalten, um kurz bleiben zu können. Die folgenden Details aus Einsteins eignen sich für die Aufnahme in eine schlüssige Kurzbiographie:</p>
<ul>
<li>Lebensdaten: Geboren am 14. März 1879 in Ulm, gestorben am 18. April 1955 in Princeton, USA</li>
<li>1885 Eintritt in die Volksschule und 1888 Übertritt ans Luitpold-Gymnasium in München, das heute als Albert-Einstein-Gymnasium bekannt ist</li>
<li>1900 Abschluss des Studiums am Zürcher Polytechnikum, Erwerb des Diplomabschlusses des Fachlehrers für Mathematik und Physik</li>
<li>1905 Erstellung und Veröffentlichung der Arbeit &#8220;Zur Elektrodynamik bewegter Körper&#8221;, die als Grundlage der Relativitätstheorie gilt</li>
<li>1921/1922 Verleihung des Nobelpreises der Physik</li>
<li>1932 Übersiedlung in die USA</li>
</ul>
<p>Die Kurzbiographie Einsteins lässt weitere wissenschaftliche Werke des Physikers aus, die nicht mit der Relativitätstheorie zusammenhängen. Dazu gehören beispielsweise seine Doktorarbeit sowie die grundlegenden Schriften zu seinen weiteren wissenschaftlichen Erkenntnissen. Auch persönliche Belange werden ausgelassen, etwa die beiden Ehefrauen oder die Geburt seiner Kinder. Je nach Bedarf kann die Kurzbiographie noch um wichtige Punkte erweitert werden: Wird sie in einer Präsentation einer anderen Einsteinschen Entdeckung verwendet, sollte zumindest ein Punkt in der Kurzbiographie erläutern, in welchem Jahr der Grundstein dafür gelegt wurde und wie Einstein sie weiterführte, wenn es nennenswerte Informationen gibt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Karriere für Querdenker &#8211; So geht´s</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/karriere-wie-im-flug/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 15:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cordula Nussbaum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Karrierechancen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bunte Vögel fliegen höher: Querdenken, andere Wege gehen, neue Märkte erobern – wie Sie den Job finden, in dem Sie wirklich abheben können. Was muss man mitbringen, wenn man erfolgreich Karriere machen will? Anpassungsfähigkeit, rationales Denken, geradliniger Lebenslauf, so die gängige Vorstellung. Doch das führt leider dazu, dass visionäre Querdenker [...]]]></description>
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<p class="einleitung">Bunte Vögel fliegen höher: Querdenken, andere Wege gehen, neue Märkte erobern – wie Sie den Job finden, in dem Sie wirklich abheben können.<span id="more-16937"></span></p>
<p>Was muss man mitbringen, wenn man erfolgreich Karriere machen will? Anpassungsfähigkeit, rationales Denken, geradliniger Lebenslauf, so die gängige Vorstellung. Doch das führt leider dazu, dass visionäre Querdenker und kreative Chaoten, die über unkonventionelle Talente und mäandernde Werdegänge verfügen, häufig unfreiwillig in den unteren Etagen versanden oder auf den oberen permanent mit Gegenwind zu kämpfen haben.</p>
<p>Das ist mehr als frustrierend für die Betroffenen, die ihre Talente nicht ausleben können, aber auch ein großer Verlust für Unternehmen, weil sie Ideengeber und Visionäre in ihren Entscheideretagen heutzutage unbedingt brauchen.</p>
<h2>Vielfalt in den Chefetagen</h2>
<p>Langfristig – da sind sich alle Ökonomen und Zukunftsforscher einig – können sich nur Unternehmen gut am Markt behaupten, die Visionen haben, Trends rechtzeitig erkennen und die mutige Führungskräfte und Mitarbeiter haben, die sich trauen neue Wege zu gehen. Das erfordere sogar eine völlig neue Ausbildung von Führungskräften und Managern, bestätigte jüngst Management-Guru Fredmund Malik in einem FOCUS-Interview (FOCUS vom 23. Januar 2012, S. 76): die „neuen“ Manager müssten Komplexität offensiv wahrnehmen, dynamisch und ganzheitlich denken, sie müssten Ungewissheit, Unberechenbarkeit und Unvorhersehbarkeit meistern können und das verlange völlig neue Sichtweisen.</p>
<h2>So sind die Kreativen Chaoten</h2>
<p>Stärken Sie also ihr Selbstbewusstsein, entdecken Sie die Kraft Ihrer „bunten Federn“ z.B. mit dem kostenlosen <a href="http://www.kreative-chaoten.com/metamenu/selbst-checks/karriere-check.html" target="_blank">Talente-Check</a> unter <a href="http://www.kreative-chaoten.com/">www.Kreative-Chaoten.com</a>,  der Ihnen sofort konkrete Ideen für den eigenen Berufsweg liefert und finden Sie dann das Arbeits-Nest, das perfekt zu Ihnen als bunter Vogel passt. Machen Sie Schluss mit gängigen Vorurteilen, denn Kreative Chaoten können aus vielen Gründen sehr stolz auf ihre Talente sein.</p>
<ul>
<li>Vorurteil 1: Kostenorientiertes Managen führt langfristig zum Erfolg. Nein, es bringt soziale Kälte, schnelle Profite für einige wenige und langfristiges Chaos für Wirtschaft und Gesellschaft. Heute zählen Nachhaltigkeit und langfristiges Denken!</li>
<li>Vorurteil 2: Nur Experten können viel Geld verdienen und nur die Spezialisten schaffen es nach oben. Nein, viele erfolgreiche Topmanager lieben es, ein breites Wissen zu haben und gerade in der Fülle ihres Wissens liegt die Goldader. Denn aus diesem Grund erkennen sie Zusammenhänge schneller als andere – und können so Chancen nutzen, die anderen verborgen blieben. Man kann also auch zu den Besserverdienern gehören, ohne sich auf ein kleines begrenztes Fachgebiet festnageln zu lassen.</li>
<li>Vorurteil 3: Nachhaltigkeit und Profit schließen sich gegenseitig aus. Falsch! Kreative Chaoten sind Menschen, die sehr viel an andere denken und über die Auswirkungen ihres Handelns sinnieren. Dennoch (oder vielleicht gerade deswegen) können sie Geld verdienen, ja sogar reich werden. Die neue Managerelite lobt Erfolge von Teamarbeit und fordert soziales Gewissen – und verdient trotzdem ordentlich.</li>
<li>Vorurteil 4: Man ist entweder nett oder erfolgreich. Viele Menschen glauben, nur die „harten Hunde“ machen Karriere und die netten bleiben außen vor. Sie scheuen sich davor, überhaupt Karriere machen zu wollen, weil sie denken, sie müssten dann ihre Ideale verraten und würden zu Egomanen mutieren. Stimmt nicht, sie können Karriere machen und dabei liebenswert bleiben.</li>
</ul>
<h2>Seien Sie bunt!</h2>
<p>Fangen Sie an, Ihre (vielleicht verschütteten) Talente und Stärken auszugraben. Putzen Sie Ihr buntes Gefieder und fangen Sie an, jede Ihrer bunten Federn wertzuschätzen. Finden Sie heraus, was Sie einzigartig macht (nämlich das Spektrum Ihrer bunten Federn) und wie Sie Ihre Vorzüge am besten zu Ihrem eigenen Nutzen und gleichzeitig zum Wohle anderer einsetzen können. Entdecken Sie die Kraft Ihrer unkonventionellen Stärken und gehen Sie damit Ihren Weg.</p>
<div class="pos_right">
<table class="buchtipp_box_table">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Buchtipp<br />
<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3593393581/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3593393581" target="_blank">Bunte Vögel fliegen höher<br />
(17,99€)</a></h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3593393581/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3593393581" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-16948" title="Bunte Vögel fliegen höher" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/02/buchtipp_bunte-voegel.jpg" alt="" width="80" height="120" /></a></td>
<td width="122">&#8220;Die Karriere-Geheimnisse kreativer Chaoten &#8211; hier erfahren Sie, wie Sie als Querdenker aufsteigen&#8221;<a class="more" href="http://www.amazon.de/gp/product/3593393581/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3593393581" target="_blank">Jetzt bestellen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Leben Sie Ihre Einzigartigkeit aus, denn in unserer Gesellschaft setzt sich das Bewusstsein durch, dass jeder das darf! Statt massenkonformen Pflichterfüllern sind Individualisten mit Ecken und Kanten gefragt, die ihre Stärken kennen und einsetzen können. Denn Menschen, die gemäß ihrer Stärken und Präferenzen leben und arbeiten, sind erfolgreicher als andere. Je mehr ein Mensch seine Stärken und Potenziale ausleben kann, desto mehr Spaß hat er – und desto zufriedener ist er. Im Berufsleben gehen damit häufig auch ein höheres Gehalt oder Honorar sowie höhere Umsätze und Gewinne einher.</p>
<h2><strong>Einige </strong><strong>Spielregeln bleiben bestehen</strong><strong> </strong></h2>
<p>Das soll jetzt nicht heißen, dass Sie zum resoluten, uneinsichtigen Verfechter Ihrer Lebens- und Arbeitsweise werden und auf Biegen und Brechen kreativ-chaotisch sein wollen. Authentisch sein, sich nicht verbiegen (lassen) zu wollen, ist schön und gut. Dennoch gelten im Job und im gesellschaftlichen Zusammenleben weiterhin gewisse Spielregeln. Wenn Sie diese missachten, helfen Ihnen all Ihr Ideenreichtum oder Ihre Empathie nichts mehr. Damit schießen Sie sich schnell selbst ins Aus.</p>
<p>Fordern Sie nicht: „Die müssen mich schon so nehmen wie ich bin.“ Nein, das müssen „die“ mitnichten! Befreien Sie sich ebenso von der irrigen Vorstellung, dass jetzt die anderen sich auf die Gangart der kreativen Chaoten einstellen und an ihre Sicht der Dinge anpassen müssen. Klasse wäre es, denken Sie jetzt vielleicht, wenn alle sagen würden: „Ja, ihr seid die neue Elite, die neuen Schrittmacher – wir unterstützen euch blind und finden alles gut, was ihr macht.“</p>
<p>Tja, aber so wird es nicht kommen. Denn die anderen, also die Systematiker und Analytiker, wollen sich ebenso wenig verbiegen – und sollen es auch nicht. Wir brauchen uns gegenseitig, damit wirklich gute Dinge entstehen können. Wir brauchen alle Talente, damit wir uns gegenseitig ergänzen und gemeinsam Großes bewirken können.</p>
<p>Zudem lassen sich die ungeschriebenen Gesetze in der Berufswelt nicht von heute auf morgen ändern.</p>
<p>Dennoch haben Sie es in der Hand, Ihre Talente freier auszuleben:</p>
<ul>
<li>Sie können durch etwas Feintuning Ihre vermeintlichen Macken so gestalten, dass sie Ihnen mehr Akzeptanz bringen.</li>
<li>Sie können Bereiche suchen, in denen Ihre Stärken geschätzt werden.</li>
<li>Sie können die Rahmenbedingungen für Ihren persönlichen Lebens- und Arbeitsstil verändern.</li>
</ul>
<p>Legen Sie los, denn die Zukunft gehört den kreativen Chaoten!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Macht Wissen wirklich mächtig?</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/wissen/macht-wissen-wirklich-machtig/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/wissen/macht-wissen-wirklich-machtig/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 12:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin Rütten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=16919</guid>
		<description><![CDATA[Die Mehrzahl der Menschen hat gar keine Ahnung davon, welchen Schatz an Wissen jede und jeder von ihnen mit sich herumträgt. Sie sind sich dessen nicht bewusst. Damit allerdings liegt dieses Wissen brach. Ganz ohne Zweifel: ein Satz wie „Was wissen SIE denn schon?“ dürfte von den meisten Menschen als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="einleitung">Die Mehrzahl der Menschen hat gar keine Ahnung davon, welchen Schatz an Wissen jede und jeder von ihnen mit sich herumträgt. Sie sind sich dessen nicht bewusst. Damit allerdings liegt dieses Wissen brach.<span id="more-16919"></span></p>
<p>Ganz ohne Zweifel: ein Satz wie „Was wissen SIE denn schon?“ dürfte von den meisten Menschen als Beleidigung empfunden werden &#8230; und das zu Recht.</p>
<p>Doch diese Wirkung beruht einzig und allein auf der Betonung, denn „Was WISSEN Sie denn schon?“ ist eine durchaus berechtigte Frage, deren korrekte Beantwortung die meisten Menschen in Staunen versetzen würde.</p>
<h2>Formel: Wissen = Macht?</h2>
<p>„Wissen ist Macht“, so ein geflügeltes Wort, dessen Ursprung gemeinhin auf den englischen Philosophen Francis Bacon zurückgeführt wird. Doch dies stimmt nur dann, wenn es sich um ein beliebig und frei verfügbares Wissen handelt, das – da hinreichend vernetzt – jederzeit und in den unterschiedlichsten Zusammenhängen eingesetzt werden und so zu kreativen Lösungen – nicht nur, aber auch – von Problemen beitragen kann.</p>
<p>Die Art und Weise, wie wir Informationen, die wir bewusst oder unbewusst erfahren und wahrnehmen, in Wissen umwandeln und wie wir dieses Wissen dann im Gedächtnis abspeichern, kann dieser Verfügbarkeit durchaus im Wege stehen. Denn das, was wir schließlich als „Wissen“ bezeichnen, ist kein unwandelbares Faktum, kein Absolutum. Es ist das Ergebnis eines individuellen Prozesses, in dem Informationen, die potentiellen Wissensinhalte, geprüft, selektiert und zugeordnet werden.</p>
<p>„Wissen“ ist nicht „einfach da“, genauso wie „Denken“ nicht einfach da ist. Es entsteht. Und das bedeutet: es kann in einem bestimmten Maße beeinflusst, kann erlernt und auch nachträglich verändert werden, indem die einzelnen Schritte des Prozesses des Zusammenfügens zu „neuem“ Wissen und schließlich dessen bisherige Resultate beeinflusst werden.</p>
<h2>Die Hierarchie des Wissens</h2>
<p>Wissen zu entwickeln folgt bestimmten Regeln und Strukturen, die von Hierarchien abhängig sind und geprägt von Vorstellungen und Denkmustern, die wir für uns selbst adaptiert und möglicherweise schon wieder variiert haben.</p>
<p>Jede Information, die wir unserem Wissensschatz zuordnen, erhält innerhalb dieses Vorgangs eine Qualifizierung: wir weisen ihr eine generelle Relevanz zu und wir legen Bedeutungszusammenhänge fest, wir kategorisieren den primären Kontext der Information. Dabei werden – mal bewusster, mal unbewusster – durchaus komplexe Muster gebildet. Je mehr faktische und vor allem emotionale Bezüge wir zu einer Information herstellen können und je wichtiger uns die Themenbereiche sind, mit denen wir sie in Verbindung bringen, desto höher steigt der Inhalt innerhalb der Hierarchie unseres Wissens.</p>
<p>Die „Filter“ für Auswahl und Zuordnung der Wissensinhalte sind jedoch nicht nur bereits vorhandene Wissensinhalte, sind nicht nur solche von praktischer Funktionalität hinsichtlich der Lebensbewältigung und Umweltaneignung. Da Menschen soziale Wesen sind, kommen hier insbesondere auch sozio-kulturelle Aspekte zum Tragen. Mit anderen Worten: Es findet nicht nur eine Kategorisierung nach thematischen Bezügen statt, sondern auch eine Bewertung anhand der gesellschaftlichen, religiösen, ethischen Normen und Vorstellungen, die wir verinnerlicht haben und denen wir uns verbunden fühlen.</p>
<h2>Wie generieren wie unser Wissen?</h2>
<p>Letzten Endes tut jeder Mensch beim Prozess der Wissensgenerierung das, was etwa religiös fanatisierte Eltern zu tun versuchen, die ihre Kinder nach „eigenen“ Vorstellungen erziehen, um sie gegen Wissensinhalte abzuschirmen, die ihren persönlichen Glaubensvorstellungen zuwiderlaufen.</p>
<p>Die Ergebnisse sind auch jeweils gleich: Eine Beschränkung des Wissens, damit des Denkens, die sich natürlich wiederum in einer Beschränkung des Handelns ausdrücken muss; denn was man nicht einmal denken kann (oder sich denken zu dürfen erlaubt), das kann man nicht in die Tat umsetzen. Und das heißt nichts anderes als: eine Reduzierung der Kreativität und damit der Möglichkeit zur praktischen Lebensbewältigung.</p>
<p>Niemand kann sich diesem Effekt völlig entziehen. Denn bereits im Gebrauch der Sprache und ihrer Begriffe werden unterbewusst Wertungen und Normen transportiert.</p>
<p>Trotzdem können diese Barrieren überwunden, können Wissensinhalte aus den Blockierungen solcher Zuordnungen gelöst und für kreative Prozesse ungehindert zugänglich gemacht werden. Und das ohne Schaden zu nehmen.</p>
<p>Ein Beispiel dafür sind etwa Fallanalytiker der Strafverfolgungsbehörden, die lernen, sich im Denken von ihren eigenen moralischen Ansprüchen und Grenzziehungen zu distanzieren, um sich in die Gedankenwelt von Verbrechern versetzen zu können. Sie werden dabei nicht selbst kriminell, ihre eigenen Wertsysteme bleiben intakt – aber sie lernen zu verstehen, an welchen Stellen diese Werte sich im Denken bemerkbar machen, wo sie Wissensinhalte beeinflussen und binden.</p>
<h2>Philosophie – Die Liebe zum Wissen</h2>
<p>Damit ist auch bereits der Weg beschrieben, der zum gewünschten Ergebnis eines freien Einsatzes des eigenen Wissens führt: es ist ein Prozess des bewusst Machens und der Neuausrichtung des Denkens, einer nachgeraden Entprägung von lieb gewonnenen Mustern und Vorstellungen, ein Vorgang der Entemotionalisierung. Und somit ist es nicht die Disziplin der Psychologie, die hier Anleitung geben kann, denn ihre Gebiet ist die Klassifizierung und Bewertung von Verhalten, die Definition von Normalität und von Abweichungen dieser Normen.</p>
<p>Es ist die Philosophie, die die Antworten bereit hält.</p>
<p>Das mag manchen Menschen erstaunlich erscheinen – und wenn dem so ist, dann ist dies ein sehr einfaches und praktisches Beispiel für die Macht des zuvor beschriebenen Prinzips. Wer glaubt, Philosophie sei per se „abgehoben“ und habe wenig mit der Bewältigung des täglichen Lebens zu tun, dessen Wissen um den Gegenstand und die Möglichkeiten dieser Geisteswissenschaft ist offensichtlich mit einer Bewertung versehen, die ihn daran hindern wird, hier nach den Wegen aus den bereits eingefahrenen Einbahnstraßen seines Denkens zu suchen: eine geistige Blockade, die ihm das Leben unnötigerweise erschweren kann.</p>
<p>Eigentlich ist die Idee recht naheliegend und damit fast banal, dass eine Disziplin, die sich mit dem Denken des Menschen befasst, mit der Art, wie er selbst durch sein Denken und das daraus resultierende Handeln sein Sein und Dasein bestimmt, am ehesten die Beschränkungen dieser Prozesse identifizieren und Wege zu ihrer Beseitigung schaffen kann.</p>
<p>Doch es sollte sich niemand schlecht fühlen oder gar schämen, weil er noch nicht auf diesen Gedanken gekommen ist.</p>
<p>Ein Blick auf die überaus junge Geschichte der sich gerade erst noch entwickelnden Kognitionswissenschaften zeigt, dass er sich in einer langen und vielerorts noch andauernden Tradition befindet.</p>
<p>Die geistige Auseinandersetzung mit dem Thema „Wissen“, mit den Fragen, was es bedeutet, wie es entsteht, welche Möglichkeiten es wann, wie und wo eröffnet und welchen Grenzen es unterliegt, wie es die Realität konstituiert, prägt, verändert, hat eine – gemessen an unserer Lebensspanne – fast endlos erscheinende Tradition in der Philosophie. Entsprechend viele Meinungen, Ansätze und Theoreme gibt es dazu.</p>
<p>Aus der Fülle dieser Gedanken und Erkenntnisse schöpft die Methode der „Wissensaktivierung“, die eines der immer noch seltenen Verbindungsstücke zwischen der Welt rein geistiger Auseinandersetzung und der rein praktischer Nutzanwendung darstellt.</p>
<h2>Raus aus den Blockaden</h2>
<p>Sie wurde geschaffen mit Blick auf die Bedürfnisse von Menschen, die im Beruf kreativ sein müssen, von denen Innovationen, Ideen und Problemlösungen verlangt werden; das trifft also auf Künstler ebenso zu wie auf Führungskräfte in der Wirtschaft.</p>
<p>In einem mehrstufigen Prozess werden zunächst die vorhandenen geistigen Blockaden, die Zuordnungen und Wertungen, die Wissensinhalte blockieren, identifiziert und analysiert. Dieser analytische Prozess bildet bereits die Grundlage für ein verändertes Denken, das zu einer dauerhaften Umgestaltung des zuvor beschriebenen Prozesses der Wissensgenerierung führt. Es macht ihn in einer Weise transparent und nachvollziehbar, also bewusst, die erneute Blockadenbildung verhindert.</p>
<p>Erste wichtige Schritte in diese Richtung können bereits innerhalb zweitägiger Seminare unternommen werden. Der Gesamtprozess allerdings setzt ein intensives Coaching voraus, das zwischen sechs und 24 Monaten erfordert.</p>
<p>Der Unterschied zu herkömmlichen Coaching-Prozessen besteht – abgesehen von der Methode – im Resultat. Statt anhand der Analysen von früheren Erfolgen nach Mustern zu suchen, die diese reproduzierbar machen, wird auf eine Erweiterung der Erkenntnis und eine Veränderung des Denkens abgezielt.</p>
<p>Anders gesagt: Wo traditionelles Coaching reaktiv bleibt und in seinen Wirkungen fraglich (da es situative Varianten nur bedingt berücksichtigen kann), ermöglicht die Wissensaktivierung eine aktive und dauerhafte Optimierung des Denkens und Handelns und steigert die Anlage zu kreativen Prozessen.</p>
<h2>Aus alt mach neu</h2>
<p>Denn alle kreativen Prozesse basieren auf der Fähigkeit, bereits Vorhandenes neu zu ordnen, zu variieren, indem eben die festen Zuordnungen von Wissensinhalten aufgehoben und sie damit frei verfügbar gemacht werden.</p>
<p>Das Auffinden und Bilden von Analogien, die Übertragung von Erkenntnissen und Problemlösungen aus einem nicht verwandten Wissensbereich in die Anwendung eines anderen, wird als „Synektik“ bezeichnet und ist eine anerkannte Kreativtechnik, die während der letzten Jahrzehnte vor allem im Bereich der Ingenieurwissenschaften immer wieder erfolgreich angewandt wurde, indem Beispiele aus der Natur (z.B. die Konstruktion von Insekten- oder Vogelflügeln) in technische Innovationen (in diesem Fall aerodynamische) umgesetzt wurden.</p>
<p>Wer die Dinge und Menschen nur so wahrnimmt, wie sie sich ihm aufgrund seines aktuellen Weltverständnisses darstellen, ohne ihre Potenziale zu erkennen und nicht in der Lage ist, ähnliche Muster und Strukturen zu finden und zu deuten, wer also in der Einschränkung geistiger Blockaden verharrt, der wird an vielen Stellen des praktischen Lebens an Grenzen stoßen – obwohl er das zur Lösung der jeweiligen Probleme, zur Beherrschung der jeweiligen Situation nötige Wissen besitzt. Er kann nur nicht frei darüber verfügen.</p>
<p>„Wissen ist Macht“, wenn man weiß, was man weiß und wie man damit umgehen kann. Wissen, das gebunden ist, von Vorurteilen und Wertungen blockiert, führt hingegen zur Ohnmacht jenen gegenüber, die gelernt haben, ihren Wissensschatz kreativ in jeder Situation nutzbar zu machen.</p>
<p>Letzten Endes wird nicht der im Sinne dieses geflügelten Wortes am mächtigsten sein, der das meiste Wissen besitzt, sondern der, der am flexibelsten mit ihm umgehen kann. Mit anderen Worten also: Macht hat, wer durch Wissensaktivierung sein Wissen von Blockaden befreit und lernt, es im synektischen Sinne variabel in kreativen Prozessen neu einzusetzen.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erfolgsjahr 2012 &#8211; Karrierekick Fernstudium</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/fernstudium/erfolgsjahr-2012-karrierekick-per-fernstudium/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/fernstudium/erfolgsjahr-2012-karrierekick-per-fernstudium/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 14:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Bax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Karrierechancen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=16848</guid>
		<description><![CDATA[Sie wollen im neuen Jahr beruflich richtig durchstarten? Das Fernstudium bietet ideale Möglichkeiten, von zuhause aus an der Karriere zu feilen. Überzeugen Sie sich von den Vorteilen der flexibelsten Weiterbildungsform. “Same procedure as every year”: Wenn das neue Jahr eingeläutet wird, knallen nicht nur die Korken, es werden auch eifrig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="einleitung">Sie wollen im neuen Jahr beruflich richtig durchstarten? Das Fernstudium bietet ideale Möglichkeiten, von zuhause aus an der Karriere zu feilen. Überzeugen Sie sich von den Vorteilen der flexibelsten Weiterbildungsform.<span id="more-16848"></span></p>
<p>“Same procedure as every year”: Wenn das neue Jahr eingeläutet wird, knallen nicht nur die Korken, es werden auch eifrig Vorsätze geschmiedet. Gesünder leben, weniger rauchen aber vor allem die persönliche und berufliche Weiterentwicklung steht bei vielen Deutschen ganz hoch im Kurs.</p>
<p>Wechseln Sie 2012 auf die berufliche Überholspur und nutzen Sie die Vorteile des Fernstudiums. Wählen Sie aus umfangreichen Kursangeboten von über 200 Lehrgängen Ihren persönlichen Schwerpunkt, werten Sie Ihre Qualifikationen und Fachkenntnisse auf und beeindrucken Sie Ihren Arbeitgeber: „Für 85 Prozent der befragten Personalverantwortlichen ist das Fernlernen eine geeignete Weiterbildungsform für Berufstätige.“, so das Ergebnis der <a href="http://www.sgd.de/sgd-news/sgd-news_80.php" target="_blank"> TNS Infratest Studie 2011</a> im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD), der führenden Bildungspartner Deutschlands in Sachen Fernstudium.</p>
<h2>Die Vorteile des Fernstudiums auf einen Blick</h2>
<p><strong>1: Flexibilität</strong></p>
<p>Im Fernstudium lernen Sie berufsbegleitend wann Sie wollen und wo Sie wollen, ob im Zug, auf dem Arbeitsweg, am Wochenende oder im Urlaub. Sie sind nicht an feste Unterrichtszeiten gebunden und müssen keine Fahrtwege auf sich nehmen. So sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch Geld – und müssen nicht auf Ihr geregeltes Einkommen verzichten. Zudem können Sie Ihr Lerntempo ganz individuell nach Ihren Bedürfnissen ausrichten.</p>
<div class="pos_right">
<table class="buchtipp_box_table">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Erfahrungsbericht<br />
<em> </em></h3>
<h4>Sven Ackermann, Teilnehmer<br />
des SGD-Lehrgangs<br />
„Staatlich geprüfter Betriebswirt“</h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><img class="alignleft size-full wp-image-5393" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2012/02/Sven-Ackermann.jpg" alt="Sven Ackermann, Teilnehmer des SGD-Lehrgangs „Staatlich geprüfter Betriebswirt“" /></td>
<td width="122">…das Tolle ist: mein Chef hat mir jetzt eine Position als Produktmanager angeboten. Ohne den SGD-Kurs wäre ich mit Sicherheit nicht so schnell dorthin gekommen!“</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p><strong>2: Schneller und sichtbarer Erfolg</strong></p>
<p>Modernes Lehrmaterial, innovative Lernmethoden, die enge Zusammenarbeit mit prüfenden Institutionen und von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) geprüfte und zugelassene Lehrgänge garantieren den hohen Standard der Lehrgänge. Die besonders hohe Bestehensquote von Fernschulabsolventen spricht für sich, egal ob es sich um einen staatlichen Abschluss (z.B. vor der IHK), einen Schul- oder einen institutseigenen Abschluss handelt.</p>
<p><strong>3: Betreuung und Austausch</strong></p>
<p>Im Fernstudium lernt man zwar von zuhause aus und nicht in festen Klassenverbänden, allein ist man jedoch lange nicht. Bei fachlichen Fragen und Problemen stehen Ihnen kompetente Fernlehrer zur Seite, aber auch organisatorische Fragen werden von einem Betreuungsteam jederzeit beantwortet.</p>
<p>Auch der Austausch mit anderen Kursteilnehmern kommt nicht zu kurz. Über einen speziellen Online-Campus können Sie Lernmaterialien downloaden, mit Fernlehrern und anderen Teilnehmern kommunizieren, Lerngruppen bilden und sogar Online-Seminare besuchen.</p>
<p><strong>4: Anerkennung und Ansehen</strong></p>
<p>Feste Qualitätsstandards wie die Zertifizierungen der Lehrgänge nach den weltweit anerkannten Normen ISO 9001, ISO 29990 und PAS 1037 sichern die bundesweite Anerkennung der Lehrgänge. Aber auch Personalchefs honorieren die Motivation und das Engagement erfolgreicher Fernstudienteilnehmer.</p>
<p><strong>5: Finanzielle Förderung</strong></p>
<p>Umfangreiche Fördermittel wie der Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit, Meister-BAföG, Begabtenförderung oder die Bildungsprämie ermöglichen eine finanzielle Entlastung. Zudem können bestimmte Teilnehmergruppen wie Auszubildende, Studenten oder Arbeitslose mit Gebührenersparnissen rechnen.</p>
<p><strong>6: Keine Risiken</strong><br />
Sie können den gewünschten Fernlehrgang inklusive sämtlicher Serviceleistungen der Fernschule einen Monat lang kostenlos testen. So können Sie absolut sicher sein, dass das Fernstudium die richtige Lösung für Sie ist.</p>
<h2>Der ideale Partner für Ihr Fernstudium</h2>
<p>Die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) steht seit den Anfängen 1948 für Qualität, Erfahrung und Erfolg in der Fernlehre.</p>
<p>Fakten rund um die SGD:</p>
<ul>
<li>Überzeugender Erfolg<br />
90 Prozent der SGD- Absolventen bestehen die staatlichen, öffentlich-rechtlichen und institutsinternen Prüfungen.</li>
<li>Große Zufriedenheit<br />
93 Prozent der befragten Absolventen würden die SGD jederzeit weiterempfehlen.</li>
<li>Umfangreiches Weiterbildungsangebot<br />
Über 200 staatlich geprüfte und zugelassene Lehrgänge.</li>
<li>Individuelle Rundum-Betreuung<br />
Mehr als 500 Tutoren und Fernlehrer sind telefonisch, per Mail oder Post jederzeit für Sie da – von Anfang an</li>
<li>Virtueller Austausch<br />
Lernen und kommunizieren Sie per Online-Campus „waveLearn“.</li>
<li>Ausgezeichnete Qualität<br />
Service- und Innovationspreise z.B. des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bestätigen die modernen Lehrmethoden.</li>
</ul>
<p>Bleibt also nur noch zu sagen: Setzen Sie Ihre guten Vorsätze jetzt in die Tat um &#8211; der Beginn eines Fernstudiums ist jederzeit möglich.</p>
<p><strong>Ihr Kontakt zum Experten für Weiterbildung per Fernstudium:</strong></p>
<p>Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD)</p>
<p>Website: <a href="http://www.sgd.de" target="_blank">www.sgd.de</a><br />
E-Mail: <a href="mailto:beratung@sgd.de" target="_blank"><script type="text/javascript">var username = "beratung"; var hostname = "sgd.de";document.write("<a href=" + "mail" + "to:" + username + "@" + hostname + ">" + username + "@" + hostname + "<\/a>")</script></a><br />
Telefon: 0800 806 60 00 (Mo. &#8211; Fr. 8 bis 20 Uhr, gebührenfrei)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berufsbegleitend studieren: wie schafft man das eigentlich?</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/weiterbildung/berufsbegleitend-studieren-wie-schafft-man-das-eigentlich/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/weiterbildung/berufsbegleitend-studieren-wie-schafft-man-das-eigentlich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Schiefer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=12171</guid>
		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen entscheiden sich neben dem Beruf ein Studium anzuhängen und möchten sich höher, besser oder anders qualifizieren. Sehr viele nehmen es in Angriff und scheitern verheerend. Doch was machen die einen falsch und wie gehen die Erfolgreichen dabei vor? Teilen Sie dem zuständigen Finanzamt mit, dass Sie berufsbegleitend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="einleitung">Immer mehr Menschen entscheiden sich neben dem Beruf ein Studium anzuhängen und möchten sich höher, besser oder anders qualifizieren. Sehr viele nehmen es in Angriff und scheitern verheerend. Doch was machen die einen falsch und wie gehen die Erfolgreichen dabei vor? <span id="more-12171"></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Weiterbildung' said: don't show ad --></div></p>
<p>Einige wichtige Punkte aus meinem Buch „Erfolgreich berufsbegleitend Studieren: Ein Absolvent packt aus!“ möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben. Lesen Sie, wie Sie die häufigsten Fehler vermeiden und durch Tipps und Tricks stressfrei und tausende Euros reicher ihr Ziel erreichen.</p>
<h2>Die Vorbereitung ist entscheidend</h2>
<p>Wie in so vielen anderen Bereichen auch, ist die gründliche Vorbereitung auf ein berufsbegleitendes Studium ein wichtiger Erfolgsfaktor. Ich wundere mich sehr oft mit welcher Sorglosigkeit manche an diese Sache herangehen.</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
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<h3>Buchtipp<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" title="Erfolgreich berufsbegleitend studieren" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3200018038/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3200018038&quot;&gt;Erfolgreich berufsbegleitend studieren: Ein Absolvent packt aus!" target="_blank">Erfolgreich berufsbegleitend<br />
studieren: (24,90€)</a></h4>
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<td valign="top"><a class="noicon" title="Erfolgreich berufsbegleitend studieren" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3200018038/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3200018038&quot;&gt;Erfolgreich berufsbegleitend studieren: Ein Absolvent packt aus!" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-12208" title="Erfolgreich berufsbegleitend studieren: Ein Absolvent packt aus!" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/08/Cover-vorne-2.3-kleiner.jpg" alt="" width="96" height="132" /></a></td>
<td width="122">Ein Absolvent packt aus! Von Jürgen Schiefer.&nbsp;</p>
<p><a class="more" title="Erfolgreich berufsbegleitend studieren" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3200018038/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3200018038&quot;&gt;Erfolgreich berufsbegleitend studieren: Ein Absolvent packt aus!" target="_blank">Jetzt bestellen</a></td>
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<p>Diese Studierenden sind dann überrascht, wenn sie kläglich scheitern und machen dann alle anderen dafür verantwortlich, dass es bei ihnen nicht funktioniert hat. Gehen Sie proaktiv an die Sache heran und bereiten Sie sich ordentlich darauf vor. Ein paar wichtige Maßnahmen zum Erfolg:</p>
<ul>
<li>Ungefähr 3 Monate vor der 1. Vorlesung beginnen Sie, Ihre alten Kenntnisse aufzufrischen und erkundigen Sie sich, welches Wissen Sie benötigen werden (z.b. Englisch: englische Texte lesen, Sprachkurse besuchen, Sprach-CD´s im Auto anhören)</li>
<li>Treffen Sie Vorkehrungen an Ihrem Arbeitsplatz und arbeiten Sie voraus, so dass Sie sich in der Anfangszeit des Studiums voll darauf konzentrieren können. (Gerade in der Anfangszeit des Studiums ist man sehr von all dem Neuen überfordert, da ist es sehr hilfreich, wenn der Arbeitstag nicht zu sehr belastet.)</li>
<li>Integrieren Sie Sport in Ihren Alltag. Es hilft Ihnen das Gelernte zu verarbeiten und vor allem den Stress abzubauen. Gewöhnen Sie sich an, jeden Tag etwas für Ihren Körper zu tun, egal ob Sie nur 30 Minuten spazieren oder eine Stunde joggen. Tun Sie etwas für sich!</li>
<li>Reden Sie mit Studierenden, die bereits 1 Jahr hinter sich haben und erkundigen Sie sich nach Professoren und deren Prüfungsverhalten. Fragen Sie auch gleich, ob Sie sich vielleicht Probeklausuren kopieren können, damit Sie wissen wie die Prüfungsfragen gestellt werden und was die wichtigen Prüfungsgebiete sind.</li>
<li>Schaffen Sie sich Routinen für das Lernen, für Sport usw., damit Sie einen Rhythmus bekommen. Es hilft enorm und erspart Ihnen viel Zeit und Stress. (Gerade in der Startphase ist das Stressniveau irrsinnig hoch. Routinen helfen Ihnen den Tag zu strukturieren und Sicherheit zu bekommen)</li>
</ul>
<h2>Vermeiden Sie diese 7 Fehler</h2>
<p>Wenn mich jemand fragen würde, was die häufigsten Gründe für das Scheitern beim berufsbegleitenden Studieren sind, dann würde ich Ihnen ans Herz legen diese folgende Punkte zu berücksichtigen:</p>
<ul>
<li>Abkapseln von den Studien- oder Arbeitskollegen (Wer im Job oder Studium keine Informationen bekommt, der hat einen gewaltigen Nachteil)</li>
<li>Rechthaberei (Streit mit Kollegen und Professoren)</li>
<li>Schwänzen (absolutes „NO GO“, sie bestrafen sich selbst und bringen sich um wertvolle Informationen, die Sie dann zu Hause nachlernen müssen)</li>
<li>Unhöflichkeit (bleiben Sie höflich, hilfsbereit und werden Sie zum Teamplayer; Egoisten und Miesepeter haben es schwer!)</li>
<li>Feinde im Job (versuchen Sie im Job vorausschauend zu arbeiten und keine Arbeitsrückstände aufzubauen; gehen Sie grundsätzlich Streit aus dem Weg, Sie brauchen ihre Energien woanders)</li>
<li>Klausuren aufschieben (verursacht unnötigen Stress und Koordinationsarbeit)</li>
<li>Strebern ohne Ende (niemand kann immer nur lernen! Pausen und mindestens 1 freier Tag pro Woche für Spaß und Spiel einplanen)</li>
</ul>
<h2>Wie Sie sich im Laufe des Studiums mindestens €10.000 holen können</h2>
<p>Ein berufsbegleitendes Studium kann ein riesen Kostenfaktor sein, vor allem dann wenn man zwischen Studienort, Arbeitsplatz und Wohnort pendeln muss. Auch Bücher, Skripten und Kopien können ganz schön teuer werden. Dazu habe ich eine gute Nachricht. <div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Weiterbildung' said: don't show ad --></div>Teilen Sie dem zuständigen Finanzamt mit, dass Sie berufsbegleitend studieren und die Fahrtkosten, Reisediäten, etwaige Studiengebühren, Kosten für Laptop, uvm. bei der Arbeitnehmerveranlagung von der Steuer absetzen möchten. Sie erfahren dann dort die genaue Vorgangsweise und teilen Ihnen mit, ob Ihr Studium anrechenbar ist. Ich kann mich an keinen Fall erinnern, wo dem nicht so ist, aber zur Sicherheit klären Sie es ab. Bei exotischen Studien kommt es auf Ihre Argumentation an. Ein guter Draht zum Finanzamt ist ohnehin wichtig, weil Sie die nächsten Jahre von dort Ihre gesamten Lohnsteuern zurückholen werden und diese können abhängig von Ihrer Einkommensklasse pro Jahr durchaus 4.000 Euro und mehr betragen.</p>
<p>Des Weiteren möchte ich Sie auf die vielfältigen Möglichkeiten von Stipendien und Förderungen aufmerksam machen (z.B. auf <a title="Stipendium.de" href="http://www.stipendien.de/" target="_blank">stipendien.de</a>), die Ihnen vielleicht sogar ermöglichen, Ihren Job auf Teilzeit umzustellen, um sich noch intensiver auf das Studium konzentrieren zu können.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie funktioniert die Ausbildungsverkürzung?</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/ausbildungsverkuerzung/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/ausbildungsverkuerzung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsverkürzung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Teilzeitberufsausbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer einen hohen Schulabschluss hat, schon vor der Ausbildung Berufserfahrung in dem Bereich sammeln konnte oder sehr gute Leistungen bringt, wird belohnt: mit einer Verkürzung der Ausbildung. Auch wer einen höheren Schulabschluss als den Hauptschulabschluss hat, kann seine Ausbildungszeit verkürzen. Mit Fachoberschulreife, also z.B. einem Realschulabschluss ist eine Kürzung um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Wer einen hohen Schulabschluss hat, schon vor der Ausbildung Berufserfahrung in dem Bereich sammeln konnte oder sehr gute Leistungen bringt, wird belohnt: mit einer Verkürzung der Ausbildung.</span><span id="more-661"></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Ratgeber' said: don't show ad --></div></p>
<p>[insert related]</p>
<p>Eine Ausbildung dauert für gewöhnlich drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit jedoch verkürzt werden. Rechtliche Grundlage ist dabei das <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bbig_2005/" target="_blank">Berufsbildungsgesetz</a>.  Dieses besagt, dass die Ausbildungszeit verkürzt werden kann, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird (§8 BBiG).<br />
Wer berufliche Vorbildung, wie z. B. ein Berufsgrundbildungsjahr besitzt oder einen hohen Schulabschluss, kann bereits vor Beginn der Ausbildung einen Antrag auf Verkürzung stellen.</p>
<h2>Berufliche Vorbildung anrechnen lassen</h2>
<p>Berufliche Vorbildung kann unter gewissen Umständen auf die Ausbildungszeit angerechnet werden (§7 BBiG). Voraussetzung ist nach §43 BBiG, dass der Bildungsgang, z.B. an einer Berufsfachschule oder durch ein Berufsgrundbildungsjahr der Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf entspricht. Wer bereits einmal eine Ausbildung in einem ähnlichen Bereich angefangen und abgebrochen hat, kann sich also diese Zeit auf die neue Ausbildung anrechnen lassen. Die angerechnete Zeit wird dann als bereits absolvierte Ausbildungszeit bewertet. Wer z.B. ein Jahr angerechnet bekommt, hat Anspruch auf die Vergütung des zweiten Lehrjahrs. Die Anrechnungszeit muss zu Beginn der Ausbildung bei den zuständigen Stellen beantragt werden.</p>
<h2>Verkürzung bei höherem Schulabschluss</h2>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Ratgeber' said: don't show ad --></div>Auch wer einen höheren Schulabschluss als den Hauptschulabschluss hat, kann seine Ausbildungszeit verkürzen. Mit Fachoberschulreife, also z.B. einem Realschulabschluss ist eine <strong>Kürzung um 6 Monate</strong> möglich, mit Fachhochschulreife und Abitur kann die Ausbildung um <strong>12 Monate</strong> gekürzt werden.  Ein Anspruch auf höhere Vergütung besteht dadurch aber nicht. Der Antrag sollte zu Beginn der Ausbildung bei der zuständigen Stelle gestellt werden, es ist aber möglich, ihn noch bis zu ein Jahr vor Ende der Ausbildung zu stellen.<br />
Eine weitere Möglichkeit, die Ausbildung zu verkürzen, ist eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung. Diese kann gestattet werden bei überdurchschnittlich guter Leistung oder bereits erworbener Berufspraxis im Ausbildungsberuf.</p>
<h2>Überdurchschnittliche Leistung</h2>
<p>Bei überdurchschnittlichen Leistungen kann die Ausbildungsdauer durch eine <strong>vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung</strong> verkürzt werden. So können Auszubildende nach § 45 BBiG nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf der Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen.<br />
Überdurchschnittliche Leistungen bedeuten, dass der Notendurchschnitt in den prüfungsrelevanten Fächern auf dem letzten Berufsschulzeugnis besser als 2,49 sein muss. Auch die praktischen Ausbildungsleistungen müssen mit einer besseren Note als 2,49 bewertet werden. Eine Änderung der Prüfungszeit im Ausbildungsvertrag ist nicht nötig, denn mit bestandener Prüfung endet auch die Ausbildungszeit.</p>
<h2>Berufspraxis anrechnen lassen</h2>
<p>Zur Abschlussprüfung kann nach § 45 BBiG auch zugelassen werden, wer nachweist, dass er mindestens das 1,5-fache der Zeit, die als Ausbildungszeit vorgeschrieben ist, in dem Beruf tätig gewesen ist, in dem die Prüfung abgelegt werden soll. Dabei gelten auch Ausbildungszeiten in einem anderen, einschlägigen Ausbildungsberuf als Berufstätigkeit. Für die Zulassung zur Abschlussprüfung einer dreijährigen Ausbildung müssen also vier Jahre und 6 Monate Berufspraxis nachgewiesen werden.</p>
<h2>Mindestausbildungsdauer</h2>
<p>Es können auch mehrere Gründe zur Verkürzung kombiniert werden. Wer seine Ausbildungszeit bereits zu Ausbildungsbeginn wegen schulischer Vorbildung verkürzt hat, kann ebenfalls wegen überdurchschnittlicher Leistungen vorzeitig zur Abschlussprüfung zugelassen werden. Es gibt jedoch Mindestausbildungszeiten, die nicht unterschritten werden dürfen:</p>
<ul>
<li>Bei einer Regelausbildungszeit von 3,5 Jahren: 2 Jahre</li>
<li>Bei einer Regelausbildungszeit von 3 Jahren: 1,5 Jahre</li>
<li>Bei einer Regelausbildungszeit von 2 Jahren: 1 Jahr</li>
</ul>
<h2>Teilzeitberufsausbildung</h2>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Ratgeber-unten' said: don't show ad --></div>Der Antrag auf Verkürzung kann auch auf die Dauer der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit angewandt werden (§8 BBiG) – somit ist auch eine Teilzeitberufsausbildung möglich. Dafür muss jedoch „berechtigtes Interesse“ vorliegen, wie z.B. ein Kind oder ein pflegebedürftiger Angehöriger. Maximal kann die wöchentliche Ausbildungszeit auf 25 Stunden reduziert werden, ohne dass sich die Ausbildungsdauer verlängert. Oft wird dann jedoch auch nur eine anteilige Vergütung gezahlt. Mitunter kann es zu einer Verlängerung der Ausbildung kommen, wenn das Ausbildungsziel sonst nicht erreicht wird.</p>
<h2>Wie stelle ich den Antrag auf Verkürzung der Ausbildung?</h2>
<p>Um die Ausbildungszeit zu verkürzen, müssen Ausbilder und Auszubildender gemeinsam einen Antrag bei der dafür zuständigen Stelle stellen. Bei Minderjährigen muss der Antrag von den Eltern oder vom gesetzlichen Vertreter unterschrieben werden.<br />
Zuständige Stellen sind Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammer, Kammern der freien Berufe wie z.B. Ärzte- oder Rechtsanwaltskammern und Landwirtschaftskammern. Welche Stelle für Sie zuständig ist, erfahren Sie ganz einfach anhand des Stempels auf Ihrem Ausbildungsvertrag.</p>
<p>Der Antrag sollte, wenn möglich bereits zu Beginn der Ausbildung gestellt werden – er kann aber auch währenddessen eingereicht werden. Er muss jedoch spätestens bis kurz vor Beginn des zweiten Ausbildungsjahres gestellt werden. Die zuständige Stelle entscheidet dann über den Antrag.<br />
Wird dem Antrag stattgegeben, ist der Ausbildende damit verpflichtet, in der noch verbleibenden Zeit alle Ausbildungsinhalte aus der Ausbildungsordnung zu vermitteln. Sowohl Ausbilder, als auch Auszubildender müssen sicherstellen, dass der Auszubildende auch mit verkürzter Ausbildungszeit die Ausbildungsziele erreicht.<br />
Da die Regelungen in den verschiedenen Bundesländern nicht einheitlich sind, ist es hilfreich, sich noch einmal bei der zuständigen Stelle zu informieren, welche Möglichkeiten der Verkürzung es gibt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die besten Guerilla-Bewerbungen</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/die-besten-guerilla-bewerbungen/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/die-besten-guerilla-bewerbungen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Ego-Googeln]]></category>
		<category><![CDATA[Guerilla-Bewerbungen]]></category>
		<category><![CDATA[Guerilla-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[08/15-Lebensläufe sind out, es lebe die Kreativität! Das eigene Gesicht auf der Plakatleinwand oder der Lebenslauf auf einer Klopapierrolle &#8211; den Ideen für Guerilla-Bewerbungen sind keine Grenzen gesetzt. Doch was sagen Personaler zu den ungewöhnlichen Anschreiben? Kopieren Sie deshalb nicht die Ideen anderer, die Sie im Internet finden, sondern überlegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">08/15-Lebensläufe sind out, es lebe die Kreativität! Das eigene Gesicht auf der Plakatleinwand oder der Lebenslauf auf einer Klopapierrolle &#8211; den Ideen für Guerilla-Bewerbungen sind keine Grenzen gesetzt. Doch was sagen Personaler zu den ungewöhnlichen Anschreiben?</span><span id="more-7799"></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Karriere' said: don't show ad --></div></p>
<p>Bei Guerilla-Bewerbungen muss man unterscheiden: Es gibt jene, die dem Personalchef im Gedächtnis bleiben, weil sie so außergewöhnlich sind und solche, die dies tun, weil sie einfach nur nerven. Wir zeigen, wie erstere gelingen!</p>
<h2>Was versteht man eigentlich unter einer Guerilla-Bewerbung?</h2>
<p>Den Begriff Guerilla kennt man aus dem Marketing. Im Guerilla-Marketing wird versucht, mit geringem Einsatz durch ungewöhnliche Aktionen eine möglichst große Wirkung zu erzielen. Das Motto: Auffallen, statt in der breiten Masse zu verschwinden. Die gleiche Absicht verfolgt auch die Guerilla-Bewerbung, die besonders kreativ sein soll um sich so von anderen Bewerbungen abzuheben. Doch nicht in jedem Beruf und bei jedem Personaler kommt das gut an.[insert related]</p>
<h2>In welchen Bereichen kann man mit einer Guerilla-Bewerbung punkten?</h2>
<p>Besonders geeignet ist die ungewöhnliche Bewerbungsmethode für junge Menschen bis Mitte 20, die einen kreativen Job suchen. Und besonders beliebt sind die Guerilla-Bewerbungen in den Bereichen Design, Marketing und Werbung, in denen Kreativität gefragt ist. Diese wollen Jobanwärter schon bei der Bewerbung unter Beweis stellen, um die Stelle zu bekommen.</p>
<h2>Schritt für Schritt zur Guerilla-Bewerbung</h2>
<ol>
<li> <strong>Finden Sie heraus, ob eine Guerilla-Bewerbung in dem Unternehmen, in dem Sie sich bewerben, gut ankommt. </strong>Wird in der angestrebten Stelle Kreativität verlangt? Sind Sie zwischen 20 und 30 Jahren alt? Dann stimmen die Rahmenbedingungen.</li>
<li><strong>Machen Sie sich schlau über das Unternehmen, in dem Sie arbeiten möchten.</strong> Wie viel Kreativität und Frechheit verträgt der potenzielle Arbeitgeber? Nichts ist schlimmer als eine kreative Bewerbung an einen Personalchef, der auf elegante Bewerbungen steht.</li>
<li><strong>Erstellen Sie ein Konzept für Ihre Guerilla-Bewerbung.</strong> Generell gilt: Bei Guerilla-Bewerbungen ist die eigene Kreativität gefragt. Chefs, die in Branchen arbeiten, in denen sich eine innovative Bewerbung lohnt, kennen die „üblichen“ Guerilla Bewerbungen. <div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Karriere' said: don't show ad --></div>Kopieren Sie deshalb nicht die Ideen anderer, die Sie im Internet finden, sondern überlegen Sie sich selber eine Bewerbung, die zu Ihrer Branche passt. Wenn Sie sich unsicher sind, wie diese ankommen könnten, fragen Sie Freunde, was diese davon halten. Wenn Sie keine besonders kreative Idee haben, versuchen Sie bloß nicht, diese zu erzwingen. Manchmal genügen auch kleine Dinge, um aufzufallen: zum Beispiel mit einem andersfarbigen Papier, in dem man dieses einmal im Querformat benutzt oder bei der Online-Bewerbung auf ungewöhnliche Farben setzt. Dabei sollte man immer beachten: Die Form darf nicht vom Inhalt ablenken! Gestalten Sie die Bewerbung so, dass sie nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt, denn kein Personaler hat Lust, sich den Lebenslauf erst einmal zurechtzupuzzeln.</li>
<li><strong>Bleiben Sie glaubwürdig und seriös!</strong> Trotz aller Kreativität muss die Bewerbung glaubwürdig und seriös bleiben. Ein 50-Jähriger, der jahrelang eine Führungsposition hatte,  kommt mit einer völlig schrägen Bewerbung unglaubwürdig rüber.</li>
</ol>
<p><strong>Beispiele für kreative Bewerbungen</strong> gibt es zur Genüge. So verschickte ein Koch seine Bewerbung in einer Bratpfanne – und bekam prompt eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Eine 19-Jährige, die unbedingt ein Praktikum bei einem Radiosender machen wollte, forderte per YouTube sämtliche Nutzer auf, eine Empfehlung für Sie zu schreiben. Der Sender erhielt einen Haufen Fanpost und die Dame den Job. Ebenso wie die Grafikerin, die ihrer Bewerbung zur Weihnachtszeit einen Osterhasen beifügte mit dem Zusatz, sie sei ihrer Zeit voraus.</p>
<h2>Vom Ego-Googlen des zukünftigen Chefs profitieren</h2>
<p>Den Vogel der Guerilla-Bewerbungen abgeschossen hat aber Alec Brownstein. Brownstein wollte unbedingt Creative Director werden und nutzte für seine Bewerbung die Eitelkeit seiner zukünftigen Bosse -mit Google AdWords . Er wählte ganz einfach die Namen der Agentur-Bosse als Keyword, die auf Platz eins der Suchergebnisse zu ihrem Namen schließlich folgenden Text bekamen: <strong>“Googling yourself is a lot of fun. Hiring me is fun, too.”</strong> mit Link auf Brownsteins Website. Das Ergebnis: 4 Einladungen zum Vorstellungsgespräch, 2 Jobangebote und schließlich eine Stelle bei einer führenden Agentur. Und das alles bei einer Investition von 6 Euro. Brownsteins Video zu der Idee gibt es hier:</p>
<p><iframe frameborder="0" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/7FRwCs99DWg?rel=0" width="500"></iframe></p>
<p>Alain Espinosa, ein 48-jähriger Franzose, machte ähnliches außerhalb der virtuellen Welt. Nach anderthalb Jahren Arbeitssuche und über 600 Bewerbungen war er so verzweifelt, dass er sich eine drei mal vier Meter große Plakatwand an einer viel befahrenen Straße in seiner Heimatstadt Bordeaux mietete. Darauf positionierte er sein Gesicht mit Mailadresse und Handynummer. Die Erfolgsrate betrug seitdem immerhin einige interessante Anrufe.</p>
<h2>Die Don´ts der Guerilla Bewerbungen</h2>
<p>Schon eher ausgelutscht oder anstrengend als kreativ sind die folgenden Guerilla Bewerbungen:</p>
<ul>
<li> Den Lebenslauf auf der Klopapierrolle auf öffentlichen Toiletten verteilen</li>
</ul>
<p>Klopapierrollen mit dem eigenen Lebenslauf bedrucken, diese auf öffentlichen Toiletten verteilen und darauf hoffen, dass der Wunsch-Arbeitgeber anruft – diese Idee ist weder besonders kreativ noch mit einem positiven Beigeschmack behaftet.</p>
<ul>
<li>Die Pizza-Bewerbung</li>
</ul>
<p>Inzwischen so oft erwähnt, dass er kaum noch für Überraschung sorgen kann: Der Lebenslauf im Karton der Lieblingspizza des zukünftigen Chefs. Das kann außerdem leicht in die Hose gehen, wenn dieser in Urlaub ist und nach drei Wochen auf eine eher unappetitliche Bewerbung blickt.</p>
<ul>
<li> Die Bewerbung als Puzzle mitschicken</li>
</ul>
<p>Kein Personaler hat Zeit, sich stundenlang mit einem Puzzle auseinander zu setzen, damit er endlich die Bewerbung lesen kann.</p>
<ul>
<li> Schlechte Anspielungen auf den Namen des Unternehmens</li>
</ul>
<p>Bei der ersten Bewerbung an die Werbeagentur Hirsch ist das mitgesandte Geweih noch lustig – nach der zehnten allerdings ergibt sich nicht nur ein Platzproblem, sondern auch eine Hirschgeweih-Antipathie &#8211; und die sämtlicher Bewerber, die solche schicken.</p>
<p>Der erste Eindruck zählt! Hier geht es zum Online-Shop für exklusive <a href="http://www.bewerbungsshop24.de/shop" target="_blank">Bewerbungsmappen</a> und bestes Zubehör für eine erfolgreiche Bewerbung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vertragsabschluss: Was Sie beachten sollten</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/weiterbildung/vertragsabschluss-sie-beachten-sollten/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/weiterbildung/vertragsabschluss-sie-beachten-sollten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Bax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Externenprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifizierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=1026</guid>
		<description><![CDATA[Sie haben sich dazu entschieden, Ihrer Karriere auf die Sprünge zu helfen und möchten eine Weiterbildung beginnen? Bei der Vielzahl an Anbietern fällt es nicht leicht, sich für den richtigen Anbieter zu entscheiden. Folgende Punkte sollten Sie vor einem endgültigen Vertragsabschluss, der sie mitunter mehrere Tausend Euro kosten kann, beachten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Sie haben sich dazu entschieden, Ihrer Karriere auf die Sprünge zu helfen und möchten eine Weiterbildung beginnen? Bei der Vielzahl an Anbietern fällt es nicht leicht, sich für den richtigen Anbieter zu entscheiden. Folgende Punkte sollten Sie vor einem endgültigen Vertragsabschluss, der sie mitunter mehrere Tausend Euro kosten kann, beachten.</span><span id="more-1026"></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Weiterbildung' said: don't show ad --></div></p>
<h2>Warum eine Weiterbildung?</h2>
<p>Bevor Sie einen festen Vertrag unterschreiben, sollten Sie noch einmal genau Ihre Motivation für die Weiterbildung unter die Lupe nehmen. Welche beruflichen Ziele sollen mit der Weiterbildung verfolgt werden? Sind die Inhalte des Lehrgangs wirklich passend und bietet sich ausreichend neuer Stoff? Ist der Abschluss für Ihre beruflichen Perspektiven tatsächlich verwertbar? Je intensiver Sie sich Gedanken gemacht haben, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie später enttäuscht werden.[insert related]</p>
<h2>Wie passt der Abschluss in die berufliche Laufbahn?</h2>
<p>Prüfen Sie im Vorfeld, wie Sie sich mit dem neuen Abschluss weiterqualifizieren können. Dies ist abhängig von der Laufbahn, die Sie einschlagen möchten. Informieren Sie sich dazu bei den verschiedenen Anbietern. Sollten Sie z. B. einen Abschluss von einem privaten Anbieter in der Tasche haben, wird es schwierig, z. B. einen IHK-Abschluss zu machen, da viele Kammern keine Abschlüsse anderer Anbieter akzeptieren.</p>
<h2>Habe Sie ausreichend Zeit für die Weiterbildung?</h2>
<p>Eine Weiterbildung neben dem Beruf ist äußerst zeitintensiv und eine Doppelbelastung, da Sie in der Regel neben dem Beruf lernen. Hier sollten Sie sich keine Illusionen machen und ehrlich zu sich selbst sein: Wie viel Zeit können Sie tatsächlich für Ihre Weiterbildung aufbringen? Lässt Ihre familiäre Situation den erhöhten Zeit- und Arbeitsaufwand zu? Sind Sie bereit, für Ihre Karriere die Zeit für Freizeitaktivitäten oder Hobbys zurückzuschrauben? Es wäre mehr als ärgerleich, wenn Sie nach ein paar Monaten feststellen, dass die Weiterbildung nichts für Sie ist und die bis dato gezahlten Gebühren umsonst gezahlt wurden. Letztendlich sollten die Gebühren schließlich eine Investition in Ihre Zukunft und kein Verlustgeschäft darstellen. Auch in puncto Finanzen sollten Sie sich darüber im Klaren sein, ob Sie die Mehrbelastung tragen können. Eventuell unterstützt Sie Ihr Arbeitgeber bei Ihrem Weiterbildungsvorhaben.</p>
<h2>Welche ist ihre bevorzugte Lernform?</h2>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Weiterbildung' said: don't show ad --></div>Je nach Ihren persönlichen Umständen kann sich für Sie ein Fernstudium eher eignen als ein Lehrgang, der aus reinen Präsenzveranstaltungen besteht. Machen Sie sich bewusst, welche Vor- und Nachteile beide Lernformen bieten und welche Sie am besten in Ihren individuellen Alltag integrieren können. Im Fernstudium können Sie selbstständig und unabhängig von Zeit und Ort lernen, müssen sich jedoch immer wieder selbst motivieren können. Präsenzlehrgänge bieten den Vorteil des Klassenverbands und den Kontakt mit Kommilitonen sowie feste Unterrichtszeiten. Vielen ist eine feste Lernstruktur wichtig. Allerdings sind Sie hier nicht so flexibel wie im Fernstudium.</p>
<h2>Haben sie die Angebote verglichen?</h2>
<p>Je nachdem für welchen Lehrgang Sie sich entschieden haben, sollten Sie vor einem Vertragsabschluss mit einem Anbieter auch andere alternative Angebote prüfen. Achten Sie dabei auch die Anforderungen der einzelnen Anbieter, die Inhalte der Lehrgänge, die Rahmenbedingungen sowie die unterschiedlichen Kosten. Wichtig ist auch, auf versteckte Kosten zu achten. Das heißt, welche Kosten sind in den Gebühren enthalten und für was müssen Sie zusätzlich selbst aufkommen? Fallen z. B. für Prüfungen zusätzliche Kosten an? Müssen Sie Lehrmaterial eigenständig erwerben? Wägen Sie die Angebote ab und entscheiden Sie sich für jenes, mit den für Sie idealen Konditionen.</p>
<h2>Haben sie sich ausführlich beraten lassen?</h2>
<p>Lassen Sie sich über die verschiedenen Angebote und Ihre individuelle Situation beraten, natürlich so unabhängig wie möglich. Beratungen zur Weiterbildung bieten z. B. die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern oder auch kommunale Träger und trägerunabhängige Beratungsstellen an.</p>
<h2>Sind die Lehrgänge zertifiziert?</h2>
<p>Achten Sie darauf, dass der ausgewählte Lehrgang zertifiziert ist, z. B. von der <a href="http://www.zfu.de/" target="_blank">Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU)</a> oder nach DIN ISO 90000 ff, einer Norm der Qualitätssicherung. Vor allem bei Lehrgängen von privaten Bildungsanbietern, die nicht mit einer staatlichen Prüfung abschließen, sollten Sie auf diese Standards achten.</p>
<h2>Sind externe Prüfungen vorgesehen?</h2>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Weiterbildung-unten' said: don't show ad --></div>In einem solchen Fall bereitet Sie z. B. ein Fernlehrgang nur auf die Prüfung vor. Sie müssen für die externe Prüfung meist ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die von den Anbietern genannt werden. Erkundigen Sie sich zur Sicherheit jedoch auch beim Prüfungsabnehmer, meist den Industrie- und Handelskammern, ob Sie mit Ihren individuellen Vorkenntnissen die Zulassungsbedingungen erfüllen, oder wie Sie diese im Lauf der Weiterbildung erwerben können.</p>
<h2>Stehen ihnen Finanzierungsmöglichkeiten zu?</h2>
<p>Je nach Ihrer persönlichen Situation können Ihnen Fördermittel für ihre Weiterbildung zustehen. Dazu können BAföG, Meister-BAföG, Bildungsgutscheine, Förderungen durch den Arbeitgeber oder auch Bildungsprämien gehören. Lassen Sie sich dazu von den jeweiligen Anbietern beraten. In der Regel können die Kosten für eine Weiterbildung zudem zusätzlich steuerlich abgesetzt werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachhilfe: Schluss mit schlechten Noten</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/schule/wann-lohnt-sich-nachhilfe/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/schule/wann-lohnt-sich-nachhilfe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 09:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhilfeinstitut]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhilfelehrer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=9478</guid>
		<description><![CDATA[Schon wieder eine Fünf in der Mathearbeit und auch das Diktat ist gründlich in die Hose gegangen? Letzter Ausweg scheint die Nachhilfe. Wir zeigen, in welchen Fällen dies sinnvoll ist und wie Sie den richtigen Nachhilfelehrer finden. Wichtig dabei ist, dass sich Schüler und Lehrer gut verstehen. Nicht nur Lehrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="einleitung">Schon wieder eine Fünf in der Mathearbeit und auch das Diktat ist gründlich in die Hose gegangen? Letzter Ausweg scheint die Nachhilfe. Wir zeigen, in welchen Fällen dies sinnvoll ist und wie Sie den richtigen Nachhilfelehrer finden.<span id="more-9478"></span></p>
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<p>Die Aussicht auf Nachhilfe löst bei den wenigsten Kindern Freudenstänze aus. Neben der Schule oder sogar in den Sommerferien büffeln &#8211; das bedeutet weniger Zeit für Freunde und Freibad. Doch in welchen Fällen sollte man nicht auf Nachhilfe verzichten?</p>
<h2>Wann Nachhilfe sinnvoll ist</h2>
<p>Wenn einer der folgenden Fälle auf Ihr Kind zutrifft, sollten Sie den Nachhilfe-Joker ziehen:</p>
<p>[insert related]</p>
<p>Ihr Kind…</p>
<ul>
<li> … ist versetzungsgefährdet.</li>
<li>&#8230; hat in einem Fach regelmäßig Probleme bei Hausaufgaben und im Unterricht.</li>
<li>… sagt selber, dass es Probleme in Schulfächern hat und möchte dies ändern.</li>
<li>… hat Schwierigkeiten, selbstständig seine Hausaufgaben zu machen.</li>
<li>… hat keine Lust mehr, zur Schule zu gehen und zu lernen.</li>
<li>… fühlt sich aufgrund der schlechten Noten schlecht.</li>
<li>… war über einen längeren Zeitraum krank und hat Unterrichtsinhalte versäumt, die es nicht selbstständig wieder aufholen kann.</li>
<li>… hat auf eine Schule gewechselt, an der ein höherer Wissensstand vorausgesetzt wird als an der bisherigen Schule.</li>
<li>… leidet darunter, dass es in Ihrer Familie einen Todesfall, eine Scheidung oder andere schwerwiegende Eingriffe gegeben hat, die Grund dafür sind, dass es sich über einen längeren Zeitraum in der Schule schlecht konzentrieren kann.</li>
</ul>
<h2>Reden Sie mit Ihrem Kind</h2>
<p>In jedem der oben genannten Fälle sollten Sie zuerst mit Ihrem Kind reden, bevor Sie beginnen, einen Nachhilfelehrer zu suchen. Nehmen Sie sich die Zeit, mit Ihrem Kind die Hausaufgaben in dem Problem-Fach zu besprechen um sich selber einen Überblick darüber zu verschaffen, wie schwerwiegend die Lücken sind. Reden Sie außerdem mit Ihrem Kind darüber, ob es besondere Gründe für die schlechten Schulleistungen gibt. Denn nicht immer sind Verständnis- oder Konzentrationsprobleme der Grund für einen plötzlichen Leistungsabfall. Auch private Gründe wie Ärger mit den Eltern, Ärger der Eltern untereinander oder Streit mit Klassenkameraden können dazu führen, dass Ihr Kind den Anschluss verpasst. Wenn dies der Fall ist, kann Nachhilfe zwar helfen, der erste Schritt ist jedoch, diese Gründe aus der Welt zu schaffen.</p>
<h2>Sprechen Sie regelmäßig mit dem Lehrer</h2>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Checkliste<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" title="Checkliste Nachhilfe" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/07/Checkliste-Daran-erkennen-Sie-ein-gutes-Nachhilfeinstitut.pdf" target="_blank">So erkennen Sie </a></h4>
<h4><a class="noicon" title="Checkliste Nachhilfe" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/07/Checkliste-Daran-erkennen-Sie-ein-gutes-Nachhilfeinstitut.pdf" target="_blank">ein gutes Nachhilfeinstitut</a></h4>
<table style="width: 216px; height: 145px;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" title="Checkliste Nachhilfe" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/07/Checkliste-Daran-erkennen-Sie-ein-gutes-Nachhilfeinstitut.pdf" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-8686" title="Checkliste Nachhilfe" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/06/PDF-Symbol.jpg" alt="" width="80" height="100" /></a></td>
<td width="122">Worauf muss man bei der Wahl eines Nachhilfeinstituts oder eines Nachhilfelehrers achten? (PDF, 319 KB).&nbsp;</p>
<p><a class="more" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/07/Checkliste-Daran-erkennen-Sie-ein-gutes-Nachhilfeinstitut.pdf" target="_blank">Jetzt downloaden</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nachdem Sie mit Ihrem Kind gesprochen haben, sollte ein Gespräch mit dem Lehrer Aufschluss darüber geben, was der tatsächliche Grund für die schlechten schulischen Leistungen sein könnte. Versteht Ihr Kind die Inhalte des Fachs nicht? Mangelt es ihm an der nötigen Motivation um die Inhalte zu lernen? Oder liegt mitunter sogar eine Lernstörung, wie z.B. Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Schwäche) oder Dyskalkulie (Rechenschwäche) vor? Wichtig: Kinder mit Lernstörungen benötigen eine spezielle Förderung und keine Nachhilfe! In diesem Fall wenden Sie sich an die Schulpsychologische Beratungsstelle.</p>
<p>Hat Ihr Kind hingegen in allen Fächern Probleme, kann dies z.B. zeigen, dass die Anforderungen des gewählten Schultyps zu hoch für Ihr Kind sind. Dann ist mitunter der Wechsel zu einem anderen Schultyp empfehlenswert.</p>
<h2>Wie finde ich einen guten Nachhilfelehrer? Private Nachhilfe vs. Institut</h2>
<p>Wer Nachhilfe in Anspruch nehmen möchte, hat schließlich die Qual der Wahl: Nachhilfeinstitut, und wenn ja welches, oder privater Lehrer? Student oder älterer Schüler?</p>
<h3>Vorteile eines Nachhilfeinstituts</h3>
<p>Der Unterricht bei Nachhilfeinstituten findet meist in Gruppen von  drei bis fünf Schülern statt und eignet sich deshalb besonders für  Schüler, die lieber in der Gruppe lernen und sich in der Gruppe besser  motivieren können. Einige Nachhilfeinstitute bieten auch  Einzelunterricht an, dieser ist jedoch meist teurer.</p>
<p>Ein gutes Nachhilfeinstitut arbeitet mit fachlich und pädagogisch qualifizierten Lehrkräften zusammen. Die Lernfortschritte Ihres Kindes werden ausführlich dokumentiert, so dass am Ende des Schuljahres nicht nur anhand der Noten überprüft werden kann, ob Ihr Kind sich verbessert und seine Lernziele erreicht hat.</p>
<p>Renommierte Nachhilfe-Institute haben bereits jahrelange Erfahrung im Umgang mit Schülern. Dies wirkt sich sowohl auf den Unterricht, als auch auf die Lernmaterialien aus. In einer kostenlosen Probestunden sollten Sie testen können, ob Ihr Kind sich wohl fühlt.</p>
<p>In den Ferien bieten Nachhilfe-Institute oft besondere Ferienkurse, in denen Ihr Kind versäumten Stoff nachholen kann.</p>
<h3>Vorteile von Einzelunterricht</h3>
<p>Der Vorteil von privatem Einzelunterricht liegt auf der Hand. Der Schüler kann individuell gefördert werden und geht nicht in der Gruppe unter. <div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Schule' said: don't show ad --></div>Wichtig dabei ist, dass sich Schüler und Lehrer gut verstehen.</p>
<p>Nicht nur Lehrer oder ehemalige Lehrer, auch Studenten sind gut für die Nachhilfe von Schülern geeignet und meist günstiger als Nachhilfeinstitute. Sie haben umfangreiches Wissen in ihrem jeweiligen Fachgebiet und sind dennoch nicht zu alt, um mit den Schülern auf einer Wellenlänge zu sein. Außerdem sind sie es selber gewohnt, täglich zu lernen und können deshalb auch dem Schüler die dafür nötige Motivation vermitteln.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil eines Privatlehrers ist, dass die Nachhilfe individuell vereinbart werden kann. Während ein Institut meist regelmäßige Termine plant, kann ein privater Nachhilfelehrer mitunter auch mal kurzfristig spezielle Termine bei besonderen Problemen einplanen.</p>
<h3>Was sollte Nachhilfe bringen?</h3>
<p>Nachhilfe soll natürlich die Noten des Schülers verbessern &#8211; doch sie soll nicht auf Dauer stattfinden. Wer sein Kind mehrere Schuljahre lang jede Woche zur Mathe-Nachhilfe schickt, sollte sich lieber Gedanken darüber machen, ob die Schulform tatsächlich geeignet ist. Nur wenn die Schwäche sich auf ein Fach beschränkt, keine Lernstörung vorliegt und der Schüler in den sonstigen Fächern gut ist, kann eine langfristige Nachhilfe in Frage kommen.</p>
<p>Das Wichtigste ist, dass das Kind nicht zur Nachhilfe „gezwungen“ wird, sondern dass es selber den Nutzen davon erkennt und motiviert ist. Sonst ist die Nachhilfe nur eine teure Zeitverschwendung.</p>
<h2>Kosten</h2>
<p>Bei Studenten müssen Sie in der Regel mit Kosten von acht bis 15 Euro pro 45 Minuten Unterricht rechnen. Der Preis für Nachhilfe von einem Lehrer oder ehemaligen Lehrer liegt meist bei 20 bis 30 Euro. Bei einem Nachhilfeinstitut zahlen Sie ebenfalls 7 bis 15 Euro für Gruppenunterricht, die Preise variieren je nach Institut.</p>
<h2>Checkliste: Daran erkennen Sie ein gutes Nachhilfeinstitut</h2>
<p>Folgende Fragen sollen Ihnen dabei helfen, ein gutes Nachhilfeinstitut zu erkennen:</p>
<ul>
<li> Können Sie vor Beginn des Nachhilfekurses ein Gespräch mit Ihrem Kind und dem Leiter des Nachhilfeinstituts oder dem Nachhilfelehrer führen?</li>
<li>Bietet Ihnen das Nachhilfeinstitut eine kostenlose Probestunde an?</li>
<li>Sind die Lehrpersonen fachlich und pädagogisch qualifiziert?</li>
<li>Erklärt Ihnen das Nachhilfeinstitut genau, welche Methoden angewandt werden um das Kind zum Lernen zu motivieren und um die nötigen Inhalte zu vermitteln?</li>
<li>Können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind und dem Nachhilfeinstitut Ziele formulieren, die in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden sollen?</li>
<li>Bringt die Nachhilfe Ihrem Kind bei, selbstständig zu lernen?</li>
<li>Nimmt die Nachhilfe Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes?</li>
<li>Werden die Lerninhalte und -fortschritte dokumentiert?</li>
<li>Gibt es zusätzliches Unterrichtsmaterial zu den Schulbüchern?</li>
<li>Entsprechen die Räumlichkeiten, in denen die Nachhilfe statt findet, Ihren Vorstellungen? Kann darin frei von Störungen unterrichtet werden?</li>
<li>Wird in dem Nachhilfeinstitut Qualitätsmanagement geführt?</li>
<li>Verfügt das Nachhilfeinstitut über ein TÜV-Prüfsiegel oder ein ISO-Zertifikat?</li>
</ul>
<h2>Daran erkennen Sie einen guten privaten Nachhilfelehrer</h2>
<p>Über folgende Merkmale sollten Sie sich Gedanken machen, bevor Sie einen private Nachhilfelehrer engagieren:</p>
<ul>
<li>Über welche Qualifikationen verfügt der Nachhilfelehrer?</li>
<li>Welche Schulabschlüsse hat er?</li>
<li>Welche Studiengänge besucht er?</li>
<li>Welche Sprachkenntnisse besitzt der Nachhilfelehrer, hat er bereits Auslandsaufenthalte absolviert?</li>
<li>Hat Ihr Nachhilfelehrer bereits Praxiserfahrung mit Nachhilfe?</li>
<li>Gibt es bereits Erfahrungswerte von Notenverbesserung bisheriger Schüler?</li>
<li>Ist Ihr Nachhilfelehrer auch kurzfristig verfügbar, wenn ein Schüler eine Extrastunde Nachhilfe benötigt?</li>
<li>Informiert der Nachhilfelehrer Sie über Lernfortschritte und Wissenslücken Ihres Kindes?</li>
<li>Stimmt die Chemie zwischen dem Nachhilfelehrer und Ihrem Kind?</li>
</ul>
<h2>Sonstiges Wichtiges</h2>
<ul>
<li> Die Nachhilfe sollte zeitlich begrenzt sein</li>
<li>Sie sollte nicht mehr als 2 Fächer gleichzeitig umfassen</li>
<li>Nachhilfe sollte den Unterrichtsstoff nur nachbereiten</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview: Im Vorstellungsgespräch überzeugen</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/interview-im-vorstellungsgespraech-ueberzeugen/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/interview-im-vorstellungsgespraech-ueberzeugen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 08:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Zuchowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Jobsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellungsgespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Vorstellungsgespräch bietet eine einmalige Chance, sich im rechten Licht zu präsentieren. Worauf sollte man im Gespräch achten und wie sieht die ideale Vorbereitung aus? bildungsXperten holte sich Rat bei Bewerbungsprofi Elke Zuchowski. Einige Fragen werden in nahezu jedem Bewerbungsgespräch gestellt. Auf diese Fragen müssen Bewerber vorbereitet sein. Hierzu zählen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Das Vorstellungsgespräch bietet eine einmalige Chance, sich im rechten Licht zu präsentieren. Worauf sollte man im Gespräch achten und wie sieht die ideale Vorbereitung aus? bildungsXperten holte sich Rat bei Bewerbungsprofi Elke Zuchowski. </span><span id="more-5476"></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Karriere' said: don't show ad --></div></p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Frau Zuchowski, Sie bieten spezielle Bewerbungstrainings und Bewerbungsberatung an.  Wie sind Sie zu diesem Job gekommen?</p>
<p><strong>Elke Zuchowski:</strong></p>
<div id="attachment_5479" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><img class="size-full wp-image-5479" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/03/Foto_Elke_Zuchowski.jpg" alt="Porträt Bewerbungstrainerin Elke Zuchowski" width="120" height="152" /><p class="wp-caption-text">Elke Zuchowski</p></div>
<p>Im Personalbereich international tätiger Unternehmen und Konzerne habe ich mich intensiv mit Fragen der Personalauswahl und Personalentwicklung beschäftigt. Mir ist immer wieder aufgefallen, wie schwer es vielen qualifizierten Bewerbern in Vorstellungsgesprächen und Auswahlverfahren gefallen ist,  sich überzeugend darzustellen. So ist nach und nach das Konzept von Bewerbungstrainerin.de für individuelle Bewerbungstrainings und Bewerbungsberatungen entstanden. Des Weiteren bin ich auch als Fach- und Buchautorin, zum Beispiel zu den Themen Bewerbung und Vorstellungsgespräche tätig.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wenn Bewerber bei Ihnen Hilfestellungen fürs Vorstellungsgespräch suchen, was sind die häufigsten Probleme, die bei den Bewerbern auftreten?</p>
<p><strong>Elke Zuchowski:</strong> Viele Bewerber benötigen Unterstützung bei der Herausarbeitung ihres Bewerber- und Qualifikationsprofils. Sie können ihre Stärken und Qualifikationen nicht überzeugend auf den Punkt bringen und „verkaufen“. Dieses Profil arbeiten wir dann gemeinsam heraus. Auch die Darstellung des bisherigen beruflichen Werdegangs fällt vielen Bewerbern nicht leicht. Insbesondere, wenn der Lebenslauf Brüche oder zeitliche Lücken enthält, ist die Verunsicherung groß, den Werdegang  im Bewerbungsgespräch erfolgreich darzustellen. Auch die Darstellung der Wechselmotivation, die Optimierung der Körpersprache und der Eigenpräsentation sind häufige Schwerpunkte im Training.[insert related]</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wie sieht die ideale Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch aus?</p>
<p><strong>Elke Zuchowski:</strong> Zunächst sollten sich Bewerber gut über den möglichen neuen Arbeitgeber informieren. Meine Tipps lauten: Klicken Sie sich durch den Internetauftritt des Unternehmens, lesen Sie aktuelle Pressemitteilungen oder Artikel in Fachzeitschriften. Wichtige Eckdaten (zum Beispiel Produkte, Dienstleistungen, Umsatz- und Mitarbeiterzahlen, Wettbewerber, Marktstellung, Expansionspläne) sollten ebenso bekannt sein wie die Namen und Funktionen relevanter Personen im Unternehmen.</p>
<p>Beschäftigen Sie sich intensiv mit dem Anforderungsprofil der zu besetzenden Stelle. Arbeiten Sie Ihr Bewerberprofil heraus. Welche Erfahrungen, Stärken, Kenntnisse und Qualifikationen zeichnen Sie aus?  In welchen Punkten passen diese ideal zum Anforderungsprofil der angestrebten Position? Diese Gemeinsamkeiten müssen Bewerber im Vorstellungsgespräch herausstellen und betonen.<br />
<div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Karriere' said: don't show ad --></div>Einige Fragen werden in nahezu jedem Bewerbungsgespräch gestellt. Auf diese Fragen müssen Bewerber vorbereitet sein. Hierzu zählen zum Beispiel die Darstellung des bisherigen Werdegangs, die angestrebten beruflichen Ziele sowie die Frage nach Stärken und Schwächen. Fragen, wie „Warum sollten wir gerade Sie einstellen?“ oder „Warum möchten Sie wechseln?“ sollten Bewerber ebenso beantworten können wie die Frage nach der Gehaltsvorstellung. Auch sollten Bewerber für die „Soft Skills“, wie zum Beispiel Teamfähigkeit oder Kundenorientierung, einige Beispiele aus dem Berufsalltag parat haben. Wichtig ist auch, dem Gegenüber im Vorstellungsgespräch eigene Fragen (zum Beispiel „Wie sieht die Einarbeitung aus?“ ) zu stellen.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Was sind die wichtigsten Tipps, die Sie extrem nervösen und unsicheren Bewerbern mit auf den Weg geben? Wie schafft man es, ruhig zu bleiben?</p>
<p><strong>Elke Zuchowski:</strong> Das A und O ist eine gute Vorbereitung. Hier empfehle ich, Bewerbungsfragen im Vorfeld  zu trainieren, die Antworten aufzuzeichnen und dann kritisch zu prüfen. Spreche ich zu leise oder zu laut? Spreche ich deutlich? Sind alle wichtigen Informationen in meiner Antwort enthalten? Kommuniziere ich überzeugend?</p>
<p>Werden diese Antworten per Video festgehalten, können Bewerber auch die Körpersprache  prüfen und verbessern. Je häufiger die Bewerbungssituation durchgespielt wird, umso sicherer treten Bewerber im Vorstellungsgespräch auf.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Einen souveränen und kompetenten Eindruck hinterlässt man nicht nur mit überzeugenden Leistungen sondern auch mit der Körpersprache. Worauf sollte man dabei besonders achten?</p>
<p><strong>Elke Zuchowski:</strong> Bewerber sollten auf eine gute und aufrechte Körperhaltung achten. Die Arme dürfen im Gespräch nicht verschränkt sein, die Hände sind sichtbar und unterstreichen durch leichte Gesten das Gesagte. Positiv wirkt eine Stimme in angemessener Lautstärke, die optimistisch klingt. Ein angenehmer Blickkontakt ist ebenso wichtig. Häufig sind mehr als zwei Personen am Auswahlgespräch beteiligt. Hier sollte darauf geachtet werden, dass zu allen Anwesenden ein Blickkontakt aufgebaut wird, auch wenn diese nur eine beobachtende Rolle einnehmen. Verlegenheitsgesten, wie zum Beispiel das Zupfen oder Spielen an der Krawatte, sollten unterbleiben. Auch auf eine deutliche, gut verständliche Aussprache und einen angenehmen Händedruck ist zu achten.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Was sind die schlimmsten Fauxpas im Vorstellungsgespräch, die man unbedingt vermeiden sollte?</p>
<p><strong>Elke Zuchowski:</strong> Davon gibt es eine Menge. Unpünktlichkeit, fehlende Informationen über den möglichen Arbeitgeber, ungepflegte Erscheinung oder unpassendes Outfit, negative Aussagen über frühere oder jetzige Arbeitgeber, um nur einige zu nennen. Auch Bewerber, die ihren Marktwert nicht kennen (Stichwort Gehaltsvorstellung) oder die mit einem Hinweis „das steht doch alles in meinen Bewerbungsunterlagen“ ihren Werdegang darstellen, sammeln keine Punkte im Auswahlverfahren.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Die Fragerunde ist beendet und jetzt ist der Bewerber an der Reihe, Fragen zu stellen: Was kommt Ihrer Meinung nach am besten an und welche Fragen sind im Vorstellungsgespräch ein absolutes no-go?</p>
<p><strong>Elke Zuchowski:</strong> Welche Fragen passend sind, hängt auch vom vorangegangenen Gesprächsverlauf ab. Ein Bewerber, der Fragen stellt, die bereits im Gespräch ausführlich beantwortet wurden, signalisiert, dass er das Gespräch nicht aufmerksam verfolgt hat. Ich empfehle, einzelne Informationen aus dem Gespräch gezielt noch einmal aufzugreifen, um daran anzuknüpfen.</p>
<p>Bewerber sollten Fragen zum Aufgabenbereich, zur Einarbeitung oder anstehenden Projekten stellen. „Banale“ Fragen, wie zum Beispiel zu Pausenzeiten, Urlaubsansprüchen oder ob es eine Firmenkantine gibt, sind nicht geeignet.</p>
<p>Gut geeignet sind zum Beispiel folgende Fragen:</p>
<ul>
<li> Wie sieht die Einarbeitung aus?</li>
<li>Mit welchen Abteilungen arbeite ich vorrangig zusammen?</li>
<li>Wie hoch ist der Anteil der Reisetätigkeit?</li>
<li>Wie sieht das weitere Auswahlverfahren aus?</li>
</ul>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> In der Regel kommt immer auch die Gehaltsfrage auf einen zu. Was ist dabei die beste Strategie?<br />
<div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Karriere-unten' said: don't show ad --></div><strong>Elke Zuchowski:</strong> Vor dem Bewerbungsgespräch sollten sich Bewerber über das Gehaltsniveau vergleichbarer Positionen informieren. Diese können aber immer nur ein grober Richtwert sein. Tatsächlich ausschlaggebend sind immer die Anforderungen der zu besetzenden Position und die Erfahrungen und Qualifikationen des Bewerbers. In der Regel wird der Bewerber aufgefordert, seine Gehaltsvorstellung anzugeben. Schließlich wird erwartet, dass jeder Bewerber seinen Marktwert kennt und realistisch einschätzen kann. Bewerber sollten hier eine feste Größe als Bruttojahresgehalt angeben. Von der Angabe einer Gehaltsspanne rate ich ab.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Das Vorstellungsgespräch ist vorbei und das Unternehmen verspricht sich zu melden – es passiert jedoch tagelang nichts. Ab wann sollte man selbst aktiv werden und nachhaken? Sollte man bei Absagen auf ein Feedback bestehen?</p>
<p><strong>Elke Zuchowski:</strong> Nachhaken ist nach einer gewissen Zeit erlaubt. Wurde ein fester Termin für die Rückmeldung vereinbart, sind zwei Tage nach Ablauf dieses Datums in Ordnung, um nachzufragen. Sonst sind 7 &#8211; 10 Tage nach dem Bewerbungsgespräch für eine telefonische oder schriftliche kurze Nachfrage ein angemessener Zeitraum.</p>
<p>Bei einer Absage kann man ein Feedback einholen, sollte jedoch nicht mit einer offenen Antwort rechnen. Durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sind Arbeitgeber sehr vorsichtig, was die Kommunikation nach außen im Hinblick auf die Absagegründe angeht. Bewerber erhalten hier in der Regel nur eine Standardantwort, dass ein anderer Bewerber aufgrund der Qualifikation besser geeignet sei.</p>
<p>Ich empfehle jedem Bewerber, ein geführtes Vorstellungsgespräch immer selber kritisch zu reflektieren. Was ist gut gelaufen? Bei welchen Fragen hatte ich Schwierigkeiten? Dieses eigene Feedback hilft dabei, dass das nächste Bewerbungsgespräch erfolgreicher verläuft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>So bereiten Sie Ihr Kind richtig auf die Schule vor</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/schule/so-bereiten-sie-ihr-kind-richtig-auf-die-schule-vor/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/schule/so-bereiten-sie-ihr-kind-richtig-auf-die-schule-vor/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manon Sander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnen und Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schulanfang]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitungstipss]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=14854</guid>
		<description><![CDATA[Es sind nur noch wenige Monate, bis Ihr Kind eingeschult wird. Für die ganze Familie, besonders für das Kind, ist dies ein Schritt in ein neues Leben. Wir zeigen, was ein Kind zum Schulanfang können sollte und woran Eltern mit ihrem Kind in den letzen Monaten vor der Schule noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Es sind nur noch wenige Monate, bis Ihr Kind eingeschult wird. Für die ganze Familie, besonders für das Kind, ist dies ein Schritt in ein neues Leben. Wir zeigen, was ein Kind zum Schulanfang können sollte und woran Eltern mit ihrem Kind in den letzen Monaten vor der Schule noch arbeiten können.<span id="more-14854"></span></span></p>
<p>Im Kindergarten wird auch gearbeitet und etwas geschaffen, doch geschieht dies für die Kinder noch eher freiwillig und spielerisch. Hier ist es auch in Ordnung, wenn ein Kind mal ein paar Tage etwas anderes unternimmt oder nicht mitmachen will. In der Regel können die Kinder aus einem großen Angebot wählen.</p>
<p>Doch wie wird es im kommenden Jahr aussehen, wenn die Kinder sich an Regeln halten müssen und in einem zeitlich festgelegten Rahmen täglich neue Dinge lernen? Schon jetzt hören sie immer wieder von Kindern aus der Nachbarschaft, die schon von eins bis 100 zählen können. Ein anderes Nachbarskind kann ohne einen einzigen Fehler das Alphabet aufsagen. Aber was muss ein Kind denn nun können, wenn es in die Schule kommt?</p>
<h2>Lesen, Rechnen und Schreiben</h2>
<p>Das sind die Fähigkeiten, die einem Kind in der Schule beigebracht werden, von einem Vorschulkind wird das nicht erwartet. Sollte ein Kind also bisher „nur“ in der Lage sein, seinen eigenen Namen zu schrieben und das auch manchmal noch spiegelverkehrt, dann ist das völlig in Ordnung und kein Anlass zur Sorge.</p>
<h2>Zahlen erobern</h2>
<p>Es ist von Vorteil, wenn Ihre Kinder sich mit Zahlen bereits ein wenig auskennen. Das bedeutet, dass sie bis 10 oder vielleicht auch ein wenig weiter zählen können. Dabei gibt es viele Hilfen und Tricks die Sie anwenden und einsetzen können. Jeder Mensch hat Finger, die er abzählen kann. Fingerspiele helfen dabei. Dann können z.B. Schritte, Stufen, Teller, die auf den Tisch gestellt werden, gezählt werden &#8211; und so weiter. Dinge können immer und überall gezählt werden. Besonders spannend wird das Ganze auch dann, wenn es wieder rückwärts sein soll. Dabei kann man dann auch rückwärts gehen, dann macht das Ganze noch viel mehr Spaß!</p>
<p>Auch Würfelspiele sind eine gute Vorbereitung. Nach einiger Übung schaffen es die Kinder, die Würfelbilder nicht mehr auszuzählen, sondern sie kennen den jeweiligen Wert.</p>
<p>Es können auch Nudeln, Perlen, Steine oder andere kleine Dinge gesucht und dann gebündelt werden, so dass sie immer zehn ergeben.</p>
<h2>Buchstabensalat</h2>
<p>Buchstaben sind ein hochkompliziertes System, mit dem man unsere gesprochene Sprache auf Papier bringen kann. Was für einen Erwachsenen völlig klar ist, ist für ein Kind zunächst einmal ein totales Chaos aus vielen mehr oder minder ähnlichen Zeichen. Zusätzlich kommt erschwerend hinzu, dass die Buchstaben anders genannt werden, als wir sie aussprechen.</p>
<p>ND heißt für jemanden, der die Namen der Buchstaben nur kennt „Ende“ und RD „Erde“. Das erlernen des Alphabets ist also nicht nur überflüssig, sondern kann den Lese- und Schreiblernprozess leider auch negativ beeinflussen. Wenn Kindern Buchstaben beigebracht werden, dann bitte immer nur die Laute und nicht die Namen der Buchstaben.</p>
<p>Sinnvolle Übungen sind erste Sensibilisierungen der Kinder für Laute. Zum Beispiel „Wir suchen heute Wörter, die alle mit A wie Affe anfangen!“ oder „Wo hörst du das (T) wie Tanne in dem Wort Elefant? Vorne, in der Mitte oder am Ende?“</p>
<p>Aus Zeitschriften oder Katalogen können Dinge ausgeschnitten werden, die alle mit demselben Buchstaben beginnen. Dabei muss noch darauf geachtet werden, dass „Au“, „Ei“, „Sch“ usw. eigenständige Laute sind. Wird nach Wörtern mit E gesucht, dann ist zum Beispiel das „Eis“ nicht gefragt, denn es beginnt mit einem anderen Laut! Spricht man es ganz genau, dann klingt es sogar wie „A-i-s“. Darum sollten diese Worte besser ausgeklammert werden.</p>
<h2>Wie kommen die Kinder im Schulalltag klar?</h2>
<p>Die meisten Eltern sind mehr als überrascht, wenn sie sich einmal genau anschauen, was ihre Kinder im Kindergarten schon alles gelernt haben.</p>
<p>Hier ein paar Beispiele:</p>
<ul>
<li>Die Kinder kennen ihren Kleiderhaken im Kindergarten, hängen dort ihre Jacke auf und wissen ganz genau, wo ihre sonstigen Dinge zu finden sind.</li>
<li>Sie können einen Stuhlkreis mit anderen zusammen bilden, sie können zuhören und auch erzählen.</li>
<li>Die Kinder sind in der Lage, sich ihr Spielzeug auszusuchen, sie holen es sich in der Regel selbstständig und stellen es auch wieder eigenständig zurück.</li>
<li>Sie richten sich nach Anweisungen der Erzieherinnen und halten diese ein.</li>
</ul>
<p>Dies ist nur eine kleine Auswahl!</p>
<p>Schule ist in der ersten Zeit nichts anderes. Die Kinder müssen selbstständig in die Klasse gehen, sie müssen arbeiten, erzählen und zuhören – das sind in der Regel alles Fähigkeiten, die sie schon können!</p>
<h2>Was sollten Kinder noch können?</h2>
<p>Es gibt viele Sachen, die die Kinder können sollten, bevor sie in die Schule kommen und die mit den Eltern gemeinsam eingeübt werden können.</p>
<ul>
<li><strong>Schleife binden:</strong></li>
</ul>
<p>Dies sollten die Kinder können. Wenn das nicht pünktlich zum Schulanfang klappt, erst einmal auf Schuhe mit Klettverschlüssen zurückgreifen und weiterüben!</p>
<ul>
<li><strong>Stifte halten:</strong></li>
</ul>
<p>Stifte müssen mit einem Pinzettengriff gehalten werden. Dazu wird der Stift zwischen dem Daumen und dem Mittelfinger der rechten oder linken Hand gehalten. Mit dem Zeigefinger derselben Hand wird dann unterstützt. Dies sollten die Kinder unbedingt können. Geübt werden kann dies beim Malen und Ausmalen.</p>
<ul>
<li><strong>Papier schneiden</strong></li>
</ul>
<p>Der Umgang mit der Schere ist auch sehr wichtig. Zeitungen und Zeitschriften bieten herrliche Motive zum Ausschneiden.</p>
<ul>
<li><strong>Papier reißen</strong></li>
</ul>
<p>Zur Schulung der Feinmotorik ist auch das Zerreißen von Papier eine sehr gute Übung. Auch hier sind Zeitungen und Kataloge sehr gut geeignet.</p>
<ul>
<li><strong>Faltübungen</strong></li>
</ul>
<p>Es müssen nicht immer komplizierte Origamigebilde sein, Schiffe, Portemonnaies, Hüte etc. sind ebenfalls sehr gut geeignet.</p>
<ul>
<li><strong>Merkspiele</strong></li>
</ul>
<p>„Ich packe in meinen Koffer“ kann man in ganz vielen verschiedenen Abwandlungen spielen. Das klappt auch auf Autofahrten oder in der Badewanne.</p>
<ul>
<li><strong>Lieder</strong></li>
</ul>
<p>Laut und auch ruhig ein bisschen schief. Singen macht den Kindern jede Menge Spaß!</p>
<ul>
<li><strong>Balancieren und auf einem Bein stehen</strong></li>
</ul>
<p>Um ein besseres Körpergefühl zu bekommen, sollten Kinder so oft wie möglich jede Art der Bewegung nutzen. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Ausprägung des Gleichgewichts. Auch Fahrradfahren, Roller und Inline-Skates unterstützen dieses.</p>
<ul>
<li><strong>Schulweg einüben</strong></li>
</ul>
<p>Der Schulweg sollte mit dem Kind geübt werden. Vielleicht können sich mehrere Kinder verabreden und gemeinsam auf dem Schulweg ein wenig spielen und erste Erfahrungen sammeln.</p>
<h2>Positives Gefühl zur Schule vermitteln</h2>
<p>Kinder sollten nie den Eindruck bekommen, dass die Schule etwas Schlimmes ist oder etwas, das unangenehm sein könnte. Die Kinder sollten das Gefühl bekommen, dass sich alle gemeinsam auf die Schule freuen und es ein großes und spannendes Abenteuer wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Tipps für gute Tischmanieren bei Geschäftsessen</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/10-tipps-fur-gute-tischmanieren-bei-geschaftsessen/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nandine Meyden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsessen]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Tischmanieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Tischmanieren spielen auch im Job eine große Rolle. Damit das wichtige Geschäftsessen statt zum Disaster zum Erfolg führt gibt Nandine Meyden gute Tipps zum Thema Tisch- und Essmanieren. Essen ist mehr als reine Nahrungsaufnahme, es ist eng ins soziale Leben eingebettet. Gemeinsames Essen, beruflich oder privat, zuhause oder im [...]]]></description>
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<p class="einleitung">Gute Tischmanieren spielen auch im Job eine große Rolle. Damit das wichtige Geschäftsessen statt zum Disaster zum Erfolg führt gibt Nandine Meyden gute Tipps zum Thema Tisch- und Essmanieren. <span id="more-16307"></span></p>
<p>Essen ist mehr als reine Nahrungsaufnahme, es ist eng ins soziale Leben eingebettet. Gemeinsames Essen, beruflich oder privat, zuhause oder im Restaurant ist jedoch mehr als Genuss oder Bedürfnisbefriedigung, es birgt kommunikative und soziale Aspekte: Essen drückt Beziehungen, Macht, Respekt, Liebe, Gemeinschaft aus. Nicht nur was, sondern auch wo und wie wir zu welchen Gelegenheiten essen, wer kocht oder serviert und wer teilnimmt: All das übermittelt Botschaften über uns selbst. Tischmanieren und die Kenntnis der Spielregeln rund ums Thema Essen, Wein und Restaurant drücken somit eine Menge aus. Tischmanieren erlauben Rückschlüsse auf Ihre Erziehung und Sozialisation und zeigen Gästen und Gastgeber, ob und wie sehr Sie diese respektieren. Sie demonstrieren Ihre Weltgewandtheit oder auch eine mangelnde Erfahrung in Restaurants einer bestimmten Kategorie.</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
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<table style="width: 218px; height: 123px;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
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<td width="122"><span class="noicon"><span class="more">N<span class="noicon">andine Meyden erklärt wie man mit guten Tischmanieren glänzen kann.</span></span> </span>&nbsp;</p>
<p><a class="more" title="Tischmanieren" href=" http://www.amazon.de/gp/product/3869100184/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag" target="_blank">Jetzt bestellen</a></td>
</tr>
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</tr>
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<p>Geschäftsessen gehören heute bei vielen Berufen zu den ständigen Anforderungen – sicher nicht immer zur Freude aller Beteiligten. Dennoch sind diese Essen nicht wegzudenken. Es ist oft die einzige Gelegenheit, sich mit jemandem ein wenig länger zu unterhalten, nicht immer unterbrochen zu werden und nicht selbst nervös nach der Uhr zu schauen, weil das nächste Meeting gleich ansteht.</p>
<p>Geschäftsessen werden dennoch oft unterschätzt. Meist ist das Gegenüber nicht unbedingt an Ihrer korrekten Messerhaltung interessiert – vielleicht hat der Gast selbst auch viel schlechtere Manieren. Dennoch haben die Details so eines Essens größere Bedeutung, als man auf den ersten Blick meinen möchte. Was bedeutet das? Wir verbringen zwei, drei oder auch vier bis fünf Stunden miteinander und erleben den anderen in ganz unterschiedlichen Situationen und Gesprächen. Auf jeden Fall erleben wir mehr vom Menschen hinter der Fachkompetenz als in einem Meeting oder bei einer Präsentation. Manch ein geschulter Beobachter achtet dabei dann auch auf ganz bestimmte Details, die sorgfältig analysiert und gegeneinander abgewogen werden. Doch auch wer sich nicht durch Lektüre, Beratung und Kurse in der Analyse von Persönlichkeitseigenschaften schlau gemacht hat – jeder hat ein bestimmtes „Bauchgefühl“ oder persönliche Einstellungen, die das Verhalten des anderen auf meist unbewusste Art und Weise interpretieren. So ist ein Geschäftsessen eine gute Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen, eine Beziehung zu vertiefen und neue Geschäfte anzubahnen – es ist aber ebenso eine Möglichkeit, durch unbedachte Fehler viel Zeit und Geld zu verlieren, ohne das geringste zu gewinnen.</p>
<p>Allein schon die Wahl eines Restaurants sagt einiges über den Gastgeber aus: Nicht nur die Preisklasse, auch die Lage, die Art des Restaurants – ob es zum Beispiel ein „alteingesessener Klassiker“ oder ein derzeit angesagtes „In-Lokal“ ist.</p>
<h2>Einige Regeln zur Orientierung:</h2>
<p><strong>1. Die Reihenfolge beim Betreten von Restaurants</strong></p>
<p>In Deutschland betritt der Gastgeber als Erster das Restaurant. Der Gastgeber geht auch zum Tisch voran, die Gäste folgen. Geht Ihnen allerdings der Ober voran, so ist die Reihenfolge: Ober – Gäste – Gastgeber.</p>
<p><strong>2. Die Haltung</strong></p>
<p>Die Sitzhaltung sollte immer aufrecht sein, die Lehne des Stuhls wird nur zum Abrücken des Stuhls und zum Anlehnen zwischen den Gängen benutzt. Selbst dann lehnt man sich allerdings nur leicht zurück, so dass man immer noch eine aufrechte Körperhaltung hat.</p>
<p>Während des Essens werden die Arme nur parallel zum Rumpf und eng am Körper bewegt. Also keine Bewegungen, die den Nachbarn zu nahe kommen könnten.<br />
Gabel oder Löffel kommen dem Mund entgegen, nicht der Mund dem Besteck. Wenn Sie sich daran erinnern, dass die Sitzhaltung immer aufrecht sein sollte, kann eigentlich nichts schief gehen, und Sie kommen gar nicht in Versuchung, sich in ständigen Auf-und-ab-Bewegungen vor Ihrem Essen zu verneigen.</p>
<p><strong>3. Handhabung des Bestecks</strong></p>
<p>Das Besteck links und rechts neben dem Teller wird von außen nach innen verwendet. Das über dem Teller liegende Besteck hat die entgegen gesetzte Reihenfolge: Das dem Teller zunächst liegende Besteck wird zuerst benutzt, dann arbeitet man sich nach außen vor. Sie werden es aber selten vorfinden, dass  mehr als zwei Besteckteile oberhalb des Platztellers eingedeckt wurden.<br />
Das Dessertbesteck besteht aus Löffel und Gabel, gebrauchen Sie beide Teile zugleich und verwenden Sie dabei den Löffel nicht nur in seiner klassischen Funktion, sondern auch als Messerersatz zum Zerteilen. Sollten Sie eines der beiden Bestecke nicht mehr benötigen, so können Sie es auch im oberen Teil des Tellers ablegen und nur mit dem anderen Besteckteil weiter essen.<br />
Die Spitze des Bestecks darf nie nach oben oder auf das Gegenüber gerichtet sein. Machen Sie auch keine untersteichenden Gesten mit dem Besteck in der Hand.<br />
Wenn Sie nachgelegt bekommen wollen, kreuzen Sie das Besteck auf dem Teller. Wenn Sie mit dem Gang fertig sind, wird es parallel, wobei die Griffe gegen fünf Uhr zeigen, abgelegt.</p>
<p>Bitte bauen Sie keine „Brücken“, indem das Besteck mit dem Griff auf dem Tischtuch aufliegt und die Spitze auf dem Tellerrand ist.</p>
<p><strong>4. Umgang mit der Serviette</strong></p>
<p>Die Serviette wird niemals ganz entfaltet auf dem Schoß ausgebreitet. Sie liegt dort, einmal halbiert, während des ganzen Essens. Wenn Sie die offene Seite zum Körper platzieren, können Sie mit der Innenseite der &#8220;Oberhälfte&#8221; den Mund abtupfen und beim Ablegen bleibt sowohl die Außenseite, als auch Ihre Kleidung unter der Serviette stets sauber. Bevor Sie trinken, tupfen Sie sich einmal den Mund ab.</p>
<p><strong>5. Umgang mit dem Gläsern</strong></p>
<p>Stilgläser werden auch heute noch immer nur am Stil angefasst. Vor allem werden sie genau auf den Platz zurückgestellt, an den sie der Service eingedeckt hat.</p>
<p><strong>6. Die Sitzordnung</strong></p>
<p>Die Sitzordnung ist generell eine anspruchsvolle und oftmals auch heikle Sache, die nicht nur mit Sympathie oder gemeinsamen Interessen zu lösen ist, sondern bei der auch hierarchische Kriterien eine wichtige Rolle spielen. Es ist nicht immer leicht, zu entscheiden, wer &#8220;höher&#8221; steht, so dass beim Erstellen der Sitzordnung viel Fingerspitzengefühl erforderlich ist, um möglichst vielen Anforderungen gerecht zu werden und den Abend für sämtliche Beteiligte zu einem angenehmen und interessanten Erlebnis werden zu lassen.</p>
<p><strong>7. Sprechen Sie als Gastgeber ein paar freundliche, einleitende Worte</strong></p>
<p>Wenn Sie eine Rede halten möchten, erheben Sie sich von Ihrem Platz, bleiben vor dem Stuhl stehen, blicken in die Runde und beginnen (ohne an ihr Glas zu klopfen) zu sprechen. Kurz, lebendig und persönlich – kein allgemeines Blabla, so wünschen sich alle eine Tischrede.</p>
<p><strong>8. Bezahlen Sie diskret – Ihre Gäste sollen damit nicht behelligt werden</strong></p>
<p><strong>9. Vermeiden Sie folgende drei mögliche Deal- oder Karrierekiller:</strong></p>
<p><strong>Karrierekiller fehlende Reklamation</strong></p>
<p>Eine schlechte Art, sich zu beschweren kann ein schlechtes Bild der Person abgeben, doch eine mangelnde Reklamation kann einen Auftrag von vornherein unmöglich machen. Wie soll man denn als Gast hier Vertrauen haben, dass der andere sich sonst tatsächlich um meine Wünsche und Bedürfnisse kümmert?</p>
<p><strong>Karrierekiller Suppenkasper</strong></p>
<p>Menschen nehmen ein Detail menschlichen Verhaltens für das übergeordnete Ganze, die gesamte Persönlichkeit und das Arbeitsverhalten. So passiert es, dass jemand, der ständig und dauernd Sonderwünsche bei Geschäftsessen hat, nicht nur zum Außenseiten wird, sondern auch aufs Abstellgleis statt auf die Karriereleiter geraten kann. Wer will schon mit jemanden zu tun haben, der dauernd – im wahrsten Sinn des Wortes – eine Extra-Wurst braucht?</p>
<p><strong>Karrierekiller Platzvergabe</strong></p>
<p>Warum es öfter als man denkt aber meist völlig unkommentiert passiert, dass Gäste ihren zugewiesenen Sitzplatz als Deklassierung verstehen und wie sie sich daraufhin verhalten, darum sollten Sie sich ausführlich Gedanken machen. Niemand weiß ja, wie sehr Sie jemanden respektieren, doch jeder sieht die Signale, die Sie setzen. Auch wenn diese vielleicht gar nicht als Signale gedacht waren &#8230;.</p>
<h2>10. Fallen Sie nicht auf die folgenden fünf Benimm-Irrtümer herein:</h2>
<p><strong>Gräten</strong><br />
Irrtum:<br />
Eine in den Mund geratene Fischgräte holt man vorsichtig hinter vorgehaltener Hand mit den Fingern von den Lippen<br />
Richtig ist:<br />
Die Fischgräte wird mit den Lippen auf der Gabel abgelegt und von dort auf den Tellerrand oder den Grätenteller platziert.</p>
<p><strong>Hitze</strong><br />
Irrtum:<br />
Wenn eine Suppe zu heiß ist, darf man vorsichtig auf den Löffel pusten<br />
Richtig ist:<br />
Pusten auf Speisen ist generell tabu</p>
<p><strong>Schaumschläger</strong><br />
Irrtum:<br />
Der Schaum von Capuccino oder Latte Macchiato wird mit dem Löffel verzehrt<br />
Richtig ist:<br />
Sowohl Capuccino oder Latte Macchiato sind Getränke, die nur trinkend genossen werden dürfen</p>
<p><strong>Bestecksprache</strong><br />
Irrtum:<br />
Die Anordnung des Bestecks auf dem Teller sagt etwas darüber aus, wie mir das Essen geschmeckt hat<br />
Richtig ist:<br />
Eine Aussage über die Zufriedenheit mit dem Essen kann nur verbal, nicht nonverbal ausgedrückt werden</p>
<p><strong>Kaffee</strong><br />
Irrtum:<br />
Wird man nach dem Essen gefragt, ob man noch einen Kaffee möchte, so kann man Kaffee, Espresso, Capuccino oder Latte Macchiato bestellen<br />
Richtig ist:<br />
Nach dem Essen wird nur ein normaler Kaffee oder ein Espresso getrunken</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachhilfe – ein boomendes „Geschäft“</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/schule/nachhilfe-ein-boomendes-geschaft/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/schule/nachhilfe-ein-boomendes-geschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Strelow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Anbieter]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhilfeinstitut]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhilfeunterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sommerferien sind kaum vorbei, schon werden im Fernsehen Werbespots diverser Nachhilfeinstitute ausgestrahlt – ist es nicht ein Armutszeugnis des deutschen Schulsystems, dass privater Unterricht schon fast zur Normalität geworden ist? Was früher noch als Stigma galt, ist heute schon fast normal: Ein Schüler, der Nachhilfe nehmen muss, um in [...]]]></description>
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<p><span class="einleitung">Die Sommerferien sind kaum vorbei, schon werden im Fernsehen Werbespots diverser Nachhilfeinstitute ausgestrahlt – ist es nicht ein Armutszeugnis des deutschen Schulsystems, dass privater Unterricht schon fast zur Normalität geworden ist?</span><span id="more-16124"></span></p>
<p>Was früher noch als Stigma galt, ist heute schon fast normal: Ein Schüler, der Nachhilfe nehmen muss, um in der Schule mitzuhalten. Da ein guter Schulabschluss und eine gute Berufsausbildung (bzw. Studium) als unverzichtbar gelten, investieren immer mehr Eltern und Schüler Zeit und Geld, um eine möglichst gute Ausgangsposition zu erreichen.</p>
<p>Da auch hier die Nachfrage das Angebot bestimmt, gibt es in Deutschland mittlerweile an die 4.000 Nachhilfeanbieter, die einen jährlichen Umsatz von circa 1,2 Milliarden Euro erwirtschaften. Dass es auch hier schwarze Schafe gibt, ist bedauerlich, aber wohl unumgänglich.</p>
<h2>Warum ist der Bedarf mittlerweile so groß?</h2>
<p>Hierfür gibt es mehrere Gründe, als da zum Beispiel wären:</p>
<ul>
<li>Unterrichtsstoff: Noch immer ist es so, dass Wissen gepaukt, also auswendig gelernt werden muss, das bis zur nächsten Klassenarbeit schon halbwegs vergessen ist, da ja in der Zwischenzeit schon wieder neuer Stoff hinzukam. Ein großes Problem scheint die wenig sinnvoll umgesetzte Verkürzung der Gymnasialjahre von 9 (G9) auf 8 (G8) Jahre. Da nicht der Unterrichtsstoff, sondern nur die Zeit verkürzt wurde, zwingt das die Schüler, noch mehr als früher zu pauken. Wie belastend dies ist, zeigt eine Studie der Landeselternvertretung  (LEV) Saarbrücken. Laut dieser Studie unter 1720 Schülern war der Bedarf an Nachhilfe bei den G8-Schülern fast doppelt so hoch wie bei den Schülern, die nach 9 Jahren Abitur machen. Zudem gaben mehr Schüler an, dass sie das Abitur ohne Nachhilfe nicht schaffen könnten. Alle fühlten sich in der Schule öfter überlastet, dies zeigte sich auch an einer höheren Quote an gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Kopfschmerzen und Übelkeit.</li>
</ul>
<ul>
<li> Klassenstärke: In den allermeisten Schulen ist eine Klassenstärke von bis zu 30 Schülern bis zur Oberstufe nicht selten. Dies bedeutet einerseits, dass es für den Lehrer nahezu unmöglich ist, auf einzelne Schüler einzugehen, auf der anderen Seite, dass dort oft eine Unruhe und Lautstärke herrscht, die Konzentration erheblich erschweren.</li>
</ul>
<h2>Wann tut Nachhilfe not?</h2>
<p>Letztendlich hängt es auch vom Anspruch des Schülers, bzw. seiner Eltern ab, wann Nachhilfe in Anspruch genommen wird. Immer mehr Grundschüler erhalten mittlerweile Nachhilfe, vor allem in Deutsch. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass etwa 20 Prozent aller Schüler bezahlte Hilfe in Anspruch nehmen.</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
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<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
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</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Während manche Familien zufrieden sind, wenn Sohn oder Tochter sich mit Dreien und Vieren bis zum Abschluss durchhangelt, ist es für andere sehr wichtig, dauerhaft einen möglichst guten Notendurchschnitt zu erzielen. Dis ist letztendlich eine Sache des Anspruchs und nicht zuletzt natürlich der finanziellen Gegebenheiten.</p>
<p>Es gibt diverse Möglichkeiten, einen geeigneten Nachhilfelehrer zu finden, so z.B. in der Schule selbst bei Schülern der höheren Klassen, im Bekannten- oder Freundeskreis, in der örtlichen Zeitung, oder – und das dürfte der Hauptanteil sein, im Internet. Dort tummeln sich diverse Anbieter mit diversen Angeboten. Da große Konkurrenz herrscht, sind die meisten Stundensätze recht moderat (90 Minuten sind ab etwa 15 Euro zu erhalten), jedoch haben die allermeisten eine Aufnahmegebühr, manche eine Vertragslaufzeit und noch einige beachtenswerte Punkte mehr.</p>
<p>Es besteht die Möglichkeit für Einzel- oder Gruppenunterricht, und die allermeisten Nachhilfelehrer kommen mittlerweile ins Haus, was begrüßenswert ist. Erstens sind die meisten Kinder nachmittags so ausgelastet (auch durch Sport oder Musikunterricht), dass sie sich den Anfahrtsweg gerne sparen, zweitens besteht hierdurch die Möglichkeit für Eltern und Lehrer, sich zeitnah auszutauschen, was wichtig ist.</p>
<h2>Sind große Anbieter auch die besten?</h2>
<p>Einer der beiden größten deutschen Anbieter ist die „Schülerhilfe“, die es mittlerweile in jeder größeren Stadt gibt. Hier wird Gruppenunterricht angeboten, der dann pro Kind auch nur um die 7 Euro beträgt. Wie viel Zeit dann letztendlich pro Kind bleibt, wenn es in einer Gruppe von bis zu 5 Schülern betreut wird, ist leicht auszurechnen.</p>
<p>Eine Dozentin: „Ich erhielt einen Anruf einer Schülerhilfe-Filiale in Hamburg. Ob ich nicht einspringen könne, es liege die Anmeldung einer Schülerin vor, die in den Ferien eine intensive Nachhilfe in Spanisch bräuchte, da sie eine Nachprüfung absolvieren müsse. Obwohl ich die Bezahlung von 8 (!) Euro pro Unterrichtsstunde  als unverschämt empfand, sagte ich zu, auch um in einer Notlage behilflich zu sein. Vor Ort trat die dortige Chefin mir gegenüber nicht nur sehr unverschämt auf, sie sagte mir auch ganz nebenbei, es könne sein, dass noch ein Englischschüler hinzukäme. Auf meine fassungslose Frage, wie ich denn dann den  Ansprüchen gerecht werden solle, erhielt ich die Auskunft, ich könne dem einen ja Aufgaben geben, während ich mich um den/die andere kümmere. Etwas Derartiges halte ich für unsäglich, deshalb blieb es auch bei dieser einen Stunde bei der Schülerhilfe.“</p>
<p>Mag sein, dass dies ein Einzelfall ist (die Recherche im Internet sagt etwas Anderes), aber Fakt ist, dass die gerade die Schülerhilfe mit einem enormen Werbe- und Marketingaufwand (u.a. mit eigenen Produkten bei Discountern) für einen extrem hohen Bekanntheitsgrad sorgt.</p>
<h2>Nachhilfe – keine Dauereinrichtung</h2>
<p>Wie lange Nachhilfe in Anspruch genommen wird (werden muss) ist pauschal nicht zu beantworten. Sollte es sich um eine kurzfristige Hilfe bezüglich einer bevorstehenden Klassenarbeit handeln, ist dies natürlich etwas anderes, als wenn über Monate oder gar Jahre Wissenslücken aufgebaut wurden. Hier sollte man Schüler und Nachhilfelehrer Zeit geben, mindestens sechs Monate. Die besten Ergebnisse wurden in einem Zeitraum zwischen 9 bis 2 Monate erzielt.</p>
<p>Kleiner Tipp: Nicht zu lange warten mit der Nachhilfe – je mehr Lücken vorhanden sind, desto schwieriger ist es, diese zu beheben – zumal ja auch immer neuer Stoff hinzukommt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissen + Kommunikation = Bildung</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/wissen/wissen-kommunikation-bildung/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/wissen/wissen-kommunikation-bildung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert Jost-Hof/Armin Rütten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebene]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff „Bildung“ ist ausgesprochen vieldeutig. Er umfasst den PROZESS der AUSbildung dessen, was Persönlichkeit und Charakter eines Individuums als „innere Bildung“ prägt und wird gleichzeitig benutzt, um das RESULTAT dieses Prozesses zu beschreiben. Wobei dieses Resultat den Anspruch und die Realität der soziokulturellen Einbindung des Individuums mitbestimmt und sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="einleitung">Der Begriff „Bildung“ ist ausgesprochen vieldeutig. Er umfasst den PROZESS der AUSbildung dessen, was Persönlichkeit und  Charakter eines Individuums als „innere Bildung“ prägt und wird  gleichzeitig benutzt, um das RESULTAT dieses Prozesses zu beschreiben.  Wobei dieses Resultat den Anspruch und die Realität der soziokulturellen  Einbindung des Individuums mitbestimmt und sich dabei nicht selten als  EINbildung entpuppt.<span id="more-16664"></span> <img title="Weiterlesen..." src="http://www.bildungsxperten.net/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p>Bildung ist demnach niemals zweckfrei. Sie existiert als Verheißung,  als Ideal und als Forderung nicht um ihrer selbst Willen, sondern im  Interesse der Gemeinschaft, deren Strukturen und Werte, deren  Bewertungen und (Vor-)Urteile sie transportiert und auf deren  Welterkenntnis sie gründet. Sie zielt darauf ab, formulierte  Erkenntnisse weiterzugeben und damit Menschen in die Lage zu versetzen,  sich aufgrund des aktuellen Erkenntnisstandes in der Welt zu orientieren  und im Sinne der jeweiligen Gesellschaft konstruktiv zu verhalten.  Dabei schließt diese Konstruktivität durchaus eine Erweiterung des  Erkenntnisstandes mit ein.</p>
<p>Anders gesagt: Bildung als Prozess transportiert Wissen, das dann –  im Verständnis von Bildung als Ergebnis dieses Prozesses – die Grundlage  für einen geistigen Fortschritt im Sinne einer Vergrößerung jener  ursprünglichen Wissensbasis bildet. Es ist dabei völlig unerheblich, auf  welchem Weg die entsprechenden Wissensinhalte zunächst innerhalb des  Bildungsprozesses vermittelt und aufgenommen werden, ob ihre Weitergabe  in direkter mündlicher Form, durch Nachahmung oder durch Bücher, das  Internet oder den aktiven oder passiven Gebrauch anderer Medien  geschieht.Und es ist ebenso unerheblich, in welcher Weise die möglichen  neuen Erkenntnisse kommuniziert werden. Wichtig ist, dass sie  kommuniziert werden.</p>
<p>Bildung ist als zielgerichteter Prozess ohne Kommunikation nicht  möglich. Daher gilt also: Wissen + Kommunikation = Bildung;und wer  möchte, kann die Gleichung anschließen Bildung + Kreativität =  Fortschritt.</p>
<p>Wenn man nun, wie es heute allenthalben geschieht, Bildung als eine  lebenslange Aufgabe des Individuums im Interesse der Gemeinschaft  postuliert, dann ist es unerlässlich, die beiden genannten Komponenten  der Bildung zu einem ihrer wichtigsten Gegenstände zu machen, also  gewissermaßen die Metaebene in den Bildungsprozess mit einzubeziehen und  Ursprung, Wesen und Bedeutung von Wissen und Kommunikation zu seinen  Inhalten zu erklären – und zwar auf allen Ebenen der  Bildungsvermittlung.</p>
<p>Wer an dieser Stelle wahlweise die Nase rümpft oder die Schultern  zuckt und sich denkt, dies sei doch selbstverständlich, dem sei anhad  eines aktuellen und prominenten Beispiels das Gegenteil bewiesen: 2011  wurde der Nobel-Preis für Chemie an den israelischen Forscher Daniel  Shechtman verliehen. Grund für die Auszeichnung war seine Forschung im  Bereich von Quasi-Kristallen, unregelmäßigen kristallinen Strukturen,  die eine Fülle von sinnvollen Nutzanwendungen für die Industrie eröffnen  UND deren Existenz offenbar von der Mehrzahl der Berufskollegen  Shechtmans schlichtweg geleugnet und spöttisch abgetan wurde.</p>
<p>Dieses Verhalten beweist, dass die meisten anderen Chemiker  offensichtlich das ihnen vermittelte Fachwissen nicht als Beginn,  sondern als definitiven Endpunkt der Forschung angesehen und somit die  grundsätzlich temporäre Natur von Wissen völlig verkannt haben. Sie  haben Fortschritt blockiert, weil sie offensichtlich nicht über die  eigentliche Bedeutung von Wissen informiert sind. Und wenn dies auf  höchster akademischer Ebene der Fall ist, dann ist kaum davon  auszugehen, dass etwa Schüler einer x-beliebigen Schule über einen  anderen Erkenntnistand verfügen.</p>
<p>In einer Zeit, in der durch das Internet immer mehr Informationen für  immer mehr Menschen verfügbar werden, wandelt sich die Voraussetzung  für den Erwerb von Wissen und damit auch von Bildung. Gefragt ist heute  besonders eine Form kommunikativer Kompetenz, die bei der Selektion und  Bewertung von Medien und Inhalten zum Tragen kommt. Daneben darf das  Verständnis um Bedeutung und Form von Kommunikation als Grundlage  sozialen Verhaltens nicht vernachlässigt werden. Beide Komponenten  zusammen schaffen das Rüstzeug für Bildung als erfolgreichen  interaktiven Prozess innerhalb der jeweiligen Gemeinschaft.</p>
<p>Daraus folgt nicht nur, die bereits zitierte Einbeziehung der  Metaebene als wichtigen Inhalt in alle gezielten und strukturierten  Bildungsprozesse zur Forderung zu machen, sondern auch, die bestehenden  Instrumente, Strukturen, Theorien der Bildungsarbeit einer kritischen  Würdigung hinsichtlich ihrer Offenheit für und ihrer Berücksichtigung  von diesen Aspekten zu unterziehen.</p>
<p>Dazu allerdings müssen Maßstäbe erarbeitet und/oder formuliert  werden, die wiederum nur von den Zielen (organisierter und  institutionalisierter) Bildung in unserer Gesellschaft abgeleitet werden  können, denn letzten Endes bestimmt die Funktionalität hinsichtlich der  möglichen Zielerreichung über den Grad der Sinnhaftigkeit von Inhalten,  Maßnahmen und Mitteln.</p>
<p>Besteht das Ziel letzten Endes darin, das Individuum zu befähigen,  aufgrund erworbener Bildung (inklusive der innerhalb des Prozesses  vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten der Aneignung von  Wissensinhalten unterschiedlichster Art) eigenständig den  Bildungsprozess fortsetzen zu wollen und zu können, so ist die Aufnahme  des Verständnisses von und daraus resultierenden kritischen Umgangs mit  Wissen und Kommunikation als grundlegende Bildungsinhalte unabdingbare  Voraussetzung für einen Erfolg. Wobei „Erfolg“ hier sowohl für den  Einzelnen als auch für die Gesellschaft mit „Fortschritt“ gleichzusetzen  ist, einer konstruktiven Weiterentwicklung in jeder möglichen Form:  sozial, kulturell, wirtschaftlich, politisch.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Insidertipps: So wird man Banker</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/insidertipps-so-wird-man-banker/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/insidertipps-so-wird-man-banker/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 13:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C. P. Müller-Thurau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Auswahlverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=16458</guid>
		<description><![CDATA[Auf dem Höhepunkt der Finanz- und Bankenkrise im Jahre 2008 erschien in einer Tageszeitung zu Halloween eine Karikatur, die ein Schaufenster mit Figuren zum Gruseln zeigte. Davor sah man einen Vater mit seinem Sohn, der sich offenbar etwas aussuchen durfte. Begeistert wies der Kleine auf den Angstmacher seiner Wahl – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="einleitung">Auf dem Höhepunkt der Finanz- und Bankenkrise im Jahre 2008 erschien in einer Tageszeitung zu Halloween eine Karikatur, die ein Schaufenster mit Figuren zum Gruseln zeigte. Davor sah man einen Vater mit seinem Sohn, der sich offenbar etwas aussuchen durfte. Begeistert wies der Kleine auf den Angstmacher seiner Wahl – einen Banker.<span id="more-16458"></span></p>
<p>Der anspruchsvolle und unverzichtbare Beruf des Bankers ist zu Unrecht ins Gerede gekommen, aber gerade deshalb sollte man die hervorragenden beruflichen Perspektiven im Arbeitsumfeld der Banken und Sparkassen nicht übersehen. Und da in Deutschland über 2.000 Geldinstitute mit fast 40.000 Zweigstellen ansässig sind, finden geeignete Interessenten so gut wie überall Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten.</p>
<h2>Geld ist geprägte Freiheit</h2>
<p>Die Bedeutung funktionierender Finanzmärkte für unser aller Leben und Überleben wurde vielen in der Finanzkrise von 2007 bis 2009 so richtig klar. Immer mehr Betriebe litten unter einer &#8220;Kreditklemme&#8221;, die die unternehmerischen Gestaltungsmöglichkeiten und damit die gesamte Konjunktur abzuwürgen drohte. &#8220;Geld ist geprägte Freiheit.&#8221; Dieser Befund des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski wurde in jenen Tagen recht eindringlich bestätigt. Und deshalb werden kompetente Nachwuchskräfte gebraucht, die unser Finanzsystem verantwortungsbewusst, kreativ und vorausschauend gestalten und damit Vertrauen in unser Kreditwesen schaffen. Fünfzig Prozent der Wirtschaft ist nun einmal Psychologie und das gilt ganz besonders für die Finanzmärkte.</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
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<h3>Buchtipp<em> </em></h3>
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bei Banken,<br />
Sparkassen und<br />
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<table cellspacing="0" cellpadding="0">
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<a class="more" title="Buchtipp Erfolgreich bewerben" href="http://www.amazon.de/gp/search/ref=as_li_qf_sp_sr_il_tl?ie=UTF8&amp;keywords=Erfolgreich%20bewerben%20bei%20Banken%2C%20Sparkassen%20und%20Versicherungen&amp;tag" target="_blank"><span class="noicon">Jetzt bestellen</span></a></td>
</tr>
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</table>
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</tr>
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</table>
<h2>Über Spekulanten</h2>
<p>&#8220;So weit, so schlecht&#8221; wird sich jetzt mancher denken, der das zeitgeistige Banker-Bashing begrüßt. Waren es denn nicht die Spekulanten mit ihrer Gier, die uns die Malaise eingebrockt haben? So erklären uns jedenfalls jene Medien die Krise, die den Lesern das Denken vorzugsweise abnehmen wollen. Und da Spekulanten per se ein mieses Image haben, geben sie ja auch prima Sündenböcke ab. Dabei betätigt sich jeder Mensch als Spekulant. Man fährt im August an die Ostsee, weil man auf gutes Wetter &#8220;spekuliert&#8221;, verschiebt den Heizölkauf in der Hoffnung auf sinkende Preise oder wechselt den Job aufgrund vermeintlich besserer Karrierechancen. Das Unangenehme und zugleich Typische an der Spekulation besteht darin, dass auch das Gegenteil des Erwarteten der Fall sein kann, die Prognose also nicht stimmt.</p>
<p>Was also ist ein Spekulant in unserem Finanzsystem? Die Definition des 1999 verstorbenen Börsenprofi André Kostolany ist zeitlos: „Für mich ist der Spekulant der intellektuelle, mit Überlegung handelnde Börsianer, der die Entwicklung der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft richtig prognostiziert und davon zu profitieren versucht.“ Dieses Tun und Trachten ist also keineswegs von vornherein unanständig. Aber nicht jeder ist für den Job des (Börsen)Spekulanten geeignet, denn neben der Fachkenntnis und einer &#8220;guten Nase&#8221; braucht man vor allem starke Nerven.</p>
<p>Wer sich bei seinen Geldanlagen keine Verluste leisten kann und nicht über die entsprechenden finanztechnischen Fachkenntnisse verfügt, braucht Rat. Und deshalb ist der Informations- und Beratungsbedarf in Finanzsachen groß und damit auch der Bedarf an kompetenten Bankern. Nach einer repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Commerzbank im Jahre 2010 schätzen die Deutschen ihre Kenntnisse in Finanzdingen nicht sonderlich gut ein. Ermittelt wurde, welche Note sich die Befragungsperson in einem fiktiven Schulfach &#8220;Geld und Wirtschaft&#8221; geben würden. Hier die Ergebnisse:</p>
<ul>
<li>2 Prozent &#8220;sehr gut&#8221;</li>
<li>14 Prozent &#8220;gut&#8221;</li>
<li>50 Prozent &#8220;befriedigend&#8221;</li>
<li>21 Prozent &#8220;ausreichend&#8221;</li>
<li>9 Prozent &#8220;mangelhaft&#8221;</li>
<li>3 Prozent &#8220;ungenügend&#8221;</li>
</ul>
<p>Mehr als jeder zehnte Befragte sieht die Banken in der Pflicht als zentrale Vermittler von Wirtschaftskenntnissen. Hier kann man also einen guten Job machen. Aber welchen?</p>
<h2>Was man bei der Bank werden kann</h2>
<p>Alfred Herrhausen, der 1989 von der RAF ermordete Sprecher der Deutschen Bank, wurde zu Beginn seiner Karriere gefragt, was er denn einmal werden wolle. Sinngemäß hat er geantwortet, dass für ihn zunächst die Frage &#8220;Was kann ich hier tun?&#8221; und nicht die Frage &#8220;Was kann ich hier werden?&#8221; wichtig sei.<br />
Karrieristen sind in der Tat nicht sonderlich beliebt. Dennoch sollte man sich beim Einstieg in eine Berufsausbildung bzw. in ein duales Studium Gedanken darüber machen, wohin die weitere berufliche Reise gehen könnte. Die einen sehen ihre Zukunft in der anwechslungsreichen Tätigkeit eines Allroundberaters, andere suchen ihre Chance als Spezialist im anspruchsvollen Risikomanagement und allen steht bei entsprechender Leistung und Eignung die Aufnahme in den Kreis der Führungsnachwuchskräfte offen. Nach wie vor gilt außerdem, dass Bankkaufleute für viele Aufgaben in der Wirtschaft gut und deshalb gefragt sind. Und das liegt nicht zuletzt an der anerkannt guten Ausbildung bei den Geldinstituten. Katja Hecht, Referentin Personalmanagement beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken: &#8220;Neben bankspezifischen Kenntnissen eignen sich unsere Auszubildenden ein breites kaufmännisches und gesamtwirtschaftliches Wissen an – eine gute Grundlage für die weitere Karriere. Unsere über 11.000 Auszubildenden können früh Verantwortung übernehmen und eigene Projekte während der Ausbildung durchführen. Dabei werden sie intensiv betreut und unterstützt, zum Beispiel durch Trainings an unseren Akademien.&#8221;</p>
<p>Doch bevor es soweit ist, müssen Sie erst einmal Ihren zukünftigen Arbeitgeber bei Banken und Sparkassen davon überzeugen, dass sich die Investition in Ihre Ausbildung, in ein duales Studium bzw. ein Trainee-Programm rentiert.</p>
<h2>So kommt man als Bewerber gut an</h2>
<p>Der Erfolg im Auswahlverfahren basiert auf einer gründlichen Vorbereitung. Wer sich vorab nicht mit den gängigen Einstellungstests (in der Regel Online-Verfahren) vertraut macht, braucht gar nicht erst anzureisen. Mit diesen Anforderungen bzw. Tests müssen Sie rechnen:</p>
<ul>
<li>Allgemeinwissen (aktuelles Weltgeschehen, Wirtschaft etc.)</li>
<li>Sprachkompetenz Deutsch (Ausdrucksfähigkeit / Rechtschreibung)</li>
<li>Mathematik (Grundrechenarten, Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung)</li>
<li>Zahlenreihen fortsetzen</li>
<li>Problemlösefähigkeit</li>
<li>Vorstellungsvermögen</li>
<li>Organisationsvermögen</li>
<li>Persönliche Eigenschaften und Interessen</li>
</ul>
<p>Bei international aufgestellten Instituten sind insbesondere Englischkenntnisse unverzichtbar und werden überprüft.<br />
Für das Assessment-Center sind die folgenden Inhalte und Übungen typisch:</p>
<ul>
<li>Vorstellung der eigenen Person (schulischer Werdegang, Hobbys etc.), Motive für den     Berufswunsch</li>
<li>Gruppenaufgaben und -diskussionen (Pro und Contra)</li>
<li>Verkaufsgespräche / Rollenspiele (nicht branchenbezogen, sondern neutral)</li>
<li>Ausgewählte Situationen in Kundengesprächen (&#8220;Wie würden Sie reagieren?&#8221;)</li>
</ul>
<p>Ein wichtiger Bestandteil des Auswahlverfahrens ist natürlich das Vorstellungsinterview. Hierzu ein Tipp von Isabell Uloth vom Talent Management der Commerzbank AG:<br />
&#8220;Zur Vorbereitung auf den Gesprächsteil sollte man sich selbst prüfen: Warum interessiere ich mich für den Beruf? Was stelle ich mir darunter vor? Passt das zu mir und wenn ja warum? Wenn man all diese Fragen für sich konkret beantwortet hat, gilt es, diese Antworten im Gespräch authentisch zu vermitteln. Mein Tipp: eine gute Vorbereitung ist wichtig, man sollte sich jedoch keine Skript zurechtlegen und eine Rolle spielen, sondern versuchen ganz natürlich und authentisch zu bleiben.&#8221;<br />
Wer dies beherzigt, braucht sich nicht zu gruseln.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>So gelingt Ihnen das Telefoninterview</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/so-gelingt-ihnen-das-telefoninterview/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/so-gelingt-ihnen-das-telefoninterview/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 10:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KarriereExperten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Telefoninterview]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Personalabteilungen führen Vorgespräche per Telefon, bevor sie den Bewerber persönlich einladen. Wer sich bewirbt, sollte also nicht nur im direkten Kontakt, sondern auch übers Telefon ´gut rüberkommen´. Die Karriereberaterin Doris Brenner gibt Tipps. Wie können sich Bewerber auf ein verabredetes Telefoninterview vorbereiten? Wählen Sie für das Telefoninterview  einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Immer mehr Personalabteilungen führen Vorgespräche per Telefon, bevor sie den Bewerber persönlich einladen. Wer sich bewirbt, sollte also nicht nur im direkten Kontakt, sondern auch übers Telefon ´gut rüberkommen´. Die Karriereberaterin Doris Brenner gibt Tipps. </span><span id="more-16499"></span></p>
<p><strong>Wie können sich Bewerber auf ein verabredetes Telefoninterview vorbereiten?</strong></p>
<p>Wählen Sie für das Telefoninterview  einen Platz aus, an dem Sie sich besonders wohl fühlen und der Ihnen die Möglichkeit bietet, ungestört sprechen zu können. Gute Lichtverhältnisse, ein bequemes Sitzmöbel mit entsprechender Schreibgelegenheit sowie Ablagefläche für Unterlagen sind sehr hilfreich. Neben diesen Rahmenbedingungen ist eine gute inhaltliche Vorbereitung natürlich besonders wichtig. Sie sollten das Anforderungsprofil der Stelle, auf die Sie sich beworben haben, im Kopf haben und die Aspekte  Ihres Qualifikationsprofils, die darauf besonders passen, gezielt herausarbeiten.</p>
<p><strong>Macht es einen Unterschied, ob die Fachabteilung oder die Personalabteilung des Unternehmens den Bewerber anruft?</strong></p>
<p>Ja, während Mitarbeiter aus der Personalabteilung eher die generelle Passgenauigkeit eines Bewerbers im Fokus haben, geht es im Gespräch mit der  Fachabteilung mehr um die fachliche Qualifikation. Insbesondere im IT-Bereich oder in stark fachbezogenen Funktionen wird häufig ein Experte als Interviewer eingesetzt. Das Telefoninterview soll sicherstellen, dass der Kandidat die relevanten fachlichen Voraussetzungen wirklich mitbringt. Hier geht es oftmals auch um spezifische Fragestellungen, teilweise auch mit konkreten Aufgaben, die zu lösen sind. Neben Faktenwissen ist vor allem wichtig, welcher Lösungsansatz gewählt wird. Bei dem Experten kann es sich um einen internen Mitarbeiter aus dem Fachbereich aber auch im einen externen Fachberater handeln.</p>
<p><strong>Die Kommunikation beim Telefonieren ist anders als in einem Gespräch. Der Blickkontakt fehlt und Gestik und Mimik des Gegenübers bleibt verborgen. Womit kann der Bewerber in dieser Situation punkten?</strong></p>
<p>Der Stimme kommt im Telefoninterview eine ganz besondere Bedeutung bei. Wie heißt es so schön in Stellenanzeigen für Mitarbeiter in Call Centern: Sie müssen mit der Stimme lächeln können!“ Versuchen Sie daher beim Gespräch auch immer wieder zu lächeln, das schafft Lockerheit. Moderatoren im Radio lächeln oft beim Reden, damit die Stimme freundlich, entspannt und engagiert klingt. In der Tat lassen sich Emotionen auch über die Stimme übertragen. Indem Sie versuchen sich Ihren Gesprächspartner vorzustellen oder sogar ein Bild vor sich haben, gelingt dies in der Regel leichter.  Sofern das Interview gleich morgens stattfindet, sollten Sie sicherstellen, dass dies nicht das erste Gespräch an diesem Tag für Sie ist. Auch Stimmübungen oder Singen helfen dabei die Stimme geschmeidig klingen zu lassen.</p>
<p><strong>„Erzählen Sie etwas über sich selbst!“  Am Anfang des Telefonats werden die Bewerber oft aufgefordert, sich kurz vorzustellen. Was sollten die Interviewten bei der Selbst-Präsentation beachten?</strong></p>
<p>Letztendlich möchte Ihr Interviewpartner all das über Sie erfahren, was im Hinblick auf die Besetzung der offenen Position von Bedeutung ist. „Geben Sie mir Argumente, warum ich Sie in die engere Wahl für diese Stelle nehmen sollte!“, ist die Aufforderung, die immer im Mittelpunkt des Interesses steht.<br />
Diesem Wunsch werden Sie am besten gerecht, indem Sie Ihrem Interviewpartner kurz und prägnant Ihr stellenbezogenes Qualifikationsprofil präsentieren.<br />
Die 1-Minuten-Präsentation bietet Ihrem Interviewpartner die Möglichkeit einen ersten Überblick  zu erhalten und Anknüpfungspunkte für das weitere Interview zu finden. Letztendlich ist die 1-Minuten-Präsentation wie das Auswerfen einer Angelrute mit einem Köder, mit dem Ziel, dass Ihr Gesprächspartner „anbeißt“ und Appetit auf mehr bekommt.</p>
<p><strong>Wie reagiert man auf Stressfragen – zum Beispiel zum häufigen Jobwechsel oder Branchenwechsel?</strong></p>
<p>Diese Fragen mögen für Sie Stress hervorrufen, da sie Ihnen unangenehm sind. Für Ihren Gesprächspartner sind es jedoch Fragen, mit denen er Sie nicht provozieren oder in die Enge treiben möchte, sondern einen Informationsbedarf hat. Schließlich können sich für das zukünftige Arbeitsverhältnis hier mögliche Risiken verbergen. Gehen Sie daher offen mit diesen Fragen um und erklären Sie den Sachverhalt ohne sich zu rechtfertigen.<br />
Letztendlich sollte Ihre Antwort für den Gesprächspartner Bedenken ausräumen können. Dies gelingt am besten, indem Sie deutlich machen, was Sie aus der Vergangenheit gelernt haben und wie Sie heute mit den entsprechenden Situationen anders umgehen würden.<strong></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Studieren ohne Tierversuche – Projekt SATIS zeigt Wege</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/studieren-ohne-tierversuche-projekt-satis-zeigt-wege/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/studieren-ohne-tierversuche-projekt-satis-zeigt-wege/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 08:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem ersten Ethik-Ranking deutscher Hochschulen geht hervor, dass Studierende verschiedener Studienrichtungen während ihrer Ausbildung noch immer an Tieren üben. Das Projekt SATIS bietet Beratung zu einsatzbereiten Alternativen, und fordert deren Einsatz im Studium. In der Biologie, der Human- und Veterinärmedizin werden bereits im Grundstudium Pflichtkurse angeboten, in denen Tiere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Aus dem ersten Ethik-Ranking deutscher Hochschulen geht hervor, dass Studierende verschiedener Studienrichtungen während ihrer Ausbildung noch immer an Tieren üben. Das Projekt SATIS bietet Beratung zu einsatzbereiten Alternativen, und fordert deren Einsatz im Studium.</span><span id="more-16336"></span></p>
<p>In der Biologie, der Human- und Veterinärmedizin werden bereits im Grundstudium Pflichtkurse angeboten, in denen Tiere verwendet werden. Studierende sollen anhand von Sezierungen den inneren Aufbau von Tierkörpern kennen und vergleichen lernen und erste Handfertigkeiten üben, die sie eventuell im späteren Berufsleben brauchen können. In anderen Kursen werden Muskeln und Nerven vermessen, die aus frisch getöteten Tieren stammen. Dass angehende Zoologen und Tierärzte bereits im Studium mit Tieren vertraut werden müssen, daran besteht kein Zweifel. Dass gesunde Tiere dafür sterben müssen, sollte allerdings längst der Vergangenheit angehören.</p>
<h2>Es gibt Alternativen</h2>
<p>Unter Alternativen sind Lehrmaterialien und Methoden zu verstehen, die anstelle der herkömmlichen Lehrangebote ohne schädigenden Tiereinsatz auskommen. Dazu gehören einerseits Software-Pakete, die beispielsweise eine virtuelle Laborwelt erschaffen, in der experimentiert werden kann – in beliebigen Wiederholungen, mit unerschöpflichem Materialangebot und Substanzen, die in der realen Ausbildung aus Kostengründen oft knapp oder nicht verfügbar sind. Weiterhin gibt es Modelle von Tieren, die zum Teil aufklappbar sind, oder kleine Details vergrößert darstellen – etwa einen Bienenkopf. An Phantomen können Tierärzte Erste-Hilfe-Einsätze üben, (Kunst-) Blut abnehmen und andere Untersuchungen trainieren. Sezierungen und erste chirurgische Übungen können an Tierkörpern ausgeführt werden, die beim Tierarzt aus medizinischen Gründen eingeschläfert und an die Uni gespendet wurden.</p>
<h2>Fallstudien belegen hohe Lehrqualität</h2>
<p>Es sind bereits eine Vielzahl an Publikationen in Fachzeitschriften erschienen, die belegen, dass Alternativen den hohen Ansprüchen einer universitären Ausbildung in gleichem oder sogar besserem Maße genügen, wie herkömmliche Lehrangebote. Verschiedene Fallstudien zeigen weitere Vorteile, wie eine Kostenersparnis für die Universitäten oder die ethische Motivierung und Sensibilisierung junger Wissenschaftler und Ärzte. Einige Absolventen veröffentlichten solche Studien innerhalb ihrer Abschlussarbeiten bzw. entwickelten darin selbständig nach Bedarf erfolgreich neuartige Alternativen.</p>
<h2>Gesetzliche Regelungen</h2>
<p>Das Deutsche Tierschutzgesetz verlangt, dass Lehrangebote mit Tiereinsatz vor dem entsprechenden Kurs gemeldet und von Genehmigungsbehörden geprüft wird. Laut diesem Gesetz (§10) muss die Behörde nach vorhandenen Alternativen suchen und bewerten, was belastender ist &#8211; die Schäden am Tier im herkömmlichen Kurs oder ein mögliches Ausbildungsdefizit durch Ausfall dieses Kurses.</p>
<h2>Gewissensfreiheit für Studierende</h2>
<p>Das Projekt SATIS fordert den größtmöglichen Einsatz von Alternativen und die gesetzliche Verankerung der Gewissensfreiheit. Verschiedene europäische Länder haben dazu bereits vorbildliche Regelungen, allen voran Italien, wo schon seit 1993 eine Verweigerung der Teilnahme an Tierversuchen möglich ist, ohne Nachteile im Studienfortlauf befürchten zu müssen. Der Einsatz von Alternativen bietet diesen Studierenden die Möglichkeit, die geforderten Lehrziele in gleichem Maße zu erreichen.</p>
<h2>SATIS – das Projekt für humane Ausbildung</h2>
<p>Der Bundesverband Menschen für Tierrechte (<a title="Tierrechte " rel="nofollow" href="http://www.tierrechte.de" target="_blank">www.tierrechte.de</a>) setzt sich mit seinem Projekt SATIS für eine Ausbildung unter Einsatz von Alternativen ein. Neben der direkten Kontaktaufnahme über <a title="Email Satis" href="mailto:satis@tierrechte.de" target="_blank"><script type="text/javascript">var username = "satis"; var hostname = "tierrechte.de";document.write("<a href=" + "mail" + "to:" + username + "@" + hostname + ">" + username + "@" + hostname + "<\/a>")</script></a> sind viele relevanten Informationen über die Online-Präsentation des Projektes erhältlich. In den verschiedenen Kategorien der Webseite können die Fallstudien, die kostenlose Leihmöglichkeit und Links zur Datenbank für Alternativen in der Ausbildung aufgerufen werden. Nicht zuletzt finden Abiturienten und Studierende hier das Ethik-Ranking deutscher Hochschulen, dass Orientierung in der Studienplatzwahl bietet.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zukunftsherausforderungen für geförderte Bildungsunternehmen</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/wissen/zukunftsherausforderungen-fur-geforderte-bildungsunternehmen/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/wissen/zukunftsherausforderungen-fur-geforderte-bildungsunternehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 12:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche Wirtschaft wächst, Fachkräfte werden immer stärker gesucht und die Zahl der Arbeitslosen geht stetig zurück. Was für Regierung und deutsche Bürger nach einer Erfolgsgeschichte klingt, ist eine echte Herausforderung für eine ganze Branche, denn die geförderten Bildungsunternehmen stehen vor einem radikalen Wandel und es ist nicht sicher, wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- wp-jquery-lightbox, a WordPress plugin by ulfben --> 
<p class="einleitung">Die deutsche Wirtschaft wächst, Fachkräfte werden  immer stärker gesucht und die Zahl der Arbeitslosen geht stetig zurück.  Was für Regierung und deutsche Bürger nach einer  Erfolgsgeschichte klingt, ist eine echte Herausforderung für eine ganze  Branche, denn die geförderten Bildungsunternehmen stehen vor einem  radikalen Wandel und es ist nicht sicher, wer diese Veränderung  tatsächlich überstehen wird. <img title="Weiterlesen..." src="http://www.bildungsxperten.net/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-16412"></span></p>
<h2>Die Arbeitsmarktsituation</h2>
<p>Die offizielle Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit  spricht eine deutliche Sprache. Seit Einführung der Hartz IV-Reform im  Jahr 2005 ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland deutlich gesunken und  erreichte zum Halbjahr 2011 mit 2,8 Mio. Arbeitslosen einen Tiefstand  (Arbeitslosenquote 6,9%). Parallel dazu ist das Angebot an  Arbeitsstellen im Pool der Arbeitsagentur konsequent angestiegen und lag  per Juni 2011 bei einem Bestand von rund 480.000 unbesetzten Stellen.  Die gute Konjunktur und der weitere Rückgang des  Erwerbspersonenpotentials (bedingt durch den demografischen Wandel)  lassen einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit erwarten. Eine  Zukunftsprognose des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) hält  eine Arbeitslosenquote von unter 5% im Jahr 2015 und von unter 3% für  das Jahr 2019 für möglich. Auch wenn diese offiziellen Zahlen nicht die  sog. „versteckten Arbeitslosen bzw. Personen in Unterbeschäftigung“  (Personen in Weiterbildung, Arbeitsgelegenheiten, Vorruhestand,  Altersteilzeit usw.) enthalten, zeigt der Gesamttrend ebenfalls einen  deutlichen Rückgang der tatsächlich arbeitslosen Personen (siehe  Grafik).</p>
<p><a href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/11/Tatsächliche-Arbeitslosigkeit-Grafik1.jpg" rel="lightbox[16412]"><img class="alignnone size-full wp-image-16427" title="Tatsächliche Arbeitslosigkeit" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/11/Tatsächliche-Arbeitslosigkeit-Grafik1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<h2>Die geförderten Bildungsunternehmen</h2>
<p>Geförderte Bildungsunternehmen (oft auch als Bildungsträger  bezeichnet) sind Partner der Arbeitsagenturen bzw. JobCenter und  betreuen Arbeitssuchende bei ihrem Wiedereinstieg in den Beruf. Die  Ziele dieser Betreuung sind vielfältig, können jedoch kurz  zusammengefasst werden als Aktivierung – Qualifizierung – Integration in  den Beruf. Mindestens eines dieser Grundziele sollte bei der Betreuung  durch einen Bildungsträger stets im Vordergrund der Arbeit stehen. Die  öffentlichen Mittel, die solche Bildungsunternehmen in der Mehrzahl  nutzen, können grob in die zwei Kategorien, individuelle Förderung und  Ausschreibungsförderung, eingeteilt werden.</p>
<p>Die individuelle Förderung folgt dem Förderinstrument des  Bildungsgutscheins. Der Bildungsgutschein ist eine Bildungsfinanzierung,  mit der Arbeitssuchende eine zertifizierte Bildungsmaßnahme besuchen  können. Die Ausstellung dieses Bildungsgutscheins wird individuell  zwischen Arbeitsvermittler und betreuter Person vereinbart. Im  Vordergrund stehen stets die verbesserten Chancen der Berufsaufnahme  nach Qualifizierung. Der Bildungsgutschein darf in Unternehmen eingelöst  werden, die über ein Qualitätsmanagement verfügen und deren  Bildungsmaßnahmen  nach der AZWV (Anerkennungs- und Zulassungsverordnung  Weiterbildung) zertifiziert sind. Diese Zertifizierung ist ein  anerkannter Standard in der Branche und wird von neutralen  Zertifizierungsunternehmen erteilt. Die Zertifizierung jeder  Bildungsmaßnahme hat zum Ziel einen Maßnahmenpreis zu ermitteln, der  sich im Rahmen des Bundesdurchschnitts befinden muss. Der  Bildungssuchende hat mit dem Bildungsgutschein die freie Wahl des  Bildungsanbieters, sofern dieser die Zertifizierungsnotwendigkeiten  erfüllt.</p>
<p>Demgegenüber existieren Maßnahmen, die ausgeschrieben werden und  meist die Betreuung einer festgelegten Teilnehmerzahl umfassen, wie zum  Beispiel Bewerbungsmaßnahmen, Maßnahmen der Berufsvorbereitung,  Maßnahmen der Integration in den Arbeitsmarkt. Diese Maßnahmen werden  oft durch regionale Einkaufszentren ausgeschrieben worauf sich  zertifizierte Bildungsträger im Rahmen einer Konzepteinreichung bewerben  können. Der Unterschied zum Bildungsgutschein ist neben dem geringeren  Preis je Teilnehmer bzw. betreuter Stunde auch der Wegfall der  Teilnehmerakquise. Maßnahmen werden stets über eine festgelegte  Teilnehmerzahl  ausgeschrieben, die nach dem Gewinn der Ausschreibung  zum Bildungsanbieter geschickt werden muss.</p>
<h2>Derzeitige und zukünftige Herausforderungen geförderter Bildungsunternehmen</h2>
<p>Viele geförderte Bildungsanbieter haben derzeit große Probleme bei  der Umsetzung des bestehenden Geschäftsmodells, was die folgenden  Hauptgründe hat:</p>
<h2>Abhängigkeit von wenigen Kunden</h2>
<p>Die Bildungsträger erzielen oftmals Ihren Umsatz zu 80%-100% mit  lediglich zwei Kunden bzw. Auftraggebern &#8211; der Arbeitsagentur bzw. dem  JobCenter-. Was sich in vergangenen Jahren als stabile Säule darstellte,  wird mehr und mehr zu einer einseitigen Abhängigkeitsposition, denn der  Auftraggeber hat eindeutig das Sagen. Einseitig deshalb, weil sich  Bildungsträger so ziemlich allen Vorgaben beugen müssen, um im Geschäft  zu bleiben und doch nie wissen, was die Zukunft bringt. Zu den  Unsicherheitsfaktoren zählen neben den stets möglichen Sparmaßnahmen,  immer höhere Anforderungen an das eigene Personal und ein immer  intensiveres Berichtswesen.</p>
<h2>Teilnehmerakquise und Wirtschaftlichkeit der Durchführung</h2>
<p>Das Geschäftsmodell, die Betreuung und Qualifizierung von  Arbeitssuchenden, funktioniert bei den geringen Maßnahmepreisen nur als  Massengeschäft. Die Maßnahmepreise für Bildungsgutscheine sind auf  Gruppenstärken von 15 Teilnehmern kalkuliert, die derzeit nur mit großen  Anstrengungen gefunden werden können. Der stabile Konjunkturanstieg  führt zum Absinken des Arbeitslosenpotentials, so dass der Wettbewerb um  die Bildungssuchenden intensiver wird und die Bildungsunternehmen Ihre  Marketingaufwendungen immens erhöhen müssen, um eine wirtschaftliche  Kursdurchführung zu gewährleisten. Darüber hinaus beschäftigen sich die  Arbeitsvermittler in den öffentlichen Institutionen immer intensiver mit  Ihren betreuten Klienten und wägen sehr genau ab, ob die Qualifizierung  wirklich notwendig ist oder eine Integration in Arbeit auch ohne  Bildungsfinanzierung kurzfristig möglich ist, was zu einer Ablehnung der  Weiterbildung führen kann.</p>
<h2>Fehlende individuelle Marktpositionierung</h2>
<p>Die Suche nach mehr Bildungsteilnehmern aus dem SGB-Bereich führt  dazu, dass sich die Bildungsunternehmen an den Berufen orientieren, die  vom Markt gesucht werden. Dies ist prinzipiell richtig, führt aber dazu,  dass mehr und mehr Berufsbranchen in das Weiterbildungsportfolio  aufgenommen werden, die oftmals nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens  gehören. Die Bildungsträger entwickeln damit ein breites, unspezifisches  Kursangebot (bzw. einen Bauchladen, der vom EDV-Kurs über den  Sprachkurs bis zum Gabelstaplerschein und Pflegebasiskurs alles  anbietet). Was im geförderten Massenmarkt durchaus erfolgreich sein  kann, erweist sich im Geschäft mit neuen Zielgruppen, wie Unternehmen  und Privatzahlern als schwierig. Die fehlende Marktposition und das  oftmals vergleichbare Angebot sprechen Unternehmen nur selten an, so  dass das Geschäft mit alternativen Umsatzquellen nur schleppend läuft.</p>
<h2>Veränderungsprobleme und Durchsetzungskraft</h2>
<p>Viele Bildungsunternehmen suchen verzweifelt alternative Umsatzträger  (Unternehmen, Privatpersonen, neue Dienstleistungen) und wünschen sich  eine Reduzierung der Abhängigkeit von Arbeitsagenturen bzw. JobCentern.  Die Umsetzung erfolgt jedoch oftmals nicht mit dem notwendigen  Veränderungswillen und meist ohne klare strategische (Neu)-ausrichtung.  Dies führt dazu, dass neue Ansätze meist auf kleiner Flamme halbherzig  begonnen und so kurzfristig geplant werden, dass sich kein nennenswerter  Erfolg einstellen kann. Darüber hinaus werden strategische Hausaufgaben  vor dem Start neuer Geschäftsaktivitäten verpasst, so dass Zielgruppen  unklar sind, der Außenauftritt die neue Ausrichtung nicht repräsentiert  oder die eigenen Mitarbeiter nicht in den Veränderungsprozess einbezogen  werden.</p>
<h2>Zusammenfassung</h2>
<p>Geförderte Bildungsanbieter müssen derzeit die Zukunftsfähigkeit des  eigenen Geschäftsmodells ehrlich hinterfragen. Vor dem Hintergrund der  demografischen Entwicklung wird das Erwerbspersonenpotential deutlich  abnehmen und immer mehr Personen aus der Arbeitslosigkeit am Markt  direkt eingestellt. Die geförderten Bildungsunternehmen sollten davor  nicht die Augen verschließen, denn wenn das Arbeitslosenpotential weiter  abnimmt, werden auch immer mehr Bildungsanbieter vom Markt  verschwinden, die ausschließlich von der öffentlichen Hand leben. Die  Etablierung alternativer Umsatzquellen ist ein langfristiger  Veränderungsprozess des gesamten Unternehmens, der aktiv geführt und  strategisch zu planen ist.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Cybermobbing und Solidarität unter Schülern</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/schule/cybermobbing-und-solidaritat-unter-schulern/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/schule/cybermobbing-und-solidaritat-unter-schulern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 13:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Dambach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Cybermobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Internetmobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbeugung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=16177</guid>
		<description><![CDATA[Besonders unter Schülerinnen und Schülern ist Internetmobbing sehr verbreitet. Diese „virtuelle“ Form stellt eine Verschärfung des realen Mobbings in der Schulklasse dar. Wenn früher: „Christian ist doof!“ an die Wand oder die Schultafel geschrieben wurde, ließ sich das leicht entfernen. Und der Kreis derjenigen, der davon Kenntnis erhielt, war überschaubar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="einleitung">Besonders unter Schülerinnen und Schülern ist Internetmobbing sehr verbreitet. Diese „virtuelle“ Form stellt eine Verschärfung des realen Mobbings in der Schulklasse dar.<span id="more-16177"></span></p>
<p>Wenn früher: „Christian ist doof!“ an die Wand oder die Schultafel geschrieben wurde, ließ sich das leicht entfernen. Und der Kreis derjenigen, der davon Kenntnis erhielt, war überschaubar. Bei den Schmähungen im Internet weiß niemand, wie viele Menschen dies gelesen haben und einfach auswischen lässt sich das auch nicht. Dabei ist dieser beleidigende Satz relativ harmlos und muss nicht unbedingt zum Mobbing gehören. Aber die im „Netz“ verbreiteten Aussagen, Gerüchte, Fotos und Videos (oft mit dem Handy aufgenommen) sind meist weit folgenschwerer. Üble Behauptungen („ … ist schwul.“, „… klaut.“, „… stinkt.“, „… hat ein Verhältnis mit dem Mathe-Lehrer.“ usw.) können sehr schnell weit verbreitet werden und einzelnen Kindern oder Jugendlichen enorm schaden. Sie werden in ihrer Lebensfreude und Leistungsfähigkeit eingeschränkt, können lang anhaltende Sozialängste entwickeln, werden unter Umständen krank. In einzelnen Fällen führten diese &#8211; auch Cyber-Bullying genannten Aktionen &#8211; sogar zum Selbstmord.</p>
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<h2>Vorbeugen durch die richtige Medienerziehung</h2>
<p>Als Prävention wird eine gute Medienerziehung gefordert. Medienkompetenz für Schülerinnen und Schüler ist ohne Zweifel wichtig. Zum einen kann damit gefördert werden, dass Kinder und Jugendliche vorsichtiger werden und nicht Dinge über sich im Internet veröffentlichen, die gegen sie verwandt werden können. Zum anderen kann eine gute Medienpädagogik („Gut“ heißt hier, dass nicht nur technisches Wissen vermittelt wird, sondern auch Identifikation mit den Mobbingopfern und Einfühlung) verhindern, dass andere via Internet erniedrigt werden.</p>
<h2>Täter und Opfer teilen sich die Schulbank</h2>
<p>Jedoch werden regelmäßig auch Schülerinnen und Schüler dem Internetmobbing ausgesetzt, die nichts Abgreifbares über sich selbst auf ihrer Pinnwand veröffentlicht haben oder sogar noch nie im Internet waren. Viele erfahren gar nicht davon, weil die „Hassgruppen“ nur einigen bestimmten Personen Zugang zu ihren Nachrichten gestatten. Die Opfer können nicht lesen, was an Aktionen gegen sie geplant ist, wenn sie am nächsten Tag wieder in die Schule kommen. Denn ca. 80% der Mobber im Internet sowie auch der Betroffenen sind nach einer Untersuchung der Universität Landau ebenso in der selben Schulklasse. Die restlichen 20 Prozent dürften Mobbingopfer sein, die sich wehren (das ist dann eigentlich kein Mobbing mehr) und Trittbrettfahrer, die im Internet von der Bloßstellung Einzelner erfahren und sich aus Empörung über dessen vermeintliche Gemeinheiten oder „aus Spaß“ daran beteiligen.</p>
<h2>Strafen tappen im Dunkeln</h2>
<p>Die Drohung mit Strafen (nach StGB, JGG, Schulrecht) ist bisweilen hilfreich, sei es als Prävention oder als Intervention gedacht. In der Mehrzahl der Fälle wirken aber die Strafandrohungen nicht. Das rührt daher, dass die Kinder und Jugendlichen jeden Tag erleben, dass niemand bestraft wird. Außerdem scheint „Dissen“ (im Slang der Jugendlichen verharmlosend für den Begriff Mobbing verwandt) ganz normal und nicht schlimm zu sein. Viele Fernsehsendungen – nicht zuletzt „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) &#8211; leben davon, dass manche vor einem Millionen zählenden Publikum hemmungslos erniedrigt werden.</p>
<p>Die vorsichtigen unter den Mobbern schützen sich vor Zugriff, indem sie gefälschte E-Mail-Adressen nutzen, damit sie nicht identifiziert werden können und bisweilen auch, indem sie von einem schuleigenen Computer oder aus einem Internetcafé heraus agieren. Denn die Seitenbetreiber von „SchülerVZ“, „Facebook“, „YouTube“ und Anderen können (meist nur über einen Rechtsanwalt) dazu gezwungen werden, die unverwechselbare IP-Adresse des Computers herauszugeben. Wenn es jedoch ein Computer war, der in der Schule oder einem Internetcafè steht, weiß man dann immer noch nicht, welche Person ihn bedient hat.</p>
<p>Viele Internetexperten raten (und geben auch eine Anleitung dazu an), die Provider zu veranlassen, die diskriminierenden Beiträge zu löschen. Das kann helfen &#8211; die Herabsetzungen sind weg und werden nach einiger Zeit vergessen. Doch leider wird vielfach berichtet, dass das Ansehen des betroffenen Jungen oder Mädchen so geschädigt ist, dass er oder sie in der Klasse unten durch ist, permanent gehänselt oder ignoriert und ausgeschlossen wird. In den Fällen, in denen die Eltern einen Schulwechsel erreicht hatten, um dem Mobbing ihres Kindes in der Klasse zu entkommen, bewirkte das Cyber-Bullying sogar, dass auch die neue Gruppe informiert war, „was da für einer kommt“, und ihn entsprechend behandelte. Vielfach war der diskriminierende Beitrag vor der Löschung schon auf der Festplatte eines Schülers gespeichert (oder auf einem Handy) und wurde unter anderem Namen bald wieder ins Netz gestellt.</p>
<h2>Was kann die Schule besser gegen Internetmobbing unternehmen?</h2>
<p>Das scheinbar Leichteste wäre es, wenn sich die ganze Klasse solidarisch auf die Seite des Mobbingopfers stellte und den drei oder vier diskriminierenden Beiträgen im Internet zwanzig positive gegenüber stellte („… ist in Wirklichkeit sehr nett und hilfsbereit.“, „… die Behauptung … ist falsch und böswillig.“, „… der feige Mobber versteckt sich hinter einem Pseudonym.“ usw.) Dazu mag die eine oder andere Klasse bereit sein, doch in den meisten Fällen ist es nicht so. Das rührt daher, dass viele Schülerinnen und Schüler der Ansicht sind, das Mobbingopfer sei selber an seiner Ausgrenzung schuld, weil es sich so „unmöglich“ verhalte. Es sei überaus empfindlich und reizbar, biedere sich bei Lehrkräften an, verpetze Mitschüler, sei außerordentlich albern oder teilnahmslos passiv, wolle mit seinem vielen Schwänzen wohl gar nichts mit der Klasse zu tun haben.</p>
<p>In Wahrheit sind dies Reaktionen auf die täglichen Herabsetzungen. Wer immer wieder erniedrigt wird, kann nicht gelassen freundlich sein, sondern wird empfindlich, ängstlich, sucht Schutz bei Lehrkräften, kämpft um Anerkennung (zum Beispiel als witziger Alleinunterhalter) oder flüchtet aus der Schule, weil er die Situation nicht mehr ertragen kann. (Literatur: Karl Dambach, Mobbing in der Schulklasse, 3. Auflage, ERV, München 2009, oder Karl Dambach, Wenn Schüler im Internet mobben, ERV, 2011). Diese eigentlich verständlichen Reaktionen werden von Klassen, Lehrkräften und Eltern nicht als Folge, sondern als Ursache für die Ausgrenzung des Opfers gehalten. Sie meinen, würde sich dieser Junge, dieses Mädchen nicht bei der Lehrerin „einschleimen“, würden sie auch nicht abgelehnt. Würde der Junge nicht ständig den unerträglichen Klassenkasper abgeben, hätte auch niemand etwas gegen ihn. Übrigens, sagen sie, sei er schon mit solch merkwürdigen Verhaltensweisen an die Realschule gekommen, bevor er von irgendjemandem angefeindet worden wäre. Das ist zwar manchmal richtig, doch sind diese Reaktionen dann meist an den vorherigen Schulen eingeprägt worden und werden in der neuen Klasse unter dem sozialen Stress, den niemand so empfindet wie das Mobbingopfer, vielfach trotz besseren Wissens automatisch wieder reproduziert.</p>
<p>Lehrkräfte an weiterführenden Schulen bekommen vom Mobbing oft nichts mit. Vieles findet außerhalb des Unterrichts, auf dem Schulweg, in den Pausen, in der Umkleidekabine der Sporthalle, in Freistunden statt. Oder es geschieht so subtil während des Unterrichts (Zettel werden herumgereicht, Gerüchte in die Welt gesetzt, Betroffene isoliert), dass die Lehrerin, der Lehrer nichts merkt.</p>
<h2>Ahnungslose Eltern</h2>
<p>Oftmals erzählt der Sohn oder die Tochter zu Hause gar nichts oder berichtet nur sehr unvollständig. Das mag bisweilen der Fall sein, weil sie ihre Eltern nicht beunruhigen wollen, meist aber, weil sie fürchten die Eltern könnten spontan andere Eltern, Lehrkräfte oder gar Schüler ansprechen, wodurch ihre Lage dann an der Schule sich noch beträchtlich verschlechtern könnte. Oft berichten sie auch deshalb nichts, weil ihnen bewusst ist, dass sie falsch reagiert haben, wenn sie empfindlich und aggressiv überreagiert haben, oder gepetzt, oder geweint, oder alle mit ihren Witzen genervt, oder die Schule geschwänzt haben. Das sollen die Eltern nicht erfahren.</p>
<p>Wenn Vater oder Mutter dennoch vom Mobbing erfahren, handeln viele kopflos: Sie bedrohen mobbende Schüler, machen den anderen Eltern Vorwürfe oder beschuldigen Lehrkräfte, nichts gegen das Mobbing zu unternehmen. Dann ist für die Mitschüler klar, das Mobbingopfer intrigiert. Die angesprochenen Eltern fragen ihre Kinder und wieder andere Eltern: Alle sind der Ansicht, das Opfer sei selbst schuld. Die Lehrkräfte halten den Eltern des Opfers vor, ihr Kind störe den Unterricht und sei unangepasst. Im Kollegium verbreitet sich unter Umständen die Meinung, dies sei ein querulantisches Kind von querulantischen Eltern.</p>
<h2>Stichwort &#8220;Soziales Lernen&#8221;</h2>
<p>Das Konzept „Soziales Lernen“ für alle in der Klasse: Es gibt nicht nur Mobbing-Opfer und -Täter in der Klasse, sondern auch viele „Zuschauer“, oft die Mehrheit, die – anders als die meisten Lehrkräfte &#8211; sehr wohl merken, was innerhalb dieser Gruppe passiert. Sie unterstützen die Opfer nicht und holen auch keine Erwachsenen zu Hilfe. Zum Teil machen sie das, weil sie der Ansicht sind, die Außenseiter seien selber Schuld, zum Teil, weil sie Angst vor aggressiven Mobbern haben, zum Teil, weil sie froh sind, dass jemand anderes in der Rolle des Opfers ist, denn sie haben Angst, das könnte auch ihnen widerfahren. Das Gleiche gilt auch für die Mitläufer unter den Mobbern: Sie machen deshalb mit (manchmal mit schlechtem Gewissen), damit sie auf der Seite der „Sieger“ sind und nicht bei den „Verlierern“. Sie brauchen eine Förderung ihres Sozialverhaltens, damit sie nicht weiterhin zu denjenigen gehören (wie die Zuschauer), denen man später mangelnde Zivilcourage vorwirft, die wegschauen, die nichts riskieren und damit Mobbing in der Arbeitswelt wie Diskriminierung in der Gesellschaft unterstützen.</p>
<p>Selbst die „Chefmobber“, die aus voller Überzeugung andere mit Psychoterror überziehen, haben langfristig Nachteile davon. Kurzfristig gewinnen sie Anerkennung und genießen die Macht über andere. Langfristig jedoch, wenn sie gewohnt sind, Umgang, Freundschaften und Partnerschaften mit Druck und Gewalt zu dominieren, können sie nie sicher sein, echte Zuwendung oder Liebe zu erfahren, wenn sie einmal nicht stark sind. Deshalb brauchen alle in der Klasse soziales Lernen, wie es so oder ähnlich in den meisten Lehrplänen und den Bildungsstandards gefordert wird. Diese Forderungen nach sozial verantwortlichem Handeln sind jedoch meist vage und abstrakt. Im Gegensatz zu der Organisation der Unterrichtsfächer findet man für die Sozialkompetenz nicht, welche Lehrkraft in welchem Fach und mit welchen Mitteln das erreichen soll. So ist es nicht verwunderlich, dass auf diesem Gebiet recht wenig geschieht.</p>
<p>Wie kann man einen Prozess sozialen Lernens in der Klasse in Gang setzen? Bestimmt nicht durch Predigen von sozialem Lernen, nicht durch Verträge mit den Schülerinnen und Schülern, die alle unterschreiben müssen, nicht durch Appelle an das Gewissen, auch nicht durch entsprechendes Vorleben der Erwachsenen. Der Einfluss von Eltern und Lehrkräften auf des Sozialverhalten der Kinder wird schon in der Vorpubertät deutlich geringer. Junge Menschen, die selbst erwachsen werden wollen, grenzen sich ein Stück weit von den sie bestimmenden Erwachsenen ab. Sie bevorzugen zum Beispiel andere Kleidung, andere Musik, haben andere Vorstellungen vom Nutzen des Lernens. Da hierfür selten ein Lob von Vater, Mutter, Lehrer, Lehrerin zu erwarten ist, wächst der Einfluss der Gleichaltrigen, der Peergroup, die sagt: „Du bist okay.“ Also muss die ganze Gruppe mit einbezogen werden (d. h. gemeinsam handeln im Unterricht, gemeinsam neue Erfahrungen machen) und vor allem müssen Emotionen einbezogen werden: sich mit anderen – auch den Mobbingopfern – identifizieren, sich einfühlen und mitfühlen können. Verstehen, dass jeder zum Betroffenen werden kann, dass die Solidarität aller erforderlich ist.</p>
<p>Würde man als Lehrkraft das Gruppenverhalten direkt ansprechen, müsste man mit großem Widerstand der Klasse rechnen. Niemand will sich Vorwürfe wegen schlechten Sozialverhaltens machen lassen, keiner will seine (im Vergleich zum Mobbingopfer) gute Position in der Klassenhierarchie aufgeben. Deshalb würde man bei diesem eigentlich offenem, ehrlichem und direktem Verfahren erleben, dass sich fast alle verschließen: „Der ist selber dran schuld.“, „Der hat es verdient.“, „Das war doch nur Spaß.“, sind gängige Reaktionen auf den Vorstoß des Lehrers, der Lehrerin. Darum ist als erste Stufe ein verfremdeter Einstieg über Literatur und mit dem Verfahren des szenischen Spiels (nach Ingo Scheller) angezeigt. Am Beispiel fiktiver, „fremder“ Gruppen ist viel leichter zu vermitteln, wie sich die Einzelnen verhalten, was sie fühlen, welche Folgen das hat und dass jeder ausgegrenzt werden kann.</p>
<p>Jeder kann sich im Schutz der Rolle mit seinen Überzeugungen einbringen und im gemeinsamen Handeln mit den anderen neue Einstellungen und Überzeugungen entwickeln. Auf der zweiten Stufe werden dann die Erkenntnisse von der Literatur auf eigene Erlebnisse übertragen, damit die Kinder und Jugendlichen deutlich erkennen, was der fiktionale Text mit ihrer Wirklichkeit zu tun hat. Erst wenn alle notwenigen Erkenntnisse gewonnen sind, kann man die Situation in der eigenen Klasse ansprechen – falls das überhaupt noch erforderlich ist: Manchmal hat sich das Sozialverhalten der Klasse schon spürbar verbessert. Dies alles soll nicht in Sonderveranstaltungen geschehen, sondern im regulären Unterricht umgesetzt werden. Im Allgemeinen kann dies gut im Deutschunterricht laufen (mündliche und schriftliche Kommunikation, Umgang mit Texten, Reflexion über Sprache), in Religion/Ethik (Werte/Normen/Sozialverhalten), in Politik/Sozialkunde (Wie Kinder und Jugendliche sich verhalten) und in anderen Fächern (zum Beispiel, wenn die Schüler in Englisch schon genug Sprachkenntnisse mitbringen: Golding, Lord of the Flies). Ausführlichere Erläuterungen finden sich in den beiden schon genannten Büchern und in: Karl Dambach, Zivilcourage lernen in der Schule, ERV, München 2006).</p>
<h2>Ein Blick in eine mögliche bessere Zukunft</h2>
<p>Wenn ein entsprechendes soziales Lernen gegriffen hat ist es leicht möglich, dass sich viele der Mitschülerinnen und Mitschüler mit eigenen Beiträgen schützend vor denjenigen stellen, der unter Cyber-Bullying zu leiden hat. Und: Kinder und Jugendliche können sich auch für Lehrkräfte einsetzen, die im Internet verleumdet werden.</p>
<p>Als Prävention für Lehrkräfte empfiehlt es sich, eine „Feedback-Kultur“ im Klassenzimmer einzuführen, damit Vorwürfe gegen Lehrerinnen und Lehrer, zum Beispiel wegen schlechter Noten oder Benachteiligung im Unterricht, ausgeräumt werden können und nicht von verärgerten Schülern ins Netz gestellt werden. (Näheres: Karl Dambach, Wenn Schüler im Internet mobben)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Referenzschreiben: Darauf müssen Sie achten</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/referenzschreiben-darauf-mussen-sie-achten/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 14:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Kurth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=16101</guid>
		<description><![CDATA[„Bitte senden Sie uns Ihre Referenzen zu.“ Besonders Unternehmen, die international tätig sind, fragen in ihren Stellenausschreibungen häufig nach Empfehlungsschreiben. Im Interview mit bildungsXperten zeigt Karriere-Coach Verena Kurth, welche Vorteile solche Referenzen bieten und worauf Sie dabei achten müssen. bildungsXperten: Frau Kurth, während Referenzschreiben in Deutschland nicht unbedingt Pflichtbestandteil einer [...]]]></description>
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<p class="einleitung">„Bitte senden Sie uns Ihre Referenzen zu.“ Besonders Unternehmen, die international tätig sind, fragen in ihren Stellenausschreibungen häufig nach Empfehlungsschreiben. Im Interview mit bildungsXperten zeigt Karriere-Coach Verena Kurth, welche Vorteile solche Referenzen bieten und worauf Sie dabei achten müssen.<span id="more-16101"></span></p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Frau Kurth, während Referenzschreiben in Deutschland nicht unbedingt Pflichtbestandteil einer Bewerbung sind, sind sie in anderen Ländern ein Muss. In welchen Ländern gehören Referenzen in jede Bewerbung?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> In den USA sowie in den meisten englischsprachigen Ländern gehören sie zum guten Ton. Mittlerweile sind sie auch in südländischen Breitengraden nahezu Pflicht.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Was ist der Unterschied zwischen einem Empfehlungsschreiben und einem Arbeitszeugnis?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Ein Arbeitszeugnis wird immer von einem Arbeitgeber ausgestellt, der dazu verpflichtet ist. Im Gegensatz dazu kann ein Empfehlungsschreiben von jedem geschrieben werden, der die Person kennt und beurteilen kann. Das kann also auch ein Professor sein oder auch ein Vereinsvorsitzender, der das ehrenamtliche Engagement würdigt. Prinzipiell gilt, je höher das gesellschaftliche Ansehen des Schreibers ist desto bedeutsamer die Referenz.</p>
<p><strong>bildungsXperten: </strong>Was gibt es bei einem Empfehlungsschreiben zu beachten?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Der Bewerber sollte jedes Empfehlungsschreiben gründlich durchlesen und gegebenenfalls noch einmal von einem Fachmann überprüfen lassen. Denn es gibt Empfehlungsschreiben, die den Beschriebenen und dessen Engagement und Fähigkeiten loben, aber genauso gibt es – wie im Übrigen auch bei Arbeitszeugnissen – Schreiben, die den Bewerber und seine Arbeitsweise unterschwellig kritisch bewerten. In so einem Fall sollte man auf das Empfehlungsschreiben verzichten, da es keine wirkliche Empfehlung darstellt.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wie erkenne ich ein gutes Empfehlungsschreiben?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> In jedem Fall sollten auf eine zu große Lobhudelei und auf abgedroschene Floskeln verzichtet werden. Wer in jedem Satz in den höchsten Tönen gelobt wird, macht sich eher „verdächtig“.<br />
Wichtig ist außerdem, von wem die Referenz kommt. Wer seine Familie, seine Freunde oder ehemalige Studienkollegen bittet, ihm ein Empfehlungsschreiben auszustellen, wird damit nach oft kurzer Recherche auffliegen. Und damit dürfte der Bewerber für die anvisierte Stelle wohl nicht mehr in Frage kommen.</p>
<p>Eine Referenz von einem angesehenen Uni-Professor oder dem Geschäftsführer eines renommierten Unternehmens hat dagegen in der Regel einen sehr hohen Stellenwert. Generell kommt es aber eher auf die Inhalte an. Auch hier gilt: Klasse statt Masse.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wie schätzen Sie die Referenzen bei Sozialen Netzwerken wie beispielsweise XING ein? Welche Wertigkeit haben sie?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Die sollte man mit Vorsicht genießen. Besonders die Variante „eine Hand wäscht die andere“ kommt bei Personalern häufig nicht gut an. Zumal sie das gegenseitige Auf-die-Schulter-Klopfen mit nur einem Mausklick überprüfen können.</p>
<p>Für Selbstständige und Freiberufler ist das allerdings eine gute Möglichkeit, da ihre Kunden sich meist konkret zu einem bestimmten Projekt oder Auftrag äußern.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wer sollte unbedingt Referenzen angeben?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Im Grunde jeder, der eine Leistung erbracht hat, die er sich von jemandem bestätigen lassen kann und möchte. Auch für Angestellte und Hochschulabgänger kann ein Empfehlungsschreiben wertvolle Pluspunkte bei einer Bewerbung bringen.</p>
<p>Für Selbstständige und Freiberufler, die keinen Arbeitgeber und somit keinen Vorgesetzten haben, ist es die einzige Möglichkeiten, Tätigkeitsnachweise zu erbringen.<br />
Besonders kreative Köpfe wie Webdesigner, Grafiker und Texter oder auch Maler, Steinmetze und Tischler können, wenn sie auf einmal wieder ins Angestelltenverhältnis wechseln möchten, ihre Arbeit nur durch Referenzen belegen, da es niemanden gibt, der ihnen ein Zeugnis ausstellt. Für sie gehören Referenzen aber in der Regel zum Tagesgeschäft, da sie dadurch schneller neue Kunden bekommen. Allerdings sind bei diesen „Referenzen“ keine wirklichen Empfehlungsschreiben gemeint. Hier geht es in erster Linie darum, ohne persönliche Bewertung zu dokumentieren, was jemand für welchen Kunden gemacht hat.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wie wird ein Empfehlungsschreiben verfasst?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Da auch Personalchefs nur begrenzte Zeit haben, sollte ein Empfehlungsschreiben nicht länger als eine Din-A4-Seite lang sein. Diese bietet reichlich Platz, eine echte Empfehlung auszusprechen.<br />
Im Gegensatz zu einem Arbeitszeugnis wird ein Empfehlungsschreiben in der Ich-Form und meist sehr persönlich verfasst. Es sollte sowohl die fachlichen Kompetenzen und Kenntnisse des Kandidaten herausstellen als auch Angaben zu sogenannten Soft Skills, der sozialen Kompetenz des Bewerbers machen.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Worauf sollte man noch achten?</p>
<p><strong>Verena Kurth: </strong>Als möglicher Arbeitgeber möchte man sich natürlich ein umfassendes Bild von dem Arbeitsuchenden machen. Daher sollte der Bewerber auf jeden Fall bei dem Aussteller des Schreibens nachfragen, ob er damit einverstanden ist, dass er seine Telefonnummer weitergibt, damit sich der potenzielle Arbeitgeber bei ihm noch einmal rückversichern und ihn zu dem Bewerber befragen kann.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Was empfehlen Sie Hochschulabgängern oder Schülern?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Wer schon einmal ein Praktikum oder einen (Semester-)Ferienjob gemacht hat, kann den damaligen Arbeitgeber um ein Empfehlungsschreiben bitten. Auch soziales oder ehrenamtliches Engagement können damit einfach belegt werden, wenn jemand beispielsweise regelmäßig bei einer Senioreneinrichtung ehrenamtlich tätig ist oder die Jugendmannschaft des heimischen Fußballclubs trainiert. Auch Jugendfreizeitbetreuer können sich für diese Zeit ein solches Schreiben ausstellen lassen. Das kommt bei den meisten Arbeitgebern sehr gut an. Zumal der Lebenslauf bei Schulabgängern und Hochschulabsolventen in der Regel noch nicht so aussagekräftig ist.</p>
<p>Das Interview führte Sarah Dreyer</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Geheimnis ums schnelle Kontaktknüpfen</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/ausbildung/das-geheimnis-ums-schnelle-kontaktknupfen/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 12:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sinah Stamperius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kennenlernen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktknüpfen]]></category>
		<category><![CDATA[neue Leute treffen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=16244</guid>
		<description><![CDATA[Wer für eine Ausbildung seine Heimatstadt verlässt, tut sich meist erst einmal schwer, mit neuen Leuten Bekanntschaft zu schließen. bildungsXperten lüftet 7 vielversprechende Kennenlern-Tipps – nicht nur für frisch zugezogene Auszubildende! Endlich geschafft! Das Abitur in der Heimatstadt ist fast schon kalter Kaffee und man hat bereits seine Traumausbildung gefunden [...]]]></description>
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<p><span class="einleitung">Wer für eine Ausbildung seine Heimatstadt verlässt, tut sich meist erst einmal schwer, mit neuen Leuten Bekanntschaft zu schließen. bildungsXperten lüftet 7 vielversprechende Kennenlern-Tipps – nicht nur für frisch zugezogene Auszubildende!<span id="more-16244"></span></span></p>
<p>Endlich geschafft! Das Abitur in der Heimatstadt ist fast schon kalter Kaffee und man hat bereits seine Traumausbildung gefunden – allerdings in einer fremden Stadt. Wie im Zeitraffer findet man sich einige Wochen später auf seiner eigenen Abschiedsparty wieder, umzingelt von zahlreichen besten Freunden, die man am liebsten alle samt mit in die Umzugskisten packen würde. Bloß nicht alleine sein! Bloß keine unbekannten Leute kennen lernen, wozu auch? Neue Freunde und Bekannte lassen sich in einer fremden Umgebung eh nicht finden. Oder doch?</p>
<h2>Wenn du denkst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein netter Mensch daher</h2>
<p>Da sitzt man nun also, fremd und allein in der neuen Ausbildungs-Stadt, doch das muss nicht sein! In jeder neuen Gegend gibt es auch immer wieder zahlreiche Möglichkeiten, interessante und nette Menschen kennenzulernen und potenzielle Freundschaften zu finden.</p>
<p>Dabei gestalten sich oft sogar schon ganz alltägliche Situationen als wahre Freundschafts-Finde-Quellen:</p>
<ul>
<li><strong>Nie mehr Dinner for one</strong></li>
</ul>
<p>…denn beim gemeinsamen Essen lassen sich schnell neue Gespräche beginnen. Lassen Sie sich dabei vom allseits (un-)beliebten Small Talk keinesfalls abschrecken! Setzen Sie sich in der Kantine Ihrer Ausbildungsstätte doch einfach mal an einen bereits fast vollständig besetzten Tisch. Die noch unbekannten Kollegen der anderen Abteilungen beißen bestimmt nicht und wenn doch, dann sicherlich nur in ihren Pausensnack.</p>
<ul>
<li><strong>Kontakte knüpfen beim Kontakthüpfen</strong></li>
</ul>
<p>Ausgleich, Fitness oder Gesundheit – für das Sporttreiben gibt es zahlreiche, wohl oder übel oft schlagende Argumente, die nicht nur jeden noch so hartnäckigen Sportmuffel früher oder später doch mal von der Couch schmeißen. Und hier kommt noch Eins: Beim Sport kann man leicht neue Leute kennenlernen und einen (neuen) Bekanntenkreis aufbauen! Egal ob es der für Besucher offene Uni-Sport an der stadteigenen Hochschule oder die gemütlich-tratschende Frauen-Walking-Gruppe im nahegelegenen Park ist – überall bieten sich kleine oder größere Sportgelegenheiten, um auf Gleich- oder Andersgesinnte oder einfach nur auf nette Leute zu treffen.</p>
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<p>Und auch die ganz Schüchternen bekommen es an einigen Hochschulen besonders einfach gemacht: Kontakthüpfen lautet die sportliche Devise. Und der Name ist Programm! Denn bei dieser sportlichen Massenveranstaltung, die allem voran die RWTH Aachen in ihrem Hochschulsport anbietet, kann man sich leicht kennenlernen. Selbst Singles können hier fündig werden: Denn bei Bedarf ist auch der ein oder andere – zugegeben verschwitzte – Flirt möglich!</p>
<ul>
<li><strong>Trauen Sie sich!</strong></li>
</ul>
<p>Der nette Kollege aus Büro 3 fährt jeden Morgen gemeinsam mit Ihnen Bus? Er scheint auch genau auf Ihrer Wellenlänge zu surfen, doch für mehr als ein paar Runden Small Talk hat es bisher nicht gereicht? Seien Sie kein Frosch! Wenn Sie Lust haben, diese Person näher kennen zu lernen und sich gerne einmal auf literweise Latte Macchiato mit ihm über Gott, den Abteilungsleiter und die Welt unterhalten würden, dann tun Sie es: Fragen Sie ihn! Mehr als „Nein“ sagen kann er nicht und wenn, dann gibt es auch noch nette Kollegen aus den Büros 1, 2 und 4.</p>
<ul>
<li><strong>Feste feiern wie sie fallen</strong></li>
</ul>
<p>Das Ausbildungsjahr hat begonnen und Sie müssen Ihren diesjährigen Geburtstag zum ersten Mal ohne Ihre gewohnte Geburtstags-Party-Meute in einer neuen Stadt verbringen? Schaffen Sie dem Geburtstagsfrust ein Ende! Warum nicht auch einmal eine Party schmeißen für neue Leute und sporadische Bekannte? Laden Sie ein, mit wem Sie in Kontakt getreten sind und nähere Bekanntschaft machen wollen. In einer entspannen, feierlichen Atmosphäre lässt es sich viel unbeschwerter Kennenlernen!</p>
<ul>
<li><strong>Gleich und gleich gesellt sich gern</strong></li>
</ul>
<p>Was Omi und Mutti möglicherweise schon geraten haben, sollten Sie auch während Ihrer Ausbildungszeit beherzigen. Sie lesen gerne? Stöbern Sie doch mal nach neuen literarischen Leckerbissen auf dem nächsten Bücherflohmarkt! Sie sind gerne an der frischen Luft? Warum immer um dieselben vier Ecken statt – mit oder ohne Bello &#8211; in den voll besetzten Park zu gehen? Gleiche Interessen, menschenbepilgerte Orte oder Tiere eignen sich als wunderbare Kommunikationsmittel, die Ihnen den Gesprächseinstieg mit Fremden schnell erleichtern.</p>
<ul>
<li><strong>Pub Crawl Tour – Und noch mal Party!</strong></li>
</ul>
<p>Zugegeben: Feiern ist nicht jedermanns und auch nicht jederfraus Sache, doch dieser Lockruf geht raus an alle noch so Party-muffeligen Auszubildenden: Einfach mal eine Pub Crawl Tour mitmachen (gibt es auch in der anti-alkoholischen Variante für alle Kaffee-Junkies)! Bei diesem – meist von eingesessenen Kneipenszene-Kennern &#8211; organisierten Zug durch die stadteigenen Bars und Clubs lässt sich nicht nur die fremde Stadt bestenfalls kennenlernen!</p>
<ul>
<li><strong>die Welt der (scheinbar) unbegrenzten Möglichkeiten</strong></li>
</ul>
<p>Dieser Tipp eignet sich besonders für all die Auszubildenden, die sich gerne erst einmal in Ruhe über alles informieren und die nicht nur die Zahl ihrer Möglichkeiten, sondern ggf. auch ihre zukünftigen Freizeit-Mitgestalter gerne erst einmal von vorneherein &#8220;betrachten&#8221; möchten: Surfen auf der digitalen Welle! ars-amici.de, blindad.de oder heuteschonwasvor.de – im Internet kursieren zahlreiche Portale, bei denen man auf Gleich-, Ähnlich- oder Andersgesinnte aus der näheren oder weiteren Umgebung treffen und sich zu gemeinsamen Unternehmungen jeglicher Art verabreden kann.</p>
<p>Einfach mal ausprobieren! Die meisten dieser Seiten sind kostenlos!</p>
<h2>Nicht verzagen – bildungsXperten fragen</h2>
<p>Natürlich bringt eine Ausbildung fern von der Heimatstadt auch in fast allen Fällen einen Auszug und ein Weggehen mit sich. Doch ein Abschied öffnet auch immer wieder eine neue Tür und der Bildungsweg kollidiert mit potenziellen neuen Freunden. Sie sollten jedenfalls in jeder neuen Umgebung die Augen offen halten: Überall gibt es neue interessante Menschen kennenzulernen, gerade auch in der Ausbildungszeit.</p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Ausbildung-unten' said: don't show ad --></div></p>
<p>Und außerdem – es muss ja nicht immer die unverwechselbar-ewige und Sandkasten ähnliche Freundschaft sein! Ein guter Kumpel ist oft mehr wert, als zwei, drei oberflächliche Freunde, die diesen Titel eigentlich gar nicht verdient haben. Und allein der Gedanke daran, sich in einer zunächst fremden Stadt auch dank einer netten Bekanntschaft bald etwas heimeliger zu fühlen, macht das Kennenlernen schon direkt etwas leichter.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Leistungsabfall im Büro – Wie gesunde Ernährung uns hilft, auf der Höhe zu bleiben</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/leistungsabfall-im-buro-wie-gesunde-ernahrung-uns-hilft-auf-der-hohe-zu-bleiben/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 15:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabrina Seidel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allem im Büro lauern Sie uns auf – die Zuckerfallen, denen wir nicht widerstehen können. bildungsXperten zeigt, wie gesunde Ernährung leistungsfähiger macht und sich Kalorienbomben einfach umgehen lassen. Sie kennen das sicherlich, einmal am Tag ereilt Sie ein Leistungseinbruch im Büro. Medizinisch betrachtet ist dies kein Wunder, denn der [...]]]></description>
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<p><span class="einleitung">Vor allem im Büro lauern Sie uns auf – die Zuckerfallen, denen wir  nicht widerstehen können. bildungsXperten zeigt, wie gesunde Ernährung  leistungsfähiger macht und sich Kalorienbomben einfach umgehen lassen.<span id="more-16217"></span></span></p>
<p>Sie kennen das sicherlich, einmal am Tag ereilt Sie ein  Leistungseinbruch im Büro. Medizinisch betrachtet ist dies kein Wunder,  denn der Körper macht bestimmte Phasen der Leistungsbereitschaft durch.  Besonders wichtig ist es, mit einem ausgewogenen und reichhaltigen  Frühstück in den Tag zu starten. So erwecken Sie gleich morgens Ihre  Lebensgeister – das Gehirn kann hochfahren und den  Konzentrationstätigkeiten nachkommen, die Sie ihm abverlangen. Gesunde  Ernährung unterstützt die Phasen, in denen der Körper Leistung erbringen  kann und hilft dabei, die Tiefpunkte zu verkürzen. [insert related]</p>
<h2>Was wissen wir über gesunde Ernährung?</h2>
<p>Ausgewogen sollte sie sein. Das leuchtet ein, denn alles, was dem Körper  einseitig und/oder im Übermaß zugeführt wird, beraubt ihm der Chance,  andere wichtige Vitalstoffe zu sich nehmen zu können –  Mangelerscheinungen können auf Dauer auftreten.<strong></strong></p>
<p><strong>Die Ernährung besteht aus verschiedenen wichtigen Elementen:</strong></p>
<ul>
<li> Eiweiße</li>
<li> Kohlenhydrate</li>
<li> Fette</li>
<li> Ballastoffe</li>
<li> Vitamine</li>
<li> Mineralstoffe und Spurenelemente</li>
</ul>
<p>Alle Bausteine sind wichtig für eine ausgewogene Ernährung, denn sie  unterstützen sich zum Teil auch gegenseitig. Einige Vitamine benötigen  Fett, um gar erst vom Organismus aufgenommen werden zu können. Wenn es  um Konzentrationssteigerung geht sollte auf das Vitamin B12 auf keinen  Fall verzichtet werden. Nervenzellen brauchen dieses Vitamin nicht nur,  um andere Vitamine besser aufnehmen zu können, sondern auch, um die  Schutzschicht unserer Nervenzellen aufrecht zu erhalten. Dieses wichtige  Vitamin findet sich vor allem in Fleisch (z.B. Leber) und Fisch (unter  anderem  Sardinen und Hering).</p>
<p>Eiweiße, auch Proteine genannt, sind die Bausteine unserer Zellen und  nehmen in diesen wichtige Transportfunktionen ein. Ei, Fleisch und Fisch  bestehen aus viel Eiweiß. Kohlenhydrate – auch Saccharide genannt –  sind die größten Energielieferanten. Zucker und Stärke zählen zu den  Kohlenhydraten, die in Kartoffeln, Nudeln und Reis zu finden sind. Als  Darmpfleger können die Ballaststoffe bezeichnet werden, welche die  Verdauung anregen – zu finden sind diese zum Beispiel in vollem Getreide  oder  Hülsenfrüchten. Calcium, Magnesium oder Zink gehören zu der  Kategorie Mineralstoffe und Spurenelemente und sind sowohl Regel- als  auch Baustoffe. Dass wir alle Bestandteile für eine gesunde Ehrnährung  benötigen leuchtet ein und steckt bereits im Wort „ausgewogen“.</p>
<h2>Übeltäter Zucker</h2>
<p>Im Alltag sieht unsere Ernährung meist jedoch alles andere als  ausgewogen aus. Dies liegt vor allem an dem viel zu hohen Zuckerkonsum,  der die Waagschale gewaltig ins Wanken bringt. Wahrscheinlich ist es für  kaum jemanden etwas Neues, dass Zucker nicht nur ungesund, sondern auch  äußerst schlecht für uns ist. Wie schädlich Zucker tatsächlich ist,  geht im Alltag trotz alledem oft unter. Immer wieder bedienen wir uns an  einem Keks, Muffin, Weißbrot oder Pommes. Diese offensichtlichen  Kalorienbomben lassen sich sehr leicht identifizieren. Wo sich der  Zucker nicht so leicht aufspüren lässt, ist in den vermeintlich  harmlosen Lebensmitteln.</p>
<h2>Wo lauert denn der Zucker überall?</h2>
<p>Hätten Sie gedacht, dass in Vollkornbrot, Marmelade, Käse, Wurst oder  auch Müsli Zucker enthalten ist? Dass also ein vermeintlich ausgewogenes  Frühstück den Zucker-Tages-Richtwert von 60 Gramm bereits deutlich  herausfordern kann? Wenn man bedenkt, dass in alltäglichen Lebensmitteln der Zucker fester  Bestandteil ist, ist es kaum vorstellbar was in unserem Körper passiert,  wenn wir einmal zusätzlich einen Muffin oder Schokoriegel essen. Seien  wir doch mal ehrlich, wie schnell und vor allem oft wir den Richtwert  tatsächlich überschreiten. Der Kollege braucht nur mit einem Zupfkuchen  zur Arbeit zu kommen und schon schwinden selbst die besten Vorsätze vor  der leckeren Versuchung dahin.</p>
<h2>Und was ist daran so schlimm?</h2>
<p>Wenn wir ab und zu über die Strenge schlagen ist das sicherlich kein  Problem, da Schokolade ja auch für Glückshormone sorgt. Passiert es  jedoch regelmäßig, dass wir zu hohe Dosen Zucker zu uns nehmen, dann  sieht die Reaktion des Körpers ungefähr so aus:<br />
Stellen wir uns vor, unser Körper sei ein Motor und benötige Öl. Damit  wir gut funktionieren brauchen wir qualitativ hochwertiges Öl – kein  schlechtes, welches uns nachher nur am Laufen hindert. Zucker kann als  schlechtes Öl betrachtet werden, das schnell aufgebraucht ist und sich  auf Dauer negativ auf unsere „Leitungen“ auswirkt.</p>
<p>Alle natürlichen Bausteine der Ernährung zählen symbolisch zu dem guten  Öl, welches unser „Motor“ tatsächlich benötigt. Zuviel Zucker macht uns  auf Dauer müde, weil der Körper die ganze Zeit kämpft, um den  Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Im Gegenzug dafür bekommt er  jedoch nur schnell verpuffende Energie – die Chance dick zu werden und  somit Diabetes deutlich in die Hände zu spielen, erhöht sich zusätzlich.</p>
<h2>Zeig mir Alternativen…</h2>
<p>Natürlich brauchen wir Essen. Sicherlich auch die Kohlenhydrate – wir  brauchen nur nicht soviel Zucker. Untersuchen Sie einmal für sich  persönlich, wie viel Sie am Tag davon zu sich nehmen. Definieren Sie  Ihre hartnäckigsten Schwachstellen und versuchen Sie sich einen gesunden  Ersatz dafür zu suchen. Sie wissen nicht genau, was es alles an  gesunden Alternativen gibt?</p>
<p>Tauschen Sie doch zum Beispiel einmal die folgenden Nahrungsmittel aus und nehmen Sie direkt eine Handvoll davon mit ins Büro:</p>
<ul>
<li> Weingummi gegen Obst</li>
<li> Salzstangen gegen Nüsse</li>
<li>Chips gegen RohkostSchokolode gegen getrocknetes Obst</li>
</ul>
<p>Nüsse liefern uns sehr wertvolle Stoffe, wie das Omega 3, welches sich  auf unseren Blutdruck und Herz-Kreislaufsystem positiv auswirkt. Vor  allem Paranüsse und Walnüsse decken unseren Bedarf an Omega 3 Fettsäuren  gut ab (5 Walnüsse am Tag sind ausreichend). Nüsse sind auch als  Konzentrationsförderer bekannt, weil sie neben Omega 3 Fettsäuren auch  das Vitamin B Cholin, welches für unsere Nervenzellen unverzichtbar ist,  enthalten.</p>
<p>Sie denken trotzdem nicht, dass Ihnen dieser Ersatz Befriedigung  verschafft? Woher könnte dieser unabdingbare Schmacht auf Süßes kommen?  Rührt er von Langeweile, oder Gewohnheit? Oder sind unsere Gaumen  einfach so an das Süße gewöhnt, dass der Körper es schlicht einfordert?  Ernährungswissenschaftler behaupten genau das:</p>
<h2>Unsere Gaumen sind verwöhnt</h2>
<p>Nennen Sie spontan etwas, das süß schmeckt. Und nun nennen Sie etwas das  bitter schmeckt. Wenn Sie tatsächlich spontan auf etwas Bitteres kommen  dann ist dies ein gutes Zeichen. Fällt Ihnen nichts ein? Dann wird es  Zeit, sich an diese Geschmacksrichtung heran zu wagen.</p>
<p>Der Chicorée, der einst sehr bitter schmeckte ist in den Zwängen der  Lebensmittelindustrie beinahe vollkommen seines ursprünglich bitteren  Geschmacks beraubt worden. Zwar werden die besonders gesunden  Bitterstoffe heutzutage schon „heraus gezüchtet“, doch in einigen  Früchten wie der Grapefruit aber auch der Gewürzknolle Ingwer sind sie  noch enthalten. Löwenzahn gehört auch in diese Geschmacksrichtung, doch  wer weiß heutzutage noch, was er damit Leckeres zubereiten kann?  Besonders für die Verdauung sind diese Stoffe wichtig und sollten nicht  vollkommen im Kampf gegen süß, sauer und scharf verlieren. Auch, weil  der Verzehr von bitteren Stoffen länger satt macht und damit der Appetit  auf Süßes nachlassen kann. Wie bei vielem, ist auch der sogenannte  Schmacht auf etwas Süßes rein psychologisch – so wie wir uns an das Süße  gewöhnt haben können wir uns auch umgewöhnen und an diese Stelle das  Bittere treten lassen.</p>
<h2>Zupfkuchen war einmal, nun fahren wir die harten (Vitamin-) Geschütze auf!</h2>
<p>Lange satt machen volle Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die sich mit  Gemüse oder Obst aufwerten lassen. Es sollte nicht darum gehen  Diättrends hinterherzujagen, sondern der Gesundheit wegen auf Dauer die  Ernährung umzustellen.<br />
Durch sitzende Tätigkeiten verbrennt der Körper nicht viele Kalorien,  deswegen sollte die Ernährung dem Büro angepasst werden. bildungsXperten  hat Ihnen Tipps für einen gesunden Bürotag zusammengestellt.</p>
<p>Essen Sie sich satt und achten Sie darauf, dass Sie Ihrem Körper Ballast – und Mineralstoffhaltige Nahrung zuführen.<strong></strong></p>
<p><strong>Frühstück</strong></p>
<ul>
<li> Vollkornbrot ohne Zuckerzusatz</li>
<li> Hochwertiges Müsli</li>
<li> Frisches Obst</li>
<li> Käse ohne zugefügten Zucker</li>
</ul>
<p>Warten Sie bis Sie wirklich wieder Hunger bekommen und lassen Sie sich  nicht zu leicht zum „Zwischendurch-Essen“ verführen. Ihr Körper braucht  Zeit, um die Nährstoffe zu verarbeiten und wäre durch eine ständige  Zufuhr von Kalorien überfordert.</p>
<p>Wenn Sie zwischendurch wirklich Hunger bekommen greifen Sie auf gesunde Nahrung zurück, wie zum Beispiel</p>
<ul>
<li> eine Handvoll Nüsse</li>
<li> Rohkost</li>
<li> Obst</li>
</ul>
<p><strong>Mahlzeit!</strong></p>
<p>Ihr Mittagessen enthält idealerweise viel Gemüse – dieses liegt Ihnen  nicht zu schwer im Magen und unterstützt – dank natürlicher Vitamine und  Mineralstoffe – die Denkprozesse.</p>
<ul>
<li> Gemüsepfanne mit wenig Fett gebraten</li>
<li> Salat z.B. mit Löwenzahn</li>
<li> Gemüsesuppe</li>
<li> Spagetti mit Soße und Salat</li>
<li> Sauerkraut und Fleisch</li>
<li> …</li>
</ul>
<p>Kurz um: Mittags haben Sie fast freie Wahl, wenn Sie einen Anteil Gemüse mit einbeziehen.<strong></strong></p>
<p><strong>Abendbrot</strong></p>
<p>Sich abends nicht vollends den Bauch voll zu schlagen ist ratsam – der  Körper kann sich nachts besser um die Fettverbrennung, als um die  Verdauung kümmern.</p>
<p>Darum gilt die Devise, nicht zu spät essen und auf Kohlenhydrate und  Fett achten. Probieren Sie doch mal Kohlenhydrat-freie Gerichte.</p>
<ul>
<li> Tomate/Feta Omelette</li>
<li> Fisch und Gemüse oder Salat</li>
<li> Salate in verschiedenen Variationen</li>
</ul>
<p>Ein kleiner Lichtblick am Ernährungshimmel bleibt: Stimmt die Ernährung  im Allgemeinen, darf auch ruhig zwischendurch gesündigt werden!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Lerntipps vom Gedächtnisweltmeister</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/wissen/10-lerntipps-vom-gedachtnisweltmeister/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/wissen/10-lerntipps-vom-gedachtnisweltmeister/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 11:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Gunther Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=15908</guid>
		<description><![CDATA[Wie kann man schneller und besser lernen? Diese Frage stellt sich jeder einmal, egal ob in der Schule, im Studium, in der Weiterbildung oder im Job. Der mehrfache Gedächtnis-Weltmeister Dr. Gunther Karsten zeigt Techniken, die Ihnen das Lernen garantiert vereinfachen. Tipp 1: Nutzung unseres Gehirns als Hochleistungstransformator! Unser Gehirn liebt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="einleitung">Wie kann man schneller und besser lernen? Diese Frage stellt sich jeder einmal, egal ob in der Schule, im Studium, in der Weiterbildung oder im Job. Der mehrfache Gedächtnis-Weltmeister Dr. Gunther Karsten zeigt Techniken, die Ihnen das Lernen garantiert vereinfachen.<span id="more-15908"></span></p>
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<h2>Tipp 1: Nutzung unseres Gehirns als Hochleistungstransformator!</h2>
<p>Unser Gehirn liebt geradezu konkrete und anschauliche Informationen. Doch Lernstoff ist oft abstrakt und unanschaulich (wie z.B. Zahlen, Vokabeln, Fachbegriffe, Fremdwörter oder Namen). Deshalb sollten wir jegliche abstrakte Information zu konkreter, anschaulicher Information umwandeln &#8211; wodurch unser Gehirn mitsamt seinem Hauptakteur &#8211; dem Gedächtnis &#8211; wesentlich effektiver arbeiten kann!</p>
<h2>Tipp 2: Karteikartensystem</h2>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
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<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
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</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Sehr bekannt, doch von vielen verkannt! Dieses effiziente Lernsystem ist für eine dauerhafte Wissensspeicherung fast unumgänglich: Stichwörter archivieren, entsprechend dem Lernniveau definieren und in den richtigen Zeitabständen wiederholen. Anfangs immer ein gewisser Aufwand, trägt es mit der Zeit immer mehr köstliche Früchte des sicheren Wissens!</p>
<h2>Tipp 3: Wiederholen, aber richtig!</h2>
<p>Die Wiederholung ist für das Gedächtnis immens wichtig &#8211; aber nur wenn sie richtig gemacht wird. Ein stupides, unbewusstes Wiederholen ist wirkungslos! Ein effizientes Wiederholen zeichnet sich z. B. durch vorausgehende Abrufaktivitäten, bewusste erneute Abspeicherung und gleichzeitige Informationsverarbeitung aus.</p>
<h2>Tipp 4: Regelmäßige Lernpausen einbauen!</h2>
<p>Nach einer intensiven Lernphase von etwa 45-90 min ist eine Pause von einigen Minuten sinnvoll (auch wenn man sich vielleicht noch fit fühlt!). Die Pause ist keine „verlorene“ Zeit, denn die neue Information kann sich setzen und das Gehirn kann neue Kraft schöpfen, um dann wieder mit hoher Effektivität seine Arbeit fortsetzen zu können.</p>
<h2>Tipp 5: Besser Vor-Lernen als Nach-Hilfe!</h2>
<p>Weit über 90% der Lernenden „hinken“ dem Lernstoff hinterher, da sie dem üblichen Lernablauf in der Schule, Uni, Ausbildung etc. folgen. Doch viel sinnvoller ist ein gezieltes Vor-Lernen, also das eigenständige Bearbeiten des zukünftigen Lernstoffes. Dadurch ist man nicht mehr der „dumme“ Lernende, sondern ein (fast) ebenbürtiger Gesprächspartner des Lehrers, der Ausbildenden oder Vortragenden. Das hebt den Spaßeffekt des Lernens und führt zu einer immens effektiven Lernstoffverarbeitung.</p>
<h2>Tipp 6: Beim Lehren lernen wir!</h2>
<p>Oft denkt man, dass man den Lernstoff bereits beherrscht und stellt erst verblüfft (und mit bitteren Folgen) in der Prüfung fest, dass dem nicht so ist. Lösung: Versuchen Sie, den von Ihnen gelernten Wissensstoff einem anderen zu vermitteln. Dadurch erkennen Sie Ihre Lücken und Schwächen eher!</p>
<h2>Tipp 7: Lernkunst mit der Mind-Mapping-Methode</h2>
<p>Die Mind-Mapping-Methode ist eine grafische Lernmethode, bei der wichtige Schlüsselbegriffe nach bestimmten Regeln auf Papier gebracht werden. Sie hat zwei große Vorteile: Erstens werden die Informationen vom Gehirn dabei eingehend prozessiert, und zweitens wird unser hervorragendes Bild- und Orts-Gedächtnis genutzt. Das Ergebnis ist ein tieferes Verständnis und eine gute Abrufbarkeit des Lernstoffes!</p>
<h2>Tipp 8: Schlafhygiene – oder „Mach´ die Nacht nicht zum Tag!“</h2>
<p>Wie ein Muskel nach hartem Training benötigt auch das Gehirn eine „Auszeit“. Diese holt es sich in natürlicher Weise durch den Schlaf. Eine drastische und regelmäßige Reduktion der Schlafdauer mindert die Leistungsfähigkeit unserer grauen Zellen!</p>
<h2>Tipp 9: Suchen Sie sich ein gutes Lernteam!</h2>
<p>Suchen Sie sich die richtigen Leute zum gelegentlichen bis regelmäßigen Lernen in der Gruppe. Gemeinsames Lernen macht nicht nur mehr Spaß, sondern fördert auch die Motivation, bringt eigene Schwächen (und Stärken) zutage und eröffnet einem neue Perspektiven auf den Lernstoff.</p>
<h2>Tipp 10: Prüfungen: Überblick schafft Durchblick</h2>
<p>Machen Sie es nicht wie die Mehrheit: Verschaffen Sie sich erst einen Überblick über alle Fragen der (schriftlichen) Prüfung bevor Sie anfangen. Dies ermöglicht einem eine bessere Zeiteinteilung, schafft Assoziationsmöglichkeiten und gibt dem Gehirn Zeit im Unbewussten parallel an den „harten Nüssen“ zu arbeiten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich bin doch nicht hochbegabt … oder?!</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/ich-bin-doch-nicht-hochbegabt-oder/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/ich-bin-doch-nicht-hochbegabt-oder/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 09:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz-Detlef Scheer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[IQ]]></category>
		<category><![CDATA[Mind]]></category>

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		<description><![CDATA[So seltsam es klingt: Manchmal sind immer wieder kehrende Schwierigkeiten im Beruf &#8211; mit Chefs und Kollegen &#8211; keine Symptome mangelnder sozialer Kompetenz an sich. Und mangelnde Leistungen kein Zeichen von Überforderung, sondern von Hochbegabung! Mathematiklehrer neigen dazu richtige Lösungen nicht zu akzeptieren, wenn sie die Lösungswege ihrer (hochbegabten) Schüler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">So seltsam es klingt: Manchmal sind immer wieder kehrende Schwierigkeiten im Beruf &#8211; mit Chefs und Kollegen &#8211; keine Symptome mangelnder sozialer Kompetenz an sich. Und mangelnde Leistungen kein Zeichen von Überforderung, sondern von Hochbegabung!<span id="more-15848"></span></span></p>
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<h2>Drei typische Situationen, die einem zu denken geben sollten</h2>
<p>Natürlich gibt es arrogante, leistungsschwache Menschen, die Parties nicht mögen, aber: Die Arroganzfalle, die Leistungsfalle und die Party-Talk-Falle können &#8211; richtig gedeutet &#8211; erste Hinweise auf eine Hochbegabung sein. Häufig werden diese sozialen Phänomene natürlich ganz anders gedeutet: der Betroffene fühlt sich dumm, unbeliebt oder als Streber gebrandmarkt.</p>
<h2>Die Arroganzfalle</h2>
<p>Manche Menschen sind schneller als andere, z.B. unter Kollegen. Jemand fällt besonders dadurch auf, dass er immer schneller als andere Probleme erfasst und Lösungen parat hat. Während andere noch überlegen, um was es überhaupt geht, ist besagter Kollege bereits dabei, andere von seiner Lösung zu überzeugen.</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
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<tbody>
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</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das wirkt nicht immer positiv. Es hängt von der Dynamik der Gruppe ab. Existiert kein gewachsenes und bereits auf die Probe gestelltes stabiles Vertrauensverhältnis innerhalb der Gruppe, wird es in der Kollegengruppe schnell brenzlig: Der Schnellere gilt nicht einfach als besser (zum Nutzen der Gruppe), sondern als arrogant, als Streber, der sich beim Chef „anschmeicheln“ will, beispielsweise. Bei Verteidigung schnappt die Arroganzfalle endgültig zu. Es ist schwer wieder auf ein Miteinander auf gleicher Augenhöhe zurückzufinden. Hier kann bereits der Grundstein eines Mobbingprozesses gelegt sein. Vielleicht ergreift jemand die Gelegenheit und schwingt sich zum Sprecher gegen den „arroganten Streber“ auf und heizt ganz bewusst den Ausgrenzungsprozess an. So wird ihm das Opfer später auch nicht als Konkurrent gefährlich, den er als den „Schnelleren“ zu erkennen glaubte.</p>
<h2>Die Leistungsfalle</h2>
<p>Manche Menschen scheitern schon an den Aufgabenstellungen selbst. Einfach deswegen, weil sie nicht glauben können, dass ihnen jemand eine vollkommen banale Aufgabe stellt. So einfach, dass es sich gar nicht lohnt, darüber nachzudenken, weil die Lösung auf der Hand liegt. Diese wird aber nicht akzeptiert, weil man „in so kurzer Zeit“ keine Lösung finden kann.<div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Ratgeber' said: don't show ad --></div></p>
<p>Mathematiklehrer neigen dazu richtige Lösungen nicht zu akzeptieren, wenn sie die Lösungswege ihrer (hochbegabten) Schüler nicht verstehen. Der Schluss: Der Schüler hat abgeschrieben und muss bestraft werden. Folge: Tatsächliche Leistungen werden bestraft. Der Schüler entwickelt aber im Gegenzug die für genau diesen Schulbetrieb nötigen Kompetenzen nicht. Irgendwann ist es soweit, es kommt zur totalen Leistungsverweigerung. Der hochbegabte Schüler wird zum Schulversager, zum „Underachiever“, also zum „Minderleister“. Das kann in allen Lebensbereichen zu einer dauerhaften „Karriere“ als Leistungsverweigerer führen. Am Ende sind sich alle sicher: „unbeschulbar“! Diesem Menschen bleibt aber das quälende Gefühl, hier in diesem Leben irgendwie nicht richtig zu sein. Er ahnt, kann es aber nicht artikulieren, geschweige denn für sich nutzen, dass er unterfordert ist, und sehnt sich nach Herausforderungen auf seinem Niveau. Die werden ihm unter Umständen lebenslang vorenthalten, weil er sich ja bereits als unfähig erwiesen hat.</p>
<h2>Die Party-Talk-Falle</h2>
<p>Manche Menschen erleben oft, dass sie auf Parties keinen Fuß auf den Boden bekommen. Es wird über Belangloses gesprochen, über Wetter, über Mode. Manchmal über Fußball oder Politik. Oft läuft wie voraussehbar folgendes Schema ab: Jemand bemüht sich um den Kontakt zu anderen, die sich munter über das Wetter unterhalten. Schließlich will er nicht alleine und unbeteiligt in der Ecke stehen oder einsam an seinem Drink nippen. Aber Small Talk hat ihn immer angeödet. Diesmal nimmt er allen Mut zusammen und sinnt über eine Aufmerksamkeit heischende, richtige Bemerkung über das Wetter nach. In dem Moment, in dem die anderen bereits über Autos und Musik beim Kleid der Kanzlerin angekommen sind, fällt ein langer, komplizierter Satz zum Thema Wetterforschung in Deutschland…</p>
<p>Begegnen einem solche oder verwandte Phänomene häufiger, bedeutet das nicht unbedingt soziale Inkompetenz, Dummheit, generelle Ablehnung anderer Menschen. Es kann sein, dass man zu der Gruppe der unentdeckten Hochbegabten gehört. Die haben oft völlig andere Prioritäten in Wahrnehmung und Informationsverarbeitung. Wenn man zudem an sich neugierig ist, oft mit Lösungen unzufrieden ist, weil man bessere erahnt oder kennt, oft ungeduldig mit anderen Menschen ist und offensichtlich schneller und komplexer als sie wahrnimmt&#8230; dann könnte der wahre Grund eine intellektuelle Hochbegabung sein.</p>
<h2>Klarheit verschaffen</h2>
<p>Aber wie? Man kann einen allgemein anerkannten wissenschaftlichen IQ-Test unter standardisierten Bedingungen absolvieren. Das geht bei einem niedergelassenen Psychologen, bei einem Coach mit der entsprechenden Testkompetenz. Oder beispielsweise über den weltweit größten Hochbegabten-Verein MinD (Mensa in Deutschland e.V.). Dessen Regionalorganisationen bieten regelmäßig im gesamten Gebiet der Bundesrepublik IQ-Gruppentests an. Der Test ist erstaunlich preiswert und in ca. 14 Tagen nach dem Testtermin hat man Gewissheit. Man kann hinterher noch ein Profil anfordern, das einem ausführlich die Unterschiede in den verschiedenen Intelligenzbereichen erläutert. Das Ganze ist unschlagbar günstig, weil ehrenamtlich betreut und ohne Gewinnabsicht als Gruppentest betrieben. Der Test kostet derzeit 49,00 Euro, die Profilauswertung 60,00 Euro zusätzlich.</p>
<h2>Was ist eigentlich der „IQ“?</h2>
<p>Der IQ (Intelligenzquotient) gibt die Lage eines Leistungswertes in bestimmten Testverfahren relativ zur Bevölkerung, bzw. einer Altersgruppe an. Standardisierte Testverfahren, welche die „allgemeine Intelligenz“ erfassen, beinhalten verbale, numerische und figurale Aufgabengruppen. Die Ergebnisse stellen den Vergleich zu einer großen „Eichstichprobe“ dar. Der Mittelwert ist hierbei definitionsgemäß 100, d.h. 50 % der Bevölkerung liegen in der Leistung in diesem Test darüber oder darunter. Ein Wert von 130 bedeutet z.B., dass nur noch 2 % der Bevölkerung den Test mit einem besseren Ergebnis abschließt. Dies ist auch die allgemein gebräuchliche Grenze zur „Hochbegabung“.</p>
<h2>Lernen, die eigenen Ressourcen zu nutzen – vor allem auch im Job</h2>
<p>Was auf jeden Fall entscheidend ist – unabhängig von der absoluten Höhe des IQ – Lernen, die eigenen PS auf die Straße zu bringen. Dazu ist es sinnvoll, einen wirklich eigenen Weg zu(er)finden. Eigene Interessen, Neigungen, Kompetenzen konsequent zu verfolgen und Anderes, das stört, die eigene Entwicklung irritiert, zu unterlassen. Dazu gehört die Beschäftigung mit lange nachwirkenden Erziehungsbotschaften, mit der eigenen Lerngeschichte, mit eigenen Überzeugungen.<div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Ratgeber' said: don't show ad --></div></p>
<p>Und die genaue Analyse, in welchen Alltagssituationen welche „Software“ wirksam ist und mit welchem Ergebnis. Die können hilfreich, aber eben manchmal auch hinderlich sein. Gut ist, wenn man sich dabei Unterstützung z.B. in Form anderer Hochbegabter oder eines auf Hochbegabung spezialisierten Coaches holen kann.</p>
<p>Die besondere Schwierigkeit, den Standpunkt der Anderen nachzuvollziehen, den man eigentlich im ersten Moment überhaupt nicht versteht, gilt es zu meistern. Wichtig ist eine Grundhaltung, die einem sagt: Ich muss mich bemühen, die anderen Perspektiven zu verstehen, die anderen 98% werden nicht ohne Weiteres meine Perspektive einnehmen wollen (oder können). Und schließlich ist das Kunststück zu vollbringen, sich selber Freiraum zu schaffen, indem man Chefs und Kollegen möglicherweise einweiht. Wenn dies gelingt, ohne das verhasste alte Muster wieder auftauchen, sondern es zu einem fruchtbaren Miteinander kommt, empfindet das nicht nur der Hochbegabte als Glück, sondern meist die anderen auch. Denn jede Arbeitsatmosphäre ohne Angst vor Intrigen und unüberschaubaren Konkurrenzkämpfen ist in der Lage, dem Einzelnen eine optimale Plattform zur Entfaltung von Leistung und Zufriedenheit zu ermöglichen – übrigens völlig unabhängig vom IQ.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Diagnose Sportmuffel – Wie wir trotz Büroalltag fit bleiben</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/diagnose-sportmuffel-wie-wir-trotz-buroalltag-fit-bleiben/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/diagnose-sportmuffel-wie-wir-trotz-buroalltag-fit-bleiben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 14:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabrina Seidel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Body Maß Index]]></category>
		<category><![CDATA[Büroalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Körperliche Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Was tun, wenn Rückenschmerzen oder ein, zwei Kilo stören, der Bürojob jedoch keinen Raum für körperlichen Ausgleich lässt? Dieses Problem kennen viele. bildungsXperten gibt Tipps, wie Sie dem Sportmuffel in sich den Kampf ansagen. Zucker kann nicht mehr in die Zellen transportiert werden, in denen er in Energie umgewandelt wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Was tun, wenn Rückenschmerzen oder ein, zwei Kilo stören, der Bürojob jedoch keinen Raum für körperlichen Ausgleich lässt? Dieses Problem kennen viele. bildungsXperten gibt Tipps, wie Sie dem Sportmuffel in sich den Kampf ansagen.<span id="more-15627"></span></span><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Ratgeber' said: don't show ad --></div></p>
<h2>Fitness, das Modewort schlechthin – doch was heißt Fitness eigentlich?</h2>
<p>Bedeutet Fitness, dass wir den Gürtel endlich ein Loch enger schnallen und unseren Körper ruhigen Gewissens im nächsten Strandurlaub zeigen können? Oder ist doch derjenige als fit zu bezeichnen, der sich fit fühlt? So leicht lässt sich dieser Begriff gar nicht definieren. Es gibt die generelle, die spezifische und die körperliche Fitness. Auf letztere wird dieser Artikel näher eingehen.</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Checkliste<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" title="Checkliste: Fit im Büro" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/10/Checkliste-Fit-im-Büro-korrigiert.pdf" target="_blank">So bleiben Sie fit!</a></h4>
<table style="width: 202px; height: 144px;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" title="Checkliste: Fit im Büro" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/10/Checkliste-Fit-im-Büro-korrigiert.pdf" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-15651" title="PDF Symbol" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/10/PDF-Symbol.jpg" alt="" width="89" height="103" /></a></td>
<td width="122">Diese Checkliste hilft Ihnen dabei, die guten Vorsätze nicht frühzeitig wieder aufzugeben. Werden auch Sie fitter in Ihrem Alltag.(PDF, 391 KB)&nbsp;</p>
<p><a class="pdf" title="Checkliste: Fit im Büro" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/10/Checkliste-Fit-im-Büro-korrigiert.pdf" target="_blank">Jetzt downloaden!</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Die körperliche Fitness besteht aus drei Hauptsäulen:</strong></p>
<ul>
<li>Kondition</li>
<li>Kraft</li>
<li>Koordination</li>
</ul>
<p>Als fit kann sich also derjenige bezeichnen, der in diesen Bereichen Leistung erbringt. Diese Leistung ist relativ, doch kann jeder individuell am besten beurteilen, ob er allgemeine Kondition, Kraft oder Koordination hat. Auch wenn es von der Gesellschaft als erstrebenswert gilt, reichen Muskelberge allein rein gesundheitlich betrachtet nicht aus, um wirklich fit zu sein. Stellen wir uns einmal vor, der Muskelmann aus unserem Büro muss aus dem achten Stock hinunter laufen – eine schwere Lieferung wartet dort auf ihn – das Paket zu heben ist kein Problem, damit weit zu laufen ist aufgrund seiner Kondition jedoch nur begrenzt möglich. Ist er also fit? Wohl kaum. Für einen gesunden Körper ist es wichtig, an allen drei Bereichen zu arbeiten. Kondition lässt uns weiter laufen, Kraft braucht der Körper, um Gelenke zu entlasten und Koordination ist wichtig, um die Bewegungen des Körpers gezielter steuern zu können.</p>
<p>Gerade die letzte Säule gerät im Rausch des Krafttrainings oft in Vergessenheit – vor allem Kinder verlieren mehr und mehr die Fähigkeit balancieren, turnen oder auch werfen und fangen zu können.</p>
<h2>Doch warum muss ausgerechnet ich fit sein?</h2>
<p>Einige Menschen werden sich nach einem überzeugenden Grund fragen, warum gerade sie sich endlich aufraffen sollten, fit zu werden. Doch so stark sich der innere Schweinhund auch wehren mag, die Gründe, die für körperliche Fitness sprechen, sind nicht von der Hand zu weisen. Nach dem  Body Maß Index (BMI) sind 75% der Männer und 59% der Frauen in Deutschland übergewichtig.</p>
<p><strong>Wie sieht es bei Ihnen aus? – Einen schnellen Selbsttest können Sie mit Hilfe dieser Gleichung machen:</strong></p>
<ul>
<li> BMI= Körpergewicht : (Körpergröße in m)²</li>
<li> Beispiel= 59: (1,68)² =  20,9</li>
</ul>
<p>Wenn Ihr BMI zwischen 18,5 und 25 liegt, müssen Sie sich zumindest um Übergewicht keine Gedanken machen. Ob Sie deswegen aber auch fit sind, ist noch nicht beantwortet. Der BMI gibt nur das Verhältnis Ihrer Größe zu Ihrem Gewicht an. Er berücksichtigt jedoch nicht das Verhältnis von Muskel- und Fettanteil zum Gesamtgewicht.</p>
<h2>Get up! Warum sich öfter aufstehen lohnt</h2>
<p>Neben Übergewicht sind allerdings auch noch andere Krankheiten zu nennen, die bei unzureichender Fitness auftreten können:</p>
<ul>
<li>Diabetes</li>
<li>Bluthochdruck</li>
<li>Herz -Kreislauferkrankungen</li>
<li>Rückenschmerzen</li>
</ul>
<p>6 Millionen Deutsche leiden bereits an Diabetes – Tendenz steigend. Diabetes Typ II, oder auch Altersdiabetes genannt, steht in direktem Zusammenhang zur mangelnden Fitness und demnach auch zum Übergewicht. Wer einen zu hohen Fettanteil hat – also auf Dauer nicht dafür sorgt, dass Kalorien auch wieder verbrannt werden- nimmt dem Körper die Chance, auf das Insulin zu reagieren.<div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Ratgeber' said: don't show ad --></div></p>
<p>Zucker kann nicht mehr in die Zellen transportiert werden, in denen er in Energie umgewandelt wird – er bleibt im Blut zurück. Diabetes, aber auch unzureichende Bewegung und falsche Ernährung, sind dann wiederum Ursachen für Volkskrankheit Nummer eins: Herz- Kreislauferkrankungen. Sich öfter einmal vom Bürostuhl wegbewegen kann das Risiko auf diese Krankheiten bereits verringern. Probieren Sie es aus, im Stehen zu telefonieren oder den Kollegen zu besuchen, statt ihn von Büro zu Büro anzurufen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Doch auch Rückenschmerzen – an denen ein Großteil der Bevölkerung leidet – können durch mangelnde Bewegung und Dauersitzen im Büro entstehen.</p>
<h2>Noch immer keine guten Gründe gefunden – der Schweinehund will nicht locker lassen?</h2>
<p>Obwohl so viele von Rückenschmerzen geplagt sind, stellen die wenigsten den Zusammenhang zu ihrer körperlichen Fitness her. Besonders der Rücken profitiert von regelmäßigem Training. Denn nicht unsere Wirbelsäule, sondern unsere Muskeln halten uns aufrecht. Vor allem Rückenmuskeltraining zahlt sich für den Büroalltag aus, da das Rückenmuskelgeflecht die Wirbelsäule unterstützt &#8211; wenn es nicht gut ausgebildet ist, muss die Wirbelsäule herhalten und Schmerzen sind die Folge.</p>
<p>Von Rückenproblemen sind gerade Büromenschen betroffen. Dies liegt oft an der mangelnden Bewegung, die der Büroalltag mit sich bringt, aber auch an falscher Haltung während der Arbeit. Einige Faktoren zu beachten, kann schon für Verbesserung sorgen.</p>
<p><strong>Kontrollieren Sie Ihre Arbeitshaltung und Arbeitsbedingungen:</strong></p>
<ul>
<li>Der Kopf sollte 50-70cm vom Bildschirm entfernt sein.</li>
<li>Steht der Bürostuhl auf der richtigen Höhe, sodass Ihre Arme und Beine im 90 Grad Winkel stehen bzw. aufliegen?</li>
<li>Sitzen Sie dabei noch gerade oder fallen Sie ins Hohlkreuz? Ein Hohlkreuz gilt es zu vermeiden.</li>
</ul>
<p>Neben diesen Bürobedingungen gibt es auch den ein oder anderen Tipp, wie Sie Ihren Körper im Büroalltag entlasten können. Vor allem der Nacken und der Rücken werden es Ihnen danken.</p>
<p><strong>Der Nacken: </strong>Setzen Sie sich gerade auf ihren Stuhl und verschaffen Sie sich etwas Bewegungsfreiraum. Schauen Sie dabei nach unten, sodass die Wirbelsäule gestreckt wird. Bewegen Sie Ihren Kopf erst in die eine und lassen Sie ihn dann sanft in die andere Richtung kreisen. Drehen Sie ihn nur hin und her, nicht aber komplett im Kreis. Regelmäßig ausgeübt lockert diese Übung die Nackenmuskulatur und kann Verspannungen vorbeugen.</p>
<p><strong>Der Rücken: </strong>Setzen Sie sich danach noch weiter vom Schreibtisch weg und beugen Sie sich vornüber. Formen Sie dabei einen Rundrücken, ziehen Sie den Bauch also bis an die Wirbelsäule ein. Danach greifen Sie einmal hoch in die Luft – recken Sie Ihren Rücken. Führen Sie die Übungen langsam aus und achten Sie auf eine regelmäßige Atmung. Dies bietet eine entspannende Abwechslung zur permanenten Körperhaltung, die Ihnen der Schreibtisch diktiert.</p>
<h2>Zeitdruck, Stress und Lustlosigkeit – wer kommt schon dagegen an?</h2>
<p>Wer kennt es nicht, das Gefühl, ausgelaugt von der Arbeit nach Hause zu kommen. Zum verdienten Feierabend gehört bei vielen alles, nur kein Sport. Sport wird mit Anstrengung und Disziplin assoziiert, für die wir nach einem Tag im Büro nicht mehr zu haben sind. Auch verbinden viele Menschen Sport mit negativen Erlebnissen, die zur völligen Blockade führen. Wichtig ist es deshalb, eine Bereicherung, nicht aber eine Abschreckung darin zu sehen. Es muss nicht immer gleich Extrem-Sport sein oder der strikteste Diätplan, der viermal die Woche Training erfordert. Es geht auch einfacher. Kleinigkeiten können den Anfang bahnen.</p>
<p><strong>So können Sie in Schwung kommen:</strong></p>
<ul>
<li>Nehmen Sie doch mal die Treppe statt des Aufzugs.</li>
<li>Warum nicht eine Station eher aus der Bahn aussteigen und laufen?</li>
<li>Das Auto in der letzten Parkreihe abstellen – den Rest könnten wir laufen.</li>
<li>Oder direkt mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen?</li>
</ul>
<p>Wenn Sie genauer darüber nachdenken, ist das Büro der ideale Platz, um mit kleineren alltäglichen Übungen durchzustarten. Vielleicht haben Sie sogar einen sportbegeisterten Kollegen, mit dem Sie plaudern oder von dem Sie sich inspirieren lassen können. Setzen Sie sich bewusst Ziele, sodass Sie sich freuen, wenn Sie diese erreicht haben. In den meisten Fällen liegt das Problem in unerfüllten Zielen, die dann zu Frust führen. Erfolgserlebnisse müssen her.</p>
<p>Was motiviert Sie? Schneller die Treppe hoch zu laufen als der vermeintlich fitte Kollege? Egal, was es ist, ob exzessiver Sport oder täglich einfache Bewegungen – finden Sie es heraus und beugen Sie Diabetes und Co. in Ihrem eigenen Tempo vor.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Hunde im Büro: So vereinbaren Sie Haustier und Beruf</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/hunde-im-buro-so-vereinbaren-sie-haustier-und-beruf/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/hunde-im-buro-so-vereinbaren-sie-haustier-und-beruf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 13:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sinah Stamperius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bürohunde]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere im Büro]]></category>

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		<description><![CDATA[Vierbeinige Freunde am Arbeitsplatz sind längst keine Ausnahme mehr und sorgen für gesunden Ausgleich. bildungsXperten erklärt, unter welchen Bedingungen sich Bürohunde wohlfühlen und warum es hilfreich für uns ist, sie in jedem Unternehmen einzustellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Vierbeinige Freunde am Arbeitsplatz sind längst keine Ausnahme mehr und sorgen für gesunden Ausgleich. bildungsXperten erklärt, unter welchen Bedingungen sich Bürohunde wohlfühlen und warum es hilfreich für uns ist, sie in jedem Unternehmen einzustellen.<span id="more-15488"></span></span><br />
<div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Ratgeber' said: don't show ad --></div></p>
<p>Ein Blick unter den Fußraum zahlreicher Büroschreibtische lässt so manch eine feuchte Tiernase erscheinen, denn viele Haustiere – zumeist Hunde – haben bereits den Beinfreiraum ihrer Herrchen und Frauchen bezogen und fühlen sich dort tierisch wohl. Und so ganz nebenbei sorgen die felligen Kollegen auch noch für ein angenehmes Betriebsklima sowie für weniger gestresste und besorgte Mitarbeiter – alle Achtung!</p>
<h2>Wohin mit Charly?</h2>
<p>Ein Leben mit Hund ist für viele Menschen ein Traum. Einige von ihnen haben ihn sich bereits erfüllt oder planen ein zukünftiges menschlich-tierisches Miteinander. Doch bei aller Liebe zum Tier lassen sich solche privaten Wünsche und Gegebenheiten oft nicht mit den beruflichen Anforderungen vereinbaren. Denn wer soll mit Charly Gassi gehen, ihn füttern, streicheln und ihm die Aufmerksamkeit schenken, die er verdient, wenn sein Besitzer im durchschnittlichen Berufsalltag mehr als acht Stunden eingebunden ist? Soll man vielleicht einen überteuerten Hundesitter anheuern, vor dem man als Mensch ebenso Reißaus nehmen würde wie der eigene Hund selbst?</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Checkliste<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" title="Checkliste Hunde im Büro" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/09/Checkliste-Hunde-im-Büro.pdf" target="_blank">So vereinbaren Sie Haustier<br />
und Beruf</a></h4>
<table style="width: 230px; height: 202px;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" title="Checkliste Hunde im Büro" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/09/Checkliste-Hunde-im-Büro.pdf" target="_blank"><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-8686" title="Checkliste Nachhilfe" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/06/PDF-Symbol.jpg" alt="" width="89" height="103" /></a></td>
<td width="122">Wenn Sie die folgenden Dinge beachten, fühlt sich Ihr Hund im Büro tierisch wohl und Sie können problemlos gemeinsam mit ihm Ihren Arbeitsalltag verbringen. (PDF, 311 KB).&nbsp;</p>
<p><a class="more" title="Checkliste Hunde im Büro" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/09/Checkliste-Hunde-im-Büro.pdf" target="_blank">Jetzt downloaden</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>An dieser Stelle scheint der Traum für viele Tierliebhaber zu platzen. Doch das muss nicht mehr sein! Denn auch wenn es für einige Angestellte nach wie vor seltsam erscheint – in vielen Büros ist das Mitbringen tierischer Kollegen erlaubt und stellt somit eine große Erleichterung für Hund und Herrchen dar.</p>
<h2>Mit Laptop, Aktentasche und Hund zur Arbeit &#8211; Ihr gutes Recht?</h2>
<p>Offiziell gibt es keine Regelung, die einen Angestellten zum Mitbringen seines Hundes ins Büro berechtigt. Finden sich im Kollegium begeisterte Tierliebhaber oder besitzt gar der Chef einen eigenen Hund, stehen die Chancen zumindest schon mal nicht schlecht.  Allerdings gibt es auch jetzt schon Unternehmen wie Google, die eine internationale <a title="Google's dog policy" rel="nofollow" href="http://investor.google.com/corporate/code-of-conduct.html#II" target="_blank">dog policy</a> besitzen und Hunde grundsätzlich und überall in ihrem Betrieb Willkommen heißen.</p>
<p><strong>Aber Vorsicht:</strong> Auch wenn Charly mit ins Büro darf, gibt es eine Dinge zu beachten!</p>
<h2>4 Pfoten – 4 Punkte, die es zu beachten gilt</h2>
<p><strong>Punkt 1: Die Absegnung von allen Seiten</strong></p>
<p>Der erste Schritt, um Ihren treuen Gefährten auch am Arbeitsplatz nicht mehr zu missen, verlangt nach der Erlaubnis seitens Ihres Chefs und Ihrer Kollegen. Gehen Sie dabei auch in jedem Fall sicher, dass keiner der Mitarbeiter an einer Hunde- oder Tierhaarallergie leidet oder (große) Angst vor Hunden hat. Auf tierischer Seite müssen dementsprechend auch einige Voraussetzungen erfüllt sein: Dabei sollte der tierische Kollege in jedem Fall alt genug sein, von seinem Sozialverhalten her in das Büro passen und sogar bestenfalls eine Hundeschule besucht haben.<strong> </strong></p>
<p><strong> Punkt 2: Hundegeeignete Atmosphäre</strong></p>
<p>Wie zu Hause sollte ebenso am Arbeitsplatz eine Umgebung herrschen, in der sich auch der Hund wohlfühlen kann. Raucherbüros, Maschinengestank oder extrem laute Geräuschkulissen eignen sich dazu keinesfalls. Außerdem sollte der Büroplatz des Hundes zu jeder Jahreszeit ausreichend klimatisiert sein und in unmittelbarer Nähe grüne Auslaufmöglichkeiten bieten, die Sie in der Mittagspause oder bei nötigem Bedarf mit Charly aufsuchen können.</p>
<p>Weisen Sie Ihrem Liebling nur einen bestimmten, ungestörten Platz zu, den er samt seiner Decke oder seinem Körbchen belegen darf und der dort fest bestehen bleibt. Denn auch im Büro benötigt Ihr Hund ein gewisses Maß an Routine!</p>
<p><strong>Punkt 3: Learning by doing</strong></p>
<p>Sie sollten Ihren Charly langsam an die zunächst fremde Umgebung gewöhnen und auch Ihren Kollegen Zeit geben, sich nicht nur mit dieser neuen Situation zurecht zu finden sondern sich auch mit ihrem Hund bekannt zu machen. Nicht jeder ist ein Tiernarr! Bringen Sie den neuen tierischen Kollegen am Besten zunächst nur für einige Stunden mit an Ihren Arbeitsplatz, anschließend muss dann vorerst doch noch einmal der nette Rentner von nebenan herhalten. Erhöhen Sie die Stundenzahl – speziell bei jungen Hunden – von Mal zu Mal. Dies ist umso effektvoller, so dass ihr vierbeiniger Freund bald den ganzen Arbeitstag an Ihrer Seite verbringen kann.</p>
<p><strong>Punkt 4: Was tun gegen &#8220;Hundstage&#8221;?</strong></p>
<p>Nichtstun kann auf Dauer auch für Tiere langweilig und niederschmetternd sein. Um Ihren Hund im Büro vor der großen Depression zu schützen und auch in ihm das Mitarbeiter-Gefühl zu wecken, sollten Sie ihn ab und an – neben allseits bekannten und beliebten Kauknochen und Leckerli &#8211; mit kleinen &#8220;Bürotätigkeiten&#8221; aufheitern. Ob als bürointerner Postbote auf vier Pfoten, Papierreste einsammelnder Müllhund auf Zeit oder als Kugelschreiber bringende persönliche Assistenz – zur Beschäftigung Ihres Hundes sind Ihnen auch im Büro kaum Grenzen gesetzt. Natürlich sollte hier immer darauf geachtet werden, dass die spielerischen Aufgaben Ihre Kollegen nicht in ihrer Arbeit stören und Ihr Chef nicht den Eindruck erhält, Sie würden Ihre Arbeitszeit ausschließlich zum Spielen mit Ihrem Hund nutzen.</p>
<h2>Gesundheitsbringer auf vier Pfoten</h2>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Ratgeber' said: don't show ad --></div>Eine weitere beeindruckende Fähigkeit von Bürohunden – neben der, sich allgemein positiv auf beispielsweise eher mürrisch agierende Kollegen auswirken zu können – liegt darin, dass sie auch für eine Verbesserung des Gesundheitszustands sorgen. Nachgewiesen durch einen Versuch u.a. der <a title="Studie der Universität Buffalo" rel="nofollow" href="http://www.acsu.buffalo.edu/~kmallen/Publications.htm" target="_blank">Universität Buffalo</a>, sorgt nur die Anwesenheit z. B. eines Hundes im selben Raum bereits für eine Stress senkende Wirkung und somit für einen niedrigeren Blutdruck.  So lässt das Streicheln der Vierpfötler die Glückshormone im menschlichen Körper tanzen und Kopfschmerzen, Husten, Erschöpfung und Verdauungsprobleme weniger werden.</p>
<p>Seit einiger Zeit veranstaltet der Deutsche Tierschutzbund außerdem jährlich den Aktionstag &#8220;<a title="Aktionstag des Deutschen Tierschutzbundes" rel="nofollow" href="http://www.tierschutzbund.de/kollege-hund.html" target="_blank">Kollege Hund</a>&#8220;. An diesem Tag erlauben Arbeitgeber erstmalig ihren Mitarbeitern, ihre potenzielle vierbeinigen Anwärter zum Bürohund für einen Arbeitstag mitzubringen, damit sie und die übrigen Angestellten sich gegenseitig für ein mögliches zukünftiges Miteinander beschnuppern können. Im Anschluss daran erhalten alle beteiligten Firmen seitens des Deutschen Tierschutzbundes eine Urkunde als tierfreundliches Unternehmen.</p>
<p>Der Erfolg ist sichtbar: Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 1.000 Unternehmen an diesem Aktionstag teil.</p>
<h2>Und wen das noch nicht überzeugt hat…</h2>
<p>&#8230; den können Sie eventuell mit folgenden Argumenten umstimmen:</p>
<ul>
<li>„Hunde stinken!“ &#8211;&gt; Wenn für ausreichende Belüftung und Fellpflege gesorgt ist, riechen Hunde nicht streng.</li>
<li>„Der Köter bringt nur Läuse und Parasiten ins Büro!“ &#8211;&gt; Das Attest vom Tierarzt bestätigt, dass der Hund rundum gesund und frei von ungewollten Mitbewohnern ist.</li>
<li>„Das Gebelle stört mich beim Telefonieren!“/„Der Hund selbst lenkt mich von der Arbeit ab!“ &#8211;&gt; Ihr Hund sollte im Büro auf Kommando hören, so das mögliche Laute und Störmomente  direkt unterbunden werden können.</li>
<li>„Der beißt mich!&#8221; &#8211;&gt; Das Sozialverhalten des Hundes ist sehr gut, so dass hier keine Gefahr besteht. Außerdem hat er eine Hundeschule besucht (ggf. Zertifikat).</li>
</ul>
<p>Wenn Sie Ihre Kollegen trotz dieser Tipps, Argumente und Übereinkommensversuche zum friedlichen Büromiteinander zwischen Mensch und Tier jedoch nicht eindeutig für sich und Ihren Hund gewinnen konnten, sollten Sie sich für Charly vielleicht doch lieber eine andere Tagesstätte aussuchen. Hunde am Arbeitsplatz sollen ja schließlich für ein harmonisches Miteinander, viel Freude und eine ausgeglichene Arbeitsstimmung sorgen und nicht für das Gegenteil.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Traumberufe mit Fremdsprachen</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/ausbildung/traumberufe-mit-fremdsprachen/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/ausbildung/traumberufe-mit-fremdsprachen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 09:48:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Bredendiek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprachenberufe]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachtalent]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=15329</guid>
		<description><![CDATA[Abi &#8211; was nun? Am liebsten &#8220;irgendwas mit Sprachen&#8230;&#8221; Doch die Welt der Sprachen bietet mehr als nur Fremdsprachenkorrespondenten, Übersetzer und Dolmetscher. Sprachtrainerin Ulrike Bredendiek zeigt, welche Möglichkeiten es gibt. Klassische Fremdsprachenberufe sind Dolmetscher, Konferenzdolmetscher, Fremdsprachenlehrer, Literaturübersetzer, Untertitler für Filme oder Fachübersetzer für Wirtschaft, Recht, Technik, Naturwissenschaften. Weitere interessante, weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Abi &#8211; was nun? Am liebsten &#8220;irgendwas mit Sprachen&#8230;&#8221; Doch die Welt der Sprachen bietet mehr als nur Fremdsprachenkorrespondenten, Übersetzer und Dolmetscher. Sprachtrainerin Ulrike Bredendiek zeigt, welche Möglichkeiten es gibt. <span id="more-15329"></span></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Ausbildung' said: don't show ad --></div></p>
<p>Endlich: Das Abi ist fast geschafft! Doch was nun? Nach der ersten Atempause wartet schon die nächste Herausforderung: Die Studien- und Ausbildungswahl. Zwar bieten Messen reichlich Infomaterial &#8211; für Fremdsprachenbegeisterte ist die Suche jedoch oft erschwert, weil es wenig Informationen über entsprechende Berufsbilder und Studiengänge gibt. Dabei bietet die Welt der Sprachen weitaus mehr als nur <a href="http://www.fremdsprachenkorrespondent.net/" target="_blank">Fremdsprachenkorrespondenten</a>, Übersetzer und Dolmetscher.</p>
<h2>Sprachberufe sind nicht nur etwas für Muttersprachler</h2>
<p>Wichtig bei der Berufswahl ist, die eigenen Fähigkeiten und Talente zu erforschen. Bei Sprachberufen ist das ganz grob gesprochen das Sprachtalent bzw. die Freude an der Sprache.</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Buchtipp<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3636015818/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3636015818" target="_blank">Traumberufe mit Fremdsprachen:<br />
Anforderungen für den Berufseinstieg</a></h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3636015818/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3636015818" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-15339" title="Traumberufe mit Fremdsprachen" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/09/traumberufemitsprachen.jpg" alt="Traumberufe mit Fremdsprachen" width="84" height="110" /></a></td>
<td width="122">Ulrike Bredendiek (geb. Beyler) zeigt, welche Möglichkeiten es neben den klassischen Fremdsprachen-Berufen gibt, beruflich mit Sprachen erfolgreich zu sein. <a class="more" href="http://www.amazon.de/gp/product/3636015818/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3636015818" target="_blank">Jetzt bestellen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Viele meinen fälschlicherweise, dass man für Sprachberufe nur geeignet ist, wenn man zweisprachig aufgewachsen ist. Das Gegenteil ist meist wahr: Muttersprachler tun sich oft schwerer mit der Grammatik, da sie die Sprache „intuitiv“ sprechen. Die Freude an der Sprache, sie zu sprechen, zu schreiben, zu lernen ist das maßgebliche Kriterium! Wenn man sich für Sprachen begeistert, ist man auch bereit, diese intensiv zu lernen – auch das Fachvokabular. Im Studium (die meisten Sprachberufe setzen ein Studium voraus) lernt man mit der Sprache zu arbeiten, sie zu analysieren, übersetzen, dolmetschen, lokalisieren. Wenn man diese Begeisterung für eine Sprache spürt, dann ist es richtig und wichtig dem Ruf des Herzens zu folgen.</p>
<h2>Unterschied: Fremdsprachenberufe und Berufe mit Fremdsprachen</h2>
<p>Im Fremdsprachenbereich gibt es zunächst zwei große Gebiete, die verwirrend ähnlich klingen: Zum einen die reinen Fremdsprachenberufe und zum anderen die Berufe mit Fremdsprachen. Was ist der Unterschied?</p>
<h3>Sprachkompetenz</h3>
<p>Bei Fremdsprachenberufen ist die Fremdsprache unmittelbar Gegenstand der Arbeit, sie wird übersetzt, gedolmetscht, übertragen, sortiert, kategorisiert usw. Kurz gesagt: Ohne Sprache kein Beruf. So überträgt ein Übersetzer beispielsweise einen juristischen Fachtext aus der Fremdsprache in die Muttersprache. Gäbe es keine Fremdsprachen, hätte er keinen Arbeitsgegenstand. Die Sprachkompetenz steht hier im Vordergrund.<br />
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Klassische Fremdsprachenberufe sind Dolmetscher, Konferenzdolmetscher, Fremdsprachenlehrer,  Literaturübersetzer, Untertitler für Filme oder Fachübersetzer für Wirtschaft, Recht, Technik, Naturwissenschaften. Weitere interessante, weniger bekannte Berufe sind beispielsweise Technischer Redakteur, Fremdsprachenlektor, Lexikograf oder Softwarelokalisierer.</p>
<h3>Fachkompetenz</h3>
<p>Der zweite große Bereich sind die Berufe mit Fremdsprachen. Hier steht die Fachkompetenz im Vordergrund. Die Fremdsprache ist „lediglich“ das Hilfsmittel zur Kommunikation – wenn auch ein sehr wichtiges. Bei einem Marketingkonzept, das auf Englisch verfasst wird, stehen die Marketinginhalte im Vordergrund. Die sprachliche Finesse tritt in den Hintergrund. Der deutsche Model Booker, der mit einem brasilianischen Textilhersteller Vertragsverhandlungen für sein Fotomodell führt, bedient sich der englischen Sprache als Kommunikationsmittel. Ob er sich sprachlich gewählt ausdrückt, ist in dem Zusammenhang nicht so wichtig. Weitere Berufe in diesem Bereich können beispielsweise Ethnologe, Mitarbeiter im Diplomatischen Dienst oder Relocation Manager sein. Sie alle können in ihrem Berufsalltag (mehr oder weniger) Berührungspunkte mit Fremdsprachen haben, ohne direkt an der Sprache zu arbeiten.</p>
<h2>Insidergespräche suchen</h2>
<p>Die Entscheidung für eine Richtung sollte man davon abhängig machen, wie intensiv man sich mit der Sprache auseinander setzen möchte. Eine weitere Entscheidungshilfe können sogenannte Insidergespräche sein. Führen Sie Gespräche mit Leuten, die bereits jetzt den Beruf ausüben, über den Sie mehr wissen wollen. Der Clou: In den kurzen Gesprächen können Sie Aspekte erfragen, die Ihnen persönlich wichtig sind und erfahren mit Glück einige Vor- und Nachteile des Berufs, die in keinem Bewerbungsratgeber stehen. Diese Insider kann man über persönliche und soziale Netzwerke, Internet, Branchenbücher und Telefonbücher leicht ausfindig machen. Wie das genau geht, verrät der Ratgeber „Traumberufe mit Fremdsprachen“.</p>
<p>Es lohnt sich auch, Informationen zu vermeintlich bekannten Jobs einzuholen. So erfährt man Spannendes über den Berufsalltag der Konferenzdolmetscherinnen beim Sprachendienst des Bundesministerium der Verteidigung (BMVg). Kennzeichnend für diesen Beruf ist es, in verschiedene Länder zu reisen. So begleiten die Dolmetscherinnen (in diesem speziellen Fall sind es derzeit wirklich nur Frauen) den Verteidigungsminister, seine Staatssekretäre und hochrangige Delegationen auf offiziellen Auslandsreisen. Sie sind in den gesamten Programmablauf eingebunden von Besichtigungen, Randgesprächen, offiziellen Reden bis hin zu bei den abendlichen Banquettes.</p>
<h2>Studienort: Sprachschule, Fachhochschule oder Universität?</h2>
<p>Obwohl nach dem Abitur die Suche nach einem Studienplatz dringender erscheint, ist es sinnvoll, sich am<strong> Beruf </strong>und soweit möglich dem späteren Wunsch-Arbeitgeber zu orientieren. Denn bestimmte Arbeitgeber haben Präferenzen, was den Studienort betrifft.</p>
<p>Wer z.B. in den Sprachendienst des Auswärtigen Amtes möchte, hat die besten Chancen, wenn er einen einschlägigen Master an den universitären Ausbildungsstätten Germersheim, Heidelberg, Saarbrücken, Leipzig oder der HU Berlin absolviert hat.</p>
<p>Die Welt der Sprachen ist groß! Sei es hochrangige Politiker bei ihrer Reisetätigkeit zu begleiten, technische Dokumente in Fremdsprachen zu verfassen, neueste Filme mit aussagekräftigen Untertiteln auszustatten oder Software an die jeweiligen Landesgepflogenheiten anzupassen. Wer an Abwechslung, Internationalität und Eigenverantwortung interessiert ist, der findet mit Sprachberufen sicher seine wahre Berufung.</p>
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		</item>
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		<title>Praktikum mit Uni-Abschluss – Ausbeute oder Berufseinstieg?</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/praktikum-mit-uni-abschluss-ausbeute-oder-berufseinstieg/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 09:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das vieldiskutierte Praktikum – Segen oder Fluch, und dann noch einer ganzen Generation? Und geht die Gleichung &#8220;Uni-Abschluss + Praktikum = Berufseinstieg&#8221; wirklich auf? Wir gehen dem Mythos der &#8220;Generation Praktikum&#8221; auf den Grund. Praktika werden insbesondere von Studenten der Sozialwissenschaften und Psychologie sowie der Geistes- und Kulturwissenschaften gemacht. Der [...]]]></description>
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<p><span class="einleitung">Das vieldiskutierte Praktikum – Segen oder Fluch, und dann noch einer ganzen Generation? Und geht die Gleichung &#8220;Uni-Abschluss + Praktikum = Berufseinstieg&#8221; wirklich auf? Wir gehen dem Mythos der &#8220;Generation Praktikum&#8221; auf den Grund.</span><span id="more-15189"></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Studium' said: don't show ad --></div></p>
<p>Wer hätte das gedacht &#8211; die „Generation Praktikum“ hat sogar einen Wikipedia-Eintrag. Dort wird sie beschrieben als „ein von vielen als negativ empfundenes Lebensgefühl der jüngeren Generation, die vermehrt unbezahlten oder minderbezahlten Tätigkeiten in ungesicherten beruflichen Verhältnissen nachgehen muss.“ Und obwohl im Studium immer wieder gepredigt wird, Wikipedia nicht zu zitieren, trifft dies das Gefühl vieler Absolventen wohl auf den Punkt. Der „Generation Praktikum“  gebührte immerhin der zweite Platz bei der Wahl zum Wort des Jahres 2006. Glückwunsch?</p>
<p>Während die Elterngeneration meist noch direkt im Anschluss an ihre Ausbildung oder ihr Studium einen Job fand, sitzt heute mancher Akademiker auf der Straße – oder, um dies zu umgehen, im Praktikantenbüro. Und wer dort einmal gelandet ist, scheint, Statistiken und den Erfahrungen Betroffener zufolge, nur selten den Absprung zu schaffen. Ist die Hoffnung, mit einem Praktikum endlich in den Beruf einzustiegen, also nur ein Mythos?</p>
<h2>Das Praktikum – auf der Suche nach dem Sinn</h2>
<p>Welchen Sinn hat eigentlich das viel beschimpfte Praktikum? Früher war diese Frage noch leicht zu beantworten. In ein Unternehmen reinschnuppern, den Berufsalltag und die typischen Aufgabenfelder kennenlernen um schließlich, nach einigen Wochen, sagen zu können „Das ist es!“ – oder eben nicht.</p>
<p>Heute scheint dieser Sinn manchen Praktikanten &#8211; oder den Praktika &#8211; abhanden gekommen zu sein. An Stelle des Suchens nach dem Sinn tritt die (verzweifelte) Suche nach einem Job und die Hoffnung, diesem durch ein Praktikum ein Stück näher zu kommen. Oder, wenn dies nicht direkt klappt, eben einem besseren Praktikum. Und damit dann dem Berufseinstieg. Oder aber einem besseren Praktikum &#8230;</p>
<h2>„Berufserfahrung von Vorteil“</h2>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Studium' said: don't show ad --></div>Praktika werden insbesondere von Studenten der Sozialwissenschaften und Psychologie sowie der Geistes- und Kulturwissenschaften gemacht. Der Run auf die Praxiserfahrung ist schnell erklärt: Möchte man sich in diesem Bereich auf eine Festanstellung bewerben, wird neben einem guten Abschluss vor allem Folgendes verlangt: Berufserfahrung. Und wie kann man die während des Studiums anders erwerben als durch Praktika? Selbst die Suche nach Möglichkeiten für den Berufseinstieg in Stellenbörsen liefert als erstes Praktikastellen. Und davon einige.<br />
<br/></p>
<h2>Kaffee kochen oder hart arbeiten für lau?</h2>
<p>Nun gibt es solche Praktika und solche. Die, vor denen es jedem im Vorfeld graust (Kaffee kochen und Pressemappen zusammenstellen). Diese Praktika dauern meist nicht so lang, höchstens und hoffentlich nur drei Monate. Und es gibt längere Praktika. Mit der Länge der Praktika steigt dann auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Praktikant nicht mehr nur „schnuppert“, sondern regulär, wie alle anderen Beschäftigten auch, arbeitet – nur für weniger Geld. Im Schnitt dauern Praktika von Absolventen 4,8 Monate. Das bringt uns zu der Frage:</p>
<h2>Was genau macht Praktikanten so reizvoll für Unternehmen?</h2>
<p>Punkt eins: Praktikanten sind billig. Manche Praktika sind gar nicht bezahlt, durchschnittlich liegt die Bezahlung laut einer Studie der DGB-Jugend, FU Berlin und Hans-Böckler- Stiftung bei 550 Euro im Monat. Wer sich die Praktikaanzeigen durchliest, der denkt schnell an eines: Ausbeute. Und siehe da, die Suche nach den Begriffen „Praktikum“ und „Ausbeute“ in der größten Suchmaschine liefert 204.000 Ergebnisse. Von „Praktikum – nur Ausbeute?“ bis hin zu „Praktikumslohn in Deutschland“. Und von dem allein kann kein Praktikant leben.</p>
<p>Punkt zwei: Unternehmen können schon im Praktikum abwägen, ob die Praktikanten sich auch als feste Arbeitnehmer eignen würden. So können sie den Kündigungsschutz umgehen, der verhindert, dass Unternehmen Arbeitskräfte nur kurzfristig einstellen und bereits nach kurzer Zeit wieder entlassen.</p>
<p>Punkt drei: Temporäre Lücken schließen. Viele Unternehmen nutzen Praktikanten gezielt dazu, temporäre Lücken in der Personalplanung zu schließen. Zum Beispiel zur Erstellung bestimmter Projekte. „Scheinpraktika“ nennt die DGB-Jugend diese hochqualifizierten Absolventen, die keine wirklichen Praktika machen, sondern reguläre Stellen ersetzen.</p>
<p>Die Frage bleibt: Was bringen Praktika den Praktikanten, dass so viele junge Menschen sich dies „gefallen“ lassen?</p>
<h2>Das bringen Praktika wirklich für den Berufseinstieg</h2>
<p>Eine Studie der DGB-Jugend, FU Berlin und Hans-Böckler- Stiftung mit 674 Absolventen von vier bundesdeutschen Universitäten hat die Qualität von Praktika und deren tatsächlichen Nutzen für den Berufseinstieg untersucht. Die Befragten haben durchschnittlich vier Praktika während ihres Studiums absolviert. Die Hälfte aller Praktikanten machte das Praktikum, weil sie sich im Anschluss einen Job erhoffte – für 22 Prozent erfüllte sich dieser Wunsch. 22 Prozent von 50 Prozent der Praktikanten – das ist nicht viel! Leider zeigt die Studie auch, dass die Qualität der Praktika nach dem Studium zu wünschen übrig lässt.  So wurden fast alle Praktikanten als vollwertige Arbeitskräfte eingesetzt. Harte Fakten, bittere Realität mit dem Fazit: Die Hoffnung auf eine Übernahme wird nur bei wenigen realisiert.</p>
<p>Ebenso schockierend ist, dass nicht in erster Linie Stellen für Hochschulabsolventen über interne Praktika besetzt werden, sondern häufig Arbeitsplätze, die einen mittleren Berufsabschluss, wie z.B. eine kaufmännische Ausbildung, erfordern (vgl. IAB Kurzbericht).</p>
<h2>Was kann man also tun, um ohne Praktika einen Job zu finden?</h2>
<p>Was kann die „Generation Praktikum“, die ihre minderbezahlte Tätigkeit zu Recht negativ empfindet,  tun, um davon wegzukommen? Wie kann sie einen Berufseinstieg finden, ohne ständig auf eine Liste von Praktika zurückblicken zu müssen? Wehrt diese Generation sich zu wenig dagegen, nimmt sie es einfach hin, ausgebeutet zu werden – oder gibt es schlichtweg keinen Weg, ohne Praktikum erfolgreich zu sein?</p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Studium-unten' said: don't show ad --></div>Anläufe und Ideen gab es bereits viele. So fordert die DGB-Jugend eine zeitliche Begrenzung von freiwilligen Praktika auf drei Monate. Damit soll sichergestellt werden, dass ein Praktikant nicht als billige Arbeitskraft missbraucht wird. Besonders kreative Studenten haben sogar schon Petitionen beim Bundestag eingereicht, die fordern, dass Praktika von Hochschulabsolventen nach drei Monaten automatisch in ordentliche Arbeitsverhältnisse umgewandelt werden. Und auch eine Resolution, die ein Grundgehalt, keinen Ersatz von Arbeitsplätzen durch Praktikanten und eine begrenzte Praktikumsdauer fordert, gab es schon.<br />
<br/><br />
Einen guten Ansatz verfolgt der 2004 gegründete Verein fairwork e.V., der es sich zur Aufgabe macht, die schlechten Arbeitsbedingungen von Hochschulabsolventen zu verbessern. Die Forderung nach der Abgrenzung von Praktika zu Arbeitsverhältnisse und einer Vergütung von mindestens 300 Euro pro Monat unterschrieben über 60.000 Menschen. Der Verein plant zudem den Aufbau einer Datenbank, in der Unternehmen bewertet werden können.</p>
<p>Noch hapert es an der Umsetzung dieser Ideen. Wie das funktionieren kann macht z.b. Nachbarland Dänemark vor. Dort versteht man unter einem Praktikum ein befristetes Arbeitsverhältnis zu gesetzlichen Mindeststandards.</p>
<p>Denn natürlich bringen Praktika etwas – für den persönlichen Erfahrungsschatz, das soziale Verhalten, das Netzwerk &#8211;  und somit nicht nur für den Lebenslauf. Zurück zur Idee unserer Eltern, hinter deren Praktika noch diese Gründe, dieser Sinn steckte – auch für die Unternehmen. Denn die Erfolgsgeschichten, in denen Praktikanten im Anschluss an ihr Praktikum direkt im Unternehmen bleiben dürfen, bleiben leider Ausnahmen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit dem richtigen Outfit die Karriere pushen</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/mit-dem-richtigen-outfit-die-karriere-pushen/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/mit-dem-richtigen-outfit-die-karriere-pushen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 14:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Eindruck]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der optische Außenauftritt entspricht einem visuellen Smalltalk. Er ist Teil eines sozialen Spiels, bei dem – ob bewusst oder unbewusst – Kompetenz, Sympathie, Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, Vertrauen und auch Macht abgefragt werden. Ulrike Mayer erklärt, mit welcher Kleidung Sie im Job erfolgreich sein können. Die wichtigste Frage morgens vor dem Kleiderschrank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Der optische Außenauftritt entspricht einem visuellen Smalltalk. Er ist Teil eines sozialen Spiels, bei dem – ob bewusst oder unbewusst – Kompetenz, Sympathie, Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, Vertrauen und auch Macht abgefragt werden. Ulrike Mayer erklärt, mit welcher Kleidung Sie im Job erfolgreich sein können.<span id="more-14955"></span></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Karriere' said: don't show ad --></div></p>
<p>„Wie Du kommst gegangen, so Du wirst empfangen!“. Schon Goethe wusste um die Macht und Kraft des ersten Eindrucks. Wie sich ein Mensch kleidet, sagt sehr viel über seine Persönlichkeit, seine Werte und seine Umgangsformen aus. Stil und Klasse sind erlernbar. Wer sich frühzeitig einen guten, authentischen Stil aneignet und den Grundwortschatz der Kleidung beherrscht, strahlt Sicherheit und Kompetenz aus. Wer sich in Sachen Kleidung dezent inszeniert und die nonverbale Sprache der Kleidung beherrscht, kann alle Register ziehen, um nach Außen die gewünschten Signale zu setzen.</p>
<h2>Der erste Eindruck</h2>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Buchtipp<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3854364229/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3854364229" target="_blank">Perfekte Kleidung fördert<br />
die Karriere</a></h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3854364229/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3854364229" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-14966" title="Perfekte Kleidung fördert die Karriere" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/09/Karriere-Kleidung.jpg" alt="Perfekte Kleidung fördert die Karriere" width="69" height="110" /></a></td>
<td width="122">Ulrike Mayer präsentiert den Grundwortschatz und die Gesetz-mäßigkeiten in Sachen Kleidung für die Dame und den Herrn.<br />
Denn: Gutes Aussehen ist kein Zufall, sondern kann durchaus gelernt werden. <a class="more" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3854364229/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3854364229" target="_blank">Jetzt bestellen</a></td>
</tr>
</tbody>
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</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>In einem äußerst kurzen Zeitraum – heute geht man von Millisekunden aus – treffen wir die Entscheidung, ob wir unser Gegenüber als sympathisch, kompetent und selbstbewusst einschätzen oder ob wir gar zu einem gegenteiligen Ergebnis kommen. Kleidung spielt dabei – neben Mimik, Gestik, Stimmmodulation und selbstverständlich Inhalten – eine sehr große Rolle. Ob beim Vorstellungsgespräch, bei der Präsentation, in der Teambesprechung oder im Neukundengespräch: wir transportieren über unsere Kleidung nonverbale Botschaften in unsere Umgebung. Solche Botschaften können beispielsweise lauten: stimmig oder unstimmig, nachlässig oder zuverlässig, kreativ oder langweilig. Durch einen professionellen und kompetenten Auftritt in Sachen Kleidung erschließen wir uns grundsätzliche Möglichkeiten, um langfristig erfolgreich zu sein. Denn die Botschaft der Kleidung ist mit der Wirkung gekoppelt: Es geht darum, dass wir einen stimmigen Eindruck hinterlassen, als Person wahrgenommen werden und präsent wirken. Es geht schlichtweg um unseren persönlichen Sympathiefaktor!</p>
<h2>Nonverbale Botschaften der Kleidung</h2>
<p>Für die Symbolsprache der Kleidung gibt es klare, unbewusste Zuordnungen. So wie ein Funkturm Signale aussendet, so sendet die Kleidung, die wir tragen, mit allen Details ebenfalls Signale aus. Diese „Geheimsprache“ wird auf der unbewussten Ebene wahrgenommen, verarbeitet und zugeordnet. Die Farbe ist der stärkste Kommunikator unter den Symbolen, denn Farben sprechen den Verstand und die Emotionen an. Aber auch die Formen, die unsere Kleidung ausmachen, tragen Botschaften nach außen. Runde Formen werden grundsätzlich als weich und harmonisch wahrgenommen, eckige Formen dagegen meist als hart und kantig. Über diese psychologischen Erkenntnisse lassen sich interessante Schlüsse ziehen. So werden ein V-Ausschnitt, ein spitziges Revers oder eckige Manschetten „kantiger“ wahrgenommen. Rundhalsausschnitte, runde Kragen- und Manschettenformen wirken dagegen „weicher und femininer“. Kleidung, die zu groß, zu weit oder zu lang ist, wird als nachlässig und schlampig wahrgenommen. Kleidung, die zu eng, zu kurz und zu klein ist, erweckt den Anschein, dass der Träger aus der Kleidung herausgewachsen ist</p>
<h2>Die wichtigste Frage</h2>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Karriere' said: don't show ad --></div>Die wichtigste Frage morgens vor dem Kleiderschrank lautet: „Wo gehe ich hin? Wen treffe ich? Was will ich erreichen“? Die berufliche Garderobe muss die wichtigsten Variationen abdecken, um nonverbal die Themen Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Neutralität, Macht, Dynamik, Dominanz oder Autorität auszusenden. Die Kunst in der Kleidungswahl liegt darin, nicht steif, verstaubt und modisch, sondern vertrauensvoll, ernst und professionell zu wirken. Eine alte Schneiderweisheit besagt, dass Stil und Klasse in der Garderobe nur über Qualität und Passform zu haben sind. Denn nichts wirkt unprofessioneller als Geschäftskleidung, die den eigenen Körperproportionen nicht entspricht und Problemzonen, statt Schokoladenseiten betont. Nichts wirkt in Sachen Kleidung inkompetenter, als Muster und Farben, die in die Freizeit gehören. Den feinen und schmalen Grad einer perfekten Passform zu kennen und die richtige Qualität zu wählen, macht den Unterschied.<br />
Wie sagte schon Albert Einstein: „Vorurteile sind schwerer zu knacken, als Atomkerne“!</p>
<h2>Kompetenzfarben im Business</h2>
<p>Farben treffen immer eine Aussage! Professionalität, Seriosität und Kompetenz im Businessalltag zu zeigen bedeutet, sich für gewisse Farben zu entscheiden und andere Farben komplett wegzulassen. Geht es um die Wirkung von Neutralität, sind Grauabstufungen eine gute Wahl. Ein grauer Anzug oder ein graues Kostüm signalisiert außerdem, dass der Träger oder die Trägerin nicht viel von sich preisgeben will und sich dezent im Hintergrund hält. Blauvarianten strahlen höchste Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Autorität aus.  Blaue Geschäftskleidung wirkt jedoch &#8211; wenn die Passform nicht stimmt, die Stoffe billig sind und die Hemden  oder Blusen nicht passen &#8211; sehr schnell langweilig und unkreativ. Schwarz ist im Dreiklang mit rot und weiss auch auf politischer Ebene als die Farbe der Macht, der Dominanz und der absoluten Präsenz bekannt.  Wenn Entscheidungen anstehen oder ein wichtiger Auftrag winkt,  dann ist schwarz eine sehr gute Wahl. Braun hat als letzte Farbe Zutritt zur Familie der Businessfarben bekommen und wirkt grundsätzlich offen und zugänglich, aber auch lässiger. Die Farbe Braun spielt nach wie vor bei offiziellen, formellen Anlässen und wichtigen Geschäftsterminen nur die vierte Geige.</p>
<p>Bei der Wahl der Accessoires ist bei den Damen und Herren gute Beratung essentiell. Die richtigen Rot- und Blautöne bilden das Fundament der Garderobe und stehen für Macht (rot) und Vertrauen (blau). Grün, gelb und orange sind Farben, die im Business keinen festen Platz haben und  schnell unprofessionell wirken können. Orange gehört zu den unbeliebtesten Farben, gelb gilt im Allgemeinen als „nicht ernsthaft“ genug. Violett signalisiert „Kreativität“, steht aber den wenigsten.</p>
<p>Die Kunst liegt darin, nicht steif, verstaubt und modisch, sondern vertrauensvoll, ernst und professionell zu wirken. Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr. Farbe lenkt ab und kann sehr anstrengend wirken. Die eigenen, richtigen und stimmigen Nuancen innerhalb der Farbpalette zu kennen bringt Ausstrahlung und Präsenz und ist die wichtigste Grundlage für eine kompetente Basisgarderobe.</p>
<h2>Grundregeln beim Kauf der Kleidung</h2>
<p>Der Kauf der Kleidung und der Aufbau der Basisgarderobe sollte einigen Prinzipien unterliegen. Entscheidend ist, dass Frau und Mann weiß, was gut wirkt und welche Kleidung der eigenen Persönlichkeit einen würdigen Rahmen gibt. Eine perfekte Passform, gute Qualitäten und ein gutes Auge für die eigenen Proportionen sind die Grundvoraussetzung für Stil und Klasse in der Garderobe. Die Basisgarderobe sollte grundsätzlich geprägt sein von dezenter Klassik und einem schlichten, feinen und stimmigen Stil.</p>
<p>Für den Mann gilt: Die Grundgarderobe im Business besteht aus Anzug, Hemd und Krawatte, kombiniert mit feinen Schuhen und Accessoires. Eine Faustregel besagt, dass der Mann zu jedem Anzug mindestens 4-5 Hemden zur Auswahl besitzen sollte.</p>
<p>Die Damen sind ebenfalls gut beraten, Stil und Klasse in der Garderobe durch gute Passformen zu unterstreichen. Durch Schals, Tücher, Schmuck, runde Ausschnittsformen und farbige Akzente kann die Dame eine feminine Ausstrahlung in der sonst doch männlich geprägten Businesswelt erzielen.</p>
<h2>Noch ein Wort zum Schuh:</h2>
<p>Eleganz beginnt beim Schuh! Ein unpassender und billiger Schuh kann das teuerste und wirkungsvollste Outfit ruinieren.</p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Karriere-unten' said: don't show ad --></div>Ein altes Sprichwort besagt: „Zeige mir Deine Schuhe und ich sage Dir, wer Du bist“, ein Psychologe rät: “Nutzen Sie die Kraft der Schuhe“!</p>
<p>Schuhe haben im wahrsten Sinne des Wortes mit der Fortbewegung zu tun und sagen viel darüber aus, wie sich ein Mensch durchs Leben bewegt. Schuhe sind die Visitenkarte eines Menschen, an ihnen lassen sich durchaus Charakter, Wesen und Ordnungssinn erkennen. In der Schuhpsychologie stehen schöne, gepflegte Schuhe für Erfolg, abgetragene für Misserfolg. Der Schuh an sich zeigt, wie sich ein Mensch durch das Leben bewegt, ob auf „leisen Sohlen“ oder als „Treter“, ob er „mit der Zeit geht“ oder ob er stehen geblieben ist.</p>
<p>Mehr als jedes sonstige Teil bestimmen Schuhe den Formalitätsgrad der Kleidung. Schuhe sollten mit der Kleidung in Farbe, Struktur und Form harmonieren. Für Herren stellen der schwarze Budapester und Oxforder den elegantesten Business-Schuh dar. Eine Regel besagt, dass solche Schuhe niemals heller sein dürfen, als der Anzug. Für Damen stellen der klassische Pumps und der flache Loafer, der Ballerina und der gepflegte Schnürer die Grundausstattung der Schuhgarderobe.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mehr Zeit für das, was sinnvoll ist – ein Plädoyer fürs Runterschalten</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/mehr-zeit-fur-das-was-sinnvoll-ist-ein-pladoyer-furs-runterschalten/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/mehr-zeit-fur-das-was-sinnvoll-ist-ein-pladoyer-furs-runterschalten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 16:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Wiebke Sponagel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=14906</guid>
		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht: Ein Termin jagt den nächsten, selbst die Wochenenden sind exakt durchgetaktet. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, genau daran etwas zu ändern: Sie wollen der Fremdverwaltung entkommen, endlich etwas Sinnvolles für sich und andere tun. Mit anderen Worten: Sie wollen runterschalten oder downshiften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Wer kennt das nicht: Ein Termin jagt den nächsten, selbst die Wochenenden sind exakt durchgetaktet. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, genau daran etwas zu ändern: Sie wollen der Fremdverwaltung entkommen, endlich etwas Sinnvolles für sich und andere tun. Mit anderen Worten: Sie wollen runterschalten oder downshiften.<span id="more-14906"></span></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Karriere' said: don't show ad --></div></p>
<p>Mitten im Leben mit  einer beruflichen Umorientierung zu sich selbst finden, nachdem man jahrelang eher fremdbestimmt unterwegs war, ist freilich nicht einfach. Jeder Umsteiger hat dabei auch mit Gegenwind in Form von gesellschaftlichen Vorurteilen zu kämpfen.</p>
<h2>Runterschalten braucht individuelle Lösungen</h2>
<p>Vorurteil Nr. eins: Runterschalten sei doch eigentlich ein Total-Ausstieg. Da irrlichtern Ideen vom Ex-Manager, der Schäfer wurde, durch die Medienlandschaft. Eine so radikale Kehrtwende kommt jedoch im echten Leben eher selten vor. Schließlich kann jeder selbst dosieren, wie weit er mit dem Runterschalten gehen will: Rezepte nach dem Motto „werde Minimalist“ gibt es nicht. Manche Umsteiger schalten in ihrer neuen Funktion auch wieder „hoch“,  arbeiten also mehr oder übernehmen mehr Verantwortung, solange sie Sinn darin sehen. Wer sinnerfüllt arbeitet, hat bekanntermaßen mehr Energie.</p>
<h2>Endlich tun, was man kann und will</h2>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
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<h3>Buchtipp<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" title="Runterschalten!: Selbstbestimmt arbeiten - gelassener leben" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3648012886/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3648012886" target="_blank">Runterschalten! (<strong>19,80€)</strong></a></h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" title="Runterschalten!: Selbstbestimmt arbeiten - gelassener leben" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3648012886/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3648012886" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-15064" title="Runterschalten!: Selbstbestimmt arbeiten - gelassener leben" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/09/sponagel-buch.jpg" alt="" width="80" height="110" /></a></td>
<td width="122">Selbstbestimmt arbeiten &#8211; gelassener leben. Von Dr. Wiebke Sponagel.<a class="more" title="Runterschalten!: Selbstbestimmt arbeiten - gelassener leben" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3648012886/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3648012886" target="_blank">Jetzt bestellen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Vorurteil Nr. zwei: Es gehe beim Runterschalten nur um die Verminderung von Stress. Dabei ist das nur ein willkommener Nebeneffekt, der sich einstellt, wenn man gefunden hat, was man wirklich kann und will. Und das findet sich oft erst im zweiten Anlauf. Wer weiß denn schon mit achtzehn, welchen Beruf man in der Lebensmitte noch gern ausfüllt? Meistens sind die ersten beruflichen Weichenstellungen ja ohnehin eher dem Zufall oder gutgemeinten Ratschlägen von Bekannten und Verwandten geschuldet.</p>
<h2>Kein Kindergeburtstag: Zum neuen Ziel steuern</h2>
<p>Das dritte Vorurteil hängt eng mit dem zweiten zusammen: Wer glaubt, es gehe beim Runterschalten nur um Stressvermeidung, verbreitet auch gern, dass diejenigen, die runterschalten, Leistungsverweigerer seien. Schlimmer noch, da schwingen unterschwellig Motive von Fahnenflucht und Verrat mit – und jeder weiß ja, wie einst mit Deserteuren umgegangen wurde&#8230;Heute wird zwar niemand mehr standrechtlich erschossen, aber dennoch wiegt dieser kollektive Druck im beruflichen Alltag besonders schwer. Er hat zwei Folgen: Einerseits treibt er fähige Menschen in den Burnout und lässt ganz erhebliche volkswirtschaftliche Kosten entstehen. Inzwischen gibt es eine ganze Burnout-Industrie mit Seminaren, Kliniken und Reha-Zentren.</p>
<p>Zum anderen gibt er denjenigen, die unbeirrt weiter machen, die Möglichkeit, sich als Siegertypen darzustellen. Dass ihnen dies oft nur mit diversen Pillen oder Alkohol gelingt, bleibt ja meistens verborgen.  Ebenso ausgeklammert wird gern, dass so ein Neuorientierungs-Prozess auch kein Kindergeburtstag ist. Es kostet Zeit, Mut und die Fähigkeit, sich gegen äußere und innere Widerstände zum neuen Ziel zu steuern. Wer das erreicht, hat allerhand geleistet.</p>
<h2>Ist die Trendwende in der öffentlichen Wahrnehmung in Sicht?</h2>
<p>Aber es gibt leise Anzeichen, dass sich zumindest bei der öffentlichen Wahrnehmung dieser Vorurteile etwas ändert: Die Berichterstattung wird differenzierter, in diesem Jahr verging kein Monat, in dem der drohende kollektive Burnout nicht medial thematisiert wurde. Endlich  verlagert sich der Akzent der Meinungsmacher auf das, was in den Unternehmen geschieht: Weg vom vormals gern als unfähig dargestellten Individuum, hin zu den „strukturellen Problemen“, die immer mehr Arbeit auf immer weniger Schultern verlagern. Endlich gibt es auch zarte Ansätze in Unternehmen, mit ihrem Personal wirklich so umzugehen, wie sie immer behaupten: Nachhaltig.</p>
<p>Der schwäbische Werkzeugmaschinenbauer Trumpf bietet für jeden seiner Mitarbeiter individuell zugeschnittene Zeitmodelle an. Dort können die Mitarbeiter alle zwei Jahre selbst entscheiden, ob sie wöchentlich mehr oder weniger arbeiten möchten. Außerdem gibt es Arbeitszeitkonten, auf dem bis zu 1000 Stunden „angespart“ und zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden können. Der Gewinn für das Unternehmen liegt auf der Hand: Mitarbeiterloyalität und Motivation steigen, Know-How wandert seltener ab, Krankmeldungen gehen zurück. Bleibt abzuwarten, ob das nur einzelne Streiflichter sind oder ob mehr daraus wird&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Humor als Erfolgsstrategie oder „Mit einem Lachen zum Erfolg“</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/humor-als-erfolgsstrategie-oder-mit-einem-lachen-zum-erfolg/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/humor-als-erfolgsstrategie-oder-mit-einem-lachen-zum-erfolg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 09:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Roman Szeliga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=14669</guid>
		<description><![CDATA[„Lachen ist wie Aspirin, es wirkt nur doppelt so schnell“… Dieses Zitat von Groucho Marx sollten sich viele Führungskräfte ins Auftragsbuch schreiben, und zwar nicht nur gerade in Zeiten, in denen die Wirtschaftslage Kopfschmerzen bereitet… Das beweist eindrucksvoll die Erfolgsgeschichte der CliniClowns &#8211; die Ärzte des Lachens, die ich vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">„<em>Lachen ist wie Aspirin, es wirkt nur doppelt so schnell</em>“… Dieses Zitat von Groucho Marx sollten sich viele Führungskräfte ins Auftragsbuch schreiben, und zwar nicht nur gerade in Zeiten, in denen die Wirtschaftslage Kopfschmerzen bereitet… <span id="more-14669"></span></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Karriere' said: don't show ad --></div></p>
<p>Humor gilt als wichtiger Erfolgsfaktor. Humor ist die beste Ergänzung zur Kompetenz und sollte fixer Bestandteil in jeder Unternehmenskultur sein. Humor motiviert, begeistert, verkauft Ideen, Werte &amp; Produkte.</p>
<h2>Arbeit darf, nein – muss Freude machen</h2>
<p>Wenn wir uns die Motivation am Arbeitsplatz laut einer Studie von Gallup (Engagement Index 2009) ansehen, werden wir mit beinharten und ernüchternden Zahlen konfrontiert. Diese Studie bewertet das persönliche Engagement von Angestellten: <strong>66 %</strong> der Mitarbeiter sind kaum noch an ihr Unternehmen gebunden und machen lediglich Dienst nach Vorschrift. <strong>23 %</strong> hätten bereits innerlich gekündigt. Nur <strong>11 % </strong>arbeiten nach eigener Aussage „aktiv engagiert“ und jeder 2. würde ins Unternehmen zurückkehren, wenn er unter einem anderen Chef und in einem besseren Arbeitsklima arbeiten dürfte.</p>
<p>Ignorieren oder Maßnahmen ergreifen? Wenn es den Führungskräften von heute gelingt, ein Wohlfühlklima in der Arbeit zu schaffen, ein wenig Wertschätzung auszudrücken, mit Hirn und Verstand zu loben und verbindenden, wohldosierten Humor einzusetzen, würde die Studie mit Sicherheit ein positiveres Bild abgeben. Angenehmer Nebeneffekt dabei: Es handelt sich bei Aufgezähltem um wesentliche Erfolgsfaktoren im Business und die einzigen Managementtechniken, die keinen Cent kosten und extrem viel Profit abwerfen.</p>
<h2>Oft sind es kleine Dinge, die Großes bewirken können</h2>
<p>Und es ist eigentlich gar nicht so schwer… Hier ein paar Beispiele: Würzt der Salesmanager seine externen und internen Präsentationen mit humorvollen Geschichten und lässt er ausnahmsweise dafür die 57. Daten/Zahlen/Fakten Tabelle weg, wird er bestimmt noch mehr Aufmerksamkeit gewinnen. Überrascht der Firmenchef sein Team mit einem kleinen, humorvollen Geschenk am Montag morgen, ist ein guter Start in die Woche garantiert. Werden im Intranet die besten humorvollen Erlebnisse mit den Firmen-Kunden publiziert und darüber hinaus auch die kleinen charmanten Hoppala´s des Geschäftsführers selbst, wird bestimmt ein Lächeln über die Lippen der Mitarbeiter gezaubert. Die Führungskraft verliert hier in keiner Weise seine Kompetenz – er gewinnt vor allem an Menschlichkeit.</p>
<p>Humor im Führungsverhalten ist ganz wesentlich, und zwar nicht nur als wichtiges Instrument in der Mitarbeiterkommunikation und –motivation, sondern auch als wichtige Ergänzung zur Kompetenz und wesentlichen Baustein des Erfolges.</p>
<h2>Gute Stimmung bedeutet gute Leistung</h2>
<p>Das belegte übrigens auch die Tower-Perrins-Studie eindeutig: Motivierte Mitarbeiter wirken sich positiv auf die Firmenbilanz aus und Vorstände und Führungskräfte haben überall in der Welt den größten Einfluss auf das Engagement der Mitarbeiter.<br />
Und noch ein Beweis: Laut einer Studie der Universität von Oklahoma entstehen in einer Humor fördernden Betriebsatmosphäre 10 x so viele kreative Ideen, wie in einer spaß befreiten! Fest steht auch, dass humorvolle Menschen leistungsfähiger, flexibler, kontaktfreudiger, erfolgreicher und gesünder sind. Und in Stresssituationen erweisen sie sich als belastbarer.</p>
<h2>Humor hat auch eine heilende Wirkung</h2>
<p>A propos „belastbar“. Humor kann tatsächlich ein wesentlicher Stresskiller im Unternehmen sein und als echtes Ventil in allzu hektischen Situationen dienen. Er kann aber auch wahre therapeutische Seiten haben. <div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Karriere' said: don't show ad --></div>Das beweist eindrucksvoll die Erfolgsgeschichte der CliniClowns &#8211; die Ärzte des Lachens, die ich vor rund 20 Jahren mitbegründet habe. Die CliniClowns schaffen es bis heute, Humor als wichtiges therapeutisches Werkzeug in die Behandlung von schwerkranken Menschen aller Altersstufen zu bringen und vor allem zu etablieren. Von der sensiblen, humorvollen, spielerischen Interaktion und der oft nur bloßen Anwesenheit der Clowns profitieren alle, die direkt oder indirekt in ihrer Lebenssituation mit Schmerz, Leid und Krankheit konfrontiert sind. Und das kann als wahrer Erfolg gewertet werden.</p>
<h2>Und noch ein Tipp zum Schluss</h2>
<p>Als Arzt rate ich allen Lesern dieses Artikels: „Bringen Sie den emotionalen Kreislauf wieder auf Touren.“ Der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi bringt es mit seinem FLOW – Modell auf den berühmten Punkt: Im FLOW ist, wer konzentriert einer Aktivität nachgeht, die ihm Spaß macht und die er selbst bestimmt hat, die ihn weder unterfordert noch überfordert, die ein klares Ziel hat und auf die es ein unmittelbares Feedback gibt.</p>
<p>Anstatt statt: „Nach der Arbeit das Vergnügen“ muss es heißen „Mit Vergnügen in die Arbeit“! Humor ist Quelle für Kreativität und Motivation zugleich und dazu gibt es gesteigerte Lebensfreude gratis dazu <img src='http://www.bildungsxperten.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ! Viel Spaß !</p>
<h2>In eigener Sache – ein Buch!</h2>
<p>Das Thema Humor im Business begleitet und begeistert mich seit vielen Jahren und es war mir seit Längerem ein großes Anliegen, meine Erfahrungen, Erkenntnisse und Beobachtungen in Form eines Buches zusammenzufassen:</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Buchtipp<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" title="Erst der Spaß, dann das Vergnügen: Mit einem Lachen zum Erfolg" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/346630931X/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=346630931X" target="_blank">Erst der Spaß, dann das Vergnügen:<br />
Mit einem Lachen zum Erfolg (<strong>17,99€)</strong></a></h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" title="Erst der Spaß, dann das Vergnügen: Mit einem Lachen zum Erfolg" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/346630931X/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=346630931X" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-14730" title="ERST DER SPASS, DANN DAS VERGNÜGEN" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/09/Cover-ERST-DER-SPASS-DANN-DAS-VERGNUEGEN_K.jpg" alt="" width="70" height="102" /></a></td>
<td width="122">Roman Szeliga befasst sich mit Humor im Business, Kreativität und Kommunikation.<a class="more" title="Erst der Spaß, dann das Vergnügen: Mit einem Lachen zum Erfolg" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/346630931X/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=346630931X" target="_blank">Jetzt bestellen</a></td>
</tr>
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</tbody>
</table>
<p>„ERST DER SPASS, DANN DAS VERGNÜGEN. Mit einem Lachen zum Erfolg.“ nennt sich mein soeben erschienenes Werk, in dem viele humorvolle Ideen, Beispiele, Tipps &amp; Tricks zu finden sind, wie Unternehmen oder Abteilungen zu wahren „Smile-Zonen“ werden können: Kreative Inputs für originelle Fachpräsentationen, Geschichten und Businessbeispiele zum Schmunzeln, wissenschaftlich fundierte, dabei leicht verständliche Erklärungen, warum Humor wirkt und was er alles Positives in unserem Körper auslöst.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Speed Reading – so lesen Sie schneller!</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/speed-reading-so-lesen-sie-schneller/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/speed-reading-so-lesen-sie-schneller/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 07:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Marion Schultheiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=14776</guid>
		<description><![CDATA[Wer schneller liest, ist im Studium klar im Vorteil. Denn mit Speed Reading kann man seine Lesegeschwindigkeit verdreifachen. Dr. Marion Schultheiss gibt Tipps, wie Sie sich von typischen Lesefehlern verabschieden können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Wer schneller liest, ist im Studium klar im Vorteil. Denn mit Speed Reading kann man seine Lesegeschwindigkeit verdreifachen. Dr. Marion Schultheiss gibt Tipps, wie Sie sich von typischen Lesefehlern verabschieden können.<span id="more-14776"></span></span><br />
<div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Studium' said: don't show ad --></div></p>
<p>Studierende nehmen über 80 % aller Informationen über Texte auf. Wer schnell Lesen kann, ist folglich klar im Vorteil. Speed Reading bietet Ihnen eine interessante Möglichkeit, den studentischen Alltag effizienter zu gestalten und mehr Freiräume zu genießen. Die Lesetechnik ermöglicht es Ihnen, Ihre Lesegeschwindigkeit deutlich zu steigern. Eine Verdoppelung oder Verdreifachung der Geschwindigkeit, bei guter Erfassung der Inhalte, ist durchaus üblich.</p>
<h2>Jeder kann Speed Reading lernen</h2>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Buchtipp<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3902682701/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3902682701" target="_blank">Speed Reading für Studierende -<br />
Das 2-Wochen-Intensivprogramm (19,90€)</a></h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3902682701/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3902682701" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-14792" title="Speed Reading für Studierende" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/09/speedreading.jpg" alt="Speed Reading für Studierende" width="78" height="110" /></a></td>
<td width="122">Mit diesem Buch können Studierende die Speed Reading Technik in Eigenregie erlernen. Das Programm wurde exakt auf die Anforderungen Studierender zugeschnitten und beinhaltet einen genauen Trainingsplan für jeden Tag.  <a class="more" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3902682701/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3902682701" target="_blank">Jetzt bestellen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Speed Reading kann von jedem erlernt werden. Wichtig ist allerdings die individuelle Grundhaltung. Gelegentlich bekomme ich Fragen gestellt wie: „Genügt es, wenn ich mir den Text ansehe oder muss ich ihn auch lesen?&#8221;. Speed Reading ist eine Arbeitstechnik &#8211; sie muss geübt und angewendet werden, um funktionieren zu können. Mit dem „Ansehen“ des Textes ist es natürlich nicht getan. Die Lesetechnik ist einfach und rasch zu erlernen, doch ohne Ihren Einsatz und Ihre Motivation geht es nicht.</p>
<p>Oft wird vermutet, dass Speed Reading eine noch relativ kurze Geschichte hat. Interessanterweise ist genau das Gegenteil der Fall:  Die Lesetechnik wurde bereits in den 1920er-Jahren gelehrt. An amerikanischen Eliteuniversitäten ist Speed Reading schon seit den 1940er-Jahren zuhause.</p>
<p>In Europa scheint es sich nur langsam zu etablieren. Die Vorurteile sind vielerorts offenbar noch zu groß. Schade! Denn durch die deutlich raschere Erschließung der Lerninhalte ist es schon nach wenigen Stunden möglich, konzentrierter, effizienter und letztlich cleverer zu Lernen und zu Studieren.</p>
<p>Ich selbst habe die Technik erst erlernt, als ich mich auf meine Rigorosen vorbereitet habe. Die beiden Grundstudien habe ich noch als „normale“ Leserin bewältigt. Speed Reading Literatur besaß ich zum damaligen Zeitpunkt schon seit beinahe 10 Jahren, doch ich war zu misstrauisch, um die Technik zu erproben. Die Versprechen schienen mir zu hoch gegriffen, ja schon beinahe unseriös. Aus heutiger Sicht weiß ich, dass ich mir viel erspart hätte, wenn ich mich mit Speed Reading bereits früher befasst hätte.</p>
<p>Sie können übrigens schon beachtlich an Leseeffizienz gewinnen, wenn Sie sich von den häufigsten drei Lesefehlern verabschieden. Gerne möchte ich Ihnen diesbezüglich ein paar Tipps geben:</p>
<h2>Lesefehler 1: Unkonzentriertes Lesen</h2>
<p>Kennen Sie das? Sie lesen bereits seit einigen Minuten, doch Ihre Gedanken schweifen ständig ab. Sie haben keine Idee, was auf den letzten paar Seiten steht. Dafür denken Sie aber gerade darüber nach, ob Sie noch ausreichend Milch im Kühlschrank haben!</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Hörbuchtipp<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3902682809/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3902682809" target="_blank">Clever studieren!<br />
In 7 Etappen zum besseren<br />
Zeit- und Selbstmanagement (14,90€)</a></h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3902682809/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3902682809" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-14809" title="Clever studieren! In 7 Etappen zum besseren Zeit- und Selbstmanagement" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/09/clever-studierenschultheiss.jpg" alt="Clever studieren! In 7 Etappen zum besseren Zeit- und Selbstmanagement" width="79" height="110" /></a></td>
<td width="122">Das Hörbuch führt Sie in ein alltagstaugliches und praxiserprobtes Zeit- und Selbstmanagement für Studierende ein.  <a class="more" href="http://www.amazon.de/gp/product/3902682809/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3902682809" target="_blank">Jetzt bestellen</a></td>
</tr>
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</table>
<p>Wer langsam liest, liest nicht selten auch unkonzentriert. Die Gedanken schweifen ab und springen von Thema zu Thema. Texte werden nur oberflächlich abgetastet, aber nicht erfasst. Wer schneller liest, liest meist auch konzentrierter.</p>
<p><strong>Tipp: </strong>Lesen Sie aktiv! Suchen Sie im Text bewusst, bereits im Vorfeld, nach Antworten. Lesen Sie nicht passiv bzw. lassen Sie den Text niemals einfach nur über sich ergehen. Fragen Sie sich vor dem Lesen, warum Sie den Text lesen. Welches Ergebnis wollen Sie erzielen? Welche Informationen wollen Sie gewinnen?</p>
<h2>Lesefehler 2: Regression</h2>
<p>Das ungeplante Zurückspringen im Text und das mehrfache Lesen von Textpassagen kostet sehr viel Zeit. Der durchschnittliche Leser verbringt rund 30% der Zeit damit, bereits Gelesenes nochmals zu lesen. Das ist ineffizient und schadet nicht selten auch der Konzentration.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Um die Regression zu vermeiden, hilft es, das Auge z. B. mit einem Stift über den Text zu führen. Fahren Sie Zeile für Zeile mit Ihrer Zeigehilfe ab und achten Sie darauf, dass Ihre Augen dem Stift stets folgen. Zu Beginn ist das gar nicht so einfach, da Ihre Augen es bislang gewohnt sind, auf dem Blatt Papier verweilen zu können wo sie wollen. Auch bezüglich der Verweildauer gab es bislang keine Einschränkungen. Bleiben Sie konsequent! Sie werden feststellen, dass sie sich schon nach rund 20 bis 30 Minuten an die neue Lesehilfe gewöhnt haben.</p>
<p>Falls Sie sich bezüglich des Mitzeigens Gedanken machen, weil Sie noch die Aussage aus der Grundschule im Ohr haben: „Wer mit den Fingern mitzeigt, ist ein schlechter Leser!“, kann ich Sie beruhigen. In unseren Seminaren hat sich noch nie ein Leser durch das Mitzeigen verschlechtert. Ganz im Gegenteil!</p>
<h2>Lesefehler 3: Das Subvokalisieren</h2>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Hörbuchtipp<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3902682736/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3902682736" target="_blank">Power Learning &#8211; Lernen,<br />
wenn es brennt! (19,90€)</a></h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3902682736/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3902682736" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-14808" title="Power Learning - Lernen, wenn es brennt!" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/09/power-learning.jpg" alt="Power Learning - Lernen, wenn es brennt!" width="54" height="75" /></a></td>
<td width="122">Mit diesem Hörbuch können Sie sich für immer von Marathonsitzungen, Stress und Prüfungsängsten verabschieden. <a class="more" href="http://www.amazon.de/gp/product/3902682736/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3902682736" target="_blank">Jetzt bestellen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Hören Sie den Text, den Sie lesen? Ja? Dann gehören Sie zu den über 98 Prozent der Leser, die subvokalisieren. Dieser Lesefehler ist ein gefährlicher Zeiträuber, denn er reduziert Ihr Lesetempo auf Ihr Sprechtempo!</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Das Subvokalisieren verschwindet von selbst, wenn Sie mit einem Tempo von 500 Worten pro Minute oder mehr lesen. Je schneller Sie lesen können, desto seltener werden Sie diese „innere Stimme“ hören. Nach einiger Zeit verschwindet sie vollständig.</p>
<p>Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, Sie ein wenig neugierig auf Speed Reading zu machen. Es ist übrigens nicht notwendig, ein Seminar zu besuchen, um es zu erlernen. Sie können sich diese Lesetechnik, mit ein wenig Konsequenz, auch im Selbststudium aneignen. Das einzige was Sie dazu benötigen, ist ein solider Trainingsplan und täglich (für rund zwei Wochen) ein paar Minuten Zeit.</p>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kleines Nachbarland, aber einiges zu bieten! Studieren in den Niederlanden</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/kleines-nachbarland-aber-einiges-zu-bieten-studieren-in-den-niederlanden/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/kleines-nachbarland-aber-einiges-zu-bieten-studieren-in-den-niederlanden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 12:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabrina Seidel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandsstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Nt2 Niveau]]></category>
		<category><![CDATA[Numerus Fixus]]></category>
		<category><![CDATA[Studieren in den Niederlanden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=14753</guid>
		<description><![CDATA[USA, Australien, Holland – wer englischsprachig studieren möchte, muss gar nicht so weit fahren. Immerhin hat auch unser kleines Nachbarland weitaus mehr zu bieten als nur Frikandeln und Tulpen. Zum Beispiel keinen Numerus Clausus.Jedoch gibt es keinen Anlass zur grenzenlosen Erleichterung. Denn auch in unserem Nachbarland sind die Plätze bestimmter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">USA, Australien, Holland – wer englischsprachig studieren möchte, muss gar nicht so weit fahren. Immerhin hat auch unser kleines Nachbarland weitaus mehr zu bieten als nur Frikandeln und Tulpen. Zum Beispiel keinen Numerus Clausus.<span id="more-14753"></span></span><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Studium' said: don't show ad --></div></p>
<h2>Die Struktur gleicht der deutschen: Universitäten und Fachhochschulen</h2>
<p>Grundsätzlich wird in den Niederlanden zwischen Universitäten (Universiteiten) und Fachhochschulen (Hogeschoolen) unterschieden, wie es auch in Deutschland der Fall ist. In den Niederlanden lassen sich allerdings einige andere Arbeitsweisen erkennen. Während der deutsche Student den Freiraum erhält, sich den Unterricht oder die Vorlesungen selbst einzuteilen, arbeiten niederländische Unis und FHs mit festgelegten Stundenplänen. Wer also einen verschulten Ablauf mag, ist gut in den Niederlanden aufgehoben. Niederländische Fachhochschulen legen großen Wert auf Gruppenarbeit. Zwar muss man sich die Lorbeeren des Erfolgs teilen, dafür sorgt eine gute Gruppendynamik für eine besondere Lernerfahrung.[insert related]</p>
<h2>Für jeden etwas dabei – die Vielfalt der Studiengänge</h2>
<p>Vor allem das Studienangebot der praxisbezogenen Hogeschoolen ist anders als bei uns. Wer an einem Studium interessiert ist, das einen Einblick in ein spezifisches Gebiet des ganzen Faches, z.B. der Medizin, gibt, den werden die speziellen Zusammensetzungen der Studiengänge sehr interessieren. Hier ist es möglich, statt eines jahrelangen Medizin-  oder Psychologiestudiums eine bestimmte Richtung  zu wählen und diese dann im vierjährigen Bachelor zu erkunden, zum Beispiel Kreative Therapie, Tiergestützte Therapie oder Kreative Technologie.</p>
<p>Wer einmal eine niederländische FH besucht, wird feststellen, dass es sich oft um sehr moderne und technisch hochwertig ausgestattete Schulen handelt. Offene, helle, ja sogar bunte Räume laden zum Wohlfühlen ein. Die Räume sind klein gehalten, denn in der Regel sind Studenten in überschaubare Lerngruppen eingeteilt. Hier erhält der Student noch die Chance, Fragen in den Vorlesungen zu stellen- im Gegensatz zu manch überfüllten Räumen in Deutschland. Auch das Verhältnis zu den Professoren, an manchen Schulen auch ‚Tutoren‘ genannt, ist persönlicher und weniger distanziert als an hiesigen Unis. Darüber hinaus haben die Niederlande auch noch weitere Besonderheiten zu bieten.</p>
<h2>Kasus Knaxus, der Numerus Clausus</h2>
<p>Die Niederlande begrenzen Studiengänge nicht mit dem Numerus Clausus, so wie es in Deutschland der Fall ist. Vor allem für sehr schwierig zu ergatternde Studienplätze, wie aus der Medizin oder Psychologie, ist dies ein Lichtblick für deutsche Anwärter.</p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Studium' said: don't show ad --></div>Jedoch gibt es keinen Anlass zur grenzenlosen Erleichterung. Denn auch in unserem Nachbarland sind die Plätze bestimmter Studiengänge beschränkt &#8211; dies ist vom Staat so festgelegt. Für den Fall, dass es zu viele Bewerber auf die vorhandenen Plätze gibt, zählt in den Niederlanden der sogenannte Numerus Fixus. Dieser sieht vor, dass Studienplätze verlost werden, wenn zu viele Bewerber auf vorhandene Plätze einströmen. Die Studiengänge, die mit dem Numerus Fixus belegt werden, sind von Jahr zu Jahr verschieden. Eine Übersicht dieser mit dem Numerus Fixus belegten Studiengänge bietet die jeweilige Uni an. Das dazugehörige Losverfahren variiert wiederum von Uni zu Uni und ist auf den Internetauftritten nachzulesen.</p>
<h2>Sprachliche Möglichkeiten</h2>
<p>Als deutscher Student in den Niederlanden bieten sich drei grundsätzliche Sprachmodelle für das Studium an:</p>
<ul>
<li> Internationale Studiengänge auf Englisch</li>
<li> Nationale Studiengänge auf Niederländisch</li>
<li> Nationale Studiengänge mit Modulen auf Englisch</li>
</ul>
<p>Für die Belegung einiger niederländischer Studiengänge wird das Beherrschen der Sprache vorausgesetzt. In diesem Fall muss ein Sprachkurs belegt werden, der mit dem NT2 Niveau abschließt.</p>
<h2>Was bedeutet NT2 Niveau eigentlich?</h2>
<p>Die Abkürzung NT2 steht für „Nederlands als Tweede Taal“ (Niederländisch als zweite Fremdsprache).<br />
Aber keine Angst davor &#8211; es gibt genügend Kursangebote und Hilfestellungen, über die man sich bei der jeweiligen Universität oder Fachhochschule informieren kann. Für einige Fächer ist es nicht einmal erforderlich das NT2 Niveau erreicht zu haben, weil Niederländisch zu Beginn des Studiums gelehrt wird. In einigen wenigen Fällen wird allerdings auch ein weiteres Niveau verlangt, das Level 4-5. Diese Details können allerdings individuell für den gewählten Studiengang erfragt werden.</p>
<h2>Fietsen, Käse und Grachten, das ist „Holland“ oder?</h2>
<p>Klischees bestehen seit jeher. Diese abzubauen wird schwierig, zumal die Arbeit dann bei dem Begriff „Holland“ beginnen müsste. Denn diese Bezeichnung finden die Niederländer gar nicht so komisch. Vor allem Deutsche nennen ihr Nachbarland gerne einfach nur „Holland“.<br />
‚Die Niederlande‘ ist sicherlich sperriger auszusprechen, doch würden wir es auch nicht lustig finden, wenn unsere Nachbarn ständig Bayern sagten, während sie eigentlich Deutschland meinen. Die Niederlande sind-ähnlich wie unsere Bundesländer- in zwölf ‚Provinzen‘ unterteilt. Zuid und Noord Holland sind zwei davon- nicht zu verwechseln mit dem gesamten Niederländischen Königreich.</p>
<h2>Wird das Studium auch anerkannt?</h2>
<p>Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ausländische Abschlüsse, darunter der niederländische, in Deutschland anerkannt werden. Die Umstellung vom Diplom und Magister zum Bachelor- und Master-System trägt dazu bei, Einheit in verschiedene internationale Studienabschlüsse zu bringen.</p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Studium-unten' said: don't show ad --></div>Die Niederlande stehen Deutschland mit den Bachelorprogrammen in nichts nach, wenn man in Betracht zieht, dass es auch hierzulande noch viel Kritik am Bachelor-System gibt. Zum Beispiel gibt es auf einige Bachelor Studiengänge im Anschluss keinen passenden Master. Dies ist ein generelles Problem, welches noch aus der Umstellung resultiert. Die Diskussion über die Qualität des Bachelors wird wohl noch andauern, da die Fertigstellung der Einführung des Bachelor &#8211; / Master-Systems in 2010 als abgeschlossen galt &#8211; die Kinderkrankheiten des Systems sind somit noch nicht vollkommen behoben. Generell ist es also wichtig, sich im Vorfeld gründlich über die jeweiligen Studiengänge, Anerkennungen und Möglichkeiten zu informieren um Unklarheiten direkt beseitigen zu können.</p>
<h2>Auf einen Blick &#8211; warum die Niederlande?</h2>
<ul>
<li>Auswahl von spezifischen Studiengängen</li>
<li>Kennenlernen einer anderen Kultur</li>
<li>Internationales Netzwerk aufbauen</li>
<li>Praxisnahes Lernen</li>
<li>Kleine Lerngruppen</li>
<li>Offenes Verhältnis zwischen Professoren und Studenten</li>
<li>Bessere Chancen auf zulassungsbeschränkte Studienplätze</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Insidertipps: So werden Sie Polizist/-in</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/insidertipps-so-werden-sie-polizist-in/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/insidertipps-so-werden-sie-polizist-in/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 12:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C. P. Müller-Thurau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Polizist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=14292</guid>
		<description><![CDATA[Jeder neunte Jugendliche in Deutschland möchte bei der Polizei arbeiten. Claus Peter Müller-Thurau, ehemaliger Polizeibeamter, gibt Tipps, wie der Einstieg in den Polizeiberuf gelingt und welche Möglichkeiten es gibt. Nach einer besonders anspruchsvollen Spezialausbildung kann man Angehöriger des Mobiles Einsatzkommandos (MEK) werden und beispielsweise an verdeckten Observation besonders gefährlicher Straftäter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Jeder neunte Jugendliche in Deutschland möchte bei der Polizei arbeiten. Claus Peter Müller-Thurau, ehemaliger Polizeibeamter, gibt Tipps, wie der Einstieg in den Polizeiberuf gelingt und welche Möglichkeiten es gibt.<span id="more-14292"></span></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Ratgeber' said: don't show ad --></div></p>
<p>Wenn man junge Frauen und Männer fragt, was sie einmal machen möchten, bekommt man wahlweise drei typische Antworten: &#8220;Irgendwas mit Menschen!&#8221; – &#8220;Irgendwas mit Tieren!&#8221; – &#8220;Irgendwas mit Medien!&#8221; Im Polizeiberuf ist das alles zu haben. Streifenbeamte kümmern sich um Menschen in Not, Polizeihundeführer um die &#8220;Kollegen&#8221; mit dem guten Riecher und Mediensprecher informieren die Öffentlichkeit über den Stand von Ermittlungsverfahren.</p>
<p>Kein Wunder also, dass sich jeder neunte Jugendliche in Deutschland die Polizei als künftigen Arbeitgeber wünscht. Das geht aus dem neusten Schülerbarometer des Berliner Trendence Instituts hervor, deren Ergebnisse das Magazin Focus Schule in der Ausgabe vom August/September 2011 veröffentlichte. Bei den Mädchen folgt nach ProSiebenSat1 und H&amp;M die Polizei immerhin auf dem dritten Rang.</p>
<h2>Kein Job wie jeder andere</h2>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
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<h3>Buchtipp<em> </em></h3>
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In Zusammenarbeit mit<br />
der Polizei (19,80€)</a></h4>
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</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>„Was machen Sie eigentlich beruflich?“ Die meisten liefern daraufhin eine Berufsbezeichnung ab oder benennen die Organisation, der sie angehören: „Ich bin Mechatroniker.“ – „Ich arbeite als Event Manager.“ – Oder: „Ich bin bei der Polizei.“ Es fällt ihnen  schwer, ihre Tätigkeit zu beschreiben. Was also machen Polizeibeamte? Professor Dr. Rafael Behr, Kriminologe und Soziologe an der Hochschule der Polizei Hamburg: „Polizeibeamte und -beamtinnen sind Spezialisten, wenn es darum geht, vor Gefahren zu schützen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Kriminalität zu bekämpfen, Gefahren abzuwehren und den Frieden zu sichern.“</p>
<p>Damit hat man als Interessent an einem Berufseinstieg bei der Polizei einen guten Anhaltspunkt für das richtige Berufsverständnis und die damit verbundenen Anforderungen. Und die sind aus guten Gründen hoch. Polizeibeamte und -beamtinnen sind neben Zöllnern und Soldaten die einzigen im Lande, die gegebenenfalls Gewalt ausüben dürfen. Wer diese Verantwortung auf sich nehmen möchte, weiß auch, dass die Frage &#8220;Bulle oder Freund und Helfer?&#8221; einstweilen in der Bevölkerung mehrheitlich positiv beantwortet wird.</p>
<h2>Der Polizeiberuf hat viele Gesichter</h2>
<p>Wer Polizeivollzugsbeamter bzw. Polizeivollzugsbeamtin (PVB) werden möchte, hat die Qual der Wahl. Die Vollzugspolizei, die für den wesentlichen Teil der Gefahrenabwehr zuständig ist, fächert sich auf in Schutzpolizei (SchuPo), Bereitschaftspolizei (BePo), Wasserschutzpolizei (WaPo) und Kriminalpolizei (KriPo). Letztere versehen ihren Dienst übrigens in Zivilkleidung. Und für die Tierfreunde gibt es noch die berittene Polizei oder eine Tätigkeit als Polizeihundeführer.</p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Ratgeber' said: don't show ad --></div>Nach einer besonders anspruchsvollen Spezialausbildung kann man Angehöriger des Mobiles Einsatzkommandos (MEK) werden und beispielsweise an verdeckten Observation besonders gefährlicher Straftäter und mobilen Zugriffen mitwirken. Alle Bundesländer verfügen außerdem noch über Spezialeinsatzkommandos (SEK), die ebenfalls für Zugriffs- und Schutzmaßnahmen zuständig sind. Worin sich diese Einsatzkommandos unterscheiden? Der Einstellungsberater und Kommissar Jens Heidenfeldt von der Thüringer Polizei: „Das MEK findet die einzutretende Tür und das SEK tritt sie dann ein.“</p>
<p>Zu erwähnen ist hier noch, dass es die Polizei gar nicht gibt, denn alle 16 Länder der Bundesrepublik Deutschland haben die Polizeihoheit. Hinzu kommt die Bundespolizei, deren polizeiliche Aufgaben insbesondere &#8220;den grenzpolizeilichen Schutz des Bundesgebietes und die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität, die Gefahrenabwehr im Bereich der Bahnanlagen des Bundes und die Sicherheit der Bahnreisenden, Luftsicherheitsaufgaben zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs sowie den Schutz von Bundesorganen&#8221; umfassen. Auch hier gibt es für junge Frauen und Männer gute Perspektiven.</p>
<h2>Ausbildung und Aufstieg</h2>
<p>Bei Beamtenlaufbahnen wird in der Regel zwischen dem mittleren, gehobenen und höheren Dienst unterschieden. Wo man sich beruflich &#8220;einfädeln&#8221; kann, hängt vom Bildungsabschluss, einer eventuell bereits absolvierten Berufsausbildung oder eines Studiums und dem Notendurchschnitt (in der Regel braucht man eine 2 vor dem Komma) ab. Für alle gilt, dass man eine Mindestgröße haben, über eine gute körperliche Fitness verfügen und am Tag der gewünschten Einstellung ein Mindestalter erreicht haben muss bzw. ein bestimmtes Alter nicht überschritten haben darf. Bewerber mit Zuwanderungshintergrund sind sehr gefragt.</p>
<p>Grundsätzlich gilt, dass jeder Polizeibeamte die Chance hat, bis nach ganz oben aufzusteigen. So können zum Beispiel Aufstiegsbeamte über ein verkürztes Studium vom mittleren in den gehobenen Dienst wechseln. Es wird konsequent darauf geachtet, dass die verschiedenen Laufbahnen &#8220;durchlässig&#8221; sind. Detaillierte Informationen findet man unter www.polizei-portal.de/.</p>
<h2>Praxisnah studieren</h2>
<p>Da hier nicht die Besonderheiten aller Bundesländer abgearbeitet werden können, soll zunächst exemplarisch auf Nordrhein-Westfalen und Bayern eingegangen werden. Polizeianwärter absolvieren in NRW an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung ein dreijähriges Bachelorstudium mit einer monatlichen Vergütung von ca. 1.000 Euro. Nach bestandener Prüfung werden alle in den Polizeidienst übernommen. In Bayern erfolgt die Ausbildung an der Bayerischen Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege. Die Vergütung der Polizeikommissaranwärter (PKAnw) beträgt im 1. Ausbildungsjahr ca. 950 Euro. Es wird der Abschluss &#8220;Diplom-Verwaltungswirt (FH) / Diplom-Verwaltungswirtin (FH)&#8221; erworben. Weitere interessante Informationen erhält man unter www.polizei.nrw.de/beruf bzw. www.polizei.bayern.de/wir/beruf/.</p>
<p>Eine interessante Alternative bietet die junge Hochschule der Polizei Hamburg, die auf professionellem Niveau Polizeibeamte und -beamtinnen für den gehobenen Dienst ausbildet und die legendäre Deutsche Hochschule der Polizei in Münster (Hiltrup), die über einen Masterstudiengang &#8220;Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement&#8221; Absolventen für den höheren Polizeidienst in den Ländern und beim Bund qualifiziert.</p>
<h2>Die wichtigste Waffe ist das Wort</h2>
<p>Aus diesem Grundsatz des Polizeivollzugsdienstes ergibt sich, dass soziale und kommunikative Kompetenzen in diesem Beruf unverzichtbar sind. Rambos, die schnell schießen und langsam denken haben keine Chance. In den Eignungsauswahlverfahren müssen zukünftige Polizeibeamte und -beamtinnen deshalb zeigen, dass sie</p>
<ul>
<li>die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen,</li>
<li>eine gute Allgemeinbildung besitzen,</li>
<li>eine hohe intellektuelle Leistungsfähigkeit mitbringen,</li>
<li>sich konzentrieren und etwas merken können,</li>
<li>mental und körperlich (Sportleistungstest!) fit sind und</li>
<li>vom Erscheinungsbild und (Sozial)Verhalten her zum Polizeiberuf passen.</li>
</ul>
<h2>So macht man das Rennen</h2>
<p>Oliver Merz, Oberregierungsrat und Leiter des Prüfungsamts der Bayerischen Polizei: &#8220;Wie bei jedem anderen Beruf auch, ist es ratsam, sich mit dem Berufsbild und möglichen Tätigkeiten vorab zu beschäftigen. Gerne stehen Ihnen unsere Einstellungsberaterinnen und Einstellungsberater für Gespräche zur Verfügung. Hinsichtlich unseres Auswahlverfahrens nutzen Sie die im Internet bereitgestellten Informationen, insbesondere unsere Videoclips zum Sporttest sowie unsere weiteren Informationen – zum Teil mit Beispielaufgaben – zu den Testteilen.&#8221;</p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Ratgeber-unten' said: don't show ad --></div>Die Polizeien der Länder sind auskunftsfreudig und es ist ratsam, sich entweder persönlich oder in einer Gruppe von einem Einstellungsberater des Bundeslandes der Wahl informieren zu lassen. Wer unvorbereitet in ein Auswahlverfahren geht, braucht gar nicht erst anzureisen. Also: Üben, üben und nochmals üben. Das gilt für die Leistungstests und insbesondere auch für die Sportprüfung. Besonders beliebt ist der Cooper-Test (12 Minutenlauf), der Wendelauf und der Standweitsprung. Für die Polizeidiensttauglichkeit ist die geistige und körperliche Fitness aus naheliegenden Gründen unverzichtbar. Schließlich geht es um die Bewältigung von Bewährungssituationen, die in Büros, Autowerkstätten und Industriebetrieben so nicht zu erwarten sind.</p>
<p>Für das Einstellungsauswahlverfahren gilt die &#8220;Bestenauslese&#8221;, d. h. die Bewerber/innen werden nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung ohne Rücksicht auf Geschlecht, Abstammung, Rasse, Glauben, religiöse oder politische Anschauungen, Herkunft oder Beziehungen augewählt.  Kurzum: Fairness first! Und das gilt nicht nur für den Einstieg, sondern auch für den späteren Aufstieg. Bei der Polizei kann man &#8216;was werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf Facebook über den Job lästern &#8211; ein Kündigungsgrund?</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/auf-facebook-uber-den-job-lastern-ein-kundigungsgrund/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/auf-facebook-uber-den-job-lastern-ein-kundigungsgrund/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 07:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Solmecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwiegenheitspflicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer bei Facebook unbedachte Äußerungen über seinen Arbeitgeber macht, der riskiert seine ordentliche oder vielleicht fristlose Kündigung. Worauf Arbeitnehmer vor allem achten sollten. Eine Verleumdung oder eine üble Nachrede zeichnet sich dadurch aus, dass eine Ehrverletzung durch Kundgabe einer unwahren Tatsache gegenüber den Facebook Nutzern als Dritten erfolgt. Bei einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Wer bei Facebook unbedachte Äußerungen über seinen Arbeitgeber macht, der riskiert seine ordentliche oder vielleicht fristlose Kündigung. Worauf Arbeitnehmer vor allem achten sollten. <span id="more-14554"></span></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Karriere' said: don't show ad --></div></p>
<p>Ein Posting bei Facebook über den Arbeitgeber oder über die Zusammenarbeit mit den Kollegen kann manchmal ungeahnte Folgen haben. Das gilt jedenfalls dann, wenn auch noch der Name des Unternehmens oder von Mitarbeitern genannt wird oder diese identifizierbar sind. Denn anders als bei privaten E-Mails oder Briefen kann der Inhalt häufig von einer großen Anzahl von Nutzern gelesen werden. Wer hier ein falsches Wort über seinen Arbeitgeber oder dessen Arbeitsbedingungen verliert, setzt womöglich seinen Arbeitsplatz aufs Spiel. Das gilt insbesondere dann, wenn er dort viele „Freunde“ hat oder sogar die Einstellung „Freunde von Freunden“ gewählt hat.</p>
<p>Eine ordentliche Kündigung durch den Arbeitgeber setzt normalerweise nach § 1 KSchG voraus, dass ein Kündigungsgrund durch eine Pflichtverletzung des Arbeitnehmers vorliegt. Diesbezüglich kommen vor allem ein Bruch der Verschwiegenheitspflicht sowie eine Beleidigung des Arbeitgebers in Form der Verleumdung in Betracht.</p>
<p>Das Arbeitnehmer normalerweise einer allgemeinen Verschwiegenheitspflicht unterliegen, ergibt sich gewöhnlich als Nebenpflicht aus dem Arbeitsvertrag beziehungsweise aus den Bestimmungen der §§ 823 Abs. 1 und 2, 826 BGB und § 17 Satz 1 UWG. Das gilt jedenfalls dann, wenn der Arbeitsvertrag eine Verschwiegenheitsklausel enthält, was gewöhnlich der Fall ist.</p>
<h2>Verletzung der Verschwiegenheitspflicht als Kündigungsgrund</h2>
<p>Aber was bedeutet das nun? Die Verpflichtung zur Verschwiegenheit erstreckt sich auf alle Betriebsgeheimnisse und Geschäftsgeheimnisse. Darunter fallen alle geschäftlichen Vorgänge, die nur für einen engumgrenzten Personenkreis bestimmt sind. Eine Ausnahme gilt nur für Umstände, die offenkundig sind. Aufgrund dieser Definition sollten Arbeitnehmer vorsichtig mit dem sein, was sie über betriebliche Abläufe, aber auch über einzelne Mitarbeiter bei Facebook posten. Denn nahezu alles kann als Betriebsgeheimnis oder Geschäftsgeheimnis anzusehen sein. Das gilt auch etwa für die Höhe der Bezahlung eines bestimmten Mitarbeiters. In Deutschland ist bislang noch keine einschlägige Entscheidung in Bezug auf Facebook-Postings ergangen. Anders ist das in Ländern wie Großbritannien. Dort ist der Mitarbeiterin einer Bank zum Verhängnis geworden, dass sie das Gehalt ihres obersten Chefs in einem Facebook Posting genannt hat. Der Arbeitgeber bestreitet das allerdings und behauptet, dass lediglich der befristete Arbeitsvertrag ausgelaufen sei. Man sollte mit Informationen etwa über das Gehalt eines Vorgesetzten auch dann vorsichtig sein, wenn darüber bereits in den Medien berichtet worden ist. Dadurch entfällt nicht zwangsläufig die Geheimhaltungsbedürftigkeit.</p>
<h2>Verleumdung/ üble Nachrede/ Beleidigung als Kündigungsgrund</h2>
<p>Darüber hinaus kommt eine Kündigung auch dann in Betracht, wenn eine Äußerung auf Facebook entweder eine Verleumdung im Sinne des § 187 StGB, eine üble Nachrede im Sinne des § 186 StGB oder eine Beleidigung im Sinne des § 185 StGB darstellt.</p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Karriere' said: don't show ad --></div>Eine Verleumdung oder eine üble Nachrede zeichnet sich dadurch aus, dass eine Ehrverletzung durch Kundgabe einer unwahren Tatsache gegenüber den Facebook Nutzern als Dritten erfolgt. Bei einer Verleumdung erfolgt die Äußerung wider besseren Wissens.</p>
<p>Eine Beleidigung liegt demgegenüber dann vor, wenn gegenüber Dritten ein Werturteil in Form der sogenannten Schmähkritik abgegeben worden ist. Unter Schmähkritik verstehen Juristen eine Äußerung, die nicht mehr als zulässige Meinungsäußerung angesehen werden, weil sie den anderen verächtlich machen soll. Hier geht es mit anderen Worten nicht mehr um sachliche Kritik, sondern das der Arbeitgeber vor der Öffentlichkeit bloßgestellt werden soll.</p>
<p>Wann eine unwahre Tatsachenbehauptung beziehungsweise eine unzulässige Schmähkritik vorliegt, lässt sich in der Praxis oft nur schwer voraussagen und hängt von der Einschätzung des jeweiligen Arbeitsgerichtes oder Landesarbeitsgerichtes ab. Diese sind als Tatsacheninstanzen für die Beweiserhebung zuständig. Da es zu Äußerungen bei Facebook über den Arbeitgeber meines Erachtens noch keine Gerichtsentscheidungen gibt, macht die Sache umso weniger für einen Arbeitnehmer kalkulierbar. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass eine Beleidigung, üble Nachrede oder Verleumdung auch strafrechtlich verfolgt werden kann.</p>
<h2>Abmahnung kann entbehrlich sein</h2>
<p>Als Arbeitnehmer sollten Sie bedenken, dass Sie dadurch schnell Ihre berufliche Zukunft aufs Spiel setzen. Denn der Arbeitgeber braucht hier oftmals gar keine Abmahnung auszusprechen. Denn das Vertrauensverhältnis wird durch eine solche Bloßstellung des Arbeitgebers vor Dritten häufig zerstört. Anders ist das nur, wenn die Facebook Äußerung lediglich als einmalige nicht gravierende Entgleisung anzusehen ist. Aber so etwas ist oft eine Wertungsfrage, die von den Gerichten unterschiedlich beurteilt werden kann.</p>
<h2>Eventuell fristlose Kündigung möglich</h2>
<p>Darüber hinaus müssen Sie sogar mit einer fristlosen Kündigung im Sinne des § 626 BGB rechnen, wenn durch das Facebook-Posting die dadurch erfolgte Pflichtverletzung so schwerwiegend ist, dass dem Arbeitgeber eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr zugemutet werden kann.</p>
<h2>Facebook Posting von Whistleblowern</h2>
<p>Von Whistleblowern spricht man, wenn am Arbeitsplatz gegen bestehende Gesetze verstoßen wird und der Arbeitnehmer dies durch Information der Öffentlichkeit verhindern möchte. So war es etwa in dem Fall einer Altenpflegerin, mit dem sich kürzlich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte beschäftigen musste. Diese beschwerte sich zunächst einmal bei ihrem Arbeitgeber über Missstände im Bereich der Pflege. Als das nicht half, zeigte sie ihren Arbeitgeber unter anderem wegen Betruges wegen nicht erbrachter Leistungen an. Weil die Staatsanwaltschaft das Verfahren mangels eines hinreichenden Tatverdachtes einstellte, befand auch das Bundesarbeitsgericht die ausgesprochene Kündigung für rechtmäßig. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellte sich hier auf die Seite der Pflegerin. Er stellte in seiner Entscheidung vom 21.07.2011 fest, dass ihr Handeln ausnahmsweise vom Recht auf freie Meinungsäußerung nach Art. 10 EMRK gedeckt war und ihr wegen der rechtswidrigen Kündigung eine Entschädigung vom deutschen Staat zusteht (Rechtssache „Heinisch vs. Deutschland“ / Nr. 28274/08).</p>
<p>Auch hier sollte ein Facebook-Posting unterbleiben. Wichtig ist, dass zunächst einmal der Arbeitgeber intern über die Missstände informiert wird. Nur wenn das nicht weiterhilft, kann der Arbeitnehmer unter Umständen zur Einschaltung von öffentlichen Stellen und als letzte Maßnahme zur Information der Medien berechtigt sein. Ob sich Facebook hierfür als Lästerplattform eignet, dürfte fragwürdig sein. Wichtig ist, dass es dem Arbeitnehmer wirklich um die Aufdeckung von gravierenden Missständen geht, unter denen die Betroffenen zu leiden haben. Hierzu gehören etwa hilflose Pflegebedürftige, die sich nicht mehr aus eigener Kraft zur Wehr setzen können. Keinesfalls darf es dem Mitarbeiter jedoch um die Befriedigung von Sensationslust und zur „Rache“ am Arbeitgeber gehen. Allerdings ist hier die Rechtslage noch ungeklärt, weil es ein einschlägiges Gesetz zum Schutz von Whistleblowern in Deutschland noch nicht gibt. Deshalb sollten sich Arbeitnehmer unbedingt erst einmal beraten lassen, ehe sie etwas unternehmen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und Sie wegen eines Postings bei Facebook von Ihrem Arbeitgeber gekündigt worden sind, sollten Sie sich immer beraten lassen. Denn es ist nicht gesagt, dass die jeweilige Kündigung wirklich rechtmäßig ist. So etwas kann aber auch nur im konkreten Einzelfall aufgrund einer genauen Feststellung des Sachverhaltes und einer Interessensabwägung beurteilt werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Studieren mit Behinderung: So startet man perfekt vorbereitet ins Studium</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/studieren-mit-behinderung-so-startet-man-perfekt-vorbereitet-ins-studium/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/studium/studieren-mit-behinderung-so-startet-man-perfekt-vorbereitet-ins-studium/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 12:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sinah Stamperius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderanträge]]></category>
		<category><![CDATA[Studienbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Studienvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Studieren mit Behinderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=14434</guid>
		<description><![CDATA[Je nach Grad der Behinderung können sich einem Studierenden die ohnehin schon komplizierten Studienbedingungen wortwörtlich in den Weg stellen. Wir zeigen, wie man eine optimale Vorbereitung treffen kann, um diese möglichen Hindernisse zu umgehen. Vermittler spielen hier das schwarze Brett sowie andere Uni-interne Aushänge und Internetportale. Und neben dem verhältnismäßig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Je nach Grad der Behinderung können sich einem Studierenden die ohnehin schon komplizierten Studienbedingungen wortwörtlich in den Weg stellen. Wir zeigen, wie man eine optimale Vorbereitung treffen kann, um diese möglichen Hindernisse zu umgehen.<span id="more-14434"></span></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Studium' said: don't show ad --></div></p>
<p>Allen Menschen mit geeignetem Schulabschluss stehen die Türen zum Studium offen. Und für jeden Studienbewerber bedeutet dies eine Zeit des Umbruchs. Gerade für Studieninteressierte mit Behinderung wirft ein Studium eine Menge Fragen, Zweifel und Sorgen auf: Wie kann ich gleichberechtigt an den Prüfungsverfahren teilnehmen? Schreibt jemand die Informationen aus meinen Veranstaltungen mit, wenn ich es nicht selber kann? Und wie kann ich eine längere Studienzeit überhaupt finanzieren?</p>
<p>bildungsXperten beantwortet diese Fragen, gibt hilfreiche Vorbereitungs-Tipps und zeigt:</p>
<h2>(K)Ein Grund zur (Vor)Sorge!</h2>
<p>Menschen mit Behinderung müssen eine gründlichere Vorarbeit hinsichtlich ihrer studentischen Zukunft treffen. Innerhalb ihrer Planung sollten die folgenden 5 entscheidenden Punkte bedacht werden:<a href="#Die Studienplatzvergabe: Keine Scheu vor der Extrawurst"></a></p>
<ul>
<li><a href="#Die Studienplatzvergabe: Keine Scheu vor der Extrawurst">Studienplatzvergabe</a></li>
<li><a href="#Die (Grund-)Finanzierung: Unterstützung durch BAföG und Stipendien">(Grund-) Finanzierung</a></li>
<li><a href="#With a little help from my assistance">Spezielle Unterstützungsleistungen</a></li>
<li><a href="#Gleiche Chancen für Alle! – Der Nachteilsausgleich in Prüfungen">Nachteilsausgleich im Studium</a></li>
<li><a href="#Zusammen ist man weniger allein">Interessengemeinschaftliche und institutionelle Hilfe</a></li>
</ul>
<h2><a name="Die Studienplatzvergabe: Keine Scheu vor der Extrawurst"></a>Die Studienplatzvergabe: Keine Scheu vor der Extrawurst</h2>
<p>Einige Studienplätze bundesweit zulassungsbeschränkter Studiengänge sowie mancher anderer Studiengänge vergibt das Bewerbungsportal der Stiftung für Hochschulzulassung (<a title="Homepage der Stiftung für Hochschulzulassung" href="http://www.hochschulstart.de/" target="_blank">hochschulstart.de</a>).  Die Vergabe richtet sich dabei nach zwei maßgeblichen Kriterien: dem Numerus Clausus und der Wartezeit. In diesem Bewerbungsverfahren können Studienbewerber mit Behinderung bestimmte Sonderanträge stellen, so dass ihre Chancen im Bewerbungsverfahren denen von gesunden Studieninteressierten gleichgestellt sind.</p>
<p><strong>Diese Sonderanträge können gestellt werden:</strong></p>
<ul>
<li>Sonderantrag A: Antrag auf bevorzugte Berücksichtigung des gewünschten Studienortes</li>
<li>Sonderantrag D: Härtefallantrag (sofortige Studienzulassung)</li>
<li>Sonderantrag E : Antrag auf Nachteilsausgleich (bzgl. NC)</li>
<li>Sonderantrag F: Antrag auf Nachteilsausgleich (bzgl. Wartezeit)</li>
</ul>
<p>Ebenso wie der Antrag auf die Zuteilung eines Studienplatzes müssen auch die Sonderanträge in ausgefüllter Form bis spätestens zum Ende der Abgabefrist vorliegen. Wichtig ist zu beachten, dass diesen Anträgen immer auch die entsprechenden Belege beigefügt sind. Kopien müssen beglaubigt werden. Im Fall von Bescheinigungen durch eine Stelle, die amtlich dazu berechtigt ist, ein Dienstsiegel zu führen, müssen diese Bescheinigungen den Abdruck dieses Siegels enthalten.</p>
<h2><a name="Die (Grund-)Finanzierung: Unterstützung durch BAföG und Stipendien"></a>Die (Grund-)Finanzierung: Unterstützung durch BAföG und Stipendien</h2>
<p>Zunächst die schlechte Nachricht vorweg: Die schon hohen Kosten für ein Studium können sich im Fall einer Behinderung oder chronischen Erkrankung zusätzlich enorm steigern. Trotzdem haben Studierende mit Behinderung nur denselben BAföG-Bedarf wie andere Studierende auch. Das heißt, die BAföG-Förderung kann in keinem Fall die gesamte Finanzierung übernehmen. Dennoch ist es immer ratsam, diese Ausbildungsförderung zu beantragen, so dass die anfallenden Kosten immerhin teilweise getragen werden.</p>
<p>Die gute Nachricht ist, dass es trotzdem einige kleinere Sonderregelungen gibt, die die ohnehin schon erschwerte (finanzielle) Situation erleichtern können:</p>
<ul>
<li>Härtefreibetrag beim Anrechnen des Einkommens der Eltern, des Ehegatten oder Lebenspartners geltend machen  (außergewöhnliche Belastungen)</li>
<li>Verlängerung der Förderungshöchstdauer</li>
<li>Erhöhung des Gesamtbetrags um die behinderungsbedingten Aufwendungen</li>
<li>Möglichkeit des BAföG-Bezugs auch nach dem 30. bzw. 35. Lebensjahres</li>
</ul>
<p>Zusätzlich gibt es auch einige Stiftungen, durch die Studienbewerber mit Behinderung gefördert werden können. Informationen über Stiftungen oder sonstige Stipendien, um die man sich bemühen kann, findet man im Internet, beispielsweise bei:</p>
<ul>
<li><a title="Homepage der Georg-Leffers-Stiftung" href="http://oldenburg.leffers.de/stiftung/" target="_blank">der Georg-Leffers-Stiftung</a></li>
</ul>
<h2><a name="With a little help from my assistance"></a>With a little help from my assistance</h2>
<p>Alle, die auf weitere persönliche Unterstützungen an der Hochschule selbst angewiesen sind, brauchen sich auch darum nicht zu sorgen: Für eine Unterstützung vor Ort kann mithilfe einer persönlichen Assistenz ebenso gesorgt werden.</p>
<p>Und wer jetzt noch denkt, er hätte dann den wortkargen Oberlehrer mit der schwarzen Nickelbrille neben sich sitzen, kann ebenfalls beruhigt werden. Oftmals freuen sich Kommilitonen aus dem sozialpädagogischen Fachbereich über diese Möglichkeit der Betreuung, die ihnen nicht nur innerhalb ihres Studiums sowie ihrer Vita weiterhilft, sondern ebenso persönliche Freude bereitet.</p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Studium' said: don't show ad --></div>Vermittler spielen hier das schwarze Brett sowie andere Uni-interne Aushänge und Internetportale. Und neben dem verhältnismäßig attraktiven Stundenlohn von rund 8 Euro, stellt auch der persönliche, altersähnliche Kontakt einen Reizfaktor für beide Seiten dar. Außerdem müssen solche Unterstützungen keine reinen Zweckgemeinschaften bleiben, sondern können sich auch zu Freundschaften entwickeln.</p>
<p>Auch weitere studiennotwendige Hilfsmittel – beispielsweise spezielle Lehrmittel, PCs oder ein Fahrtkostenservice – können in einem bestimmten Rahmen mithilfe des übergeordneten Sozialhilfeträgers finanziert werden.</p>
<h2><a name="Gleiche Chancen für Alle! – Der Nachteilsausgleich in Prüfungen"></a>Gleiche Chancen für Alle! – Der Nachteilsausgleich in Prüfungen</h2>
<p>Auch die Prüfungsordnungen der Hochschulen sind auf die gerechte Behandlung all ihrer Studierenden ausgerichtet. So enthalten mittlerweile die Allgemeinen Bestimmungen der Prüfungsordnungen fast aller Studiengänge entsprechende Nachteilsausgleichsregelungen für Studierende mit Behinderung. Ist dies einmal nicht der Fall, kann man für einen Nachteilsausgleich auch rechtzeitig Kontakt mit dem zuständigen Prüfungsamt, dem Prüfer oder mit anderen zuständigen Stellen aufnehmen. Beratung und Unterstützung zur Durchsetzung dieses Vorhabens bieten die Beauftragten für die Belange Studierender mit Behinderung, die man ebenfalls fristgemäß ansprechen sollte.</p>
<p><strong>Der Nachteilsausgleich kann auf verschiedene Weise erfolgen:</strong></p>
<ul>
<li>Für Studierende mit Sprach- oder Hörbehinderung: schriftliche Ergänzung von mündlichen Prüfungen</li>
<li>Mündliche anstatt schriftliche Prüfung</li>
<li>Bei gesundheitsbedingten Unterbrechungen: Verlängerung der Prüfungszeit</li>
<li>Abänderungen der Praktikumsbestimmungen bis hin zum kompletten Verzicht</li>
</ul>
<p>Übrigens: Die Nachteilsausgleichsregelungen gelten nicht nur für Abschlussprüfungen, sondern auch für  alle übrigen Leistungsnachweise, Teil – und Zwischenprüfungen. Der Qualitätsanspruch an die erbrachte Leistung bleibt aber trotz des Ausgleichs immer dieselbe!</p>
<h2><a name="Zusammen ist man weniger allein"></a>Zusammen ist man weniger allein</h2>
<p>In der Theorie mögen sich die gesammelten Aspekte für den ein oder anderen betroffenen Studienbewerber sicherlich alle erst einmal gut anhören. Doch was nutzen diese Worte und Regelungen, wenn eine gewisse Unruhe und Sorge vor dem praktischen Studienalltag mit Behinderung doch noch bleibt? Hier kann man noch auf die vielseitige Unterstützung seiner Kommilitonen bauen: An einigen Hochschulen existieren – neben institutioneller Hilfeleistungen  – auch gemeinsame Interessengemeinschaften von Studierenden mit und ohne Behinderung, die neben einem Informations- und Beratungsangebot auch zum Wohlfühlen an der Hochschule enorm beitragen können. Die Interessenvertretung von Studierenden mit Behinderung steht dabei an vorderster Stelle aller Mitglieder. Abgesehen davon bietet sich damit die perfekte Möglichkeit,  neue Kontakte zu knüpfen und mit diesen auch außerhalb des Studienalltags Zeit zu verbringen.</p>
<p>Und wer darüber hinaus noch auf zusätzliche institutionelle Hilfe angewiesen ist, wird auch hier fündig: Das deutsche Studentenwerk und der Uni-eigene AStA sind nur zwei der Ansprechpartner, die zu diesem Zweck zur Verfügung stehen.</p>
<h2>Nichts geht ohne Paragrafen</h2>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Studium-unten' said: don't show ad --></div>Wir haben in diesem Artikel bewusst darauf verzichtet, alle betreffenden Paragrafen aufzuführen, um möglichst nah am realen Geschehen und außerhalb der Bürokratie zu bleiben. Doch wer diese Vorbereitungstipps gerne umsetzen möchte, kann die rechtliche Lage leider nicht außen vor lassen und findet auf den folgenden Seiten wichtige Informationen zum Thema BAföG:</p>
<ul>
<li><a title="Homepage der Bundesministerium für Bildung und Forschung" href="http://www.bafoeg.bmbf.de/de/372.php" target="_blank">Bundesministerium für Bildung und Forschung</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Boreout: Warum Langeweile und Unterforderung krank machen</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/boreout-warum-langeweile-und-unterforderung-krank-machen/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/boreout-warum-langeweile-und-unterforderung-krank-machen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 07:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Dreyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Boreout]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Langeweile]]></category>
		<category><![CDATA[Unterforderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=14115</guid>
		<description><![CDATA[Burnout ist keine Seltenheit in unserer Leistungsgesellschaft. Weniger bekannt ist, das nicht wenige Arbeitnehmer ein anderes Problem haben: Sie sind in ihrem Job unterfordert. Diagnose: Boreout. Durch Maschinen wurden in bestimmten Bereichen ganze Aufgabenbereiche gestrichen. Öde Routinearbeiten ersetzen die vorherigen anspruchsvollen Aufgaben. Boreout kann aber auch entstehen, wenn die Auftragslage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="einleitung">Burnout ist keine Seltenheit in unserer Leistungsgesellschaft. Weniger bekannt ist, das nicht wenige Arbeitnehmer ein anderes Problem haben: Sie sind in ihrem Job unterfordert. Diagnose: Boreout.<span id="more-14115"></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Karriere' said: don't show ad --></div></p>
<p>Wenn Homer Simpson auf der Arbeit nichts zu tun hat und sich lieber privaten Dingen widmet, ist dies lustig. Doch wenn die Langeweile zur täglichen Routine wird, kann sie krank machen. Auf Unterforderung, Langeweile und Desinteresse folgen Resignation und Krankheit.</p>
<p>Die englischen Autoren Philippe Rothlin und Peter R. Werder haben einen Begriff für dieses Phänomen ergefunden: Boreout &#8211; &#8220;ausgebrannt&#8221; durch Langeweile. Gerade in den Ohren derjenigen, die am Gegenstück, dem <a href="http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/leistungsfahig-bleiben-burnout-vermeiden/">Burnout</a> leiden, mag Krankheit durch Langeweile im Job im ersten Moment absurd klingen. Doch: Die Symptome von Bore- und Burnout sind häufig die gleichen. Dazu zählen Schlafstörungen, Depressionen, psychosomatische Erkrankungen wie Magenbeschwerden, Tinnitus oder Kopf- und Rückenschmerzen.</p>
<h2>Wie kommt es zum Boreout?</h2>
<p>Boreout entsteht, wenn der Arbeitnehmer sich während der Arbeitszeit langweilt, unterfordert oder desinteressiert ist.</p>
<p>Aus Langeweile entsteht Lustlosigkeit, denn warum soll man überhaupt noch arbeiten, wenn man sich langweilt und gar nicht mehr weiß, was man noch arbeiten soll? Und auch wer unterfordert ist, ist unglücklich, weil er ständig das Gefühl hat, dass er eigentlich viel mehr leisten kann, als er tatsächlich tut. Auch eine nicht-genügende Identifikation kann eine Ursache für Motivationsprobleme sein.</p>
<p>Allen Ursachen gemein ist, dass der Betroffene unglücklich ist, sich fehl am Platz fühlt und den Sinn der Arbeit vermisst. Denn wer nicht arbeitet, leistet auch nichts, worauf er oder seine Mitmenschen und Kollegen stolz sein könnten. Anerkennung gibt es also keine, weder für die Arbeit, noch für die Person.</p>
<p>Zwar sind die Symptome von Burnout und Boreout oft die gleichen, doch während Burnout zu einem gesellschaftlich &#8220;anerkannten&#8221; Leiden geworden ist, trauen sich die meisten Boreout-Betroffenen nicht, über ihre Probleme zu sprechen. Denn was soll man schon von jemandem halten, der krank wird, weil er nichts tut?</p>
<h2>Beschäftigt wirken</h2>
<p>Damit er also nicht „auffällt“, versucht der Boreout-Betroffene mit allen Mitteln – und um solche zu finden hat er ja aufgrund seiner Langeweile genügend Zeit – beschäftigt zu wirken. Während Homer Simpson sich statt zu arbeiten mit viel Liebe seinen Donuts widmet, surft der Arbeitnehmer im digitalen Zeitalter im Internet, bucht die nächste Hotelreise oder gibt eine Sammelbestellung bei Amazon auf. Gleichzeitig versucht er jedoch, bei seinen Kollegen den Eindruck zu erwecken, hart zu arbeiten. Das kostet Kraft – sogar mehr Kraft als das Nichtstun. Und genau dies ist der Grund, warum der Boreout-Betroffene trotz Langeweile gestresst ist.</p>
<p>Hinzu kommt die ständige Angst davor, dass ans Licht kommt, dass der Arbeitnehmer überhaupt keine Arbeit leistet.</p>
<h2>Doch warum kommt es in manchen Unternehmen zu Boreout?</h2>
<p>Es kann verschiedene Gründe dafür geben, dass Mitarbeiter beginnen, sich auf der Arbeit zu langweilen. Meist gibt es zu wenig Arbeit im jeweiligen Bereich. <div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Karriere' said: don't show ad --></div>Durch Maschinen wurden in bestimmten Bereichen ganze Aufgabenbereiche gestrichen. Öde Routinearbeiten ersetzen die vorherigen anspruchsvollen Aufgaben. Boreout kann aber auch entstehen, wenn die Auftragslage in bestimmten Unternehmen schlecht ist, die Mitarbeiter aber weiter in ihrer Stelle bleiben.</p>
<p>Ebenso kann Langeweile vorkommen, wenn man in einem Job arbeitet, für den man eigentlich überqualifiziert ist. Wer z.B. der Arbeitslosigkeit entgehen möchte und dafür einen Job annimmt, für den eigentlich eine geringere Qualifikation genügt, kann ebenso unter Boreout leiden wie jemand, der zwar in der richtigen Position arbeitet, aber einfach nichts zu tun hat.</p>
<h2>Selbstständige leiden nicht unter Boreout</h2>
<p>Dass Boreout viel mit der Identifikation mit dem Unternehmen zu tun hat, zeigt die Tatsache, dass Selbstständige fast nie unter Boreout leiden. Warum? Sie stecken ihr ganzes Herzblut in ihre Arbeit, denn wenn sie dies nicht tun würden, würde die Insolvenz drohen. Eine Möglichkeit, Boreout entgegenzuwirken, wäre also für eine Identifikation der Arbeitnehmer mit dem Unternehmen zu sorgen. Schließlich schadet Boreout nicht nur der Psyche der Arbeitnehmer, sondern auch die Arbeitgeber ziehen daraus einen hohen wirtschaftlichen Schaden.</p>
<h2>Wo kommt Boreout vor?</h2>
<p>Während ein Schreiner nicht so tun kann, als ob er einen Schrank zimmert, sind gerade Verwaltungsangestellte häufig von Boreout betroffen. Und: Natürlich tragen das Internet und die Digitalisierung der Arbeitswelt zur Verbreitung des Boreouts bei.</p>
<h2>Anzeichen für Boreout</h2>
<p>Folgende Symptome sprechen dafür, dass ein Arbeitnehmer an Boreout leidet:</p>
<ul>
<li>Sie fühlen sich gestresst, obwohl Sie überhaupt keinen Stress haben.</li>
<li>Sie fragen sich, welchen Sinn Ihre Tätigkeit überhaupt hat.</li>
<li>Sie haben das Gefühl, Sie sitzen Ihre 40-Stunden-Woche nur ab.</li>
<li>Sie nutzen viel Ihrer Arbeitszeit, um mit Kollegen zu quatschen.</li>
<li>Sie erledigen private Dinge während der Arbeitszeit.</li>
<li>Sie fühlen sich unterfordert.</li>
<li>Sie fühlen sich gelangweilt.</li>
<li>Sie tun gelegentlich so, als würden Sie nur arbeiten.</li>
<li>Sie sind mit Ihrer Arbeit unglücklich.</li>
<li>Sie vermissen den tieferen Sinn Ihrer Arbeit.</li>
<li>Sie würden eigentlich gerne etwas anderes machen.</li>
<li>Sie verschicken während der Arbeit private E-Mails an Kollegen.</li>
<li>Sie machen öfter Überstunden, obwohl Sie überhaupt nichts mehr zu tun haben.</li>
</ul>
<h2>Was können Sie selbst tun, wenn Sie unter Boreout leiden?</h2>
<p>In den meisten Fällen können Sie selber etwas an Ihrer Situation ändern! Der erste Schritt ist Selbsterkenntnis. Wenn Sie eine der folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten können, dann können Sie etwas an Ihrer Boreout-Situation ändern:</p>
<ul>
<li>Können Sie die Stelle wechseln in eine Stelle, in der keine Langeweile auftreten würde? Eventuell sogar intern?</li>
<li>Könnte eine Weiterbildung oder Umschulung helfen, auch weitere Aufgaben übernehmen zu können oder in einem anderen Arbeitsbereich tätig zu werden?</li>
<li>Würde ein Gespräch mit dem Arbeitgeber helfen, etwas an der Situation zu ändern? Erklären Sie Ihrem Chef, dass Sie sich über neue Aufgaben freuen würden.</li>
<li>Könnten Sie selber Ihren derzeitigen Job ansprechender und anspruchsvoller gestalten?</li>
<li>Ist in einigen Monaten eine Veränderung zu erwarten, z.B. wenn sich die Auftragslage ändert?</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leistungsfähig bleiben – Burnout vermeiden</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/leistungsfahig-bleiben-burnout-vermeiden/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/leistungsfahig-bleiben-burnout-vermeiden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 08:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank H. Berndt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Burnoutprävention]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=14214</guid>
		<description><![CDATA[Psychische Erkrankungen nehmen zu. Sie sind ein ernstzunehmender Kostenfaktor – für die Gesellschaft, aber auch für Wirtschaftsunternehmen. Immer mehr Firmen sehen die Notwendigkeit der Burnoutprävention und investieren in die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Immer mehr Unternehmen sehen diese Entwicklung mit Besorgnis und versuchen gegenzusteuern. Kein Zweifel: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Psychische Erkrankungen nehmen zu. Sie sind ein ernstzunehmender Kostenfaktor – für die Gesellschaft, aber auch für Wirtschaftsunternehmen. Immer mehr Firmen sehen die Notwendigkeit der Burnoutprävention und investieren in die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.<span id="more-14214"></span></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Karriere' said: don't show ad --></div></p>
<p>Die Zahlen alarmieren. Laut aktuellem Gesundheitsreport der Techniker-Krankenkasse nahmen die psychischen Erkrankungen in den letzten zehn Jahren um fast 60% zu. Zwar entfallen die meisten Krankheitsfehltage noch immer auf Erkrankung des Bewegungsapparats (Muskel-Skelett-System, z.B. Rückenschmerzen). Als zweite Hauptursache werden bei Frauen jedoch bereits die psychischen Erkrankungen genannt. Bei Männern rangieren psychische Erkrankungen auf Platz 4 (nach &#8220;Verletzungen&#8221; und &#8220;Erkrankung der Atmungswege&#8221;) – Tendenz steigend.</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Buchtipp<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" title="30 Minuten gegen Burn-out" rel="nofollow" href="&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3897498723/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3897498723&quot;&gt;30 Minuten gegen Burn-out&lt;/a&gt;" target="_blank">30 Minuten gegen Burn-out (6,90€)</a></h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" title="30 Minuten gegen Burn-out" rel="nofollow" href="&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3897498723/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3897498723&quot;&gt;30 Minuten gegen Burn-out&lt;/a&gt;" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-14216" title="30 Minuten gegen Burnout" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/09/30-Minuten-gegen-Burnout-Frank-Berndt.jpg" alt="" width="71" height="110" /></a></td>
<td width="122">Hintergründe, Ursachen und Symptome des Burn-out-<br />
Syndroms sowie Maßnahmen dagegen.<a class="more" title="30 Minuten gegen Burn-out" rel="nofollow" href="&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3897498723/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=bildungsxperten-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3897498723&quot;&gt;30 Minuten gegen Burn-out&lt;/a&gt;" target="_blank">Jetzt bestellen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Schweizerische Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) schätzt den durch Burnout und Stress verursachten volkswirtschaftlichen Schaden für ärztliche Behandlung, Medikamente und Produktionsausfall auf jährlich 4,2 Milliarden Franken. Werden die stressbedingten Kosten für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zusammengezählt, ergibt sich gemäß „seco“ eine Summe von 7,8 Milliarden Franken. Darin nicht eingerechnet sind die sozialen Folgekosten.</p>
<p>Überträgt man diese Zahlen auf das rund 10-mal größere Deutschland, entstünde durch Burnout und Stress ein volkswirtschaftlicher Schaden von rund 70 Milliarden Euro – jährlich! <div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Karriere' said: don't show ad --></div></p>
<p>Immer mehr Unternehmen sehen diese Entwicklung mit Besorgnis und versuchen gegenzusteuern. Kein Zweifel: Die psychische Gesundheit der Mitarbeiter ist ein Kostenfaktor, aber auch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil! Denn es sind in der Regel nicht die „C-Mitarbeiter“, die ausbrennen, sondern die Leistungsträger, die Engagierten und Verantwortungsbewussten – die Säulen des Unternehmens. Und angesichts des drohenden Fachkräftemangels kann es sich kein Betrieb leisten, kompetente Mitarbeiter und damit Know-how zu verlieren.</p>
<h2>Volkskrankheit „Burnout“?</h2>
<p>Zugegeben: Das „Burnout-Syndrom“ hat in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen. Nahezu jede Woche wird hierzu eine neue „mediale Sau durchs Dorf getrieben“. Mein erstes Burnout-Präventions-Seminar habe ich vor über 10 Jahren gehalten – 1998 – lange, bevor diese Thematik ins Blickfeld der Öffentlichkeit geriet. Ich sehe heute den allzu inflationären Gebrauch dieses Begriffs mit Sorge, denn er vernebelt die Sicht auf die eigentliche Problemlage! Denn das „Burnout-Syndrom“ ist tatsächlich weit mehr als ein Modewort. Ursprünglich stammt der Begriff &#8220;burn out&#8221; aus der Luft- und Raumfahrt und bezeichnet den Brennschluss eines Triebwerks infolge von Treibstoffmangel. Überträgt man dies auf den Menschen, dann geht es beim Burnout-Syndrom um Menschen, die &#8220;heiß gelaufen&#8221; sind. Ihr &#8220;inneres Feuer&#8221; ist erloschen. Sie sind resigniert, emotional völlig verausgabt und erschöpft – und zwar so, dass sie im Gegensatz zu einer „normalen“ Erschöpfung nicht mehr in der Lage sind, aufzutanken! Im Grunde ist „Burnout“ ein neuer Begriff für ein altes Phänomen: die Erschöpfungsdepression. Wir reden von einem kritischen Zustand, der nicht mit einem einfachen „Mach mal Urlaub!“ überwunden werden kann.</p>
<h2>Die Symptome</h2>
<p>Im Verlauf des Burnout-Syndroms kommt es zu einem dramatischen Abbau der emotionalen, sozialen, intellektuellen und körperlichen Leistungsfähigkeit: depressive Reaktionen und Rückzug, innere Leere, verringerte emotionale Belastbarkeit, übersteigerte Reaktionen wie Weinkrämpfe oder Wutausbrüche, Konzentrationsschwächen, Verspannungen, Magenbeschwerden, Schlafstörungen sind nur einige der Symptome, die mit dem Ausgebranntsein einhergehen. In manchen Fällen bleibt für den Betroffenen kein anderer Ausweg als der Suizid.</p>
<h2>Wie kommt es zum Burnout-Syndrom?</h2>
<p>Über weite Strecken werden die äußeren Umstände für diesen Zustand verantwortlich gemacht: hohe Arbeitsbelastung, Stress, mangelnde Ressourcen (Personal, Finanzmittel), problematische Arbeitsorganisation, Strukturen und Rahmenbedingungen, fehlendes oder wenig positives Feedback, zu hohe oder unklare Erwartungen und Zielvorgaben, schlechte Teamarbeit, Konflikte, Kompetenzgerangel ständige Konfrontation mit Problemen, etc.<br />
Keine Frage: Die oben genannten Faktoren erhöhen das Burnout Risiko deutlich. Und der Druck in unseren Wirtschafts-, Gesundheits- und Sozialsystemen nimmt immer mehr zu. Doch den äußeren Umständen allein die Schuld für das Ausgebranntsein zuzuschieben, wäre falsch!<br />
Wenn allein die äußeren Umstände für das Ausbrennen verantwortlich wären: Wie kommt es denn, dass unter den gleichen widrigen Bedingungen nicht alle am Burnout Syndrom leiden? Wie kommt es, dass der eine ausbrennt, während der andere scheinbar immun gegen das Burnout Syndrom ist &#8211; und das, obwohl er in derselben Abteilung arbeitet und mit den gleichen Umständen und dem gleichen Druck zu kämpfen hat?<br />
Zu den äußeren Umständen muss noch eine zweite Komponente kommen: die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen. Es fällt auf, dass vor allem diejenigen Burnout gefährdet sind, die sich stark engagieren und bereit sind, an ihre Leistungsgrenze und darüber hinaus zu gehen.<br />
Doch was zieht, was treibt, was bewegt diese Menschen, sich über ihre Ressourcen hinaus einzusetzen?<br />
Wie kann ich meine eigenen inneren Antreibern auf die Schliche kommen? Und wie kann ich lernen, langfristig Leistung zu bringen und dabei gesund zu bleiben?</p>
<h2>Der Schlüssel zur Burnout-Prävention</h2>
<p>In unseren Seminaren und Workshops zur Burnout-Prävention sehen wir genau an diesem Punkt den Ansatz. Die Chance, die Umstände oder gar die Welt zu verändern, ist begrenzt. Wo wir die Möglichkeit dazu haben, sollten wir es tun – z.B. in der Schulung der Führungskräfte (ja, es gibt sie, die leistungsorientierte und doch burnoutpräventive Mitarbeiterführung!). Allerdings sollten wir uns keine Illusionen hingeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich unsere Welt künftig langsamer dreht, ist gering. Wir haben aber die große Chance, unsere Leistungsträger zu stärken, und sie dazu zu befähigen, langfristig leistungsfähig zu sein, ohne dabei auszubrennen.</p>
<p>Auch wenn ich persönlich manche Fragen an der Evolutionstheorie habe: Darwins „survival of the fittest“ wird in unserer globalisierten Welt zunehmend Bedeutung gewinnen. Allerdings werden „the fittest“ nicht die kurzfristig Erfolgreichen sein, nicht die „Sprinter“. Es werden die sein, die in der Lage sind, in ihrem „Lebenslauf“ über die volle Distanz zu gehen, denen es gelingt, langfristig leistungsfähig und dabei gesund zu bleiben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tierarzt, Tierpfleger &amp; Co. &#8211; 11 tierisch gute Berufe</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/ausbildung/tierarzt-tierpfleger-co-11-tierische-berufe/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/ausbildung/tierarzt-tierpfleger-co-11-tierische-berufe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 11:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Kurth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewirt]]></category>
		<category><![CDATA[Tierarzt]]></category>
		<category><![CDATA[Tierpfleger]]></category>
		<category><![CDATA[Tierwirt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=14068</guid>
		<description><![CDATA[„Ich möchte irgendetwas mit Tieren machen.&#8221; Diesen Wunsch hört Verena Kurth bei ihrer Berufsberatung immer wieder. Doch die Chancen, eine Ausbildung oder einen Job in diesem Bereich zu bekommen, sind aufgrund der großen Nachfrage sehr gering. Im Interview mit bildungsXperten zeigt Verena Kurth auf, welche vielfältigen Berufe mit Tieren es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="einleitung">„Ich möchte irgendetwas mit Tieren machen.&#8221; Diesen Wunsch hört Verena Kurth bei ihrer Berufsberatung immer wieder. Doch die Chancen, eine Ausbildung oder einen Job in diesem Bereich zu bekommen, sind aufgrund der großen Nachfrage sehr gering. Im Interview mit bildungsXperten zeigt Verena Kurth auf, welche vielfältigen Berufe mit Tieren es gibt.<span id="more-14068"></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Ausbildung' said: don't show ad --></div></p>
<p><strong>bildungsXperten: </strong>Frau Kurth, Sie sind Berufsberaterin und Karrierecoach. Welches sind die am meisten gefragten Berufe für Tierliebhaber?</p>
<div id="attachment_5219" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img class="size-full wp-image-5219" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/03/Verena-Kurth-5430_mittelgross.jpg" alt="Verena Kurth" width="175" height="193" /><p class="wp-caption-text">Verena Kurth, Berufsberaterin </p></div>
<p><strong>Verena Kurth: </strong>Tierpfleger sind sehr gefragt, aber auch der Beruf der Tierärztin sowie der Tiermedizinische Fachangestellten, die den Tierarzt bei seiner Arbeit unterstützt. Auch der Beruf des Tierwirts mit seinen verschiedenen Fachrichtungen hat viel mit Tieren zu tun, hier ist die Nachfrage aber eher gering.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wo kommen denn Tierwirte zum Einsatz?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Das hängt von der gewählten Fachrichtung ab. Tierwirte arbeiten mit Nutztieren, die Fachrichtungen der Ausbildung sind Geflügelhaltung, Rinderhaltung, Schweinehaltung, Schäferei und Imkerei. „Imker“ darf sich beispielsweise jeder nennen, da es kein anerkannter Ausbildungsberuf ist, die korrekte Bezeichnung ist Tierwirt mit Fachrichtung Imkerei.</p>
<p>Übrigens gibt es auch beim Tierpfleger verschiedene Fachrichtungen. Hier stehen die sich selbst erklärenden Fachrichtungen Zoo, Tierheim und Tierpension sowie Forschung und Klinik zur Auswahl. Die meisten Schulabgänger, die etwas mit Tieren machen möchten, möchten auf keinen Fall für Chemie- und Pharmaunternehmen arbeiten. Diese Unternehmen besetzen zwar auch Stellen für Tierpfleger, allerdings sind die Mitarbeiter dort für Versuchstiere verantwortlich, nehmen Experimente an ihnen vor und wirken bei medizinischen Eingriffen mit.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wie sieht das Verhältnis von Bewerbern und Stellen beispielsweise bei Tierpflegern in Zoos aus?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> In ganz Deutschland gab es im Berufsberatungsjahr 2009/10 nur 59 Ausbildungsplätze für Tierpfleger im Zoo. Bei den knapp 1.600 Bewerbern waren das 27 Bewerber auf eine Stelle. Nur fünf Bewerber auf eine Stelle waren es dagegen bei der Tiermedizinischen Fachangestellten, was unter anderem damit begründet werden kann, dass es wesentlich mehr Tierärzte als Zoos gibt.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Haben die Bewerber realistische Erwartungen?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Viele unterschätzen die notwendigen Voraussetzungen für diese Berufe. Das Herz an der richtigen Stelle zu haben, reicht in diesem Fall nicht aus. Die Anforderungen der verschiedenen Ausbildungsberufe variieren stark. Eine wichtige Voraussetzung ist die körperliche Fitness, aber auch psychisch sollten die Bewerber fit sein. Es kann im Berufsleben durchaus vorkommen, dass man ein Tier von seinen Schmerzen erlösen muss. Auch damit muss man fertig werden, denn nicht immer kann man helfen.</p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Ausbildung' said: don't show ad --></div>Bei manchen Berufen wie beispielsweise dem des Revierjägers ist das Töten von Tieren sogar ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Denn zu seinen Aufgaben zählt der Erhalt einer artenreichen und gesunden Tierwelt in seinem Revier sowie das Pflegen und Sichern ihrer Lebensgrundlage und die Regulierung des Wildbestands.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Gibt es weitere Ausschlusskriterien?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Menschen, die eine Allergie gegen Tierhaare haben, sollten sich natürlich besser nach alternativen Berufen umsehen. Aber auch eine Allergie gegen Reinigungsmittel kann für alle, die bei einem Tierarzt arbeiten möchten, schon zum Ausschluss führen.</p>
<p><strong>bildungsXperten: </strong>Gibt es auch Berufe, die mit Tieren zu tun haben und für die es keine geregelten Zugangsvoraussetzungen gibt?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Die gibt es. Der Tierheilpraktiker, der Tiere mit diversen Naturheilverfahren behandelt, ist ein solcher Beruf. Auch der Beruf des Tierlehrers ist kein anerkannter Ausbildungsberuf. Der Einstieg erfolgt meist über andere Berufe wie beispielsweise den des Tierpflegers. Tierlehrer arbeiten sehr intensiv mit Tieren und trainieren oder dressieren diese zum Beispiel für artistische Vorstellungen im Zoo oder im Zirkus sowie für Film und Fernsehen. Auch bei der Bergrettung, bei der Polizei und beim Zoll kommen trainierte Tiere – in der Regel Spürhunde – zum Einsatz.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Welche Möglichkeiten haben diejenigen, die mit Pferden arbeiten möchten?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Pferdeliebhaber interessieren sich meist für den Beruf des Pferdewirts. Diese Ausbildung ist übrigens auch für alle interessant, die später als Reitlehrer arbeiten möchten. Mit der Ausbildung zum Pferdewirt mit der Fachrichtung Klassische Reitausbildung sind sie für ihren Wunschberuf optimal vorbereitet. Eine Alternative ist der Reittherapeut, der die Entwicklung von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen mit körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklungsstörungen oder Behinderungen mit Hilfe von speziell ausgebildeten Therapiepferden fördert. Für alle, die in diesem Bereich arbeiten möchten, bietet es sich an, im Vorhinein eine pädagogische oder psychologische Ausbildung zu absolvieren. Voraussetzung ist diese aber nicht.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Welche weiteren Berufe fallen Ihnen spontan ein, die nur mit einer Tierart zu tun haben?</p>
<p><strong>Verena Kurth: </strong>Da wäre beispielsweise der Falkner. Bei Falknern stehen die Zucht von Greifvögeln sowie deren Pflege und die Ausbildung zur Jagd im Vordergrund. Falkner arbeiten in der Regel bei Falknereien und Zoologischen Gärten, die über eine Greifvogelhaltung verfügen. Da Greifvögel immer mal wieder in Film und Fernsehen auftreten, können sie auch in diesem Bereich tätig werden.</p>
<p>Auch der Ausbildungsberuf Fischwirt mit den Schwerpunkten Fischhaltung und Fischzucht, Kleine Hochsee- und Küstenfischerei sowie Seen- und Flussfischerei beschränkt sich auf wenige Tierarten.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wer als Tierarzt arbeiten möchte, muss aber auf jeden Fall ein Studium absolvieren, oder?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Das ist richtig, wobei die Studienplätze sehr begrenzt sind, denn das Studium der Tiermedizin / Veterinärmedizin ist zurzeit lediglich an fünf Universitäten in Deutschland möglich. Es beginnt jeweils zum Wintersemester und die Plätze werden über die ZVS vergeben. Eine direkte Bewerbung bei einer Hochschule ist daher nicht möglich.</p>
<p>Für alle, die studieren und gleichzeitig etwas mit Tieren machen möchten, bieten sich auch der sehr praxisnahe Studiengang Wildlife Management an. Dafür müssen die Bewerber allerdings flexibel sein, denn dieses Studium gibt in ganz Europa nur einmal: im niederländischen Leeuwarden an der Fachhochschule Van Hall Larenstein.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Was empfehlen Sie abschließend interessierten Schülern?</p>
<p><strong>Verena Kurth:</strong> Sie sollten sich frühzeitig um ein Praktikum bemühen, um einen konkreten Einblick in ihren Traumberuf zu bekommen. So werden auch Arbeitgeber auf die späteren Bewerber aufmerksam.</p>
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		<title>10 Tipps für ein optimales Xing-Profil</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 10:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Perschl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Business Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Jobsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>
		<category><![CDATA[Xing-Profil]]></category>

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		<description><![CDATA[Was gehört ins Xing-Profil und wie nutzt man dieses erfolgreich für die Jobsuche? Ingrid Perschl von Careesma.at gibt Tipps für die optimale Selbstdarstellung &#8211; von der Kurzbeschreibung bis hin zu den Privatsphäre-Einstellungen. Xing steht für “Crossing” und bezeichnet das größte Business Netzwerk im deutschsprachigen Raum. Das Prinzip von Xing ist [...]]]></description>
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<p><span class="einleitung">Was gehört ins Xing-Profil und wie nutzt man dieses erfolgreich für die Jobsuche? Ingrid Perschl von Careesma.at gibt Tipps für die optimale Selbstdarstellung &#8211; von der Kurzbeschreibung bis hin zu den Privatsphäre-Einstellungen.<span id="more-13954"></span> </span></p>
<p>Xing steht für “Crossing” und bezeichnet das größte Business Netzwerk im deutschsprachigen Raum. Das Prinzip von Xing ist ähnlich wie jenes von Facebook: Man verknüpft sich virtuell mit Bekannten, um den Kontakt aufrecht zu erhalten. Während Facebook ein Instrument für die Freizeit darstellt und die Kontakte überwiegend aus mehr oder weniger guten Freunden bestehen, kann man sich über Xing mit Kollegen, Vorgesetzten und Geschäftspartnern vernetzen.</p>
<h2>Facebook oder Xing?</h2>
<p>Facebook zielt eher auf junges Publikum ab und wird von vielen als Unterhaltungstool gesehen. Es gibt sehr unterschiedliche und kreative Wege, miteinander zu kommunizieren, durch Nachrichten, aber auch Statusmeldungen oder Fotokommentare. Zusammengeführt werden alle kommunikativen Aktivitäten auf der Pinnwand der Nutzer. Auf Xing hingegen wird etwas formeller kommuniziert &#8211; das soziale Netzwerk dient als Informationsquelle über Menschen, die man aus dem Businessleben kennt.</p>
<h2>Auch Headhunter surfen bei Xing</h2>
<p>Seit einiger Zeit nutzen Unternehmen Xing auch, um potentielle Mitarbeiter zu finden. Head Hunter haben auf der Plattform viele Möglichkeiten, nach interessanten Personen zu suchen. So ist auch der Traum eines jeden Xing-Nutzers tatsächlich schon wahr geworden: dass Xing-Nutzern auf Grund ihres Profils ein Job angeboten wurde. Ein Xing-Profil – auch ohne Premium-Mitgliedschaft, die knapp sechs Euro kostet – kann also für die Karriere ganz nützlich sein, sofern es mit den richtigen Informationen versehen ist.</p>
<h2>Online Reputation durch ein ansprechendes Profil</h2>
<p>Grundsätzlich werden in das Profil alle Informationen zum beruflichen Werdegang einer Person eingetragen, es ähnelt einem Lebenslauf. Daher sollte man wie bei einer Bewerbung auf ein professionelles Foto achten, Ausbildung wie Berufserfahrung gewissenhaft aufzählen und dabei Aufgabengebiete, Erfolge und spezifische Kompetenzen nicht unerwähnt lassen. Anders als ein gedruckter Lebenslauf bietet Xing aber noch weitere, teils interaktive Möglichkeiten.</p>
<h2>Die Kurzbeschreibung und &#8220;Ich suche&#8221;</h2>
<p>Zum einen gibt es ein Feld für eine Kurzbeschreibung, mit dem Raum für ein wenig Eigenwerbung geboten wird. Hier sollte man durch einen kurzen, prägnanten Text neugierig auf die eigene Person machen, denn dieser wird bei Suchanfragen als erstes dargestellt. Im Bereich „Ich suche“ sollte man möglichst konkret angeben, woran man interessiert ist, wie etwa Informationen und Erfahrungsaustausch.</p>
<h2>&#8220;Ich biete&#8221; &#8211; Nutzen für andere hervorheben</h2>
<p>Eine weitere Möglichkeit zur Selbstvermarktung gibt es im Bereich „Ich biete“, wo man Auskunft über seine Kenntnisse und Fertigkeiten geben kann. Da diese die Anknüpfungspunkte für  Kooperationen darstellen, sollte man präzise sein und den Nutzen für andere hervorheben. Die hier angegebenen Informationen erscheinen ebenfalls bei der Suche nach dem Profil und sind dementsprechend von Bedeutung. Um private Interessen kann man sein Profil im gleichnamigen Feld ergänzen, empfehlenswert ist eine Mischung aus sportlichen, fachlichen und kulturellen Interessen. Ebenso kann man bei Organisationen eine Auswahl unterschiedlicher privater Aktivitäten angeben.</p>
<h2>Netzwerk-Kontakte kreieren Image</h2>
<p>Einen großen Unterschied zum Lebenslauf auf Papier stellen die Verlinkungsmöglichkeiten auf der Plattform dar. Zum einen gibt es die Netzwerk-Kontakte, die Auskunft darüber geben, welchen Stellenwert man in der Branche hat und die ein Image kreieren. Zum anderen erfüllen die Gruppenmitgliedschaften eine weitere wichtige Funktion, da sie über Interessen und Engagements informieren. Schlussendlich ist es auch möglich, zu anderen Internetplattformen zu verlinken, um zu zeigen, welche Inhalte man auf Twitter empfiehlt, für welche Bücher man sich auf Amazon begeistert oder welche Themen man in seinem Blog behandelt.</p>
<h2>Privatsphäre-Einstellungen: Schützen oder präsent sein?</h2>
<p>Entscheidend sind abschließend die Privatsphäre-Einstellungen. Man kann auswählen, ob das Profil auch für Nicht-Mitglieder abrufbar sein darf oder gar von Suchmaschinen gefunden werden soll. Natürlich gilt es die Privatsphäre zu schützen, aber wer präsent sein möchte, sollte die Zugriffe auch ermöglichen. Besser auffindbar wird das Xing-Profil übrigens, indem man von anderen Kanälen darauf verlinkt und auch beim Verfassen von Kommentaren in Blogs oder Foren, nicht das Setzen eines Links vergisst.</p>
<p>Besonders bei lockeren Privatsphäre-Einstellungen sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass Leute unaufgefordert zu jedem erdenklichen Zeitpunkt das Profil besuchen werden. Es ist ein Aushängeschild im Web und sollte aktuell gehalten werden. Deshalb sollte man die Aktualität der Angaben laufend prüfen sowie Kontakte und Gruppenmitgliedschaften regelmäßig bearbeiten. Ein ungepflegtes oder gar leeres Profil wird ungern gesehen und in der Regel nicht ernst genommen.</p>
<h2>Kommen die Jobangebote dann von alleine?</h2>
<p>Mit einer Flut von Jobangeboten, die ohne eigenes Zutun eintrifft, darf man allerdings trotz ordentlichen Profils nicht rechnen. Viele Personaler nutzen Xing vorwiegend zum Backgroundcheck und vergleichen, ob die Online-Auftritte einer Person stimmig sind. Xing kann als Präsentationsmedium in Ergänzung zur aktiven Jobsuche eingesetzt werden. Wer sich über eine <a href="http://www.careesma.at" target="_blank">Jobbörse</a> für eine Stelle bewirbt, macht sicherlich keinen Fehler, wenn er den Link zu seinem Profil mitschickt. Auf einen Lebenslauf in druckbarer Version sollte man trotzdem nicht verzichten.</p>
<p>In Zukunft werden der Einsatz von Xing im Recruiting sowie die passive Jobsuche an Bedeutung gewinnen. Fraglich ist, wie die Nutzung von Facebook, Xing und Linkedin, einer ähnlichen Plattform für internationale Geschäftskontakte, gehandhabt wird. Denn vielen Menschen ist es zu mühsam drei Profile zu pflegen.</p>
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		<title>Das BAföG-Gesetz</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/wissen/das-bafog-gesetz/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 15:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Leinweber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[BAföG]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesministerium für Bildung und Forschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Paragraphen aus dem Bundesausbildungsförderungsgesetz &#8211; in Kurzform BAföG &#8211; bieten Ihnen eine fundierte Grundlage für die Beantragung der Ausbildungsförderung. Hier die Gesetze auf einen Blick. [togglebox title="§ 1 Grundsatz"] Auf individuelle Ausbildungsförderung besteht für eine der Neigung, Eignung und Leistung entsprechende Ausbildung ein Rechtsanspruch nach Maßgabe dieses Gesetzes, wenn dem [...]]]></description>
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<p><span class="einleitung">Paragraphen aus dem Bundesausbildungsförderungsgesetz &#8211; in Kurzform BAföG &#8211; bieten  Ihnen eine fundierte Grundlage für die Beantragung der Ausbildungsförderung. Hier die Gesetze auf einen Blick. <span id="more-13784"></span><br />
</span></p>
<p>[togglebox title="§ 1 Grundsatz"]</p>
<p>Auf individuelle Ausbildungsförderung besteht für eine der Neigung, Eignung und Leistung entsprechende Ausbildung ein Rechtsanspruch nach Maßgabe dieses Gesetzes, wenn dem Auszubildenden die für seinen Lebensunterhalt und seine Ausbildung erforderlichen Mittel anderweitig nicht zur Verfügung stehen.[/togglebox]</p>
<h2>Abschnitt I Förderungsfähige Ausbildung</h2>
<p>[togglebox title="§ 2 Ausbildungsstätten"]<br />
(1) Ausbildungsförderung wird geleistet für den Besuch von weiterführenden allgemein bildenden Schulen und Berufsfachschulen, einschließlich der Klassen aller Formen der beruflichen Grundbildung, ab Klasse 10 sowie von Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, wenn der Auszubildende die Voraussetzungen des Absatzes 1a erfüllt, Berufsfachschulklassen und Fachschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, sofern sie in einem zumindest zweijährigen Bildungsgang einen berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln, Fach- und Fachober-schulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen, Abendgymnasien und Kollegs, Höheren Fachschulen und Akademien, Hochschulen.<br />
Maßgebend für die Zuordnung sind Art und Inhalt der Ausbildung. Ausbildungsförderung wird geleistet, wenn die Ausbildung an einer öffentlichen Einrichtung &#8211; mit Ausnahme nichtstaatlicher Hochschulen &#8211; oder einer genehmigten Ersatzschule durchgeführt wird.<br />
(1a) Für den Besuch der in Absatz 1 Nr. 1 bezeichneten Ausbildungsstätten wird Ausbildungsförderung nur geleistet, wenn der Auszubildende nicht bei seinen Eltern wohnt und von der Wohnung der Eltern aus eine entsprechende zumutbare Ausbildungsstätte nicht erreichbar ist, einen eigenen Haushalt führt und verheiratet oder in einer Lebenspartnerschaft verbunden ist oder war,<br />
einen eigenen Haushalt führt und mit mindestens einem Kind zusammenlebt. Die Bundesregierung kann durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates bestimmen, dass über Satz 1 hinaus Ausbildungsförderung für den Besuch der in Absatz 1 Nr. 1 bezeichneten Ausbildungsstätten auch in Fällen geleistet wird, in denen die Verweisung des Auszubildenden auf die Wohnung der Eltern aus schwerwiegenden sozialen Gründen unzumutbar ist.<br />
(2) Für den Besuch von Ergänzungsschulen und nichtstaatlichen Hochschulen wird Ausbildungsförderung nur geleistet, wenn die zuständige Landesbehörde anerkennt, dass der Besuch der Ausbildungsstätte dem Besuch einer in Absatz 1 bezeichneten Ausbildungsstätte gleichwertig ist. Die Prüfung der Gleichwertigkeit nach Satz 1 erfolgt von Amts wegen im Rahmen des Bewilligungsverfahrens oder auf Antrag der Ausbildungsstätte.<br />
(3) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung kann durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates bestimmen, dass Ausbildungsförderung geleistet wird für den Besuch von Ausbildungsstätten, die nicht in den Absätzen 1 und 2 bezeichnet sind, Ausbildungsstätten, an denen Schulversuche durchgeführt werden, wenn er dem Besuch der in den Absätzen 1 und 2 bezeichneten Ausbildungsstätten gleichwertig ist.<br />
(4) Ausbildungsförderung wird auch für die Teilnahme an einem Praktikum geleistet, das in Zusammenhang mit dem Besuch einer der in den Absätzen 1 und 2 bezeichneten oder nach Absatz 3 bestimmten Ausbildungsstätten gefordert wird und dessen Inhalt in Ausbildungsbestimmungen geregelt ist. Wird das Praktikum in Zusammenhang mit dem Besuch einer in Absatz 1 Nr. 1 bezeichneten Ausbildungsstätte gefordert, wird Ausbildungsförderung nur geleistet, wenn der Auszubildende nicht bei seinen Eltern wohnt.<br />
(5) Ausbildungsförderung wird nur geleistet, wenn der Ausbildungsabschnitt mindestens ein Schul- oder Studienhalbjahr dauert und die Ausbildung die Arbeitskraft des Auszubildenden im Allgemeinen voll in Anspruch nimmt. Ausbildungsabschnitt im Sinne dieses Gesetzes ist die Zeit, die an Ausbildungsstätten einer Ausbildungsstättenart einschließlich der im Zusammenhang hiermit geforderten Praktika bis zu einem Abschluss oder Abbruch verbracht wird. Ein Masterstudiengang nach § 7 Abs. 1a gilt im Verhältnis zu dem Studiengang, auf den er aufbaut, in jedem Fall als eigener Ausbildungsabschnitt.<br />
(6) Ausbildungsförderung wird nicht geleistet, wenn der Auszubildende Unterhaltsgeld, Arbeitslosengeld bei beruflicher Weiterbildung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch oder Arbeitslosengeld II bei beruflicher Weiterbildung nach dem Zweiten Buch Sozial-gesetzbuch erhält, Leistungen von den Begabtenförderungswerken erhält, als Beschäftigter im öffentlichen Dienst Anwärterbezüge oder ähnliche Leistungen aus öffentlichen Mitteln erhält oder als Gefangener Anspruch auf Ausbildungsbeihilfe nach den §§ 44, 176 Abs. 4 des Strafvollzugsgesetzes hat.<br />
[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 3 Fernunterricht"]<br />
(1) Ausbildungsförderung wird für die Teilnahme an Fernunterrichtslehrgängen geleistet, soweit sie unter denselben Zugangsvoraussetzungen auf denselben Abschluss vorbereiten, wie die in § 2 Abs. 1 bezeichneten oder nach § 2 Abs. 3 bestimmten Ausbildungsstätten.<br />
(2) Ausbildungsförderung wird nur für die Teilnahme an Lehrgängen geleistet, die nach § 12 des Fernunterrichtsschutzgesetzes zugelassen sind oder, ohne unter die Bestimmungen des Fernunterrichtsschutzgesetzes zu fallen, von einem öffentlich-rechtlichen Träger veranstaltet werden.<br />
(3) Ausbildungsförderung wird nur geleistet, wenn der Auszubildende in den sechs Monaten vor Beginn des Bewilligungszeitraumes erfolgreich an dem Lehrgang teilgenommen hat und er die Vorbereitung auf den Ausbildungsabschluss in längstens 12 Monaten beenden kann, die Teilnahme an dem Lehrgang die Arbeitskraft des Auszubildenden voll in Anspruch nimmt und diese Zeit zumindest drei aufeinander folgende Kalendermonate dauert. Das ist durch eine Bescheinigung des Fernlehrinstituts nachzuweisen.<br />
(4) Die zuständige Landesbehörde entscheidet, den Auszubildenden welcher Ausbildungsstättenart die Teilnehmer an dem jeweiligen Fernunterrichtslehrgang gleichzustellen sind. Auszubildende, die an Lehrgängen teilnehmen, die auf den Hauptschulabschluss vorbereiten, werden nach Vollendung des 17. Lebensjahres den Schülern von Abendhauptschulen, auf den Realschulabschluss vorbereiten, werden nach Vollendung des 18. Lebensjahres den Schülern von Abendrealschulen, auf die Fachhochschulreife vorbereiten, werden nach Vollendung des 19. Lebensjahres den Schülern von Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt,auf die allgemeine oder eine fachgebundene Hochschulreife vorbereiten, werden nach Vollendung des 21. Lebensjahres den Schülern von Abendgymnasien gleichgestellt.<br />
(5) § 2 Abs. 4 und 6 ist entsprechend anzuwenden.<br />
[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 4 Ausbildung im Inland"]<br />
Ausbildungsförderung wird vorbehaltlich der §§ 5 und 6 für die Ausbildung im Inland geleistet.<br />
[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 5 Ausbildung im Ausland"]<br />
(1) Der ständige Wohnsitz im Sinne dieses Gesetzes ist an dem Ort begründet, der nicht nur vorübergehend Mittelpunkt der Lebensbeziehungen ist, ohne dass es auf den Willen zur ständigen Niederlassung ankommt; wer sich lediglich zum Zwecke der Ausbildung an einem Ort aufhält, hat dort nicht seinen ständigen Wohnsitz begründet.<br />
(2) Auszubildenden, die ihren ständigen Wohnsitz im Inland haben, wird Ausbildungsförderung geleistet für den Besuch einer im Ausland gelegenen Ausbildungsstätte, wenn er der Ausbildung nach dem Ausbildungsstand förderlich ist und außer bei Schulen mit gymnasialer Oberstufe und bei Fachoberschulen zumindest ein Teil dieser Ausbildung auf die vorgeschriebene oder übliche Ausbildungszeit angerechnet werden kann oder im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit einer deutschen und mindestens einer ausländischen Ausbildungsstätte die aufeinander aufbauenden Lehrveranstaltungen einer einheitlichen Ausbildung abwechselnd von den beteiligten deutschen und ausländischen Ausbildungsstätten angeboten werden oder eine Ausbildung an einer Ausbildungsstätte in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in der Schweiz aufgenommen oder fortgesetzt wird<br />
Bei Berufsfachschulen und Fachschulen gilt Satz 1 Nummer 1 nur, wenn der Besuch im Unterrichtsplan vorgeschrieben ist. Die Ausbildung muss mindestens sechs Monate oder ein Semester dauern; findet sie im Rahmen einer mit der besuchten Ausbildungsstätte vereinbarten Kooperation statt, muss sie mindestens zwölf Wochen dauern. Satz 1 Nr. 3 gilt für die in § 8 Abs. 1 Nr. 6 und 7, Abs. 2 und 3 bezeichneten Auszubildenden nur, wenn sie die Zugangsvoraussetzungen für die geförderte Ausbildung im Inland erworben haben oder eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 1 und 2 des Aufenthaltsgesetzes besitzen.<br />
(3) (aufgehoben)<br />
(4) Absatz 2 Nummer 1 und 2 gilt nur für den Besuch von Ausbildungsstätten, der dem Besuch von folgenden im Inland gelegenen Ausbildungsstätten gleichwertig ist: Schulen mit gymnasialer Oberstufe ab Klasse 11,Schulen mit gymnasialer Oberstufe ab Klasse 10, soweit die Hochschulzugangsberechtigung nach 12 Schuljahren erworben werden kann,Berufsfachschulklassen nach § 2 Absatz 1 Nummer 2, mindestens zweijährigen Fach- und Fachoberschulklassen,Höheren Fachschulen, Akademien oder Hochschulen;<br />
Absatz 2 Nummer 3 gilt nur für den Besuch von Ausbildungsstätten, der dem Besuch der Ausbildungsstätten in den Nummern 3 bis 5 gleichwertig ist, wobei die Fachoberschulklassen ausgenommen sind.<br />
(5) Wird im Zusammenhang mit dem Besuch einer im Inland gelegenen Berufsfachschule nach § 2 Abs. 1 Nr. 2, einer mindestens zweijährigen Fachschulklasse, einer Höheren Fachschule, Akademie oder Hochschule oder mit dem nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 geförderten Besuch einer in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union gelegenen vergleichbaren Ausbildungsstätte ein Praktikum gefordert, so wird für die Teilnahme an einem Praktikum im Ausland Ausbildungsförderung nur geleistet, wenn die Ausbildungsstätte oder die zuständige Prüfungsstelle anerkennt, dass diese fachpraktische Ausbildung den Anforderungen der Prüfungsordnung an die Praktikantenstelle genügt; bei dem Besuch einer Berufsfachschule oder einer mindestens zweijährigen Fachschulklasse muss zudem nach deren Unterrichtsplan die Durchführung des Praktikums zwingend im Ausland vorgeschrieben sein. Das Praktikum im Ausland muss der Ausbildung nach dem Ausbildungsstand förderlich sein und mindestens zwölf Wochen dauern.<br />
[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 5a Unberücksichtigte Ausbildungszeiten"]<br />
Bei der Leistung von Ausbildungsförderung für eine Ausbildung im Inland bleibt die Zeit einer Ausbildung, die der Auszubildende im Ausland durchgeführt hat, längstens jedoch bis zu einem Jahr, unberücksichtigt. Wenn während einer Ausbildung, die im Inland begonnen wurde und nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 im Ausland fortgesetzt wird, die Förderungshöchstdauer erreicht würde, verlängert sich diese um die bis zu diesem Zeitpunkt bereits im Ausland verbrachte Ausbildungszeit, höchstens jedoch um ein Jahr. Insgesamt bleibt nach den Sätzen 1 und 2 höchstens ein Jahr unberücksichtigt; dies gilt auch bei mehrfachem Wechsel zwischen In- und Ausland. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht, wenn der Auslandsaufenthalt in Ausbildungsbestimmungen als ein notwendig im Ausland durchzuführender Teil der Ausbildung vorgeschrieben ist.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 6 Förderung der Deutschen im Ausland"]<br />
Deutschen im Sinne des Grundgesetzes, die ihren ständigen Wohnsitz in einem ausländischen Staat haben und dort oder von dort aus in einem Nachbarstaat eine Ausbildungsstätte besuchen, kann Ausbildungsförderung geleistet werden, wenn die besonderen Umstände des Einzelfalles dies rechtfertigen. Art und Dauer der Leistungen sowie die Anrechnung des Einkommens und Vermögens richten sich nach den besonderen Verhältnissen im Aufenthaltsland. § 9 Abs. 1 und 2 sowie § 48 sind entsprechend, die §§ 36 bis 38 sind nicht anzuwenden.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 7 Erstausbildung, weitere Ausbildung"]<br />
(1) Ausbildungsförderung wird für die weiterführende allgemein bildende und zumindest für drei Schul- oder Studienjahre berufsbildender Ausbildung im Sinne der §§ 2 und 3 bis zu einem daran anschließenden berufsqualifizierenden Abschluss geleistet. Berufsqualifizierend ist ein Ausbildungsabschluss auch dann, wenn er im Ausland erworben wurde und dort zur Berufsausübung befähigt. Satz 2 ist nicht anzuwenden, wenn der Auszubildende eine im Inland begonnene Ausbildung fortsetzt, nachdem er im Zusammenhang mit einer nach § 5 Absatz 2 Nummer 1 und 2 dem Grunde nach förderungsfähigen Ausbildung einen berufsqualifizierenden Abschluss erworben hat.<br />
(1a) Für einen Master- oder Magisterstudiengang im Sinne des § 19 des Hochschulrahmengesetzes oder für einen postgradualen Diplomstudiengang im Sinne des § 18 Abs. 1 Satz 1 bis 3 des Hochschulrahmengesetzes sowie für vergleichbare Studiengänge in Mitgliedstaaten der Europäischen Union und der Schweiz wird Ausbildungsförderung geleistet, wenn er auf einem Bachelor- oder Bakkalaureusstudiengang aufbaut oder im Rahmen einer Ausbildung nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 oder Nr. 3 erfolgt und auf einem noch nicht abgeschlossenen einstufigen Inlandsstudium aufbaut, das von der aufnehmenden Hochschule als einem Bachelorabschluss entsprechend anerkannt wird, und der Auszubildende bislang ausschließlich einen Bachelor- oder Bakkalaureusstudiengang abgeschlossen oder im Sinne der Nummer 1 eine Anerkennung des bisherigen Studiums als einem solchen Abschluss entsprechend erreicht hat. Für nach Satz 1 förderungsfähige Ausbildungen findet Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 bei Ausbildungsabbrüchen und Fachrichtungswechseln nach dem 31. März 2001 keine Anwendung.<br />
(2) Für eine einzige weitere Ausbildung wird Ausbildungsförderung längstens bis zu einem berufsqualifizierenden Abschluss geleistet,<br />
(aufgehoben) wenn sie eine Hochschulausbildung oder eine dieser nach Landesrecht gleich gestellte Ausbildung insoweit ergänzt, als dies für die Aufnahme des angestrebten Berufs rechtlich erforderlich ist, wenn im Zusammenhang mit der vorhergehenden Ausbildung der Zugang zu ihr eröffnet worden ist, sie in sich selbständig ist und in derselben Richtung fachlich weiterführt,<br />
wenn der Auszubildende a) eine Fachoberschulklasse, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, eine Abendhauptschule, eine Berufsaufbauschule, eine Abendrealschule, ein Abendgymnasium oder ein Kolleg besucht oder<br />
b) die Zugangsvoraussetzungen für die zu fördernde weitere Ausbildung an einer der in Buchstabe a genannten Ausbildungsstätten erworben hat, auch durch eine Nichtschülerprüfung oder eine Zugangsprüfung zu einer Hochschule, oder wenn der Auszubildende als erste berufsbildende eine zumindest dreijährige Ausbildung an einer Berufsfachschule oder in einer Fachschulklasse, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, abgeschlossen hat. Im Übrigen wird Ausbildungsförderung für eine einzige weitere Ausbildung nur geleistet, wenn die besonderen Umstände des Einzelfalls, insbesondere das angestrebte Ausbildungsziel, dies erfordern.<br />
(3) Hat der Auszubildende aus wichtigem Grund oder aus unabweisbarem Grund die Ausbildung abgebrochen oder die Fachrichtung gewechselt, so wird Ausbildungsförderung für eine andere Ausbildung geleistet; bei Auszubildenden an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen gilt Nummer 1 nur bis zum Beginn des vierten Fachsemesters. Ein Auszubildender bricht die Ausbildung ab, wenn er den Besuch von Ausbildungsstätten einer Ausbildungsstättenart einschließlich der im Zusammenhang hiermit geforderten Praktika endgültig aufgibt. Ein Auszubildender wechselt die Fachrichtung, wenn er einen anderen berufsqualifizierenden Abschluss oder ein anderes bestimmtes Ausbildungsziel eines rechtlich geregelten Ausbildungsganges an einer Ausbildungsstätte derselben Ausbildungsstättenart anstrebt. Beim erstmaligen Fachrichtungswechsel oder Abbruch der Ausbildung wird in der Regel vermutet, dass die Voraussetzungen nach Nummer 1 erfüllt sind; bei Auszubildenden an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen gilt dies nur, wenn der Wechsel oder Abbruch bis zum Beginn des dritten Fachsemesters erfolgt. Bei der Bestimmung des nach den Sätzen 1 und 4 maßgeblichen Fachsemesters wird die Zahl der Semester abgezogen, die nach Entscheidung der Ausbildungsstätte aus der ursprünglich betriebenen Fachrichtung auf den neuen Studiengang angerechnet werden.<br />
(4) Für Auszubildende, die die abgebrochene Ausbildung oder die Ausbildung in der dem Fachrichtungswechsel vorausgegangenen Fachrichtung vor dem 1. August 1996 begonnen haben, findet Absatz 3 Satz 1 in der am 31. Juli 1996 geltenden Fassung Anwendung.[/togglebox]</p>
<h2>Abschnitt II: Persönliche Voraussetzungen</h2>
<p>[togglebox title="§ 8 Staatsangehörigkeit"]<br />
(1) Ausbildungsförderung wird geleistet Deutschen im Sinne des Grundgesetzes, Unionsbürgern, die ein Recht auf Daueraufenthalt im Sinne des Freizügigkeitsgesetzes/EU besitzen sowie anderen Ausländern, die eine Niederlassungserlaubnis oder eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG nach dem Aufenthaltsgesetz besitzen, Ehegatten oder Lebenspartnern und Kindern von Unionsbürgern, die unter den Voraussetzungen des § 3 Abs. 1 und 4 des Freizügigkeitsgesetzes/EU gemeinschaftsrechtlich freizügigkeitsberechtigt sind oder denen diese Rechte als Kinder nur deshalb nicht zustehen, weil sie 21 Jahre oder älter sind und von ihren Eltern oder deren Ehegatten oder Lebenspartner keinen Unterhalt erhalten, Unionsbürgern, die vor dem Beginn der Ausbildung im Inland in einem Beschäftigungsverhältnis gestanden haben, dessen Gegenstand mit dem der Ausbildung in inhaltlichem Zusammenhang steht,<br />
Staatsangehörigen eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum unter den Voraussetzungen der Nummern 2 bis 4, Ausländern, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben und die außerhalb des Bundesgebiets als Flüchtlinge im Sinne des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951 (BGBl. 1953 II S. 559) anerkannt und im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nicht nur vorübergehend zum Aufenthalt berechtigt sind,<br />
heimatlosen Ausländern im Sinne des Gesetzes über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 243-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 30. Juli 2004 (BGBl. I S. 1950).<br />
(2) Anderen Ausländern wird Ausbildungsförderung geleistet, wenn sie ihren ständigen Wohnsitz im Inland haben und<br />
eine Aufenthaltserlaubnis nach den §§ 22, 23 Abs. 1 oder 2, den §§ 23a, 25 Abs. 1 oder Abs. 2, den §§ 28, 37, 38 Abs. 1 Nr. 2, § 104a oder als Ehegatte oder Lebenspartner oder Kind eines Ausländers mit Niederlassungserlaubnis eine Aufenthaltserlaubnis nach § 30 oder den §§ 32 bis 34 des Aufenthaltsgesetzes besitzen, eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 3, Abs. 4 Satz 2 oder Abs. 5, § 31 des Aufenthaltsgesetzes oder als Ehegatte oder Lebenspartner oder Kind eines Ausländers mit Aufenthaltserlaubnis eine Aufenthaltserlaubnis nach § 30 oder den §§ 32 bis 34 des Aufenthaltsgesetzes besitzen und sich seit mindestens vier Jahren in Deutschland ununterbrochen rechtmäßig, gestattet oder geduldet aufhalten.<br />
(2a) Geduldeten Ausländern (§60 a des Aufenthaltsgesetzes), die ihren ständigen Wohnsitz im Inland haben, wird Ausbildungsförderung geleistet, wenn sie sich seit mindestens vier Jahren ununterbrochen rechtmäßig, gestattet oder geduldet im Bundesgebiet aufhalten.<br />
(3) Im Übrigen wird Ausländern Ausbildungsförderung geleistet, wenn sie selbst sich vor Beginn des förderungsfähigen Teils des Ausbildungsabschnitts insgesamt fünf Jahre im Inland aufgehalten haben und rechtmäßig erwerbstätig gewesen sind oder<br />
zumindest ein Elternteil während der letzten sechs Jahre vor Beginn des förderungsfähigen Teils des Ausbildungsabschnitts sich insgesamt drei Jahre im Inland aufgehalten hat und rechtmäßig erwerbstätig gewesen ist, im Übrigen von dem Zeitpunkt an, in dem im weiteren Verlauf des Ausbildungsabschnitts diese Voraussetzungen vorgelegen haben. Die Voraussetzungen gelten auch für einen einzigen weiteren Ausbildungsabschnitt als erfüllt, wenn der Auszubildende in dem vorhergehenden Ausbildungsabschnitt die Zugangsvoraussetzungen erworben hat und danach unverzüglich den Ausbildungsabschnitt beginnt. Von dem Erfordernis der Erwerbstätigkeit des Elternteils während der letzten sechs Jahre kann abgesehen werden, wenn sie aus einem von ihm nicht zu vertretenden Grunde nicht ausgeübt worden ist und er im Inland mindestens sechs Monate erwerbstätig gewesen ist.<br />
(4) Auszubildende, die nach Absatz 1 oder 2 als Ehegatten oder Lebenspartner persönlich förderungsberechtigt sind, verlieren den Anspruch auf Ausbildungsförderung nicht dadurch, dass sie dauernd getrennt leben oder die Ehe oder Lebenspartnerschaft aufgelöst worden ist, wenn sie sich weiterhin rechtmäßig in Deutschland aufhalten.<br />
(5) Rechts- und Verwaltungsvorschriften, nach denen anderen Ausländern Ausbildungsförderung zu leisten ist, bleiben unberührt.<br />
[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 9 Eignung"]<br />
(1) Die Ausbildung wird gefördert, wenn die Leistungen des Auszubildenden erwarten lassen, dass er das angestrebte Ausbildungsziel erreicht.<br />
(2) Dies wird in der Regel angenommen, solange der Auszubildende die Ausbildungsstätte besucht oder an dem Praktikum teilnimmt und bei dem Besuch einer Höheren Fachschule, Akademie oder Hochschule die den jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen entsprechenden Studienfortschritte erkennen lässt. Hierüber sind die nach § 48 erforderlichen Nachweise zu erbringen.<br />
(3) Bei der Teilnahme an Fernunterrichtslehrgängen wird dies angenommen, wenn der Auszubildende die Bescheinigung nach § 3 Abs. 3 beigebracht hat.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 10 Alter"]<br />
(1) (aufgehoben)<br />
(2) (aufgehoben)<br />
(3) Ausbildungsförderung wird nicht geleistet, wenn der Auszubildende bei Beginn des Ausbildungsabschnitts, für den er Ausbildungsförderung beantragt, das 30. Lebensjahr, bei Studiengängen nach § 7 Absatz 1a das 35. Lebensjahr vollendet hat.<br />
Satz 1 gilt nicht, wenn 1. der Auszubildende die Zugangsvoraussetzungen für die zu fördernde Ausbildung in einer Fachober-schulklasse, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, an einer Abendhauptschule, einer Berufs-aufbauschule, einer Abendrealschule, einem Abendgymnasium, einem Kolleg oder durch eine Nichtschülerprüfung oder eine Zugangsprüfung zu einer Hochschule erworben hat, 1a. der Auszubildende ohne Hochschulzugangsberechtigung auf Grund seiner beruflichen Qualifikation an einer Hochschule eingeschrieben worden ist, 1b. der Auszubildende eie weitere Ausbildung nach § 7 Absatz 2 Nummer 2 oder 3 aufnimmt, 2. (weggefallen) 3. Auszubildende aus persönlichen oder familiären Gründen gehindert waren, den Ausbildungsabschnitt rechtzeitig zu beginnen; dies ist insbesondere der Fall, wenn sie bei Erreichen der Altersgrenzen bis zur Aufnahme des Ausbildung ein eigenes Kind unter zehn Jahren ohne Unterbrechung erziehen und während dieser Zeit bis zu höchstens 30 Wochenstunden im Monatsdurchschnitt erwerbstätig sind; Alleinerziehende dürfen auch mehr als 30 Wochenstunden erwerbstätig sein, um dadurch Unterstützung durch Leistungen der Grundsicherung zu vermeiden, oder 4. der Auszubildende infolge einer einschneidenden Veränderung seiner persönlichen Verhältnisse bedürftig geworden ist und noch keine Ausbildung, die nach diesem Gesetz gefördert werden kann, berufsqualifizierend abgeschlossen hat. Satz 2 Nummer 1, 1b, 3 und 4 gilt nur, wenn der Auszubildende die Ausbildung unverzüglich nach Erreichen der Zugangsvoraussetzungen, dem Wegfall der Hinderungsgründe oder dem Eintritt einer Bedürftigkeit infolge einschneidender Veränderungen seiner persönlichen Verhältnisse aufnimmt.[/togglebox]</p>
<h2>Abschnitt III: Leistungen</h2>
<p>[togglebox title="§ 11 Umfang der Ausbildungsförderung"]<br />
(1) Ausbildungsförderung wird für den Lebensunterhalt und die Ausbildung geleistet (Bedarf).<br />
(2) Auf den Bedarf sind nach Maßgabe der folgenden Vorschriften Einkommen und Vermögen des Auszubildenden sowie Einkommen seines Ehegatten oder Lebenspartners und seiner Eltern in dieser Reihenfolge anzurechnen; die Anrechnung erfolgt zunächst auf den nach § 17 Abs. 2 Satz 1 als Zuschuss und Darlehen, dann auf den nach § 17 Abs. 3 als Bankdarlehen und anschließend auf den nach § 17 Abs. 1 als Zuschuss zu leistenden Teil des Bedarfs. Als Ehegatte oder Lebenspartner im Sinne dieses Gesetzes gilt der nicht dauernd Getrenntlebende, sofern dieses Gesetz nichts anderes bestimmt.<br />
(2a) Einkommen der Eltern bleibt außer Betracht, wenn ihr Aufenthaltsort nicht bekannt ist oder sie rechtlich oder tatsächlich gehindert sind, im Inland Unterhalt zu leisten.<br />
(3) Einkommen der Eltern bleibt ferner außer Betracht, wenn der Auszubildende ein Abendgymnasium oder Kolleg besucht,<br />
bei Beginn des Ausbildungsabschnitts das 30. Lebensjahr vollendet hat,bei Beginn des Ausbildungsabschnitts nach Vollendung des 18. Lebensjahres fünf Jahre erwerbstätig war oder bei Beginn des Ausbildungsabschnitts nach Abschluss einer vorhergehenden, zumindest dreijährigen berufsqualifizierenden Ausbildung drei Jahre oder im Falle einer kürzeren Ausbildung entsprechend länger erwerbstätig war.(weggefallen) Satz 1 Nr. 3 und 4 gilt nur, wenn der Auszubildende in den Jahren seiner Erwerbstätigkeit in der Lage war, sich aus deren Ertrag selbst zu unterhalten.<br />
(4) Ist Einkommen des Ehegatten oder Lebenspartners, der Eltern oder eines Elternteils außer auf den Bedarf des Antragstellers auch auf den anderer Auszubildender anzurechnen, die in einer Ausbildung stehen, die nach diesem Gesetz oder nach § 59 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch gefördert werden kann, so wird es zu gleichen Teilen angerechnet. Dabei sind auch die Kinder des Einkommensbeziehers zu berücksichtigen, die Ausbildungsförderung ohne Anrechnung des Einkommens der Eltern erhalten können und nicht ein Abendgymnasium oder Kolleg besuchen oder bei Beginn der Ausbildung das 30. Lebensjahr vollendet haben. Nicht zu berücksichtigen sind Auszubildende, die eine Universität der Bundeswehr oder Verwaltungsfachhochschule besuchen, sofern diese als Beschäftigte im öffentlichen Dienst Anwärterbezüge oder ähnliche Leistungen aus öffentlichen Mitteln erhalten.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 12 Bedarf für Schüler"]<br />
(1) Als monatlicher Bedarf gelten für Schüler von Berufsfachschulen und Fachschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, 216 Euro, von Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen und von Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, 391 Euro.<br />
(2) Als monatlicher Bedarf gelten, wenn der Auszubildende nicht bei seinen Eltern wohnt, für Schüler von weiterführenden allgemein bildenden Schulen und Berufsfachschulen sowie von Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, 465 Euro,von Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen und von Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, 543 Euro.<br />
(3) (Aufgehoben)<br />
(3a) Ein Auszubildender wohnt auch dann bei seinen Eltern, wenn der von ihm bewohnte Raum im Eigentum der Eltern steht.<br />
(4) Bei einer Ausbildung im Ausland wird  für die Hinreise zum Ausbildungsort sowie für eine Rückreise ein Reisekostenzuschlag geleistet. Der Reisekostenzuschlag beträgt jeweils 250 Euro bei einer Reise innerhalb Europas, sonst jeweils 500 Euro. In besonderen Härtefällen können die notwendigen Aufwendungen für eine weitere Hin- und Rückreise geleistet werden.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 13 Bedarf für Studierende"]<br />
(1) Als monatlicher Bedarf gelten für Auszubildende in Fachschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, Abendgymnasien und Kollegs 348 Euro, Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen 373 Euro.<br />
(2) Die Bedarfe nach Absatz 1 erhöhen sich für die Unterkunft, wenn der Auszubildende bei seinen Eltern wohnt, um monatlich 49 Euro, nicht bei seinen Eltern wohnt, um monatlich 224 Euro.<br />
(2a) (aufgehoben)<br />
(3) (aufgehoben)<br />
(3a) Ein Auszubildender wohnt auch dann bei seinen Eltern, wenn der von ihm bewohnte Raum im Eigentum der Eltern steht.<br />
(4) Bei einer Ausbildung im Ausland nach § 5 Abs. 2 wird, soweit die Lebens- und Ausbildungsverhältnisse im Ausbildungsland dies erfordern, bei dem Bedarf ein Zu- oder Abschlag vorgenommen, dessen Höhe die Bundesregierung durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates bestimmt.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 13a Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag"]<br />
(1) Für Auszubildende, die ausschließlich beitragspflichtig versichert sind in der gesetzlichen Krankenversicherung nach § 5 Abs. 1 Nr. 9, 10 oder 13 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch oder als freiwilliges Mitglied oder bei einem Kranken-versicherungsunternehmen, das die in § 257 Abs. 2a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch genannten Voraussetzungen erfüllt, und aus dieser Versicherung Leistungen beanspruchen können, die der Art nach den Leistungen des Fünften Buches Sozialgesetzbuch mit Ausnahme des Kranken- und Mutterschaftsgeldes entsprechen, erhöht sich der Bedarf um monatlich 62 Euro. Sind die in Satz 1 Nr. 2 genannten Vertragsleistungen auf einen bestimmten Anteil der erstattungsfähigen Kosten begrenzt, erhöht sich der Bedarf stattdessen um die nachgewiesenen Krankenversicherungskosten, höchstens aber um den in Satz 1 genannten Betrag. Von den nachgewiesenen Kosten werden nur neun Zehntel berücksichtigt, wenn die Vertragsleistungen auch gesondert berechenbare Unterkunft und wahlärztliche Leistungen bei stationärer Krankenhausbehandlung umfassen. Maßgebend sind die Kosten im Zeitpunkt der Antragstellung.<br />
(2) Für Auszubildende, die ausschließlich beitragspflichtig in der sozialen Pflegeversicherung nach § 20 Abs. 1 Nr. 9, 10, 12 oder Abs. 3 des Elften Buches Sozialgesetzbuch oder bei einem privaten Versicherungsunternehmen, das die in § 61 Abs. 6 des Elften Buches Sozialgesetzbuch genannten Voraussetzungen erfüllt, nach § 23 des Elften Buches Sozialgesetzbuch versichert sind, erhöht sich der Bedarf um monatlich 11 Euro.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 14 Bedarf für Praktikanten"]<br />
Als monatlicher Bedarf für Praktikanten gelten die Beträge, die für Schüler und Studenten der Ausbildungsstätten geleistet werden, mit deren Besuch das Praktikum im Zusammenhang steht. § 13 Abs. 4 ist entsprechend anzuwenden.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 14a Zusatzleistungen in Härtefällen"]<br />
Die Bundesregierung kann durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates bestimmen, dass bei einer Ausbildung im Inland Ausbildungsförderung über die Beträge nach § 12 Abs. 1 und 2, § 13 Abs. 1 und 2 sowie § 13a hinaus geleistet wird zur Deckung besonderer Aufwendungen des Auszubildenden für seine Ausbildung, wenn sie hiermit in unmittelbarem Zusammenhang stehen und soweit dies zur Erreichung des Ausbildungszieles notwendig ist, für seine Unterkunft, soweit dies zur Vermeidung unbilliger Härten erforderlich ist. In der Rechtsverordnung können insbesondere Regelungen getroffen werden über die Ausbildungsgänge, für die ein zusätzlicher Bedarf gewährt wird, die Arten der Aufwendungen, die allgemein als bedarfserhöhend berücksichtigt werden,<br />
die Arten der Lern- und Arbeitsmittel, deren Anschaffungskosten als zusätzlicher Bedarf anzuerkennen sind, die Verteilung des zusätzlichen Bedarfs auf den Ausbildungsabschnitt, die Höhe oder die Höchstbeträge des zusätzlichen Bedarfs und die Höhe einer Selbstbeteiligung.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 14b Zusatzleistung für Auszubildende mit Kind (Kinderbetreuungszuschlag)"]<br />
(1) Für Auszubildende, die mit mindestens einem eigenen Kind, das das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, in einem Haushalt leben, erhöht sich der Bedarf um monatlich 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere dieser Kinder. Der Zuschlag wird für denselben Zeitraum nur einem Elternteil gewährt.  Sind beide Elternteile nach diesem Gesetz dem Grunde nach förderungsfähig und leben in einem gemeinsamen Haushalt, bestimmen sie untereinander den Berechtigten.<br />
(2) Der Zuschlag nach Absatz 1 bleibt als Einkommen bei Sozialleistungen unberücksichtigt. Für die Ermittlung eines Kostenbeitrags nach § 90 des Achten Buches Sozialgesetzbuch gilt dies jedoch nur, soweit der Kostenbeitrag für eine Kindertagesbetreuung an Wochentagen während der regulären Betreuungszeiten erhoben wird.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 15 Förderungsdauer"]<br />
(1) Ausbildungsförderung wird vom Beginn des Monats an geleistet, in dem die Ausbildung aufgenommen wird, frühestens jedoch vom Beginn des Antragsmonats an.<br />
(2) Ausbildungsförderung wird für die Dauer der Ausbildung &#8211; einschließlich der unterrichts- und vorlesungsfreien Zeit &#8211; geleistet, bei Studiengängen jedoch grundsätzlich nur bis zum Ende der Förderungshöchstdauer nach § 15a. Für die Teilnahme an Einrichtungen des Fernunterrichts wird Ausbildungsförderung höchstens für 12 Kalendermonate geleistet.<br />
(2a) Ausbildungsförderung wird auch geleistet, solange die Auszubildenden infolge von Erkrankung oder Schwangerschaft gehindert sind, die Ausbildung durchzuführen, nicht jedoch über das Ende des dritten Kalendermonats hinaus.<br />
(3) Über die Förderungshöchstdauer hinaus wird für eine angemessene Zeit Ausbildungsförderung geleistet, wenn sie<br />
aus schwerwiegenden Gründen,(aufgehoben) infolge einer Mitwirkung in gesetzlich vorgesehenen Gremien und satzungsmäßigen Organen der Hochschulen und der Länder sowie in satzungsmäßigen Organen der Selbstverwaltung der Studierenden an diesen Ausbildungsstätten sowie der Studentenwerke, infolge des erstmaligen Nichtbestehens der Abschlussprüfung, infolge einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder der Pflege und Erziehung eines Kindes bis zu zehn Jahren überschritten worden ist.<br />
(3a) Auszubildenden an Hochschulen, die sich in einem in sich selbständigen Studiengang befinden, wird als Hilfe zum Studienabschluss für höchstens zwölf Monate Ausbildungsförderung auch nach dem Ende der Förderungshöchstdauer oder der Förderungsdauer nach Absatz 3 Nr. 1, 3 oder 5 geleistet, wenn der Auszubildende spätestens innerhalb von vier Semestern nach diesem Zeitpunkt zur Abschlussprüfung zugelassen worden ist und die Prüfungsstelle bescheinigt, dass er die Ausbildung innerhalb der Abschlusshilfedauer abschließen kann. Ist eine Abschlussprüfung nicht vorgesehen, gilt Satz 1 unter der Voraussetzung, dass der Auszubildende eine Bestätigung der Ausbildungsstätte darüber vorlegt, dass er die Ausbildung innerhalb der Abschlusshilfedauer abschließen kann.<br />
(4) (weggefallen)[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 15a Förderungshöchstdauer"]<br />
(1) Die Förderungshöchstdauer entspricht der Regelstudienzeit nach § 10 Abs. 2 des Hochschulrahmengesetzes oder einer vergleichbaren Festsetzung.<br />
(2) Auf die Förderungshöchstdauer sind anzurechnen Zeiten, die der Auszubildende vor Förderungsbeginn in der zu fördernden Ausbildung verbracht hat, Zeiten, die durch die zuständige Stelle auf Grund einer vorangegangenen Ausbildung oder berufspraktischen Tätigkeit oder eines vorangegangenen Praktikums für die zu fördernde Ausbildung anerkannt werden,<br />
in Fällen der Förderung eines nach dem 31. Dezember 2007 aufgenommenen Masterstudiengangs nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 und 3 Zeiten, die der Auszubildende in einem gemäß § 7 Abs. 1a Nr. 1 als einem Bachelorabschluss entsprechend anerkannten einstufigen Studiengang über das achte Fachsemester hinaus verbracht hat. Zeiten, in denen der Auszubildende eine Teilzeitausbildung durchgeführt hat, sind in Vollzeitausbildungszeiten umzurechnen. Legt der Auszubildende eine Anerkennungsentscheidung im Sinne des Satzes 1 Nr. 2 nicht vor, setzt das Amt für Ausbildungsförderung die anzurechnenden Zeiten unter Berücksichtigung der jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen sowie der Umstände des Einzelfalles fest. Weicht eine spätere Anerkennungs-entscheidung der zuständigen Stelle von der Festsetzung nach Satz 3 ab, so ist sie zu berücksichtigen, wenn der Auszubildende nachweist, dass er den Antrag auf Anerkennung zu dem für ihn frühestmöglichen Zeitpunkt gestellt hat.<br />
(3) Setzt ein Studiengang Sprachkenntnisse über die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch oder Latein hinaus voraus und werden diese Kenntnisse von dem Auszubildenden während des Besuchs der Hochschule erworben, verlängert sich die Förderungshöchstdauer für jede Sprache um ein Semester. Satz 1 gilt für Auszubildende, die die Hochschulzugangsberechtigung vor dem 1. Oktober 2001 in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet erworben haben, mit der Maßgabe, dass auch der Erwerb erforderlicher Lateinkenntnisse während des Besuchs der Hochschule zu einer Verlängerung der Förderungshöchstdauer führt.<br />
(4) (aufgehoben)[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 15b Aufnahme und Beendigung der Ausbildung"]</p>
<p>(1) Die Ausbildung gilt im Sinne dieses Gesetzes als mit dem Anfang des Monats aufgenommen, in dem Unterricht oder Vorlesungen tatsächlich begonnen werden.<br />
(2) Liegt zwischen dem Ende eines Ausbildungsabschnitts und dem Beginn eines anderen nur ein Monat, so gilt die Ausbildung abweichend von Absatz 1 als bereits zu Beginn dieses Monats aufgenommen. Der Kalendermonat ist in den ersten Bewilligungszeitraum des späteren Ausbildungsabschnitts einzubeziehen.<br />
(2a) Besucht ein Auszubildender zwischen dem Ende einer Ausbildung im Ausland und dem frühestmöglichen Beginn der anschließenden Ausbildung im Inland für längstens vier Monate keine Ausbildungsstätte, so wird ihm längstens für die Dauer der beiden Monate vor Beginn der anschließenden Ausbildung Ausbildungsförderung geleistet. Die beiden Kalendermonate sind in den folgenden Bewilligungszeitraum einzubeziehen.<br />
(3) Die Ausbildung endet mit dem Bestehen der Abschlussprüfung des Ausbildungsabschnitts oder, wenn eine solche nicht vorgesehen ist, mit der tatsächlichen planmäßigen Beendigung des Ausbildungsabschnitts. Abweichend von Satz 1 ist, sofern ein Prüfungs- oder Abgangszeugnis erteilt wird, das Datum dieses Zeugnisses maßgebend; für den Abschluss einer Hochschulausbildung ist stets der Zeitpunkt des letzten Prüfungsteils maßgebend.<br />
(4) Die Ausbildung ist ferner beendet, wenn der Auszubildende die Ausbildung abbricht (§ 7 Abs. 3 Satz 2) und sie nicht an einer Ausbildungsstätte einer anderen Ausbildungsstättenart weiterführt.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 16 Förderungsdauer im Ausland"]</p>
<p>(1) Für eine Ausbildung im Ausland nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 oder Abs. 5 wird Ausbildungsförderung längstens für die Dauer eines Jahres geleistet. Innerhalb eines Ausbildungsabschnitts gilt Satz 1 nur für einen einzigen zusammenhängenden Zeitraum, soweit nicht der Besuch von Ausbildungsstätten in mehreren Ländern für die Ausbildung von besonderer Bedeutung ist.<br />
(2) Darüber hinaus kann während drei weiterer Semester Ausbildungsförderung geleistet werden für den Besuch einer Ausbildungsstätte, die den im Inland gelegenen Hochschulen gleichwertig ist, wenn er für die Ausbildung von besonderer Bedeutung ist.<br />
(3) In den Fällen des § 5 Abs. 2 Nr. 2 und 3 wird Ausbildungsförderung ohne die zeitliche Begrenzung der Absätze 1 und 2 geleistet, in den Fällen des § 5 Abs. 2 Nr. 3 jedoch nur dann über ein Jahr hinaus, wenn der Auszubildende bei Beginn eines nach dem 31. Dezember 2007 aufgenommenen Auslandsaufenthalts bereits seit mindestens drei Jahren seinen ständigen Wohnsitz im Inland hatte.<br />
[/togglebox]</p>
<p>[togglebox title="§ 17 Förderungsarten"]</p>
<p>(1) Ausbildungsförderung wird vorbehaltlich der Absätze 2 und 3 als Zuschuss geleistet.<br />
(2) Bei dem Besuch von Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen sowie bei der Teilnahme an einem Praktikum, das im Zusammenhang mit dem Besuch dieser Ausbildungsstätten steht, wird der monatliche Förderungsbetrag vorbehaltlich des Absatzes 3 zur Hälfte als Darlehen geleistet, das für Ausbildungsabschnitte, die nach dem 28. Februar 2001 beginnen, höchstens bis zu einem Gesamtbetrag von 10 000 Euro zurückzuzahlen ist. Satz 1 gilt nicht für den Zuschlag zum Bedarf nach § 13 Abs. 4 für nachweisbar notwendige Studiengebühren für die Ausbildungsförderung, die nach § 15 Abs. 3 Nr. 5 über die Förderungshöchstdauer hinaus geleistet wird.für den Kinderbetreuungszuschlag nach § 14b.<br />
(3) Bei dem Besuch von Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen sowie bei der Teilnahme an einem Praktikum, das im Zusammenhang mit dem Besuch dieser Ausbildungsstätten steht, erhält der Auszubildende Ausbildungsförderung als Bankdarlehen nach § 18c für eine weitere Ausbildung nach § 7 Absatz 2 Nummer 2 und 3 sowie Satz 2,für eine andere Ausbildung nach § 7 Abs. 3, soweit die Semesterzahl der hierfür maßgeblichen Förderungshöchstdauer, die um die Fachsemester der vorangegangenen, nicht abgeschlossenen Ausbildung zu kürzen ist, überschritten wird,nach Überschreiten der Förderungshöchstdauer in den Fällen des § 15 Abs. 3a. Nummer 2 gilt nicht, wenn der Auszubildende erstmalig aus wichtigem Grund oder aus unabweisbarem Grund die Ausbildung abgebrochen oder die Fachrichtung gewechselt hat. Satz 1 gilt nicht für den Kinderbetreuungszuschlag nach § 14b und die Ausbildungsförderung, die nach § 15 Abs. 3 Nr. 5 über die Förderungshöchstdauer hinaus geleistet wird.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 18 Darlehensbedingungen"]<br />
(1) Für Darlehen, die nach § 17 Abs. 2 Satz 1 geleistet werden, gelten die Absätze 2 bis 6 sowie die §§ 18a und 18b.<br />
(2) Das Darlehen ist nicht zu verzinsen. Abweichend von Satz 1 ist das Darlehen &#8211; vorbehaltlich des Gleichbleibens der Rechtslage &#8211; mit 6 vom Hundert für das Jahr zu verzinsen, wenn der Darlehensnehmer den Zahlungstermin um mehr als 45 Tage überschritten hat. Aufwendungen für die Geltendmachung der Darlehensforderung sind hierdurch nicht abgegolten.<br />
(3) Das Darlehen und die Zinsen nach der bis zum 31. März 1976 geltenden Fassung des Absatzes 2 Nr. 1 sind &#8211; vorbehaltlich des Gleichbleibens der Rechtslage &#8211; in gleich bleibenden monatlichen Raten, mindestens solchen von 105 Euro innerhalb von 20 Jahren zurückzuzahlen. Für die Rückzahlung gelten alle nach Absatz 1 an einen Auszubildenden geleisteten Darlehensbeträge als ein Darlehen. Die erste Rate ist fünf Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer oder bei Ausbildungen an Akademien fünf Jahre nach dem Ende der in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung vorgesehenen Ausbildungszeit des zuerst mit Darlehen geförderten Ausbildungs- oder Studienganges zu leisten. Von der Verpflichtung zur Rückzahlung ist der Darlehensnehmer auf Antrag freizustellen, solange er Leistungen nach diesem Gesetz erhält.<br />
(4) Nach Aufforderung durch das Bundesverwaltungsamt sind die Raten für jeweils drei aufeinander folgende Monate in einer Summe zu entrichten.<br />
(5) Die Zinsen nach Absatz 2 sind sofort fällig.<br />
(5a) Nach dem Ende der Förderungshöchstdauer erteilt das Bundesverwaltungsamt dem Darlehensnehmer &#8211; unbeschadet der Fälligkeit nach Absatz 3 Satz 3 &#8211; einen Bescheid, in dem die Höhe der Darlehensschuld und die Förderungshöchstdauer festgestellt werden. Eine Überprüfung dieser Feststellungen findet nach Eintritt der Unanfechtbarkeit des Bescheides nicht mehr statt; insbesondere gelten die Vorschriften des § 44 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch nicht. Ist ein Darlehensbetrag für ein Kalenderjahr geleistet worden, auf das sich die Feststellung der Höhe der Darlehensschuld nach Satz 1 nicht erstreckt, so wird diese insoweit durch einen ergänzenden Bescheid festgestellt; Satz 2 gilt entsprechend.<br />
(5b) Das Darlehen kann ganz oder teilweise vorzeitig zurückgezahlt werden. Wird ein Darlehen vorzeitig getilgt, so ist auf Antrag ein Nachlass von der Darlehens(rest)schuld zu gewähren.<br />
(5c) Mit dem Tod des Darlehensnehmers erlischt die Darlehens(rest)schuld, soweit sie noch nicht fällig ist.<br />
(6) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bestimmt durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates das Nähere über Beginn und Ende der Verzinsung sowie den Verzicht auf Zinsen aus besonderen Gründen, die Verwaltung und Einziehung der Darlehen &#8211; einschließlich der Maßnahmen zur Sicherung der Rückzahlungsansprüche &#8211; sowie ihre Rückleitung an Bund und Länder und über die pauschale Erhebung der Kosten für die Ermittlung der Anschrift des Darlehensnehmers und für das Mahnverfahren.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 18a Einkommensabhängige Rückzahlung"]<br />
(1) Von der Verpflichtung zur Rückzahlung ist der Darlehensnehmer auf Antrag freizustellen, soweit sein Einkommen monatlich den Betrag von 1.070 nicht übersteigt. Der in Satz 1 bezeichnete Betrag erhöht sich für den Ehegatten oder Lebenspartner um 535,<br />
jedes Kind des Darlehensnehmers um 485, wenn sie nicht in einer Ausbildung stehen, die nach diesem Gesetz oder nach § 59 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch gefördert werden kann.<br />
Die Beträge nach Satz 2 mindern sich um das Einkommen des Ehegatten oder Lebenspartners und des Kindes. Als Kinder des Darlehensnehmers gelten außer seinen eigenen Kindern die in § 25 Abs. 5 Nr. 1 bis 3 bezeichneten Personen. § 47 Abs. 4 und 5 gilt entsprechend. Auf besonderen Antrag erhöht sich der in Satz 1 bezeichnete Betrag bei Behinderten um den Betrag der behinderungsbedingten Aufwendungen entsprechend § 33b des Einkommensteuergesetzes, bei allein Stehenden um den Betrag der notwendigen Aufwendungen für die Dienstleistungen zur Betreuung eines zum Haushalt gehörenden Kindes, das das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, bis zur Höhe von monatlich 175 Euro für das erste und je 85 Euro für jedes weitere Kind.<br />
(2) Auf den Antrag nach Absatz 1 Satz 1 erfolgt die Freistellung vom Beginn der Antragsmonats an in der Regel für ein Jahr, rückwirkend erfolgt sie für längstens vier Monate vor dem Antragsmonat (Freistellungszeitraum). Das im Antragsmonat erzielte Einkommen gilt vorbehaltlich des Absatzes 3 als monatliches Einkommen für alle Monate des Freistellungszeitraums. Der Darlehensnehmer hat das Vorliegen der Freistellungsvoraussetzungen glaubhaft zu machen.<br />
(3) Ändert sich ein für die Freistellung maßgeblicher Umstand nach der Antragstellung, so wird der Bescheid vom Beginn des Monats an geändert, in dem die Änderung eingetreten ist. Nicht als Änderung im Sinne des Satzes 1 gelten Regelanpassungen gesetzlicher Renten und Versorgungsbezüge.<br />
(4) (aufgehoben)<br />
(5) Der Ablauf der Frist von 20 Jahren nach § 18 Abs. 3 wird, höchstens jedoch bis zu 10 Jahren, durch Zeiten gehemmt, in denen der Darlehensnehmer von der Rückzahlungspflicht freigestellt worden ist. Dies gilt nicht, soweit das Darlehen nach § 18b Abs. 5 in der bis zum 31. Dezember 2009 geltenden Fassung erlassen worden ist.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 18b Teilerlass des Darlehens"]<br />
(1) (aufgehoben)<br />
(2) Auszubildenden, die die Abschlussprüfung bis zum 31. Dezember 2012 bestanden haben und nach ihrem Ergebnis zu den ersten 30 vom Hundert aller Prüfungsabsolventen gehören, die diese Prüfung in demselben Kalenderjahr abgeschlossen haben, wird auf Antrag der für diesen Ausbildungsabschnitt geleistete Darlehensbetrag teilweise erlassen. Der Erlass beträgt von dem nach dem 31. Dezember 1983 für diesen Ausbildungsabschnitt geleisteten Darlehensbetrag 25 vom Hundert, wenn innerhalb der Förderungshöchstdauer, 20 vom Hundert, wenn innerhalb von sechs Monaten nach dem Ende der Förderungshöchstdauer,<br />
15 vom Hundert, wenn innerhalb von zwölf Monaten nach dem Ende der Förderungshöchstdauer die Abschlussprüfung bestanden wurde. Der Antrag ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids nach § 18 Abs. 5a zu stellen. Abweichend von Satz 1 erhalten Auszubildende, die zu den ersten 30 vom Hundert der Geförderten gehören, unter den dort genannten Voraussetzungen den Erlass in Ausbildungs- und Studiengängen, in denen als Gesamtergebnis der Abschlussprüfung nur das Bestehen festgestellt wird, nach den in dieser Prüfung erbrachten Leistungen, in Ausbildungs- und Studiengängen ohne Abschlussprüfung nach den am Ende der planmäßig abgeschlossenen Ausbildung ausgewiesenen Leistungen; dabei ist eine differenzierte Bewertung über die Zuordnung zu den ersten 30 vom Hundert der Geförderten hinaus nicht erforderlich. Auszubildende, die ihre Ausbildung an einer im Ausland gelegenen Ausbildungsstätte bestanden haben, erhalten den Teilerlass nicht. Abweichend von Satz 5 wird den Auszubildenden, die eine nach § 5 Abs. 1 oder 3 in der bis zum 31. Dezember 2007 geltenden Fassung des Gesetzes oder eine nach § 6 förderungsfähige Ausbildung vor dem 1. April 2001 aufgenommen haben, die Abschlussprüfung an einer im Ausland gelegenen Ausbildungsstätte bestanden haben und zu den ersten 30 vom Hundert der Geförderten gehören, der Teilerlass nach Satz 1 gewährt, wenn der Besuch der im Ausland gelegenen Ausbildungsstätte dem einer im Inland gelegenen Höheren Fachschule, Akademie oder Hochschule gleichwertig ist. Die Funktion der Prüfungsstelle nimmt in diesen Fällen das nach § 45 zuständige Amt für Ausbildungsförderung wahr.<br />
(2a) Für Auszubildende an Akademien gilt Absatz 2 mit der Maßgabe, dass der Teilerlass unabhängig vom Zeitpunkt des Bestehens der Abschlussprüfung 20 vom Hundert beträgt.<br />
(3) Beendet der Auszubildende bis zum 31. Dezember 2012 die Ausbildung vier Monate vor dem Ende der Förderungshöchstdauer mit dem Bestehen der Abschlussprüfung oder, wenn eine solche nicht vorgesehen ist, nach den Ausbildungsvorschriften planmäßig, so werden auf seinen Antrag 2 560 Euro des Darlehens erlassen. Beträgt der in Satz 1 genannte Zeitraum nur zwei Monate, werden 1 025 Euro erlassen. Der Antrag ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheides nach § 18 Abs. 5a zu stellen.<br />
(4) (aufgehoben)<br />
(5) Bis zum 31. Dezember 2009 wird für jeden Monat, in dem das Einkommen des Darlehensnehmers den Betrag nach § 18a Abs. 1 nicht übersteigt, er ein Kind bis zu 10 Jahren pflegt und erzieht oder ein behindertes Kind betreut und er nicht oder nur unwesentlich erwerbstätig ist, auf Antrag das Darlehen in Höhe der nach § 18 Abs. 3 festgesetzten Rückzahlungsrate erlassen. Rückwirkend erfolgt der Erlass für längstens vier Monate vor dem Antragsmonat. Unwesentlich ist eine Erwerbstätigkeit, wenn die wöchentliche Arbeitszeit nicht mehr als zehn Stunden beträgt. Das Vorliegen der Voraussetzungen nach Satz 1 ist glaubhaft zu machen. Als Kinder des Darlehensnehmers gelten außer seinen eigenen Kindern die in § 25 Abs. 5 Nr. 1 bis 3 bezeichneten Personen.   (§ 18b Abs. 5 wird zum 1.01.2010 aufgehoben)<br />
(6) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bestimmt durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates das Nähere über das Verfahren, insbesondere über die Mitwirkung der Prüfungsstellen. Diese sind zur Auskunft und Mitwirkung verpflichtet, soweit dies für die Durchführung dieses Gesetzes erforderlich ist.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 18c Bankdarlehen"]<br />
(1) Die Kreditanstalt für Wiederaufbau schließt in den Fällen des § 17 Abs. 3 mit dem Auszubildenden auf dessen Antrag einen privatrechtlichen Darlehensvertrag über die im Bewilligungsbescheid genannte Darlehenssumme nach Maßgabe der Absätze 2 bis 11. Der Auszubildende und die Kreditanstalt für Wiederaufbau können von den Absätzen 2 bis 11 abweichende Darlehensbedingungen vereinbaren.<br />
(2) Das Bankdarlehen nach Absatz 1 ist von der Auszahlung an zu verzinsen. Bis zum Beginn der Rückzahlung werden die Zinsen gestundet. Die Darlehensschuld erhöht sich jeweils zum 31. März und 30. September um die gestundeten Zinsen.<br />
(3) Als Zinssatz für den jeweiligen Darlehensgesamtbetrag gelten &#8211; vorbehaltlich des Gleichbleibens der Rechtslage &#8211; ab 1. April und 1. Oktober jeweils für ein halbes Jahr die Euro Interbank Offered Rate-Sätze für die Beschaffung von Sechsmonatsgeld von ersten Adressen in den Teilnehmerstaaten der Europäischen Währungsunion (EURIBOR) mit einer Laufzeit von sechs Monaten zuzüglich eines Aufschlags von 1 vom Hundert. Falls die in Satz 1 genannten Termine nicht auf einen Tag fallen, an dem ein EURIBOR-Satz ermittelt wird, so gilt der nächste festgelegte EURIBOR-Satz.<br />
(4) Vom Beginn der Rückzahlung an ist auf Antrag des Darlehensnehmers ein Festzins für die (Rest-)Laufzeit, längstens jedoch für zehn Jahre zu vereinbaren. Der Antrag kann jeweils zum 1. April und 1. Oktober gestellt werden und muss einen Monat im voraus bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau eingegangen sein. Es gilt &#8211; vorbehaltlich des Gleichbleibens der Rechtslage &#8211; der Zinssatz für Bankschuldverschreibungen mit entsprechender Laufzeit, zuzüglich eines Aufschlags von eins vom Hundert.<br />
(5) § 18 Abs. 3 Satz 2 und 4 und Abs. 5c ist entsprechend anzuwenden.<br />
(6) Das Bankdarlehen ist einschließlich der Zinsen &#8211; vorbehaltlich des Gleichbleibens der Rechtslage &#8211; in möglichst gleich bleibenden monatlichen Raten von mindestens 105 Euro innerhalb von 20 Jahren zurückzuzahlen. Die erste Rate ist achtzehn Monate nach dem Ende des Monats, für den der Auszubildende zuletzt mit Bankdarlehen gefördert worden ist, zu zahlen.<br />
(7) Hat der Darlehensnehmer Darlehen nach § 18 Abs. 1 und Absatz 1 erhalten, ist deren Rückzahlung so aufeinander abzustimmen, dass Darlehen nach Absatz 1 vor denen nach § 18 Abs. 1 und beide Darlehen einschließlich der Zinsen in möglichst gleich bleibenden monatlichen Raten von &#8211; vorbehaltlich des Gleichbleibens der Rechtslage &#8211; mindestens 105 Euro innerhalb von 22 Jahren zurückzuzahlen sind. Die erste Rate des Darlehens nach § 18 Abs. 1 ist in dem Monat zu leisten, der auf die Fälligkeit der letzten Rate des Darlehens nach Absatz 1 folgt. Wird das Darlehen nach Absatz 1 vor diesem Zeitpunkt getilgt, ist die erste Rate des Darlehens nach § 18 Abs. 1 am Ende des Monats zu leisten, der auf den Monat der Tilgung folgt. § 18 Abs. 3 Satz 3 bleibt unberührt.<br />
(8) Vor Beginn der Rückzahlung teilt die Kreditanstalt für Wiederaufbau dem Darlehensnehmer &#8211; unbeschadet der Fälligkeit nach Absatz 6 &#8211; die Höhe der Darlehensschuld und der gestundeten Zinsen, die für ihn geltende Zinsregelung, die Höhe der monatlichen Zahlungsbeträge sowie den Rückzahlungszeitraum mit. Nach Aufforderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau sind die Raten für jeweils drei aufeinander folgende Monate in einer Summe zu entrichten.<br />
(9) Das Darlehen kann jederzeit ganz oder teilweise zurückgezahlt werden.<br />
(10) Auf Verlangen der Kreditanstalt für Wiederaufbau ist ihr die Darlehens- und Zinsschuld eines Darlehensnehmers zu zahlen, von dem eine termingerechte Zahlung nicht zu erwarten ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn<br />
der Darlehensnehmer fällige Rückzahlungsraten für sechs aufeinander folgende Monate nicht geleistet hat oder für diesen Zeitraum mit einem Betrag in Höhe des vierfachen der monatlichen Rückzahlungsrate im Rückstand ist,<br />
der Darlehensvertrag von der Kreditanstalt für Wiederaufbau entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen wirksam gekündigt worden ist,<br />
die Rückzahlung des Darlehens infolge der Erwerbs- oder Arbeitsunfähigkeit oder einer Erkrankung des Darlehensnehmers von mehr als einem Jahr Dauer nachhaltig erschwert oder unmöglich geworden ist,<br />
der Darlehensnehmer zahlungsunfähig geworden ist oder seit mindestens einem Jahr Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch erhält oder<br />
der Aufenthalt des Darlehensnehmers seit mehr als sechs Monaten nicht ermittelt werden konnte.<br />
Mit der Zahlung nach Satz 1 geht der Anspruch aus dem Darlehensvertrag auf den Bund über.<br />
(11) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bestimmt durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates das Nähere über die Anpassung der Höhe der Aufschläge nach den Absätzen 3 und 4 an die tatsächlichen Kosten.[/togglebox][togglebox title="§ 18d Kreditanstalt für Wiederaufbau"]<br />
(1) Die nach § 18c Abs. 10 auf den Bund übergegangenen Darlehensbeträge werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau verwaltet und eingezogen.<br />
(2) Der Kreditanstalt für Wiederaufbau werden erstattet:die Darlehensbeträge, die in entsprechender Anwendung von § 18 Abs. 5c erlöschen, und die Darlehens- und Zinsbeträge nach § 18c Abs. 10 Satz 1.<br />
(3) Verwaltungskosten werden der Kreditanstalt für Wiederaufbau nur für die Verwaltung der nach § 18c Abs. 10 auf den Bund übergegangenen Darlehensbeträge erstattet, soweit die Kosten nicht von den Darlehensnehmern getragen werden.<br />
(4) Die Kreditanstalt für Wiederaufbau übermittelt den Ländern nach Ablauf eines Kalenderjahres eine Aufstellung über die Höhe der nach Absatz 1 für den Bund eingezogenen Beträge und Zinsen sowie über deren Aufteilung nach Maßgabe des § 56 Abs. 2a. Sie zahlt zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres jedem Land einen Abschlag in Höhe des ihm voraussichtlich zustehenden Betrages, bis zum 30. Juni des folgenden Jahres den Restbetrag.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 19 Aufrechnung"]<br />
Mit einem Anspruch auf Erstattung von Ausbildungsförderung (§ 50 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch und § 20) kann gegen den Anspruch auf Ausbildungsförderung für abgelaufene Monate abweichend von § 51 des Ersten Buches Sozialgesetzbuch in voller Höhe aufgerechnet werden. Ist der Anspruch auf Ausbildungsförderung von einem Auszubildenden an einen Träger der Sozialhilfe zum Ausgleich seiner Aufwendungen abgetreten worden, kann das Amt für Ausbildungsförderung gegenüber dem Träger der Sozialhilfe mit einem Anspruch auf Erstattung von Ausbildungsförderung nicht aufrechnen. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für Bankdarlehen nach § 18c.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 20 Rückzahlungspflicht"]<br />
(1) Haben die Voraussetzungen für die Leistung von Ausbildungsförderung an keinem Tage des Kalendermonats vorgelegen, für den sie gezahlt worden ist, so ist &#8211; außer in den Fällen der §§ 44 bis 50 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch &#8211; insoweit der Bewilligungsbescheid aufzuheben und der Förderungsbetrag zu erstatten, als<br />
(Aufgehoben)<br />
(Aufgehoben)<br />
der Auszubildende Einkommen im Sinne des § 21 erzielt hat, das bei der Bewilligung der Ausbildungsförderung nicht berücksichtigt worden ist; Regelanpassungen gesetzlicher Renten und Versorgungsbezüge bleiben hierbei außer Betracht,<br />
Ausbildungsförderung unter dem Vorbehalt der Rückforderung geleistet worden ist.<br />
Die Regelung über die Erstattungspflicht gilt nicht für Bankdarlehen nach § 18c.<br />
(2) Der Förderungsbetrag ist für den Kalendermonat oder den Teil eines Kalendermonats zurückzuzahlen, in dem der Auszubildende die Ausbildung aus einem von ihm zu vertretenden Grund unterbrochen hat. Die Regelung über die Erstattungspflicht gilt nicht für Bankdarlehen nach § 18c.[/togglebox]</p>
<h2>Abschnitt IV: Einkommensanrechnung</h2>
<p>[togglebox title="§ 21 Einkommensbegriff"]<br />
(1) Als Einkommen gilt &#8211; vorbehaltlich der Sätze 3 und 4, der Absätze 2a, 3 und 4 &#8211; die Summe der positiven Einkünfte im Sinne des § 2 Abs. 1 und 2 des Einkommensteuergesetzes. Ein Ausgleich mit Verlusten aus anderen Einkunftsarten und mit Verlusten des zusammenveranlagten Ehegatten ist nicht zulässig. Abgezogen werden können: der Altersentlastungsbetrag (§ 24a des Einkommensteuergesetzes),die Beträge, die für ein selbstgenutztes Einfamilienhaus oder eine selbstgenutzte Eigentumswohnung als Sonderausgaben nach § 10e oder § 10i des Einkommensteuergesetzes berücksichtigt werden; diese Beträge können auch von der Summe der positiven Einkünfte des nicht dauernd getrennt lebenden Ehegatten  oder Lebenspartners abgezogen werden,die für den Berechnungszeitraum zu leistende Einkommensteuer, Kirchensteuer und Gewerbesteuer, die für den Berechnungszeitraum zu leistenden Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung und zur Bundesagentur für Arbeit sowie die geleisteten freiwilligen Aufwendungen zur Sozialversicherung und für eine private Kranken-, Pflege-, Unfall- oder Lebensversicherung in angemessenem Umfang und geförderte Altersvorsorgebeiträge nach § 82 des Einkommensteuergesetzes, soweit sie den Mindesteigenbeitrag nach § 86 des Einkommensteuergesetzes nicht überschreiten. Der Abzug nach Satz 3 Nr. 2 ist bei miteinander verheirateten oder in einer Lebenspartnerschaft verbundenen Eltern, wenn sie nicht dauernd getrennt leben, nur für ein Objekt zulässig; bei der Ermittlung des Einkommens des Auszubildenden, des Darlehensnehmers sowie deren Ehegatten oder Lebenspartner ist er nicht zulässig. Leibrenten, einschließlich Unfallrenten, und Versorgungsrenten gelten in vollem Umfang als Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit.<br />
(1a) aufgehoben<br />
(2) Zur Abgeltung der Abzüge nach Absatz 1 Nr. 4 wird von der &#8211; um die Beträge nach Absatz 1 Nr. 1 und 2 und Absatz 4 Nr. 4 geminderten &#8211; Summe der positiven Einkünfte ein Betrag in Höhe folgender Vomhundertsätze dieses Gesamtbetrages abgesetzt:<br />
für rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und für Auszubildende 21,3 vom Hundert, höchstens jedoch ein Betrag von jährlich 12 100 Euro,für nichtrentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und für Personen im Ruhestandsalter, die einen Anspruch auf Alterssicherung aus einer renten- oder nichtrentenversicherungspflichtigen Beschäftigung oder Tätigkeit haben, 14,4 vom Hundert, höchstens jedoch ein Betrag von jährlich 6 300 Euro,für Nichtarbeitnehmer und auf Antrag von der Versicherungspflicht befreite oder wegen geringfügiger Beschäftigung versicherungsfreie Arbeitnehmer 37,3 vom Hundert, höchstens jedoch ein Betrag von jährlich 20 900 Euro,für Personen im Ruhestandsalter, soweit sie nicht erwerbstätig sind, und für sonstige nicht Erwerbstätige 14,4 vom Hundert, höchstens jedoch ein Betrag von jährlich 6 300 Euro.Jeder Einkommensbezieher ist nur einer der in den Nummern 1 bis 4 bezeichneten Gruppen zuzuordnen; dies gilt auch, wenn er die Voraussetzungen nur für einen Teil des Berechnungszeitraums erfüllt. Einer Gruppe kann nur zugeordnet werden, wer nicht unter eine in den jeweils vorhergehenden Nummern bezeichnete Gruppe fällt.<br />
(2a) Als Einkommen gelten auch nur ausländischem Steuerrecht unterliegende Einkünfte eines Einkommensbeziehers, der seinen ständigen Wohnsitz im Ausland hat. Von dem Bruttobetrag sind in entsprechender Anwendung des Einkommensteuergesetzes Beträge entsprechend der jeweiligen Einkunftsart, gegebenenfalls mindestens Beträge in Höhe der Pauschbeträge für Werbungskosten nach § 9a des Einkommensteuergesetzes, abzuziehen. Die so ermittelte Summe der positiven Einkünfte vermindert sich um die gezahlten Steuern und den nach Absatz 2 entsprechend zu bestimmenden Pauschbetrag für die soziale Sicherung.<br />
(3) Als Einkommen gelten ferner in Höhe der tatsächlich geleisteten Beträge Waisenrenten und Waisengelder, die der Antragsteller bezieht, Ausbildungsbeihilfen und gleichartige Leistungen, die nicht nach diesem Gesetz gewährt werden; wenn sie begabungs- und leistungsabhängig nach von dem Geber allgemeingültig erlassenen Richtlinien ohne weitere Konkretisierung des Verwendungszecks vergeben werden, gilt dies jedoch nur, soweit sie im Berechnungszeitraum einen Gesamtbetrag übersteigen, der einem Monatsdurchschnitt von 300 Euro entspricht; Absatz 4 Nummer 4 bleibt unberührt;(weggefallen)<br />
3.a (weggefallen) sonstige Einnahmen, die zur Deckung des Lebensbedarfs bestimmt sind, mit Ausnahme der Unterhaltsleistungen der Eltern des Auszubildenden und seines Ehegatten oder Lebenspartners, soweit sie das Bundesministerium für Bildung und Forschung in einer Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates bezeichnet hat. Die Erziehungsbeihilfe, die ein Beschädigter für ein Kind erhält (§ 27 des Bundesversorgungsgesetzes), gilt als Einkommen des Kindes.<br />
(4) Nicht als Einkommen gelten Grundrenten und Schwerstbeschädigtenzulagen nach dem Bundesversorgungsgesetz und nach den Gesetzen, die das Bundesversorgungsgesetz für anwendbar erklären, ein der Grundrente und der Schwerstbeschädigtenzulage nach dem Bundesversorgungsgesetz entsprechender Betrag, wenn diese Leistungen nach § 65 des Bundesversorgungsgesetzes ruhen,Renten, die den Opfern nationalsozialistischer Verfolgung wegen einer durch die Verfolgung erlittenen Gesundheitsschädigung geleistet werden, bis zur Höhe des Betrages, der in der Kriegsopferversorgung bei gleicher Minderung der Erwerbsfähigkeit als Grundrente und Schwerstbeschädigtenzulage geleistet würde, Einnahmen, deren Zweckbestimmung einer Anrechnung auf den Bedarf entgegensteht; dies gilt insbesondere für Einnahmen, die für einen anderen Zweck als für die Deckung des Bedarfs im Sinne dieses Gesetzes bestimmt sind.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 22 Berechnungszeitraum für das Einkommen des Auszubildenden"]<br />
(1) Für die Anrechnung des Einkommens des Auszubildenden sind die Einkommensverhältnisse im Bewilligungszeitraum maßgebend. Sind bei ihrer Ermittlung Pauschbeträge für Werbungskosten nach § 9a des Einkommensteuergesetzes zu berücksichtigen, so ist der Betrag abzuziehen, der sich ergibt, wenn ein Zwölftel des Jahrespauschbetrages mit der Zahl der Kalendermonate des Bewilligungszeitraumes vervielfacht wird.<br />
(2) Auf den Bedarf jedes Kalendermonats des Bewilligungszeitraums wird der Betrag angerechnet, der sich ergibt, wenn das Gesamteinkommen durch die Zahl der Kalendermonate des Bewilligungszeitraums geteilt wird.<br />
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend für die Berücksichtigung des Einkommens<br />
der Kinder nach § 23 Abs. 2, der Kinder, der in § 25 Abs. 5 Nr. 1 bis 3 bezeichneten Personen und der sonstigen Unterhaltsberechtigten nach § 25 Abs. 3.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 23 Freibeträge vom Einkommen des Auszubildenden"]<br />
(1) Vom Einkommen des Auszubildenden bleiben monatlich anrechnungsfrei für den Auszubildenden selbst 255 Euro für den Ehegatten oder Lebenspartner des Auszubildenden 535 Euro, für jedes Kind des Auszubildenden 485 Euro.<br />
Satz 1 Nr. 2 und 3 findet keine Anwendung auf Ehegatten oder Lebenspartner und Kinder, die in einer Ausbildung stehen, die nach diesem Gesetz oder nach § 59 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch gefördert werden kann.<br />
(2) Die Freibeträge nach Absatz 1 Nr. 2 und 3 mindern sich um Einnahmen des Auszubildenden sowie Einkommen des Ehegatten oder Lebenspartners und des Kindes, die dazu bestimmt sind oder üblicher- oder zumutbarerweise dazu verwendet werden, den Unterhaltsbedarf des Ehegatten oder Lebenspartners und der Kinder des Auszubildenden zu decken.<br />
(3) Die Vergütung aus einem Ausbildungsverhältnis wird abweichend von den Absätzen 1 und 2 voll angerechnet.<br />
(4) Abweichend von Absatz 1 werden<br />
von der Waisenrente und dem Waisengeld der Auszubildenden, deren Bedarf sich nach § 12 Abs. 1 Nr. 1 bemisst, monatlich 170 Euro, anderer Auszubildender 125 Euro monatlich nicht angerechnet, Ausbildungshilfen und gleichartige Leistungen aus öffentlichen Mitteln oder von Förderungseinrichtungen, die hierfür öffentliche Mittel erhalten, sowie Förderungsleistungen ausländischer Staaten voll auf den Bedarf angerechnet; zu diesem Zweck werden Ausbildungsbeihilfen und gleichartige Leistungen, die zugleich aus öffentlichen und privaten Mitteln finanziert und dem Empfänger insgesamt als eine Leistung zugewendet werden, als einheitlich aus öffentlichen Mitteln erbracht behandelt. Voll angerechnet wird auch Einkommen, das aus öffentlichen Mitteln zum Zweck der Ausbildung bezogen wird,(weggefallen) Unterhaltsleistungen des geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten voll auf den Bedarf angerechnet; dasselbe gilt für Unterhaltsleistungen des Lebenspartners nach Aufhebung der Lebenspartnerschaft oder des dauernd getrennt lebenden Lebenspartners.<br />
(5) Zur Vermeidung unbilliger Härten kann auf besonderen Antrag, der vor dem Ende des Bewilligungszeitraums zu stellen ist, abweichend von den Absätzen 1 und 4 ein weiterer Teil des Einkommens des Auszubildenden anrechnungsfrei gestellt werden, soweit er zur Deckung besonderer Kosten der Ausbildung erforderlich ist, die nicht durch den Bedarfssatz gedeckt sind, höchstens jedoch bis zu einem Betrag von 205 Euro monatlich.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 24 Berechnungszeitraum für das Einkommen der Eltern und des Ehegatten oder Lebenspartners"]<br />
(1) Für die Anrechnung des Einkommens der Eltern und des Ehegatten oder Lebenspartners des Auszubildenden sind die Einkommensverhältnisse im vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des Bewilligungszeitraums maßgebend.<br />
(1a) (Aufgehoben)<br />
(2) Ist der Einkommensbezieher für diesen Zeitraum zur Einkommensteuer zu veranlagen, liegt jedoch der Steuerbescheid dem Amt für Ausbildungsförderung noch nicht vor, so wird unter Berücksichtigung der glaubhaft gemachten Einkommensverhältnisse über den Antrag entschieden. Ausbildungsförderung wird insoweit &#8211; außer den Fällen des § 18c &#8211; unter dem Vorbehalt der Rückforderung geleistet. Sobald der Steuerbescheid dem Amt für Ausbildungsförderung vorliegt, wird über den Antrag abschließend entschieden.<br />
(3) Ist das Einkommen im Bewilligungszeitraum voraussichtlich wesentlich niedriger als in dem nach Absatz 1 maßgeblichen Zeitraum, so ist auf besonderen Antrag des Auszubildenden bei der Anrechnung von den Einkommensverhältnissen im Bewilligungszeitraum auszugehen; nach dessen Ende gestellte Anträge werden nicht berücksichtigt. Der Auszubildende hat das Vorliegen der Voraussetzungen des Satzes 1 glaubhaft zu machen. Ausbildungsförderung wird insoweit &#8211; außer in den Fällen des § 18c &#8211; unter dem Vorbehalt der Rückforderung geleistet. Sobald sich das Einkommen in dem Bewilligungszeitraum endgültig feststellen lässt, wird über den Antrag abschließend entschieden.<br />
(4) Auf den Bedarf für jeden Kalendermonat des Bewilligungszeitraums ist ein Zwölftel des im Berechnungszeitraum erzielten Jahreseinkommens anzurechnen. Abweichend von Satz 1 ist in den Fällen des Absatzes 3 der Betrag anzurechnen, der sich ergibt, wenn die Summe der Monatseinkommen des Bewilligungszeitraums durch die Zahl der Kalendermonate des Bewilligungszeitraums geteilt wird; als Monatseinkommen gilt ein Zwölftel des jeweiligen Kalenderjahreseinkommens.[/togglebox]<br />
[togglebox title="§ 25 Freibeträge vom Einkommen der Eltern und des Ehegatten oder Lebenspartners"]<br />
(1) Es bleiben monatlich anrechnungsfrei vom Einkommen der miteinander verheirateten oder in einer Lebenspartnerschaft verbundenen Eltern, wenn sie nicht dauernd getrennt leben, 1 605 Euro, vom Einkommen jedes Elternteils in sonstigen Fällen sowie vom Einkommen des Ehegatten oder Lebenspartners des Auszubildenden je 1 070 Euro.<br />
(2) (weggefallen)<br />
(3) Die Freibeträge des Absatzes 1 erhöhen sich für den nicht in Eltern-Kind-Beziehung zum Auszubildenden stehenden Ehegatten oder Lebenspartner des Einkommensbeziehers um 535 Euro,für Kinder des Einkommensbeziehers sowie für weitere dem Einkommensbezieher gegenüber nach dem bürgerlichen Recht Unterhaltsberechtigte um je 485 Euro,wenn sie nicht in einer Ausbildung stehen, die nach diesem Gesetz oder nach § 59 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch gefördert werden kann. Die Freibeträge nach Satz 1 mindern sich um das Einkommen des Ehegatten oder Lebenspartners, des Kindes oder des sonstigen Unterhaltsberechtigten.<br />
(4) Das die Freibeträge nach den Absätzen 1, 3 und 6 übersteigende Einkommen der Eltern und des Ehegatten oder Lebenspartners bleibt anrechnungsfrei zu 50 vom Hundert und zu 5 vom Hundert für jedes Kind, für das ein Freibetrag nach Absatz 3 gewährt wird.<br />
(5) Als Kinder des Einkommensbeziehers gelten außer seinen eigenen Kindern Pflegekinder (Personen, mit denen er durch ein familienähnliches, auf längere Dauer berechnetes Band verbunden ist, sofern er sie in seinen Haushalt aufgenommen hat und das Obhuts- und Pflegeverhältnis zu den Eltern nicht mehr besteht),in seinen Haushalt aufgenommene Kinder seines Ehegatten oder Lebenspartners, in seinen Haushalt aufgenommene Enkel.<br />
(6) Zur Vermeidung unbilliger Härten kann auf besonderen Antrag, der vor dem Ende des Bewilligungszeitraums zu stellen ist, abweichend von den vorstehenden Vorschriften ein weiterer Teil des Einkommens anrechnungsfrei bleiben. Hierunter fallen insbesondere außergewöhnliche Belastungen nach den §§ 33 bis 33b des Einkommensteuergesetzes sowie Aufwendungen für behinderte Personen, denen der Einkommensbezieher nach dem bürgerlichen Recht unterhaltspflichtig ist.[/togglebox]</p>
<p><em>§ 26 bis § 44 finden Sie auf der zweiten Seite </em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Berufswunsch Uni: Die 6 interessantesten Hochschuljobs</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/berufswunsch-uni-die-6-interessantesten-hochschuljobs/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/job-karriere/berufswunsch-uni-die-6-interessantesten-hochschuljobs/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 12:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regine Rompa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=13756</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Studium beruflich an einer der derzeit 218 Hochschulen in Deutschland bleiben – davon träumen viele Studenten. Doch welche Stellen gibt es dort? Und wie stellt man bereits während des Studiums die Weichen für eine erfolgreiche Uni- oder FH-Karriere? Die Stelle gibt es in zwei Varianten: als Verbeamtungsstelle auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Nach dem Studium beruflich an einer der derzeit 218 Hochschulen in Deutschland bleiben – davon träumen viele Studenten. Doch welche Stellen gibt es dort? Und wie stellt man bereits während des Studiums die Weichen für eine erfolgreiche Uni- oder FH-Karriere?<span id="more-13756"></span></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Karriere' said: don't show ad --></div></p>
<p>Den Professor und den Privatdozenten* kennen alle Studenten. Doch welche Möglichkeiten gibt es eigentlich noch, an der Uni oder FH zu arbeiten?</p>
<h2>Studentische Hilfskraft (befristet)</h2>
<p>Der klassische Weg beginnt oft schon während des Studiums mit einer Stelle als Studentische Hilfskraft (Hiwi oder Tutor). Studenten mit solchen Stellen helfen bei der Forschung, Lehre oder im Service, wobei das genaue Tätigkeitsfeld stark variieren kann und von Fach und Stelle abhängt. Wer sich auf diese Weise ein – zugegeben nicht besonders umfangreiches – Zubrot verdient, sammelt gleich erste Erfahrungen in Lehre und/oder Forschung, die er später nutzen kann. Die Chancen, eine Stelle zu bekommen, variieren nach dem jeweiligen Fachbereich.</p>
<p><strong>Voraussetzung:</strong> in der Regel Studium an der gleichen Hochschule</p>
<p><strong>Bewerbung:</strong> Die Stellenangebote hängen meist am Schwarzen Brett aus oder werden auf der Institutswebseite veröffentlicht.</p>
<p><strong>Verdienst:</strong> uneinheitlich, variiert in verschiedenen Bundesländern und oft auch an verschiedenen Hochschulen.</p>
<h2>Wissenschaftlicher Mitarbeiter (befristet)</h2>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Buchtipp<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3834920886/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=reisekarib-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3834920886" target="_blank">Karriere am Campus:<br />
Traumjobs an Uni und FH</a></h4>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3834920886/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=reisekarib-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3834920886" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-13810" title="Karriere am Campus" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/08/Karriere-am-Campus.jpg" alt="Karriere am Campus" width="78" height="110" /></a></td>
<td width="122">&#8220;Karriere auf dem Campus&#8221; öffnet den Zugang zur Berufswelt an den Hochschulen und macht vage Berufsvisionen konkret erreichbar. Mit Selbsttests, Tipps, Checklisten und Interviews. <a class="more" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3834920886/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=reisekarib-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3834920886" target="_blank">Jetzt bestellen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wissenschaftliche Mitarbeiter sind in einem bestimmten Forschungsprojekt oder an einem Lehrstuhl angestellt oder (selten!) auf Zeit verbeamtet. Ihr genaues Tätigkeitsfeld variiert nach Fachbereich und Stelle, umfasst aber immer die Forschung im jeweiligen Bereich und oft auch die Lehre. Die Lehrbeteiligung umfasst je nach Stelle etwa zwei bis 18 Stunden pro Woche. Oft sind es Promovierende oder Postdocs, denn diese Position ist ideal, um sich nach dem Studienabschluss die Promotion zu finanzieren. Beachten sollte man, dass Wissenschaftliche Mitarbeiter-Stellen befristet sind: Die Höchstdauer der Anstellung liegt bei 12 Jahren (Medizin: 15 Jahre). Konkret bedeutet das, dass die Stelleninhaber bis zum Ende dieser Zeit auf eine neue Stelle im Hochschulbereich aufgestiegen sein müssen.</p>
<p><strong>Voraussetzung:</strong> in der Regel Studienabschluss; welcher Abschluss genau erforderlich ist, geht aus den jeweiligen Stellenausschreibungen hervor und variiert nach Stelle.</p>
<p><strong>Bewerbung:</strong> Zahlreiche Stellenausschreibungen finden sich z. B. auf <a href="http://www.euni.de" target="_blank">www.euni.de</a> und <a href="http://www.academics.de" target="_blank">www.academics.de</a>.</p>
<p><strong>Verdienst:</strong> Wenn es sich beim Arbeitgeber um Bund oder Kommunen handelt, nach Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst (TVöD); d. h. im ersten Jahr mit Uni-Abschluss und einer vollen Stelle (TVöD/TV-L E13 Stufe 1) etwa 3.000 € Brutto, mit Fachhochschulabschluss und einer vollen Stelle (TVöD/TV-LE 9) etwa 2.200 €; bei halber Stelle entsprechend weniger.</p>
<h2>Akademischer Rat (befristet und unbefristet möglich)</h2>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Karriere' said: don't show ad --></div>Die Stelle gibt es in zwei Varianten: als Verbeamtungsstelle auf Zeit (Qualifikationsstelle, während der oft die Habilitation angefertigt wird) oder auf Lebenszeit (Dauerstelle). Die Hauptaufgabe des Akademischen Rates liegt in der Lehre, in Bayern bei der Dauerstelle beispielsweise im Umfang von 13 bis 18 Lehrveranstaltungsstunden. Aufstiegsmöglichkeiten gibt es z. B. zum Akademischen Oberrat und Akademischen Direktor.</p>
<p><strong>Voraussetzung:</strong> Promotion und meist Arbeitserfahrung von ca. zwei bis vier Jahren im jeweiligen Fachbereich.</p>
<p><strong>Bewerbung:</strong> auf Ausschreibungen, oft z. B. in der ZEIT.</p>
<p><strong>Verdienst:</strong> variiert nach Bundesland (Landesbesoldungsordnung) in Besoldungsgruppe 13 (Höherer Dienst), z. B. in Baden-Württemberg ein Einstiegsgehalt von 2.880,96 € Brutto monatlich (Stand: 2009).</p>
<h2>Nachwuchsgruppenleiter (befristet)</h2>
<p>Das Förderungsprogramm ermöglicht Nachwuchswissenschaftlern nach der Promotion und einer Postdoc-Phase (z. B. als Wissenschaftlicher Mitarbeiter) eine Forschungsphase für eine Dauer von fünf bis sechs Jahren. Die Freiheiten sind gewaltig: Das Forschungsfeld darf oft frei gewählt werden, der Nachwuchsgruppenleiter darf eigene Mitarbeiter auswählen, Doktoranden betreuen und trägt selbstständig die Verantwortung für das Projekt. Er entscheidet auch selbst, wie er die Zeit zwischen Lehre und Forschung aufteilen möchte. Die Finanzierung ist gesichert und die Position ist einer Habilitation gleichgestellt. Das bedeutet, dass die Betroffenen danach direkt auf einen Professorenlehrstuhl berufen werden können. Ein möglicher Nachteil: Im Ausland ist diese Position weniger bekannt als eine Juniorprofessur.</p>
<p><strong>Voraussetzung:</strong> Promotion (darf nicht länger als vier Jahre zurückliegen) und Postdoc-Phase (sollte teilweise im Ausland absolviert worden sein).</p>
<p><strong>Bewerbung:</strong> direkt bei den Förderprogrammen, z. B. Emmy Noether-Programm (keine festen Antragsfristen), Max-Planck-Gesellschaft (ganzjährig bzw. im free-floating-Programm mit eigener Projektidee im Herbst) und Helmholtz-Gemeinschaft (Ausschreibungen ab Februar).</p>
<p><strong>Verdienst:</strong> je nach Förderprogramm, z. B. bei der Max-Planck-Gesellschaft W-2-äquivalent, d. h. je nach Bundesland schwankend etwa 4.200 € Brutto monatlich plus Gelder für Ausstattung, Mitarbeiter u. a..</p>
<h2>Juniorprofessur (befristet, teilweise mit Übernahmemöglichkeit)</h2>
<p>Seit 2002 gibt es die Juniorprofessur in Deutschland. Mit ihr sollte Nachwuchswissenschaftlern innerhalb von insgesamt sechs Jahren schnurstracks der Weg zu einer Professorenstelle geebnet werden: ohne langwierige Habilitation und mit direkter Übernahmemöglichkeit (sogenanntes Tenure Track).</p>
<p>Ob das so ganz geklappt hat, ist noch fraglich, denn viele Juniorprofessoren gehen auf Nummer sicher und habilitieren zusätzlich, sodass sie eher später als früher fertig werden. Außerdem sind noch immer die wenigsten der ausgeschriebenen Stellen wirklich mit Tenure Track versehen, sodass die Juniorprofessoren auch danach noch nicht sicher wissen, wann und ob sie zum Professor berufen werden. Vorteil ist allerdings, dass die Stelleninhaber bereits zur Professorengruppe gehören. Sie haben eine Lehrverpflichtung von etwa vier Semesterwochenstunden. Darüber hinaus forschen sie. Im Gegensatz zum Nachwuchsgruppenleiter müssen die Forschungsmittel selbst eingetrieben werden.</p>
<p><strong>Voraussetzung:</strong> Promotion und Postdoc-Phase</p>
<p><strong>Bewerbung:</strong> komplexes Berufungsverfahren (Bewerbung, Begutachtung und Probevortrag) an der Hochschule.</p>
<p><strong>Verdienst:</strong> Vergütung nach W-1, d. h. Grundgehalt beträgt ca. 3.405,34 € plus Zulagen.</p>
<h2>Universitätsprofessor/Professor (unbefristet)</h2>
<p>Lehre und Forschung von Beruf zeichnen den Professor aus. Doch die Aufteilung dieser beiden Aufgaben im Berufsalltag kann ganz unterschiedlich aussehen: Während Fachhochschulprofessoren beispielsweise eine Lehrverpflichtung von etwa 18 Wochenstunden haben, lehren Universitätsprofessoren nur ca. acht Stunden pro Woche. Der Schwerpunkt liegt bei Letzteren vielmehr auf der Forschung.</p>
<p><strong>Voraussetzung an der Universität:</strong> Promotion und Habilitation oder Promotion und Nachwuchsgruppenleiterstelle oder Promotion und Juniorprofessur.</p>
<p><strong>Voraussetzung an der Fachhochschule:</strong> Promotion, mindestens fünf Jahre solide praktische Berufserfahrung, Nachweis pädagogischer Eignung (z. B. durch Lehrerfahrung).</p>
<p><strong>Bewerbung:</strong> Langwieriges Berufungsverfahren auf eine oft international ausgeschriebene Stelle; dafür tritt eine Berufungskommission aus Vertretern der Fakultät, weiteren Hochschulmitarbeitern, außeruniversitären Sachverständigen und Studenten zusammen.</p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Karriere-unten' said: don't show ad --></div><strong>Verdienst: </strong>Unterschieden wird zwischen W-2- und W-3-Professoren (oft Lehrstuhlinhaber). Es gibt Aufstiegsmöglichkeiten von W-2 zu W-3, wobei allerdings die Hochschule gewechselt werden muss. W-2-Professoren verdienen derzeit je nach Bundesland ein Grundgehalt zwischen 3.890,03 € (Berlin) und 4.336,92 € (Baden-Württemberg) Brutto monatlich plus leistungsbezogene Zulagen, Familien- und ggf. Kinderzuschlag. W-3-Professoren erhalten in Grundgehalt zwischen 4.723,61 € (Berlin) und 5.257,44 € (Baden-Württemberg). Auch hier kommen Zulagen, Familien- und ggf. Kinderzuschlag hinzu.</p>
<h2>Tipps und Infos für Studenten, die Karriere am Campus machen wollen</h2>
<ul>
<li>Bis 2020 sollen die Studentenzahlen auf bis zu 2,7 Millionen ansteigen, was heißt: Dozenten, Professoren usw. werden langfristig gebraucht.</li>
<li>Früh anfangen zahlt sich aus: Schon die Marburg-Studie der GEW 2005 hat gezeigt, dass die Anzahl der Promotionen unter den früheren Inhabern einer Hiwi-Stelle wesentlich höher ist als unter den restlichen Studenten. Somit steigert eine Hiwi-Stelle die Chancen auf eine Hochschulkarriere merklich!</li>
<li>Auslandserfahrung lohnt sich! Eine Zeit im Ausland kann später den Karriereweg ebnen, insbesondere, wenn dort die Wege zur Professorenstelle nahtloser ausgebaut sind.</li>
<li>Vor allem Studierende mit einem Fach, zu dem es kein klar umrissenes Berufsfeld gibt, tragen sich oft mit dem Gedanken, an der Uni zu bleiben.</li>
<li>In den Geisteswissenschaften ist das Bewerberangebot oft sehr groß. In den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist es hingegen häufig leichter, eine Stelle zu finden.</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Karrierewege in der Wissenschaft sind lang, die meisten, die sie beschreiten, arbeiten über lange Zeit hinweg in befristeten Stellen und in der freien Industrie lässt sich sicher wesentlich mehr Geld verdienen … keine Frage, Wissenschaft ist nicht die sicherste und bequemste berufliche Wahl! Doch wo sonst werden Lernen und Wissen dermaßen gefördert? Wo sonst haben die Stelleninhaber so viele Freiheiten, z. B. in Bezug auf ihre Forschungsprojekte, die Auswahl der Kursangebote und die eigene Verwirklichung? Karriere am Campus kann viele Berufe beinhalten. In jedem Fall spricht sie aber Menschen an, die sich zu so einem Arbeitsplatz berufen fühlen.</p>
<p>*Achtung: Der Privatdozent ist kein Beruf, sondern ein Rechtsverhältnis! Er muss  unterrichten, um seinen Titel nicht zu verlieren, hat die Lehrbefugnis,  nicht aber automatisch einen bezahlten Lehrauftrag.</p>
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		</item>
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		<title>Schlag dich mit Worten</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/schule/schlag-dich-mit-worten/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/schule/schlag-dich-mit-worten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 12:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabel García</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Referat]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagfertigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Schüler wünscht sich, dass er schlagfertig reagieren kann. Entweder auf unfaire Angriffe von Mitschülern oder auf eine ungerechte Notenvergabe. Wie funktioniert allerdings Schlagfertigkeit und ist es wirklich schlau, andere mit Worten zu schlagen? Jeder entscheidet selber, ob er sich aufregen will oder nicht. Vielleicht macht das (Schul-) Leben aber [...]]]></description>
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<p class="einleitung">Jeder Schüler wünscht sich, dass er schlagfertig reagieren kann. Entweder auf unfaire Angriffe von Mitschülern oder auf eine ungerechte Notenvergabe. Wie funktioniert allerdings Schlagfertigkeit und ist es wirklich schlau, andere mit Worten zu schlagen?<span id="more-13527"></span></p>
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<h2>Rock das Klassenzimmer</h2>
<p>Spontaneität kann jeder lernen. Von der ersten Klasse bis zum Studium. Spontan ist jeder, der auf Angebote eingeht. Ein Angebot ist nicht nur die günstige Jeans im Sommerschlussverkauf, sondern auch ein böser Spruch von Simon, ein Aufstöhnen von Klara und ein Augenrollen von Florian. All diese schönen spontanen Einwürfe helfen spontan zu sein. Warum nicht einfach alles an- und aussprechen, was angeboten wird? Natürlich können wir uns über das Aufstöhnen ärgern und uns persönlich angegriffen fühlen, wir können aber auch die Situation ansprechen und zum Beispiel beim Referat sagen: „Ich glaube, ich habe schon zu lange über die Hintergründe gesprochen, die ersten fangen an aufzustöhnen. Okay, dann gehe ich mal zum nächsten Punkt über.“ Klara fühlt sich ertappt, ist heilfroh, dass sie nicht direkt angesprochen wurde und wird die Spontaneität bewundern.</p>
<h2>Lach Dich herzhaft schlapp</h2>
<p>Überrasche Dein Umfeld. Völlig egal, ob wir hier von Mitschülern oder von Lehrern oder von den Eltern reden. Wer immer wieder den gleichen Weg geht, wird immer wieder das gleiche Ergebnis bekommen. Beispiel: Zwei Schüler sprechen einen dritten Schüler an, mit: „Hey, Du Bastard!“ Nun kann der dritte Schüler antworten mit: „Selber Bastard! Ihr seid so doof.“ Das ist etwas, womit die beiden Schüler gerechnet haben. Insofern haben sie einen Heidenspaß und freuen sich schon auf den neuen Tag, wo Sie den dritten Schüler wieder mit dem gleichen Spruch ärgern können. Am besten hilft ein Überraschungsmoment, um die anderen sprachlos zu kriegen.</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
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<table cellspacing="0" cellpadding="0">
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</tr>
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<p>Wenn die zwei Schüler also das nächste Mal: „Hey, Du Bastard“ sagen, dann kann der dritte Schüler sich schlapp lachen und prustend sagen: „Der war gut! Echt gut!!!“ und weiter gehen. Da die zwei Schüler eher damit rechnen, dass geweint oder gemeckert  wird, ist ein Lachen sehr überraschend. Alles was überrascht, macht im ersten Moment sprachlos. Und derjenige, der andere sprachlos gemacht hat, geht als Sieger aus dem Rennen. Beim Lachen bitte nur herzhaft lachen und nicht auslachen – dies wird die anderen bestimmt nicht sprachlos machen, sondern eher provozieren.</p>
<h2>Ärgern oder nicht ärgern, das ist hier die Frage</h2>
<p>Blöde Menschen gibt es überall. Nicht jeder Lehrer ist klasse. Nicht jeder Unterricht ist interessant. Nicht jeder Mitschüler kann zum besten Freund erkoren werden. Wir können uns über den blöden Lehrer ärgern, wir können uns über blöde Schulkameraden ärgern, und wir können uns über den langweiligen Unterricht ärgern. Wir können uns darüber schon morgens am Frühstückstisch aufregen, wir können uns in der Schule wieder darüber aufregen und auf dem Nachhauseweg und natürlich wieder zu Hause. Und vor allem abends, wenn wir wissen, dass wir am nächsten Morgen ja wieder dieses Drama vor uns haben. Das klingt nach viel Ärger. Und das klingt nicht schön. <div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Schule' said: don't show ad --></div> Jeder entscheidet selber, ob er sich aufregen will oder nicht. Vielleicht macht das (Schul-) Leben aber mehr Spaß, wenn man sich nicht ständig aufregt. Wenn einige Mitschüler doof sind, dann können wir uns auf den interessanten Unterricht konzentrieren. Falls der Lehrer blöd ist, dann können wir uns wieder auf den interessanten Unterricht konzentrieren. Wenn der Unterricht doof ist, dann &#8230; können wir uns auf den guten Lehrer konzentrieren. Und wir können zu Hause das Thema im Internet googeln und heraus finden, ob es auch interessant Punkte an diesem Chemie-Experiment gibt. Es gibt immer Lösungen, die deutlich mehr Spaß machen, als sich von morgens bis abends zu ärgern.</p>
<h2>Bleib neugierig</h2>
<p>Die Welt besteht nicht nur aus Angriffen und bösen Personen. Schau Dich um und sieh, was es alles Schönes gibt. Jeder Mensch nimmt circa 11,2 Millionen Dinge in der Sekunde wahr (aus dem Hörbuch: „Manipulative Rhetorik, Verführende Rhetorik“ von Stefan Gössler). Es ist klar, dass wir nur über ein paar Dinge davon wirklich bewusst nachdenken können. Nun gibt es bei den 11,2 Millionen Dingen sicherlich einige negative, dann auch einige neutrale und einige positive. Über welche wir bewusst nachdenken ist unsere Entscheidung. Wenn jemand anderer Meinung ist, dann können wir denken: „Wie doof ist der denn?“ oder neugierig nachfragen, wie er darauf kommt. Wir können einen Lehrer einfach aus Gewohnheit für doof erklären oder uns mal genau anschauen, was der Lehrer denn gut macht. Jeder Mensch hat irgendetwas Gutes an sich. Wer suchet, der findet. Natürlich können wir bei Diskussionen immer den gleichen Weg gehen, wir können aber auch einfach mal etwas Neues – wie das Lachen – ausprobieren.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ich bin gegen Schlagfertigkeit. Ich mag es nicht, wenn wir uns schlagen. Weder mit Worten noch mit Fäusten. Ich bin dafür, dass wir uns auf die positiven Dinge konzentrieren, Spaß am Leben und Spaß an der Schule haben und immer wieder Neues ausprobieren. Überrasche andere mit ungewöhnlichen Aktionen (Situation ansprechen, Angebote annehmen, Lachen, etc.). Dadurch sind die anderen sprachlos und das sollte das eigentliche Ziel sein: Kein Schlagen! Sei der Clown oder der Lebenskünstler oder der Improvisationsschauspieler in Deinem eigenen Leben.</p>
<p>﻿</p>
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		</item>
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		<title>Mit 18 Tipps entspannt durch die Masterarbeit</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/mit-18-tipps-entspannt-durch-die-masterarbeit/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/ratgeber/mit-18-tipps-entspannt-durch-die-masterarbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 09:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sinah Stamperius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Masterarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Masterstudium]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau wie am Ende des Bachelors, steht auch zum Abschluss des Masterstudiums die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit an. bildungsXperten gibt Ratschläge, mit denen man in dieser Zeit relaxt an sein Ziel kommt. Das braucht man für die Anmeldung Bevor es mit dem Schreiben losgehen kann, müssen einige formale Dinge beachtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Genau wie am Ende des Bachelors, steht auch zum Abschluss des Masterstudiums die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit an. bildungsXperten gibt Ratschläge, mit denen man in dieser Zeit relaxt an sein Ziel kommt.<span id="more-13546"></span></span></p>
<h2>Das braucht man für die Anmeldung</h2>
<p>Bevor es mit dem Schreiben losgehen kann, müssen einige formale Dinge beachtet und erfüllt sein. Zunächst ist es wichtig, sich für die abschließende Prüfung der Masterarbeit entsprechend anzumelden. Diese Anmeldung wird im Prüfungsamt der jeweiligen Universität vorgenommen. Dazu sollte man sich unbedingt sowohl über die Öffnungszeiten des Prüfungsamtes als auch über den Anmeldungszeitraum informieren, da beide Termine von Uni zu Uni meist variieren und sogar auf einige wenige Tage begrenzt sein können.</p>
<table class="buchtipp_box_table pos_right">
<tbody>
<tr>
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<h3>Checkliste<em> </em></h3>
<h4><a class="noicon" title="Checkliste Masterarbeit" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/08/Checkliste_Masterarbeit.pdf" target="_blank">So kommen Sie entspannt<br />
durch die Masterarbeit</a></h4>
<p>&nbsp;</p>
<table style="width: 192px; height: 202px;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><a class="noicon" title="Checkliste Masterarbeit" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/08/Checkliste_Masterarbeit.pdf" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-8686" title="Checkliste Masterarbeit" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/06/PDF-Symbol.jpg" alt="" width="64" height="74" /></a></td>
<td width="122">Wenn Sie die folgenden Dinge beachten, kommen Sie auch in der Masterarbeitsphase angenehm und relaxt an Ihr Ziel. (PDF, 388 KB).<br />
<br/><br />
<a class="more" href="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/08/Checkliste_Masterarbeit.pdf" target="_blank">Jetzt downloaden</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Zur Anmeldung selbst müssen bestimmte geforderte Unterlagen – vor allem das Anmeldungsformular selbst &#8211; definitiv vorliegen. In speziellen Fällen kann man manche der übrigen Formblätter auch nachreichen. Welche das genau sind, erfährt man auf der Website des Prüfungsamtes.</p>
<p>Auch das Thema der Masterarbeit muss bei der Anmeldung bereits feststehen und sowohl von dem betreuenden Erstkorrektor als auch vom Zweitkorrektor genehmigt und unterschrieben sein. Denn nach der Anmeldung zur Masterarbeit und der Abgabe des zu bearbeitenden Themas gibt es kein Zurück mehr. Das Thema lässt sich nachträglich nicht mehr ändern und muss in jedem Fall bearbeitet werden!</p>
<p>Falls nicht eh schon geschehen, sollte man sich deshalb im Vorfeld schon näher mit seinem Thema befasst haben und durch erste Recherchearbeiten bereits einen groben Überblick besitzen.</p>
<h2>Die Uhr tickt – Zeitplan erstellen</h2>
<p>Damit man auf keinen Fall in Zeitnot gerät, hilft ein genauer Zeitplan. In diesem Zeitplan sollte zunächst bedacht werden, zu welchen Zeiten man schreibt und wie lange. Ob man besser morgens oder abends schreibt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Grundsätzlich gilt: Das tägliche Schreibergebnis lässt sich leider nicht an Zeit messen! Das heißt, in drei Stunden konzentriertem Durcharbeiten erreicht man oft mehr als in acht Stunden Bleistiftkauen.</p>
<p>Außerdem sollte man unbedingt auch genügend Pufferzeit in seinen Zeitplan einfügen. Mithilfe dieser zusätzlichen Zeit lassen sich in Ruhe letzte Änderungen vornehmen. Ist dann auch noch ausreichend Zeit für den Druck und die Bindung der Arbeit eingeplant, lässt sich auch die letzte Runde der Arbeitsphase relativ entspannt angehen. Dazu sollte man sich schon möglichst im Voraus einen Kopierladen seines Vertrauens ausgucken, der einem zusätzlichen Stress und Schweiß wegen defekter Toner oder billigem Papier erspart. Des Weiteren speichert man die fertige Version zum Drucken am besten als pdf-Datei, die eine Verschiebung der Formatierung an jedem anderen PC ausschließt.</p>
<h2>Zuhause oder in der Bib – wo schreibt man am Besten?</h2>
<p>Beide Arbeitsplätze haben ihre Vor- und Nachteile. Doch wer denkt, die Universitätsbibliothek sei eindeutig der ruhigere Ort zum Schreiben, liegt leider falsch. Überall lauern Ablenkungsversuchungen: ein Mensa-Date mit der netten Kommilitonin oder die überaus verlockende Internetfunktion des bibliothekseigenen Computer. Und hat man sich dann endlich mal im Kreise seiner Bücher zurückgezogen, telefoniert der Tischnachbar mit seiner Oma Marathon. Ein Vorteil des Schreibens in der Uni ist aber sicherlich, dass man jederzeit auf den Bücherbestand der Bibliothek zurückgreifen kann. Zudem bieten die Räumlichkeiten der Bib eine willkommene Abwechslung für all diejenigen, die während ihrer Arbeitsphase mal eindeutig einen Tapetenwechsel brauchen.</p>
<p>Zuhause zu schreiben ist auch verlockend. Denn auf einmal werden Wäsche waschen und Bad putzen zu zwei angenehmen Nebentätigkeiten, die unbedingt noch vor dem nächsten Schreibblock erledigt werden müssen. Hier lautet die Devise: Selbstdisziplin. Wer seine Masterarbeit also lieber von zuhause aus schreibt, sollte sicher sein, dass er sich auch dort stundenweise ausschließlich auf seine Masterarbeit konzentrieren kann. Anschließend bleibt bestimmt auch noch Zeit für andere Dinge. Außerdem ist es ratsam, sich zuhause einen angenehmen Arbeitsplatz zu schaffen, an dem die Arbeitsutensilien auch mal liegen bleiben dürfen.</p>
<h2>Freunde, Freizeit, Fahrradfahren – das Leben weiter laufen lassen</h2>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Ratgeber' said: don't show ad --></div>Die Masterarbeit ist sehr wichtig, das ist klar. Aber um ein tolles Ergebnis zu erhalten, sollte man auch während dieser Zeit für genügend Schlaf, Zufriedenheit und inneren Ausgleich sorgen. Und damit sind nicht nur ausreichende Essens- und Trinkpausen gemeint. Also nichts wie raus und für Abwechslung sorgen! Ein Spaziergang durch den nächsten Park oder literweise Latte Macchiato mit den Freunden – aus diesen wichtigen Unternehmungen schöpft man neue Kraft, um erfolgreich weiter zu arbeiten. Außerdem ist es ratsam, sich mit Leuten auszutauschen, die in der gleichen Situation stecken und mit denen man über die Masterarbeit und über seine Ideen diskutieren kann. Der Rest der Bande eignet sich bestenfalls auch zum Korrekturlesen.</p>
<p>Und für alle, die innerhalb der Arbeitsphase trotzdem kaum ein Auge zumachen, sich zunehmend sorgen und deswegen dem Entspannungs-Yoga bereits abgeschworen haben, gibt es eine Art Notfall-Hilfe. Denn von Baldrian bis hin zu den guten alten Rescue-Tropfen bieten mittlerweile alle Drogeriemärkte und Apotheken kleine Helferlein an, die wieder für Ruhe und entspanntes Arbeiten sorgen können.</p>
<h2>Letzte Abgabemöglichkeit versäumt? – Dann ab zur Post!</h2>
<p>Manche Universitäten bieten ihren Studierenden zur kurzfristigen Abgabe ihrer Masterarbeit auch eine zusätzliche Möglichkeit an: Wer es trotz eines Zeitplans nicht mehr schafft, das gebundene Endprodukt persönlich im Prüfungsamt abzugeben, dem bleibt dann noch die nächste Poststelle. Hier sollte das Paket unbedingt versichert abgeschickt werden. Eine Quittung als Bestätigung der Abgabe ist ebenfalls notwendig. Die Deadline zur Abgabe der Masterarbeit im Prüfungsamt zählt hier in Form des Datums auf dem Poststempel. Trotz mehrfacher Absicherung empfiehlt es sich jedoch, sich ein paar Tage danach den letztendlichen Erhalt der Arbeit vom Prüfungsamt – beispielsweise telefonisch &#8211; bestätigen zu lassen.</p>
<h2>Die Masterarbeit – eigentlich schon Routine</h2>
<p>…und mit dem fertigen Ergebnis kommt auch die Erkenntnis, dass man den zahlreichen angeblichen Schreckensszenarien rund um die Anfertigung der Masterarbeit keinen Glauben schenken braucht. Denn die ganze Phase kennt man ja schon von der Bachelorarbeit, die sich größtenteils nur hinsichtlich ihrer niedrigeren Quantität unterscheidet.</p>
<p>Denn entscheidend bei der Masterarbeit ist erneut das Interesse am Thema und die Bereitschaft, für einen absehbaren Zeitraum sein Herzblut und sein (angelerntes) Wissen zu investieren. Dann klappt’s auch mit dem Master!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lese-Rechtschreibschwäche &#8211; so helfen Sie Ihrem Kind</title>
		<link>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/schule/lese-rechtschreibschwache-so-helfen-sie-ihrem-kind/</link>
		<comments>http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/schule/lese-rechtschreibschwache-so-helfen-sie-ihrem-kind/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 15:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BEST-Sabel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Lese-Rechtschreibschwäche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungsxperten.net/?p=13498</guid>
		<description><![CDATA[Viele Kinder in Deutschland leiden unter einer Lese-Rechtschreibschwäche. Im Interview erklärt Christiane Seidemann, diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin im BEST-Sabel-Bildungszentrum, die Hintergründe und Therapieansätze und gibt Tipps, wie Eltern ihre Kinder bestmöglich unterstützen können. Die Eltern sollten ihre Kinder früh an den Umgang mit Schriftsprache in jeglicher Form gewöhnen. Vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span class="einleitung">Viele Kinder in Deutschland leiden unter einer Lese-Rechtschreibschwäche. Im Interview erklärt Christiane Seidemann, diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin im BEST-Sabel-Bildungszentrum, die Hintergründe und Therapieansätze und gibt Tipps, wie Eltern ihre Kinder bestmöglich unterstützen können.</span> <span id="more-13498"></span><br />
<div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Schule' said: don't show ad --></div><br />
<strong>bildungsXperten: </strong>Frau Seidemann, Sie befassen sich mit dem Thema „Lese-Rechtschreib-Schwäche“ in den BEST-Sabel Einrichtungen in Berlin. Bitte stellen Sie sich und Ihre Tätigkeit kurz vor.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_13531" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><strong><strong><img class="size-full wp-image-13531 " title="Christiane Seidemann" src="http://www.bildungsxperten.net/wp-content/uploads/2011/08/Christiane-Seidemann-klein.jpg" alt="" width="120" height="164" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Christiane Seidemann, BEST-Sabel</p></div>
<p><strong>Christiane Seidemann:</strong> In meiner langjährigen Tätigkeit als Lehrerin für Russisch und Geschichte habe ich es oft mit Kindern zu tun gehabt, denen das Lesen und Schreiben und vor allem auch das Erlernen der Fremdsprache sehr schwer fiel, obwohl sie in den anderen Fächern gute Leistungen erreichten.</p>
<p>Deshalb beschäftige ich mich schon etwa seit 1985 mit diesem Problem der Lese-Rechtschreibschwäche und habe 1996 im BEST-Sabel-Bildungszentrum die Möglichkeit erhalten, eine Einrichtung zu schaffen, in der solchen betroffenen Kindern speziell außerschulisch geholfen werden kann.</p>
<p>Ich habe mich weitergebildet – bin diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin. Inzwischen bin ich auch keine Einzelkämpferin mehr – es gibt in Berlin 3 Standorte und ein weiteres BEST-Sabel-Lese-Rechtschreib-Studio in der Stadt Brandenburg.</p>
<p><strong>bildungsXperten: </strong>Was genau bedeutet die Bezeichnung „Lese-Rechtschreib-Schwäche“ und wie äußert sich diese bei Kindern? Was sind erste Anzeichen, an welchen ich als Elternteil erkennen kann, dass mein Kind diese Schwäche hat?</p>
<p><strong>Christiane Seidemann: </strong>Diese Frage lässt sich mit einem oder zwei Sätzen nicht beantworten. Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen versuchen die Tatsache zu erklären, dass es Kinder gibt, die im Verhältnis zu der Gesamtheit ihrer schulischen Lern- und Leistungsmöglichkeiten im Lesen und Schreiben oder auch nur in einem der beiden Teilbereiche deutlich schlechtere Leistungen erreichen.</p>
<p>Entsprechend der Unterschiedlichkeit der einzelnen Wissenschaftsdisziplinen gibt es somit auch unterschiedliche Herangehensweisen und damit auch unterschiedliche Antworten auf die Frage, was eine Lese-Rechtschreibschwäche ist.</p>
<p>Wir folgen der Auffassung, dass eine Lese-Rechtschreibschwäche jegliche Form von Störungen beim Schriftspracherwerb umfasst, wir damit die Probleme der Kinder benennen, die besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens haben. Das schließt nicht aus, dass es sehr unterschiedliche Ausprägungen und auch unterschiedliche Ursachen für diese Probleme geben kann. Wir sagen deshalb immer, dass jedes betroffene Kind seine ganz spezifische Lese-Rechtschreibschwäche ausprägt.</p>
<p>Erste Anzeichen für eine Lese-Rechtschreibschwäche lassen sich – so sollte man meinen – erst erkennen, wenn das Kind beginnt, lesen und schreiben zu lernen. Die Probleme beim Lesen können sich darin äußern, dass das Kind überhaupt nicht gern liest, sich dafür lieber die Bilder anschaut und gern zuhört, dass es nur schleppend und langsam liest, Wörter und Wortteile, vor allem Endungen auslässt.</p>
<p>Beim Schreiben stellt man fest, dass heute geübte Wörter morgen schon wieder falsch geschrieben werden, das gleiche Wort mal richtig, mal falsch und dann noch unterschiedlich falsch geschrieben wird. Buchstaben werden ausgelassen, zusätzlich eingefügt oder vertauscht, spiegelbildliche oder gedrehte Buchstabenformen werden verwechselt (b – d). Es muss aber hinzugefügt werden, dass diese Fehler bei allen Kinder auftreten können, bei Kindern mit einer Lese-Rechtschreibschwäche sind sie aber viel häufiger und vor allem viel hartnäckiger und länger anzutreffen.</p>
<p>Anzeichen gibt es aber auch schon im Vorschulalter, wenn das Kind zum Beispiel nicht gern puzzelt, Memoryspiele meidet und auch Reime und Kinderlieder nicht mag. Auffällig ist auch ein Desinteresse an Buchstaben im Alltag, z. B. an Autokennzeichen, an Straßenschilder usw. sowie am Schreiben des eigenen Namens. Auch die Stifthaltung des Kindes ist zu beachten, der Stift sollte zum Schulbeginn im „Dreifingergriff“ gehalten werden.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wie entsteht eine Lese-Rechtschreib-Schwäche? Ist diese genetisch bedingt oder auf eine zu geringe Förderung in der frühen Kindheit zurück zu führen? Können Eltern dieses Problem vermeiden, und wenn ja, wie?</p>
<p><strong>Christiane Seidemann:</strong> Wissenschaftler aus vielen Ländern suchen nach den Ursachen der Lese-Rechtschreibschwäche. Zur Zeit gibt es ein Mosaik von Einzelergebnissen aus verschiedenen Forschungsbereichen und Wissenschaftsdisziplinen, die noch nicht zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden können. Tatsache ist aber, dass eine Lese-Rechtschreibschwäche in der Regel auf biologische, also genetische Ursachen zurückzuführen ist und somit auch vererbt wird.</p>
<p>Wenn Eltern selbst gelegentlich Bücher oder Zeitschriften bekommen, mal einen Brief oder eine Postkarte auch mit der Hand schreiben, mit den Kindern malen und basteln – all das spielt natürlich eine große Rolle für den Schriftspracherwerb des Kindes.<div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Schule' said: don't show ad --></div></p>
<p>Die Eltern sollten ihre Kinder früh an den Umgang mit Schriftsprache in jeglicher Form gewöhnen. Vor allem auch dem Vorlesen und später dem gemeinsamen Lesen kommt ein hoher Stellenwert zu. Vermeiden lässt sich eine Lese-Rechtschreibschwäche damit leider nicht – aber ein Kind, das zu Hause gefördert und gefordert wird, dem Verständnis und Vertrauen und vor allem Geduld entgegengebracht wird, wird es leichter haben, Probleme anzupacken und zu lösen.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Muss das Kind sofort in einer speziellen Fördergruppe unter gebracht werden, oder können die Eltern zunächst versuchen, mit dem Kind Lesen und Schreiben zu üben?</p>
<p><strong>Christiane Seidemann: </strong>Auf jeden Fall sollten sich betroffene Eltern Hilfe suchen – das erleichtert Vieles. Denn Hausaufgaben und Diktatübungen zu Hause entwickeln sich oft zur Tortur für Kind und Eltern. Die Eltern sind verunsichert, wenn es keine Fortschritte gibt, das Kind weiß, dass es den Erwartungen der Eltern nicht gerecht werden kann, das wiederum führt zu einer Blockade. Nicht selten bleibt es dann bei dem Rat der Lehrerinnen und Lehrer, noch mehr mit dem Kind zu üben. Es dauert nicht lange und das Eltern-Kind-Verhältnis ist belastet, im schlimmsten Falle sogar gestört.</p>
<p>Eine gezielte Hilfe ist deshalb von Nöten. Dabei sollte keine Zeit verloren werden. Je eher das Problem erkannt wird, umso besser. Deshalb ist es sinnvoll, das Kind in einer speziellen Fördergruppe anzumelden, in der Regel in einer außerschulischen Einrichtung für Lerntherapie und Förderunterricht. Dem sollte jedoch auf jeden Fall eine gründliche Diagnostik des Kindes und eine gründliche Beratung der Eltern vorhergehen.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wie gehen die Kinder selbst mit dieser Schwäche um? Versuchen sie diese zu verbergen oder stehen die meisten selbstbewusst dazu?</p>
<p><strong>Christiane Seidemann:</strong> Niemandem fällt es leicht, seine Schwächen offen einzugestehen. Am Anfang haben diese Kinder kein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Woher auch? In ihren Augen und den Augen der meisten Mitmenschen haben sie ja „alles“ falsch gemacht. Deshalb müssen diese Kinder erst einmal motiviert und gestärkt werden. Das geht einher mit einer Aufklärung der Eltern, Lehrer und Mitschüler zum Thema Lese-Rechtschreibschwäche. Mit den ersten „kleinen Erfolgen“ und viel Lob wird sich dann auch das Selbstbewusstsein entwickeln. Dann können die Kinder mit ihrem Problem gelassener umgehen. Wichtig ist es, die Stärken der Kinder zu erkennen, sie zu fördern und mit diesen ihren Stärken ihre Schwächen zu bekämpfen.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Welche Therapie-Ansätze gibt es, um diese Schwäche zu verringern oder gar zu beheben?</p>
<p><strong>Christiane Seidemann:</strong> Es gibt heutzutage viele verschiedene Therapie-Ansätze. Es gibt Verfahren, die an den konkreten Schwierigkeiten &#8211; lernaufgabenspezifisch – ansetzen und auf der Sprachstruktur oder der Sprache im Kontext basieren. Es gibt Therapien, die auf die &#8220;Reprogrammierung&#8221; neurologischer Funktionen setzen, zum Beispiel durch Hör- und &#8220;Halbfeld&#8221;-Trainings. Hierfür stehen Vertreter wie Delacato und Tomatis.</p>
<p>Zu nennen sind auch noch Formen, die die Übung grundlegender basaler Funktionen in den Mittelpunkt rücken, dazu gehören ein allgemeines Wahrnehmungstraining, zum Beispiel sensomotorischer Funktionen und das Training der visuell-räumlichen Wahrnehmung ohne weitere Verbindung zu Sprache und Symbolen.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Welchen Therapie-Ansatz verfolgen die BEST-Sabel-Lese-Rechtschreib-Studios?</p>
<p><strong>Christiane Seidemann:</strong> Die BEST-Sabel-Lese-Rechtschreib-Studios nutzen einen Therapieansatz zum ersten Verfahren. Wir gehen in unseren Kursen nach der AFS-Methode vor. A steht für Aufmerksamkeit, F für Funktions- , also Wahrnehmungstraining und S für Symptomtraining – Arbeit an den spezifischen Fehlern eines jeden Kindes.</p>
<p>In unseren speziellen Lese- und Rechtschreibübungen sind Übungen zur Wahrnehmung und Konzentration integriert. Auch das mehrkanalige Lernen ist ein Schlüssel für unsere erfolgreiche Therapie.</p>
<p>Rechtschreibfehler lassen sich nicht durch einseitiges Üben an Teilleistungsdefiziten beheben – ausschließlich durch visuelle, taktile oder auditive Übungen verändern sich keine Rechtschreibleistungen. Lesen und Schreiben lernt man durch Lesen und Schreiben.</p>
<p>Verknüpft man das Symptomtraining damit, wirken sie unterstützend, lockern auf, helfen Aufmerksamkeit und Konzentration mehr und mehr zu halten, was wieder eine Voraussetzung für fehlerfreies Arbeiten darstellt &#8230; und der Kreis schließt sich.</p>
<p>In unserer Förderung gilt: Da sich die Ursache für eine Lese-Rechtschreibschwäche nicht auf eine eindimensionale Erklärung reduzieren lässt, kann auch die Therapie und Förderung keine eindimensionale sein, deshalb versuchen wir mit einer Vielfalt von Methoden für jedes Kind die richtige zu finden.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wie geht man mit temporären Motivationseinbrüchen und Frust der Kinder um?</p>
<p><strong>Christiane Seidemann: </strong>Natürlich kommt es auf die Intensität des &#8216;Aussteigens&#8217; an, und dann auf das Geschick des Kursleiters, wie es ihm gelingt, die Kinder &#8216;aufzufangen&#8217;. Wichtig, und für uns ist es grundlegend, sie zu nehmen wie sie sind und ihnen zu signalisieren, „Ich verstehe dich!“, „Ich kann nachvollziehen, warum du gerade jetzt so mutlos bist.“ Ein Gespräch bewirkt meist Wunder und die Schüler fangen sich verhältnismäßig schnell wieder. Je älter sie sind, um so besser funktioniert diese Methode, weil der Schüler es über das bewusste Verstehen einzuordnen schafft -  was voraussetzt, dass bereits ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wurde.</p>
<p>Die Jüngeren werden abwechslungsreich in unterschiedliche Lernspiele verwickelt, in denen das Spiel im Vordergrund steht. Erst später wird geklärt: „Was haben wir denn eigentlich heute trainiert?“ Wie überrascht sie dann sind, &#8216;geübt&#8217; zu haben! Spaß haben, Erfolge spüren – das sind beste Animateure, es wieder und wieder zu versuchen, Zwänge, Vorhaltungen (auch gut gemeinte!), Predigten, gar Strafen &#8230;. erzeugen nur Druck oder Trotz oder aggressive Wutausbrüche und man bewirkt genau das Gegenteil von der eigentlich verfolgten Absicht. Das vergessen leider oft Eltern wie Pädagogen gleichermaßen.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Eine Lese-Rechtschreibschwäche zu therapieren ist recht zeitintensiv. Wer trägt die Kosten für die Behandlung – übernehmen diese die Krankenkassen?</p>
<p><strong>Christiane Seidemann:</strong> Die Krankenkassen übernehmen die Förderkosten prinzipiell nicht. Es sei denn, es stehen auch logopädische Hintergründe an. Der Zeitraum (oft nur 10 Behandlungen) ist für ein LRS-Kind nicht ausreichend.</p>
<p>Je nach Bundesland kann durch die Eltern Unterstützung beim Jugendamt als Kostenträger beantragt werden. Bedingung ist, dass Eltern und Kind psychologische Gutachten vorlegen, die eine bereits vorhandene oder zu erwartende seelische Behinderung nach § 35a bescheinigen, die durch das fehlende Leistungsvermögen ausgelöst wurde; dass &#8216;Schule&#8217; schriftlich nachweist, was zur Unterstützung getan wurde und dass sie mehr nicht leisten kann, sich deshalb außerschulische Förderung erforderlich macht. Dann wird die Möglichkeit einer Kostenübernahme geprüft, meist für ein Jahr, in Einzelfällen eventuell für ein zweites. In der Regel tragen jedoch die Eltern selbst die Förderkosten in vollem Umfang.</p>
<p><strong>bildungsXperten:</strong> Wer darf eigentlich eine Lese-Rechtschreib-Therapie durchführen/ anbieten? Welche Ausbildung ist nötig?</p>
<p><strong>Christiane Seidemann:</strong> Jeder, der glaubt, es zu können &#8230;. Doch seriös ist das nicht. Als Basis sollte schon eine pädagogische Ausbildung vorliegen, idealer Weise mit Grundwissen über den Aneignungsprozess des Lesens und Schreibens. Durch spezielle zielgerichtete Ausbildungen, die nachweislich zum Abschluss geführt wurden (Zertifikate, Diplome), erwirbt man sich lerntherapeutische Fähigkeiten. In unseren BEST-Sabel-Lese-Rechtschreib-Studios haben alle Leiter den Abschluss eines Legasthenie- und Dyskalkulietrainers.</p>
<p>Noch vor gut 10 Jahren gab es deutschlandweit kaum Ausbildungsmöglichkeiten. Inzwischen existieren zertifizierte und anerkannte Institutionen, die ausbilden, sei es der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, das Berliner Institut für integratives Lernen und Weiterbildung oder der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie mit seiner jungen &#8216;Schwester&#8217;, dem Dachverband Legasthenie Deutschland.</p>
<p>Das Interview führte Julia Höger.</p>
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		<title>Tschüss Grundschule! Tipps für den Übergang in die weiterführende Schule</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 15:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manon Sander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulranzen]]></category>
		<category><![CDATA[weiterführende Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Fächer, neue Kinder und ganz andere Maßstäbe. Egal, ob Ihr Kind auf das Gymnasium, die Real-, Haupt- oder Gesamtschule geht – mit dem Übergang in die fünfte Klasse ändert sich alles. Wir geben Tipps, wie Sie Ihrem Kind bei der Eingewöhnung an der neuen Schule helfen. Das bedeutet Stress. [...]]]></description>
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<p><span class="einleitung">Neue Fächer, neue Kinder und ganz andere Maßstäbe. Egal, ob Ihr Kind auf das Gymnasium, die Real-, Haupt- oder Gesamtschule geht – mit dem Übergang in die fünfte Klasse ändert sich alles. Wir geben Tipps, wie Sie Ihrem Kind bei der Eingewöhnung an der neuen Schule helfen. <span id="more-13363"></span></span></p>
<p><div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Banner-Schule' said: don't show ad --></div></p>
<p>Der Abschied von der Grundschule ist für Kinder ein einschneidendes Ereignis. War die Grundschule noch überschaubar, finden sie sich nun plötzlich an einer riesigen Schule voller älterer Kinder wieder. Von den „Größten“ in der vierten Klasse werden sie in der fünften Klasse wieder zu den „Kleinsten“. Und die Kinder aus der Nachbarschaft, die zuvor die gleiche Klasse besuchten, sind vielleicht auf einer anderen Schule – statt dessen treffen Ihre Zöglinge auf lauter neue Kinder aus anderen Stadtteilen. Auch die Schultage werden plötzlich länger. Aus den vier bis sechs Stunden können auch mal sieben werden, der Weg ist meist weiter und ganz neue Fächer stehen auf dem Stundenplan.</p>
<p>Beim Übergang in die weiterführende Schule ist die Hilfe der Eltern besonders wichtig. Miteinander reden, statt Druck aufzubauen, Mut machen, statt bei Eingewöhnungsschwierigkeiten dem Kind die Schuld zu geben. Wir haben weitere Tipps für Sie zusammengestellt.</p>
<h2>Nutzen Sie Schnuppertage, um die neue Schule kennenzulernen</h2>
<p>Meistens finden schon vor den Sommerferien Kennenlerntage statt, an denen die zukünftigen Fünftklässler Lehrerinnen und Lehrer und auch die Mitschülerinnen und Mitschüler treffen können. Spielerisch werden hier erste Kontakte geknüpft. Gleichzeitig gibt es auch für Sie die Möglichkeit die neue Schule zu erkunden.</p>
<h2>Üben Sie den neuen Schulweg bereits in den Ferien</h2>
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<h3>Buchtipp<em> </em></h3>
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- kinderleicht!: Tipps und<br />
Planungshilfen für den<br />
gelungenen Übergang in die<br />
weiterführende Schule</a></h4>
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<p>Weiterführende Schulen sind meist auch weiter vom Elternhaus der Kinder entfernt. Deshalb ist es besonders wichtig, den Schulweg schon vor Schulbeginn zu üben. Die Sommerferien sind eine gute Gelegenheit dazu. Vielleicht gibt es ja auch in der Nachbarschaft andere Kinder, die den Weg zusammen nehmen können?</p>
<h2>Ranzen oder Rucksack?</h2>
<p>Mit dem Eintritt in die weiterführende Schule wächst auch die „Coolness“ der Kleinen. Klar, dass da ein cooler Rucksack den kindischen Ranzen ersetzen soll. Seien Sie unbesorgt: Anders als die Schultaschen von früher sind die Rucksäcke heute eine rückenschonende Alternative. Der Kauf eines guten Rucksacks lohnt sich in der Regel und er hält auch mehrere Jahre. Die Kinder sollten möglichst mitbestimmen, was sie gern haben möchten, denn nichts ist unangenehmer als mit einer unerwünschten Tasche zur Schule gehen zu müssen.</p>
<h2>Unterrichtsmaterialien früh genug kaufen</h2>
<p>Die meisten Schulen geben bereits vor den Ferien eine Liste aus, auf der angegeben ist, was alles im neuen Schuljahr benötigt wird. Gerade beim Übergang in die weiterführende Schule kann hier für die neuen Fächer einiges hinzukommen. Kaufen Sie die Sachen möglichst nicht in letzter Minute, denn dann sind gängige Sachen oft schon ausverkauft. Um die Kinder zu einem selbstständigen Handeln zu erziehen können Sie ruhig in den Prozess der Einkaufens miteinbezogen werden. Sie sollten zwar immer noch begleitet, aber dennoch selbst verantwortlich für den ordnungsgemäßen Zustand der Materialien sein. Die Zeiten, in denen die Eltern abends die Tasche packen, sollten mit der weiterführenden Schule endgültig vorbei sein.</p>
<h2>Der erste Schultag an der weiterführenden Schule</h2>
<p>Die meisten Schulen gestalten die Aufnahme recht feierlich. Ein bis zwei Personen sollten als Begleitung dazu mitkommen. Gestalten Sie den Tag ein wenig besonders. Das kann das Lieblingsessen sein oder auch eine kleine Aufmerksamkeit &#8211; vielleicht das passende Schlampermäppchen oder ein neuer Füller, ein Buch, Lieblingsmusik, ein lang ersehntes Kleidungsstück oder etwas anderes. Zum Essen zu Mittag oder Abend sollte es das Wunschessen der Hauptperson geben.</p>
<h2>Zuhören</h2>
<p>An der weiterführenden Schule erfahren und erleben Kinder eine Menge neuer Dinge. Dezentes Nachfragen ist da in Ordnung, aber kein Nachbohren. Sie sollten sich die Zeit nehmen, sich anzuhören, was Ihr Kind erlebt hat, was es bewegt und was es Neues erlebt hat. Kommentieren Sie nicht alles, sonst verstummen die Kinder sehr schnell und berichten nicht mehr, was sie bewegt.</p>
<h2>Lehrinhalte</h2>
<p>Während in den Grundschulen möglichst so gearbeitet wird, dass die Fächer ineinandergreifen, ist das an der weiterführenden Schule nun nicht mehr der Fall. <div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Schule' said: don't show ad --></div>Das bedeutet Stress. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich in der Regel 45 Minuten mit einem Thema beschäftigen, es dann ausblenden und mit einem neuen beginnen. Da kann man nicht immer und permanent in jedem Fach auf der Höhe sein.</p>
<p>Unterstützt werden können die Kinder dadurch, dass Sie die Inhalte, mit denen sie im Unterricht konfrontiert werden, in den Alltag integrieren. Das bedeutet keinesfalls, dass der Schulunterricht am Nachmittag fortgesetzt werden soll. Statt dessen können Inhalte praktisch aufgearbeitet werden. Fernsehsendungen, Internetrecherchen, Bücher zu den Themen der Nebenfächer oder zu den Inhalten, die in den Hauptfächern behandelt werden, können die Inhalte wesentlich interessanter gestalten als das mehrfache Wiederholen im Schulbuch.</p>
<h2>Frühstück / Essen</h2>
<p>Viele Kinder müssen nun deutlich eher das Haus verlassen, als zuvor &#8211; da wird es mit dem Frühstück oft sehr knapp. Ein Tipp: Obst, Gemüse und etwas zu trinken sind einfacher und schneller zu essen als zum Beispiel Brote. Wer morgens wenig isst, sollte sich etwas für den Vormittag mitnehmen. Beachten Sie dabei, dass die Schultage Ihres Kindes jetzt sehr viel länger werden als bisher. Deshalb ist es sinnvoll, mehrere verschiedene Portionen Essen mitzugeben, z. B. ein Brot, ein Stück Obst und etwas zu trinken. Viele Schulen bieten inzwischen auch gute Verpflegung an, die weit über den Verkauf von Süßigkeiten in der Pause hinausgeht.</p>
<h2>Lehrerinnen und Lehrer</h2>
<p>Die Lehrerinnen und Lehrer an den weiterführenden Schulen sind anders als die, die Ihre Kinder von der Grundschule kennen. <div class="noprint"><!-- WSA: rules for context 'Square-Schule-unten' said: don't show ad --></div>Die Distanz ist wesentlich größer, auch fühlen sich die Lehrerinnen und Lehrer nicht mehr so zuständig für die Kinder, was einfach an dem Fächerprinzip liegt. Natürlich müssen die Kinder im Alter von 10 Jahren nicht mehr so sehr umsorgt werden, wie in der Grundschule, sondern lernen, auf eigenen Füßen zu stehen.</p>
<p>Eltern müssen sich nicht in den ersten Wochen bei allen Lehrern vorstellen. Es reicht aus, dazu die Elternsprechtage zu nutzen. Allerdings ist es auch an diesen Tagen oft nicht zu schaffen, alle Lehrer aufzusuchen. Das ist aber gar nicht wichtig &#8211; nur dann, wenn es Probleme gibt.</p>
<p>Die Kinder werden nicht alle Lehrer mögen. Hier ist es wichtig, ihnen deutlich zu machen, dass man nicht alle Menschen mögen muss, es aber wichtig ist, mit allen auszukommen. Manchmal muss man auch gewisse Marotten akzeptieren und hinnehmen.</p>
<h2>Hausaufgaben</h2>
<p>Die Bearbeitung der Hausaufgaben ist sehr wichtig. Hierzu sollten die Kinder ein Hausaufgabenheft besitzen, in das sie alle Hausaufgaben eintragen können.</p>
<h2>Heftführung</h2>
<p>Jeder Lehrer hat seine eigenen Ansprüche an die Führung der Hefte. Mal werden Hefte und mal Mappen gewünscht &#8211; aber sehr oft werden diese einmal im Vierteljahr bis zu einmal im Halbjahr kontrolliert und gerade die Schülerinnen und Schüler, die eher etwas ruhiger im Unterricht sind, können durch eine gute Heftführung positive Punkte sammeln. Zeigen Sie Ihren Kindern, wie man etwas verbessern kann – Sie sollten die Mappen jedoch nicht für die Kinder führen oder nacharbeiten!</p>
<h2>Probleme</h2>
<p>Schwierigkeiten gibt es immer wieder. Das können Probleme mit dem Schulweg sein, es kann passieren, dass die Kinder sich geärgert fühlen, wirklich geärgert werden, dass sie Probleme haben oder dass sie mit den Aufgaben nicht klarkommen. Auch hier gilt es, den Kindern gut zuzuhören, sich Zeit für sie zu nehmen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Eventuell kann in einem solchen Fall der Klassenlehrer eingeschaltet werden.</p>
<p>Schulprobleme sind nicht so selten, wie viele Eltern glauben. An vielen Schulen wird dem durch gezielte Nachhilfe von älteren Schülerinnen und Schülern entgegengewirkt. Oft hilft es, wenn der Lernstoff noch einmal von anderen erklärt wird.</p>
<h2>Erwartungen nicht zu hoch setzen</h2>
<p>Für die Kinder ist es extrem  wichtig, dass sie merken, „ich muss etwas tun!“ Andererseits darf kein großer Druck ausgeübt werden. Kinder die bei einem „Befriedigend“ schon in Tränen ausbrechen, sind definitiv einem zu hohen Erwartungsdruck ausgesetzt. Eltern sollten sich in einem solchen Fall an ihre eigene Schulzeit erinnern – auch sie haben Fehler gemacht und es gibt sogar Fälle, in denen Zensuren einfach ein falsches Bild widerspiegeln!</p>
<h2>Spaß</h2>
<p>Auch das ist ein wichtiger Aspekt, der neben der Schule nicht vergessen werden sollte. Es ist extrem wichtig, dass die Kinder einen Ausgleich haben. Sportvereine bieten viele Möglichkeiten, Musikschulen und andere Freizeitbeschäftigungen (sofern es nicht zu viele sind), sind sinnvoll. Ihre Kinder müssen auch mal abschalten können. Und: Es muss auch Zeit für Freunde sein!</p>
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